Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

DarthFilewalker schrieb:
und dabei ist rausgekommen, dass viele Menschen die Regelung (teilweise bis zum geht nicht mehr) ausgezeizt haben.
DarthFilewalker schrieb:
Das System wurde allerdings ausgereizt bis zum geht nicht mehr
Auch wenn dir das nicht gefällt, aber das muss belegt werden. Zumindest so gut es geht.

DarthFilewalker schrieb:
kann ich so einige Geschichten erzählen.
DarthFilewalker schrieb:
Ich arbeite (seit 2003) im Öffentlichen Dienst und habe einige Beispiele genannt.
Das sind alles anekdotische Evidenzen.

DarthFilewalker schrieb:
Solche Fragen wie "Kannst du belegen, dass er Recht hat?" kannst du dir übrigens sparen.
DarthFilewalker schrieb:
100%ig valide Belege, ob er Recht hat oder nicht, wirst du nicht finden.
Auch wenn ich nicht von "100 %" geschrieben habe, aber das kann doch bitte nicht der Weg sein, wie politische Entscheidungen zusande kommen.

Ein Ausschnitt wurde hier schon gezeigt, hier mal in Gänze samt Text, was über einzelne anekdotische Evidenzen geht:
Krankenstand in Europa - DE@2x.c6e16e9d.webp
Quelle: https://www.betriebsrat.de/fachartikel/gesundheit/krankenstand-europa-vergleich-4562845

Es lohnt sich das Mal durchzulesen. So werden auch Themen wie die deutsche Demografie oder auch die ganz unteren Länder der Tabelle aufgegriffen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Sollen wir Mord, Diebstahl und andere Verbrechen auch erst dann verfolgen/bestrafen wenn es von der Mehrheit gemacht wird ?

Genau darum geht es.

Thane schrieb:
In Deutschland werden die Fehlzeiten ziemlich gut dokumentiert. Aber es ist natürlich einfacher, Ausflüchte für das Narrativ des faulen Arbeitnehmers zu suchen.

Gemäß dem Schaubild befindet sich Deutschland bei den Fehltagen aufgrund von Krankheit im europäischen Vergleich auf dem 7. Platz und deutlich über dem Durchschnitt. Das von dir kritisierte "Narrativ" kann ich hier nicht finden.

Niemand redet davon, dass deutsche Arbeitnehmer faul sind - das hat auch Merz niemals gesagt. Es geht darum, dass die bisherige Regelung von einer Reihe von Arbeitnehmern einfach zu sehr ausgereizt wurde und wir uns deswegen über dem Durchschnitt befinden - für eine (selbsternannte) Industrienation wie Deutschland ist das ein wenig zu viel. In Deutschland werden die ersten 6 Wochen Krankheit komplett vom Arbeitnehmer bezahlt. Das ist viel Geld, das an anderer Stelle fehlt. Wenn man wirklich krank ist, dann ist man krank. Dagegen sagt auch keiner was. Aber wenn du meinen ersten Post gelesen hast, dann wurde die Regelung insbesondere im Öffentlichen Dienst (wo ich seit 2003 arbeite) immer wieder ausgereizt - ebenso bei den kommunalen Verwaltungen (wo ich mich ein wenig auskenne), bei den Steuerbehörden und der Justiz. Ich denke mir das nicht aus, sondern spreche aus eigener Erfahrung bzw. aus der Erfahrung anderer Menschen, die immer wieder Geschichten erzählen.
 
Tomislav2007 schrieb:
Die Dunkelziffer läßt sich schwer bis gar nicht nachweisen, das ist das große Problem bei den erhobenen Daten.
Wenn es danach geht, kann man eine Dunkelziffer immer als Totschlagargument bei jeder Erhebung nehmen.

Das ist nichts handfestest.
Ergänzung ()

DarthFilewalker schrieb:
Genau darum geht es.
Der Vergleich hinkt. Mord, Diebstahl usw. ist immer ein Problem.

Bei dem aktuellen Thema setzt es voraus, dass es überhaupt ein relevantes Problem ist.
 
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Hallo

Skaiy schrieb:
Wenn es danach geht, kann man eine Dunkelziffer immer als Totschlagargument bei jeder Erhebung nehmen.
Mit der Begründung das es statistisch gesehen nur eine Minderheit macht, können wir auch Fahrscheinkontrollen/Geschwindigkeitskontrollen/etc. abschaffen.

Skaiy schrieb:
Das ist nichts handfestest.
Genau dafür sind Kontrollen da, damit es nicht ausufert und handfest (im Sinne von viele) wird.

Grüße Tomi
 
DarthFilewalker schrieb:
Gemäß dem Schaubild befindet sich Deutschland bei den Fehltagen aufgrund von Krankheit im europäischen Vergleich auf dem 7. Platz und deutlich über dem Durchschnitt. Das von dir kritisierte "Narrativ" kann ich hier nicht finden.
Lies dir mal den verlinkten Beitrag durch, da wird es aufgeklärt und in Relation gesetzt.
Übrigens sind mit Norwegen und Finnland zwei der glücklichsten Länder mit hoher Produktivität ganz vorne in der Statistik.
Frankreich liegt auch vor Deutschland.

Langzeiterkrankte machen bei uns viel aus und vor allem psychische Erkrankungen nehmen zu.
Mehr Druck auf Arbeitnehmer zu machen, hilft hier ganz bestimmt :D
 
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@Tomislav2007 Nein, es muss erst nachweislich überhaupt erst ein relevantes Problem vorliegen und genau das sollte so gut es geht nachgewiesen werden und nicht nach anekdotischen Evidenzen oder Gefühlen.

Tomislav2007 schrieb:
Fahrscheinkontrollen/Geschwindigkeitskontrollen
Das sind nachweislich relevante Probleme. Hier gibt es Daten, Fakten, Erhebungen usw., welche man in eine Entscheidung einfließen lassen kann.
 
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DarthFilewalker schrieb:
dann wurde die Regelung insbesondere im Öffentlichen Dienst (wo ich seit 2003 arbeite) immer wieder ausgereizt - ebenso bei den kommunalen Verwaltungen, bei den Steuerbehörden und der Justiz (wo ich ebenfalls jemanden kenne).
Ich arbeite auch im öD und kann das nicht bestätigen.
 
Hallo

Skaiy schrieb:
Nein, es muss erst nachweislich überhaupt erst ein relevantes Problem vorliegen und genau das sollte so gut es geht nachgewiesen werden und nicht nach anekdotischen Evidenzen oder Gefühlen.
Wenn das sein muss solltest du die Regierung wegen der Krankschreibung ab dem ersten Tag verklagen, deinem Glauben nach hast du Chancen zu gewinnen.

Grüße Tomi
 
Unsachlichkeit ist kein Argument.

Dir genügen in diesem Fall anscheinend anekdotische Evidenzen für die politische Entscheidung.

Ich hingegen bin ein Freund davon, dass man politische Entscheidungen hinreichend fundiert belegen kann.
 
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Hallo

Skaiy schrieb:
Unsachlichkeit ist kein Argument.
Wieso Unsachlichkeit ? Wenn du der Meinung bist das unsere Regierung etwas falsch entschieden hat solltest du unsere Regierung verklagen.
Verklagen ist natürlich ein langer/schwieriger/teurer Weg, wie sieht es mit einer Petition gegen die Krankschreibung ab dem ersten Tag aus ?

Skaiy schrieb:
Dir genügen in diesem Fall anscheinend anekdotische Evidenzen für die politische Entscheidung.
Ja, richtig, genau so wie es unserer Regierung genügt, Kontrolle nur auf Grundlage von Verdacht ist richtig.
Wir leben leider nicht im Glücksbärchiland wo alle ehrlich sind (bzw. zumindest versuchen ehrlich zu sein).
Sich über mich (wegen meiner Zustimmung) aufzuregen bringt euch nicht weiter, das wird nichts ändern.

Grüße Tomi
 
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Skaiy schrieb:
Habt ihr euch eigentlich mal die Mühe gemacht den Link , die Quelle dahinter und die Methodik dazu durchgelesen? Oder einfach nur die schöne Grafik als Argument für eure These?

Bei der Quelle hinter dieser Grafik geht es darum, woher der erhöhte Krankenstand kommt. Die Methodik erklärt, dass es nicht die Tele-/Video-AU sein kann, da ihr Anteil aktuell nicht hoch genug am Gesamtvolumen ist.
Sie geht ferner davon aus, da die Meldemetodik geändert wurde, dass dies als Grundlage für die Erhöhung ausreicht.
Wenn also als Kritikpunkt angebracht wird, "Die Tele-AU lässt eine Ausnutzung zu", kann hier mit dieser Grafik und Statistik nicht argumentiert werden, da dies nicht Ziel der Methodik war, ob sie ausgenutzt wird.

Insgesamt wird mir hamoninerten WErten gearbeitet, damit es mit den deutschen Zahlen vergleichbar ist, obwohl die Messdaten in anderen Ländern anders sind.
"laut Statistik sind die ersten 3 Krankheitstage in Spanien unbezahlt" , das müsste laut Methodik und Vergleich zu Deutschland ja dazu führen, dass der Krankenstand niedriger ist als bei uns. Komischerrweeise ist er höher. Wird der Grund erklärt?
Die Karenztage greifen nicht wenn man in einem Betrieb Tarifvertragarbeitet der hier eine andere Regelung hat. Seltsamerweise sind das ca 80% der Betriebe....
Auch gibt es mehr Betriebsunfälle, wo auch diese Regelung nicht greift. Daran sind nicht die Arbeitnehmer schuld, es zeigt viel mehr wie solche "Grafik-Argumente" von euch auch nicht fair das Thema erklären wollen.

Hier also zu behaupten die eine Seite hat Argumente die andere Seite stützt sich nur auf Merz aussage greift nicht.
Wenn ihr also weiter auf solche Quellen verweist, lest doch bitte mehr als nur den Schnelltext durch.
 
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P4ge schrieb:
Hier also zu behaupten die eine Seite hat Argumente die andere Seite stützt sich nur auf Merz aussage greift nicht.
Wenn ihr also weiter auf solche Quellen verweist, lest doch bitte mehr als nur den Schnelltext durch.
Ich habe außer Behauptungen und einer seltsamen Interpretation der Daten nach wie vor keine validen Argumente für eine AU ab Tag 1 gesehen.
 
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Thane schrieb:
keine validen Argumente für eine AU ab Tag 1 gesehen
Legst du die Validität selbst fest oder gibt es dafür eine bestimmte Vorgabe?

Für Arbeitgeber stellen Ausgaben für die Arbeitskräfte Kosten da. Demzufolge sind sie sehr glücklich darüber das es eine Erstattungszahlung durch die entsprechende Krankenkasse gibt.
Wenn man die schnelle Erstattung braucht / möchte verlangt man die AU ab Tag 1 , wenn es unwichtig ist später. Wenn das Leute als "generalverdacht" sehen zeugt das eher von misstrauen gegenüber Arbeitgebern.

Wenn Tele AU nur < 2% aller AU ausmachen, wie kann diese geringe Menge dann das System zum Absturz bringen? Da wir das System seit Jahren nicht grundsätzlichen verändert haben und "nur" digitalisieren, kann nur die Tele-AU aktuell ein unterschied darstellen.
Ich denke der ständige Diagnostikzwang der Bevölkerung in die Arztpraxen verursacht den Kollaps. Man braucht nicht für jeden Pup sich komplett durchchecken lassen, schon gar nicht in der Notaufnahme.
Es ist richtig das Video-Medizin und Tele-AU einen gewissen Vorteil bringen, ich sehe das aber mit einem gestiegenen Potentiellen Missbrauch erkauft. Die reine Option reicht mir.
SB-Kassen gelten im Supermarkt als tendenzielles "Einfallstor" für mehr Diebstahl", dass wird aber mit den eingesparten Personalkosten gerechtfertigt.
Hier möchten die "Verteidiger" einen handfesten Nachweis das es diesen Missbrauch gibt, andernfalls kann es so bleiben.
Machen wir es umgekehrt, schließlich haben wir doch jetzt das Gesetz. Theoretisch müssten die Krankentage jetzt sinken (Gegner der AU) da weniger Missbrauch passiert.
Wenn sie steigen wäre es ein Argument für die Verteidiger der AU , da jetzt ja richtig Krank geschrieben wird, weil sich jeder zum Arzt quelen muss weil er sonst ja kein Geld bekommt.

Nur was machen wir wenn es sich nicht verändert?
 
P4ge schrieb:
Wenn das Leute als "generalverdacht" sehen zeugt das eher von misstrauen gegenüber Arbeitgebern.
Es ging um die Aussagen aus der Politik und von einigen hier im Thread. Nicht um Arbeitgeber:innen.

P4ge schrieb:
Hier möchten die "Verteidiger" einen handfesten Nachweis das es diesen Missbrauch gibt
Das stimmt doch überhaupt nicht. Dass alle Systeme ausgenutzt und missbraucht werden, steht außer Frage. Du und andere sollen aber bitte einen Nachweis bringen, dass es ein relevantes Problem gibt. Aber statt etwas Substantielles zu bringen, werden die aktuell einzigen Fakten und Statistiken anderer als nicht angemessen/relevant erachtet, völlig unseriös mit "aber bei Mord...." "argumentiert" und maximal kindisch auf eine Klage gehen die Regierung verwiesen, um von der eigenen Substanzlosigkeit abzulenken.
 
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Reglohln schrieb:
Das stimmt doch überhaupt nicht. Dass alle Systeme ausgenutzt und missbraucht werden, steht außer Frage. Du und andere sollen aber bitte einen Nachweis bringen, dass es ein relevantes Problem gibt.
Doch genau das stimmt. Euch als Verteidiger des Status Quo genüngt die nicht beweisbare Aussage "nicht relevant da unter 2%, nicht nenneswert ausgenutzt, andere Länder siehe vergleich ...". Verlangt dann von der Gegenseite belastbare Nachweise die euren Anforderungen genügen.
Das es schon reicht eine potenitelle Quelle zu schließen gilt für euch einfach nicht. Egal wie valide es ist.

Reglohln schrieb:
Aber statt etwas Substantielles zu bringen, werden die aktuell einzigen Fakten und Statistiken anderer als nicht angemessen/relevant erachtet, völlig unseriös mit "aber bei Mord...." "argumentiert" und maximal kindisch auf eine Klage gehen die Regierung verwiesen, um von der eigenen Substanzlosigkeit abzulenken.
Das klingt eher nach eurer Herangehensweise.
 
Hallo

Reglohln schrieb:
Du und andere sollen aber bitte einen Nachweis bringen, dass es ein relevantes Problem gibt.
Wieso sollen wir einen Nachweis dafür bringen ob es ein Problem gibt ? Wir haben nicht die Krankschreibung ab dem ersten Tag eingeführt.
Unsere Regierung hat die Krankschreibung ab dem ersten Tag eingeführt, du mußt unsere Regierung auffordern einen Nachweis zu bringen.

Reglohln schrieb:
und maximal kindisch auf eine Klage gehen die Regierung verwiesen, um von der eigenen Substanzlosigkeit abzulenken.
Kindisch ist es hier andere anzugehen die nichts mit der Entscheidung zu tun haben und sich nicht an unsere Regierung zu wenden die das entschieden hat.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wieso Unsachlichkeit ?
Das weißt du hoffentlich selbst, dass der Einwurf, dass ich die Regierung verklagen soll, unsachlich ist.

Tomislav2007 schrieb:
Ja, richtig, genau so wie es unserer Regierung genügt,
Du weißt schon, dass das nicht für dich spricht, dass man aufgrund von anekdotischer Evidenz politische Entscheidungen trifft und verteidigt, oder?

Tomislav2007 schrieb:
Kontrolle nur auf Grundlage von Verdacht ist richtig.
Das ist keine Kontrolle, sondern bereits eine feste politische Entscheidung.

Kontrolle wäre es, wenn man, wie ich von Anfang an schreibe, dem Sachverhalt nachgeht und prüft, ob es überhaupt ein relevantes Problem gibt.

P4ge schrieb:
Hier also zu behaupten die eine Seite hat Argumente die andere Seite stützt sich nur auf Merz aussage greift nicht.
Wo sind deine Argumente mit Belegen? Also ohne anekdotische Evidenz oder Gefühle.

Wir warten.

P4ge schrieb:
Wenn das Leute als "generalverdacht" sehen zeugt das eher von misstrauen gegenüber Arbeitgebern.
Der Generalverdacht kommt von Merz und der Regierung gegenüber den Arbeitnehmer.

P4ge schrieb:
Hier möchten die "Verteidiger" einen handfesten Nachweis das es diesen Missbrauch gibt, andernfalls kann es so bleiben.
Selbstverständlich, wenn es um politische Entscheidungen geht. Was sollen das für politische Entscheidungen sein, wenn sie nach Fühli Fühli gehen und nicht nach Daten, Erhebungen, Wissenschaft usw, um dem nachzugehen, ob es überhaupt ein relevantes Problem gibt.

P4ge schrieb:
Das klingt eher nach eurer Herangehensweise.
Das macht keinen Sinn. Das kam exakt so von der Gegenseite.

Das zeigt mir eher, dass da auch nicht mehr viel kommen wird.

Tomislav2007 schrieb:
Wieso sollen wir einen Nachweis dafür bringen ob es ein Problem gibt ?
Das hat eine Diskussion so an sich. Behauptung, Argument, Beleg.

Tomislav2007 schrieb:
Wir haben nicht die Krankschreibung ab dem ersten Tag eingeführt.
Unsere Regierung hat die Krankschreibung ab dem ersten Tag eingeführt, du mußt unsere Regierung auffordern einen Nachweis zu bringen.
Ihr habt aber die exakt selbe Meinung diesbezüglich wie Merz und verteidigt die Entscheidung. Die Gegenseite kommt und fragt, wie ihr das untermauern wollt..

Halten wir fest: Bisher gibt es keine belastbaren Fakten/Erhebungen etc., sondern nur anekdotische Evidenz und das bewusste Schlechtreden von der harmonisierten Erhebung, welche die gezeigte Grafik auch korrekt einordnet.
 
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Mein Einwurf in die Diskussion wäre mal, ab wann ein Problem als "relevant" betrachtet wird.
Hier sind wir dann wieder bei bauchi-bauchi-fühli...

Ich sage ab Sachverhaltsanzahl n>0 (also 1 und damit schon mit einer anrkdotischen Evidenz erfüllt).
Ich sage ab 10 Millionen pro Jahr und damit (kp, einfach des Gegenteil willens mal als nicht erfüllt angesehen) nicht relevant.

Oder welche Metrik soll man hier ansetzen? Entgangene 'Wertschöpfung" ("", da administrative Bereiche grds. Dies nicht erfüllen, aber ich mal alle AN hier rein deklariere), da "der Faule AN™" blau macht?
Hier den ggf. erhöhten bürokratischen Aufwand der Ärzte gegenrechnen und sehen ob positiver oder negativer Saldo? Ab welcher Saldohöhe wäre es dann relevant? Pipapo etc.

Summa sumnarum: es ist nicht so leicht (ich sage unmöglich, da an min. Einer Stelle eine subjektive Bewertung der Relevanz zu erfolgen hat) eine Antwort darauf zu finden.

MfG, R++
 
Hallo

Skaiy schrieb:
Das weißt du hoffentlich selbst, dass der Einwurf, dass ich die Regierung verklagen soll, unsachlich ist.
Nein, nicht so wirklich, du findest doch das unsere Regierung eine vollkommen falsche Entscheidung getroffen hat die so nicht sein kann/darf.
Wenn du es ernst meinst solltest du die Regierung verklagen oder denen einen Beschwerdebrief schicken oder eine Petition dagegen starten.

Skaiy schrieb:
Du weißt schon, dass das nicht für dich spricht, dass man aufgrund von anekdotischer Evidenz politische Entscheidungen trifft und verteidigt, oder?
Das ist mir egal ob das bei linken/grünen/sozialen gegen mich spricht, solange rechts konservative das so sehen wie ich ist alles in Ordnung.

Skaiy schrieb:
Das ist keine Kontrolle, sondern bereits eine feste politische Entscheidung.
Ja und ? Du kannst es drehen und wenden wie du willst, unsere Regierung hat entschieden das bei Krankheiten schneller/mehr kontrolliert werden kann.

Grüße Tomi
 
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