Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

Portscan86 schrieb:
Es gibt kaum neue Ärzte.
Er ist die Mühe nicht wert. Schon allein die Aussage "man kann sich auch einen flexibleren Arzt suchen" beweist wieder einmal, dass es sich entweder um einen Troll, extreme Unwissenheit oder massive psychische Schutzmechanismen handeln muss.

Die Aussage ist so dumm und realitätsfern.Völlig vom Leben entkoppelt. Absolut unbegreiflich und toppt sogar nochmals – man mag es kaum glauben – viele seiner bisherigen Takes.
 
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Bin tatsächlich selten bis nie beim Arzt. Aber ich kenne das von meinem Sohn und der Suche nach einem Kinderarzt. Das lief so ab, dass man mindestens drei Ärzte abklappern musste, die einem natürlich meldeten, dass sie niemand mehr nehmen. Das meldete man dann so der KV und die hat einem dann einen Doktor zugewiesen. Ach ja, und bisher hab ich noch keinen Kinderarzt gesehen, der arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten hätte. Und ich bin recht viel rumgekommen, von der Heimat in Frankfurt über Berlin und Ostfriesland nach Rügen und aktuell wieder zurück nach Hessen, diesmal etwas ländlicher.
 
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Reglohln schrieb:
Schon allein die Aussage "man kann sich auch einen flexibleren Arzt suchen"
Das geht schon wenn man wie Merz seit Geburt Privatversichert ist 😂

Bei uns im Ort gab es zu meiner Jugend 4 Hausärzte, heute gibt es nur noch 1. Und der ist Ü60.
Ich hatte 6 Monate überhaupt kein festen Hausarzt, als meiner damals aufgehört hat.
 
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Hallo

Skaiy schrieb:
Vielleicht sollte man generell nicht alles glauben, was der arbeitgeberfreundliche Merz da redet.
Wie kommst du darauf das ich Merz glaube? Ich habe in einigen Punkten einfach eine ähnliche/gleiche Meinung, was glaubst du wieso ich CDU wähle ?
Das in Deutschland zu viele Arbeitnehmer zu faul sind und sich zu oft krank schreiben lassen (obwohl sie nicht krank sind) sehe ich genau so wie Merz.
Eintägige "Krankheiten" sollten gar nicht mehr bezahlt werden (weder vom AG noch von der KK) und der Kündigungsschutz sollte gelockert werden.

Portscan86 schrieb:
der Durchschnitt der Hausärzte ist 55 Jahre! In den nächsten 10 Jahren gehen viele Ärzte in den Ruhestand.
Das wird dann in 10 Jahren ein Problem sein und nicht heute.

Portscan86 schrieb:
Es gibt kaum neue Ärzte.
2024 gab es 3,4% mehr Hausärzte als vor 10 Jahren: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_N046_231.html

Portscan86 schrieb:
Die MVZs werden aus diesem Grund immer mehr.
Das weiß ich, MVZ's und Gemeinschaftspraxen sind finanziell viel einfacher zu stemmen als Einzelpraxen und man kann die Öffnungszeiten ausweiten.
Ich bin ein Freund von MVZ's und Gemeinschaftspraxen, da können sich die Ärzte untereinander über knifflige/komplizierte Fälle beraten/austauschen.

Portscan86 schrieb:
Aus solchen Gründen wird ja das Konzept HÄPPI der HZV oder PCA/PA immer wichtiger. Genauso VERAH und NÄPA. Das entlastet in vielen Bereichen den Hausarzt und unterstützt ihn.
Ich stehe der Akademisierung in den nicht ärztlichen patientennahen Berufen sehr kritisch gegenüber, das kann ganz böse nach hinten losgehen.
Ich sehe es bei uns im Krankenhaus, diejenigen die Pflege studiert haben wollen keine Patienten mehr pflegen, die wollen direkt ins Management.

Reglohln schrieb:
dass es sich entweder um einen Troll, extreme Unwissenheit oder massive psychische Schutzmechanismen handeln muss.

Die Aussage ist so dumm und realitätsfern.
Ich sehe schon, du kommst ohne Fäkaliensprache und Beleidigungen einfach nicht aus.
Abweichende Meinungen kannst du auch nicht akzeptieren, das kann nur trollen sein.
Bei der Ausdrucksweise bist du diejenige die man nicht wirklich ernst nehmen kann.

Reglohln schrieb:
Völlig vom Leben entkoppelt.
Richtig, ich habe zum Glück ein völlig anderes Leben als du.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Das wird dann in 10 Jahren ein Problem sein und nicht heute.
Holy moly...
Besser haettest du die Grundlage fuer so verdammt viele unserer Probleme wohl nicht zusammenfassen koennen. Auch wenn das vermutlich nicht deine Absicht war.

Diese "Nach mir die Sintflut" Mentalitaet ist absolut zum Kotzen.
Wo ist denn der Wunsch geblieben etwas besseres zu hinterlassen?
 
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Hallo

Ranayna schrieb:
Holy Moly mag ich auch sehr.

Skaiy schrieb:
Worauf fußt deine Meinung?
Auf meinen Erfahrungen in meinem knapp 40 jährigen Berufsleben und vor allem auf meinen Erfahrungen in 2 Konzernen (wo sich etliche vor Arbeit drücken).

Ranayna schrieb:
Diese "Nach mir die Sintflut" Mentalitaet ist absolut zum Kotzen.
Wo ist denn der Wunsch geblieben etwas besseres zu hinterlassen?
Ich als Egoist habe den Wunsch nicht etwas besseres zu hinterlassen, Kinder habe ich zum Glück nicht (für Kinder fehlen mir die Nerven/Lust/Geduld/Empathie).

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Das wird dann in 10 Jahren ein Problem sein und nicht heute.
die Aussage zeigt deine generelle Einstellung! So in der Art: "was interessiert mich die Zukunft? Nach mir die Sintflut"

Tomislav2007 schrieb:
Ich als Egoist habe den Wunsch nicht etwas besseres zu hinterlassen.
ganz schön asozial und das zeigt sich in extrem vielen Nachrichten von dir hier auf CB! Bestätigt auch die Aussage von @Reglohln

Tomislav2007 schrieb:
2024 gab es 3,4% mehr Hausärzte als vor 10 Jahren:
"41 % der Hausärztinnen und -ärzte sind 60 Jahre und älter" Nicht nur die "schönen" Sachen rauspicken. Das ganze Ding mal lesen. Da steht noch viel mehr drin.

Tomislav2007 schrieb:
Ich bin ein Freund von MVZ's und Gemeinschaftspraxen
MVZ und Gemeinschaftspraxen sind immer noch was anderes. Große MVZs und BAGs haben viele Nachteile. Die Praxis konzentriert sich nur auf eine Region. Das ist zwar dann schön, dass dort drei oder mehr Ärzte arbeiten. Jedoch wird das Einzugsgebiet größer. Somit müssen auch Menschen mit Beeinträchtigung von weiter her dorthin kommen. Gäbe es mehr Einzelpraxen kann man dies besser verteilen (hierzu gibt es div. Anreize der KBV bzw. der KVen)

Mal ganz davon abgesehen, dass es immer mehr Investoren bei MVZs gibt, bei denen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen!

Tomislav2007 schrieb:
Ich sehe es bei uns im Krankenhaus, diejenigen die Pflege studiert haben wollen keine Patienten mehr pflegen, die wollen direkt ins Management.
du kennst halt nur dein Krankenhaus. Die Realität sieht halt nun mal anders aus! Du hast das Thema PA/PCA nicht verstanden.
 
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Hallo

Portscan86 schrieb:
MVZ und Gemeinschaftspraxen sind immer noch was anderes.
Das stimmt, es ging darum das Kosten (z.B. Räume/Geräte) auf mehrere Ärzte aufgeteilt werden, das ist bei MVZ's das gleiche wie bei Gemeinschaftspraxen.

Portscan86 schrieb:
Mal ganz davon abgesehen, dass es immer mehr Investoren bei MVZs gibt, bei denen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen!
Willkommen in der Realität, ein Krankenhaus, ein Arzt, ein MVZ oder was auch immer muss Geld verdienen um zu überleben und weiter machen zu können.

Portscan86 schrieb:
du kennst halt nur dein Krankenhaus.
Ich kenne mehrere Krankenhäuser und nicht nur die Krankenhäuser aus unserem Konzern.

Portscan86 schrieb:
"41 % der Hausärztinnen und -ärzte sind 60 Jahre und älter"
Ja und ? 60 jährige haben noch 7-10 Berufsjahre vor sich (je nachdem was die Politik noch beschliesst).

Portscan86 schrieb:
Nicht nur die "schönen" Sachen rauspicken.
Sich das raus picken was in die eigene Argumentation paßt mache nicht nur ich, das könnt "Ihr" auch sehr gut.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Ich als Egoist habe den Wunsch nicht etwas besseres zu hinterlassen, Kinder habe ich zum Glück nicht (für Kinder fehlen mir die Nerven/Lust/Geduld/Empathie).
Portscan86 schrieb:
ganz schön asozial und das zeigt sich in extrem vielen Nachrichten von dir hier auf CB!
Ich würde mal behaupten, dass diese "Nach mir die Sintflut" Mentalität, einen Großteil der Weltbevölkerung betrifft ... auch die mit Kindern ... auch wenn die sagen, dass es nicht so ist. Anders ist es nicht zu erklären, dass so viele Menschen (der älteren) Generation, lieber die Erde vor die Hunde gehen lassen, als aktiv etwas gegen die Erderwärmung zu zun.

Ist natürlich nur anekdotische Evidenz, wenn ich mit Eltern und Großeltern über das Thema rede ... aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, ist es nicht zu verkennen. KEINER will generell etwas verbessern, es sei denn, es nützt ihm/ihr selbst.

There is no selfles good deed ...
 
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Hallo

Janush schrieb:
Ich würde mal behaupten, dass diese "Nach mir die Sintflut" Mentalität, einen Großteil der Weltbevölkerung betrifft ...
Das sehe/empfinde ich auch so, das wollen viele linke/grüne/soziale aber nicht wahrhaben.

Janush schrieb:
Anders ist es nicht zu erklären, dass so viele Menschen (der älteren) Generation, lieber die Erde vor die Hunde gehen lassen, als aktiv etwas gegen die Erderwärmung zu zun.
Es ist nicht nur die ältere Generation die nichts bis nicht viel gegen die Erderwärmung unternimmt, die jüngere Generation macht da auch sehr gerne mit.
Viele jüngere kaufen sich alle 1-3 Jahre ein/e/n neue/s/n Grafikkarte/Smartphone/TV/etc. und jüngere fahren auch Autos mit großen Verbrennermotoren.
Ich bin eigentlich eher der Meinung das jüngere ihr/mehr Geld für unnötigen/sinnlosen Konsum ausgeben und das ältere ihr Geld eher weglegen/sparen.

Grüße Tomi
 
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Bin selber links grün eingestellt und sozial vielleicht auch ... keine Ahnung. Frag mich nochmal, wenn ich reich bin.
 
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Janush schrieb:
Ich würde mal behaupten, dass diese "Nach mir die Sintflut" Mentalität, einen Großteil der Weltbevölkerung betrifft
Aber deswegen ist das ja nicht gut oder egal, oder was ist jetzt dein Argument?
 
Reglohln schrieb:
oder was ist jetzt dein Argument
völlig wertungsfrei ... soll nur heißen, dass es eigentlich alle Menschen betrifft und man nichts dagegen machen kann.
 
Die alte Regelung mit der Attestpflicht ab dem 4. Tag und der Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung war ein Vertrauensvorschuss an die deutschen Bürger. Man hat sehr auf deren Eigenverantwortung gesetzt und dabei ist rausgekommen, dass viele Menschen die Regelung (teilweise bis zum geht nicht mehr) ausgezeizt haben.

Ich selbst arbeite im Öffentlichen Dienst und kann ein Lied davon singen. Von Azubis die sich regelmäßig Montags und/oder Freitags krankgemeldet haben bis zu einem Kollegen, der während seiner Arbeitsunfähigkeit die Einfahrt seines Hauses gepflastert hat, kann ich so einige Geschichten erzählen. Gerade im Öffentlichen Dienst ist es viel zu einfach, sich im Jahr mehrere Wochen "zusätzlichen Urlaub" zu nehmen, während die Kollegen die liegengebliebene Arbeit übernehmen dürfen.

Längere krankheitsbedingte Abwesenheiten haben so gut wie nie Konsequenzen. Ich selbst bin vor einigen Jahren zuerst aufgrund einer Grippe für mehrere Wochen ausgefallen und einige Monate später dann 2x hintereinander aufgrund eines kleinen chirugischen Eingriffs an meinen Zehen. Da sind dann einige (allerdings berechtigte) Krankheitstage zusammengekommen, mit der Konsequenz, dass ich aus unserem Personalbereich einen netten Anruf von einer netten Kollegin bekommen habe, mit der netten Frage, ob ich vielleicht ein BEM-Gespräch in Anspruch nehmen möchte. So nett wie ich bin, habe ich dankend abgelehnt - mit dem Hinweis auf die zuvor genannten Gründe meiner krankheitsbedingten Abwesenheiten. Damit war die Sache erledigt und ich habe nie wieder etwas gehört.

Merz hat gesagt, dass es in Deutschland zu viele Krankheitstage gibt. Mit der Kommunikation hat er es zwar nicht so, aber im Kern hat er recht. Niemand sagt, dass man sich krank zur Arbeit schleppen muss - das mache ich auch nicht. Niemand sagt etwas, wenn ein Arbeitnehmer im Jahr für einen oder zwei Tage krankfeiert. Das kommt vor und man muss ja auch nicht päpstlicher als der Papst sein. Das System wurde allerdings ausgereizt bis zum geht nicht mehr und jetzt müssen wir uns nicht wundern, dass die Daumenschrauben angelegt werden.

Mir soll es egal sein. Bei uns wird die Krankschreibung im Tarifvertrag der Öffentlichen Dienstes geregelt und mich würde es sehr wundern, wenn daran etwas geändert wird. Für die anderen Menschen mit restriktiveren Tarifverträgen ist das aber kacke. Die können sich dann bei meinem Kollegen, der während seiner Arbeitsunfähigkeit die Einfahrt seines Hauses gepflastert hat, bedanken.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Auf meinen Erfahrungen in meinem knapp 40 jährigen Berufsleben und vor allem auf meinen Erfahrungen in 2 Konzernen (wo sich etliche vor Arbeit drücken).
Und wie ordnest du deine anekdotische Evidenz gegenüber erhobenen Daten ein?

Sollten politische Entscheidungen auf (wissenschaftliche) Untersuchungen basieren oder auf anekdotische Evidenzen, Gefühlen etc.?
Ergänzung ()

DarthFilewalker schrieb:
Merz hat gesagt, dass es in Deutschland zu viele Krankheitstage gibt. Mit der Kommunikation hat er es zwar nicht so, aber im Kern hat er recht.
Kannst du belegen, dass er Recht hat?

Die gesamte Annahme beruht darauf.
 
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Skaiy schrieb:
Kannst du belegen, dass er Recht hat?

Ich arbeite (seit 2003) im Öffentlichen Dienst und habe einige Beispiele genannt. Ich könnte dir noch ein paar andere Beispiele nennen - nicht unbedingt zum Krankfeiern, sondern zum Vertrauensmissbrauch im Allgemeinen. Es gab z.B. eine (stillschweigende) Regelung, dass sich jeder Mitarbeiter auf Arbeitszeit in der Cafeteria einen Kaffee holen darf. Das dauert vielleicht 5 Minuten. Dann gab es Kollegen, die daraus regelmäßig 20 - 30 Minuten gemacht haben, bis unserem Chef der Arsch geplatzt ist. Dann kam eine nicht so nette Mail, dass Kaffee holen ab sofort nur noch Pausenzeit ist. Ähnlich war es mit der Attestpflicht ab dem 4. Tag und der Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung. Ein sehr angenehme Regelung für Patienten und Ärzte - solange diese Regelung verantwortungsvoll genutzt und nicht bis zum geht nicht mehr ausgereizt wird. Wurde sie aber.

Solche Fragen wie "Kannst du belegen, dass er Recht hat?" kannst du dir übrigens sparen. 100%ig valide Belege, ob er Recht hat oder nicht, wirst du nicht finden. Je nachdem, aus welchem Blickwinkel das Thema betrachtet wird, wirst du Belege dafür oder dagegen finden. Merz hat sich nunmal dazu entschieden, eher der Sichtweise der Industrie zu folgen und betrachtet zusätzlich noch den Krankenstand in Deutschland im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn. Und bei dieser Betrachtung befinden wir uns beim Krankenstand nunmal im oberen Bereich, was in unserem Selbstbild als Industrienation Nr. 1 wohl zu viel ist.

Wenn du anfangen würdest, Entscheidungen nur noch dann zu treffen, wenn es 100%ige valide und unwiederlegbare Beweise gibt, dann könntest du in Deutschland überhaupt nix mehr entscheiden. Darum muss man manchmal mit kleinen Ungenauigkeiten leben. Die Traifparteien können ja weiterhin abweichende Regelungen treffen.
 
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Ich will euch das Diskutieren ja nicht verbieten, aber ihr merkt schon, dass ihr euch nur im Kreis dreht?

Jeder bleibt bei seiner vorgefertigten Meinung, die einen sehen sich bestätigt in der argumentation der Politiker, dass es zu viele Blaumacher gibt.
Die Anderen hören auf die Rückmeldungen der Medizinier, dass dies eine überbürokratische Lösung für ein Problem sei, das es eben so gar nicht gibt.

Hier wird gefordert, das eine Krankheit vom Fachpersonal korrekt festgestellt werden muss. Dort wird gesehen, das diese Fachpersonal die AU ohne wirkliche Prüfung ausstellt, da es eben zahlreiche wirkliche Leiden gibt, die sich gar nicht akut diagnostizieren lassen (bzw. die Diagnose findet allein auf Basis der Aussagen des Betroffenen statt).

Am Ende läuft es doch nur auf das allgemeine Menschenbild hinaus das man hat, und da ist es wenig Überraschend, das es viele gibt die sagen "Ich reiße mich doch ständig zusammen, aber andere werden meinen Ansprüchen nicht gerecht und sind somit für mich nur faule Drückeberger.".
 
DarthFilewalker schrieb:
Man hat sehr auf deren Eigenverantwortung gesetzt und dabei ist rausgekommen, dass viele Menschen die Regelung (teilweise bis zum geht nicht mehr) ausgezeizt haben.
Das lässt sich statistisch nicht nachweisen. Wie kommt man auf den Blödsinn? Das ist nicht mehr als eine Behauptung.

DarthFilewalker schrieb:
Ich selbst arbeite im Öffentlichen Dienst und kann ein Lied davon singen.
Anekdotische Evidenz. Du denkst, dass deine Beobachtung für die Allgemeinheit gilt.
Solche Experten gehen dann zum Arzt und fehlen dann regelmäßig wochenweise oder immer drei Tage…
Wer das ausreizen will, wird das weiter tun. Das ist aber sicher nicht die Mehrheit.

DarthFilewalker schrieb:
mit der netten Frage, ob ich vielleicht ein BEM-Gespräch in Anspruch nehmen möchte
Ganz normaler Vorgang nach einer gewissen Zahl an Krankentagen.

DarthFilewalker schrieb:
Merz hat gesagt, dass es in Deutschland zu viele Krankheitstage gibt. Mit der Kommunikation hat er es zwar nicht so, aber im Kern hat er recht
Wir haben weder in der EU noch OECD weit eine Auffälligkeit. Gleichzeitig schieben deutsche Arbeitnehmer über eine Milliarde Überstunden, zum großen Teil unbezahlt, vor sich her.
Aber wieso nicht zwei? Faule Säcke!

DarthFilewalker schrieb:
Das System wurde allerdings ausgereizt bis zum geht nicht mehr und jetzt müssen wir uns nicht wundern, dass die Daumenschrauben angelegt werden.
Keine Ahnung, wie man so dumm sein kann und diesen Behauptungen ohne Prüfung glaubt.

DarthFilewalker schrieb:
Mir soll es egal sein. Bei uns wird die Krankschreibung im Tarifvertrag der Öffentlichen Dienstes geregelt und mich würde es sehr wundern, wenn daran etwas geändert wird
Meines Wissens regelt das bei uns im TVöD das Entgeltfortzahlungsgesetz. Entweder kommt das in der nächsten Tarifrunde rein oder man muss eine Dienstvereinbarung treffen.
 
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Hallo

Skaiy schrieb:
Und wie ordnest du deine anekdotische Evidenz gegenüber erhobenen Daten ein?
Thane schrieb:
Das lässt sich statistisch nicht nachweisen.
Die Dunkelziffer läßt sich schwer bis gar nicht nachweisen, das ist das große Problem bei den erhobenen Daten.
Die nachgewiesenen Fälle erfassen nur die tatsächlich erwischten und das kann nur die Spitze des Eisbergs sein.

Thane schrieb:
Solche Experten gehen dann zum Arzt und fehlen dann regelmäßig wochenweise oder immer drei Tage…
Wer das ausreizen will, wird das weiter tun. Das ist aber sicher nicht die Mehrheit.
Ich habe nie geschrieben/behauptet das es die Mehrheit ist, es muss auch nicht erst die Mehrheit sein damit es ein Problem wird.
Sollen wir Mord, Diebstahl und andere Verbrechen auch erst dann verfolgen/bestrafen wenn es von der Mehrheit gemacht wird ?

Grüße Tomi
 
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