Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

P4ge schrieb:
Sich also seinees handelns bewusst sein.
Das ist mir durchaus bewusst, aber deine Aussage war, das im Kontext des Arbeitgebers/Arbeitnehmers zu tun. Ich bin mit dessen schon bewusst, aber halt für mich persönlich. Natürlich denk ich auch dran wenn ich jetzt bis 1 Uhr Nachts unterwegs bin, dass der Morgen dann spaßig wird. Aber auch das aus der Perspektive, sind persönliche Konsequenzen für mich. Ne AU kommt da keine bei raus.

Was ich mir garantiert nicht denken werde, "uh ich sollte vielleicht nicht auf Event XY, weil ich könnte dann krank werden, und fall für die Arbeit aus". Darauf willst du ja hinaus? So viel Einfluss gebe ich meinem AG ganz sicher nicht in mein Privatleben. Wenn das nicht grad am Wochenende stattfindet, dann schau ich schon auch das ich nicht ewig lang unterwegs bin. Aber halt nicht mit dem Gedanken, "mein AG hat einen Nachteil davon", sondern mit dem Gedanken, "ich hab dann de n Nachteil davon, weil arbeiten muss ich ja trotzdem".

P4ge schrieb:
Dein Arbeitgeber soll also deine "Fehler" mit einplanen?
Nö, aber der AG muss halt mögliche krankheitsbedingte Ausfälle von Personen einplanen, vollkommen unabhängig davon, ob die jetzt ne Grippe haben (Auslöser irrelevant), oder 6 Monate im Koma liegen.

P4ge schrieb:
Wenn man mir neoliberatimus ankreidet, dann würde ich dir Kommunismus "vorwerfen".
das kannst du gerne machen, damit hab ich auch überhaupt kein Problem :)
 
Ich habe jetzt das Multizitat erstellt und scrollte runter, um zu posten und habe dabei gesehen, dass schon sehr viel nach kam. Das habe ich jetzt noch nicht gelesen, möchte aber dennoch direkt antworten. Wenn es zwischenzeitlich schon anderweitig thematisiert wurde, dann bitte entschuldige.

P4ge schrieb:
Und steht da auch.
Nunja, da steht "vermeidbare Krankheiten". Das kannst du aber nicht erkennen und somit auch nicht darüber urteilen. Darum ging es mir.

P4ge schrieb:
Der Link bezieht sich auf den Teil, den du in deiner Antwort weggelassen hast. Nämlich auf deinen Einwurf zur Kontaktreduktion. Du schriebst aber noch von anderen Faktoren.

P4ge schrieb:
Der Mediziner stellt deine Erkrankung fest, Punkt.
Richtig, das schriebst du mehrfach. Aber schreibst dann auch:
P4ge schrieb:
Wenn die Krankheit 2 Tage dauert
Das kannst du aber nicht einschätzen. Es hat etwas von einem Zirkelschluss.

P4ge schrieb:
aber wenn der Grundtenor
Das ist aber jetzt nur deine Behauptung/Auffassung basierend auf einem Beispiel hier im Thread.

P4ge schrieb:
Nochmal ich spreche hier nicht jemand die Krankheit ab
Doch, schon. Du meinst, dass ein signifikanter Teil der Erkrankungen selbstverschuldet, vermeidbar und künstlich in die Länge gezogen (bzw gar simuliert) sind. Sagst aber auch, dass nur Ärzt:innen die Diagnose stellen können, diagnostizierst aber mit wertendem Charakter im Wartezimmer und im Thread selbst:
P4ge schrieb:
Da sieht man schon was so die aktuell typischen Krankheiten in der Gegend sind

P4ge schrieb:
Muss es diesee Geben? Ab wann ist ein Mitnahmeeffekt schädlich? Ich stelle mal die Frage, woher kommt die Annahme das es wenn überhaupt nur minimale Mitnahmeeffekte gibt?
Natürlich muss es die geben. Denn sonst hat man sich nicht damit befasst und geht rein nach nackten, uneingeordneten Zahlen. Und dann erübrigt sich deine Frage auch: "Du" musst belegen können, dass es ein signifikantes Problem gibt, dessen Ursache eine Prozesslücke ist.

P4ge schrieb:
Diese valide Kritik sollte er aushalten können. Es ist aber heutzutage normal den Kritiker anzugehen , anstatt bei sich selbst nach möglichen Fehlern zu schauen.
Zunächst einmal: Es ist Merz. Und natürlich hat er die Menschen mehrfach indirekt als faul bezeichnet. Und genau wie du stellt er pauschal die Art des Krankseins infrage.

Und deine Aussage bezüglich der Kritikfähigkeit ist auch wieder eine lose Behauptung. Davon abgesehen gab keine valide Kritik aus der Politik, denn es werden Zahlen bewusst falsch dargestellt und gar nicht auf Ursachen geschaut. Dann muss man diese "Kritik" auch nicht aushalten. Und wenn Gegenargumente geliefert werden, ist das außerdem auch nicht direkt ein "Angehen", sondern eben auch Kritik.

P4ge schrieb:
Wenn die Menschen jedoch selbst nicht für eine Besserung kämpfen
Müssen sie in diesem Kontext auch nicht. Die Politik soll bitte für uns nicht gegen die Menschen arbeiten. Und die Streichung der telefonischen Krankschreibung oder gar der Lohnfortzahlung für die ersten Krankheitstage einzig auf Grundlage von "Wir haben angeblich kein Geld" ist das genaue Gegenteil. Noch dazu wieder einmal: Den Leuten mitten in einer handfesten Konsum-Krise Geld streichen. Er will die Wirtschaft wohl einfach noch weiter abzuwürgen.
 
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P4ge schrieb:
Könnten Sie machen, bedeeuteet dann aber auch wirklich harte Veränderungen für alle. Der Rentenvorschlag ist da nur minimal anzusehen. Gleichzeitg würde so eine Regierung sich bei allen Wähleern massiv unbeliebt machen, "weil man ihnen das Geld und diee Freiheit " wegnimmt. Ja es braucht Veränderungen und das mag auch für die meisten dann hart sein, aber das sollten wir akzeptieren wenn es weiter gehen soll. So weit sind wir aber noch nicht in dieser Gesellschaft.
Wäre meiner Meinung nach aber wesentlich besser grundlegende Probleme in allen Bereichen anzugehen als "nur die Preise ändern" und das Reform nennen.

Wichtig ist dabei aber auch die Kommunikation, man muss erklären was man warum macht und wie die Alternativen dazu aussehen, so hat man die Chance die Bevölkerung mitzunehmen, statt sie oberlehrerhaft von oben zu schwafeln und Klientelpolitik zu machen.
 
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Hallo

Corto schrieb:
Die liberal/konservativ/rechts eingestellten @Tomislav2007 @Incanus User finden es eher gut, die linken lehnen es ab.
Ich würde das nicht in liberal/konservativ/rechts/links unterteilen, ich würde das in High Performer und Low Performer unterteilen.
Die High Performer sind die beruflich/wirtschaftlich erfolgreichen die glücklich und zufrieden sind und ihre Arbeit gut erledigen.
Die Low Performer sind die beruflich/wirtschaftlich erfolglosen die ständig jammern und meckern und ab und zu "Blau machen"

Kassenwart schrieb:
Mein Zahnarzt bietet mir selbst bei einer PZR eine AU für einen Tag an.
Ernsthaft, man kann für eine PZR echt eine AU bekommen ? Mir wäre es peinlich eine AU für eine PZR abzugeben.
Eine PZR tut doch nicht weh, warum sollte man dafür eine AU nehmen, mir fällt nur ein Grund ein: "Blau machen"
Warum legt man eine PZR in die Arbeitszeit ? Eine PZR ist doch keine Behandlung von Krankheiten/Verletzungen.
Eintägige "Krankheiten" sollten gar nicht bezahlt werden, weder vom Arbeitgeber noch von der Krankenkasse.

Incanus schrieb:
Wenn jemand Suchtkrank ist, kann und darf er nicht erwarten, dass andere das für ihn ausbaden indem sie die Arbeit für ihn machen.
Natürlich...

Reglohln schrieb:
Tun sie ja auch nicht.
...tun sie das oder wer erledigt/übernimmt die Arbeit für den/die "Kranken" ?

Grüße Tomi
 
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Diesen Unfug mit High und Low Performer kann ich nicht mehr lesen. Gibt es kein dazwischen, warum?
Welchen Status hat der Arbeitnehmer wenn er seine vertraglichen Pflichten korrekt und zuverlässig erfüllt aber keine Leistungen erbringt die nicht vertraglich vereinbart wurden?

Der Arbeitgeber wird es in den seltensten Fällen mit Extrazahlungen und guten Lohnerhöhungen danken.
 
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Free Radical schrieb:
Diesen Unfug mit High und Low Performer kann ich nicht mehr lesen
Hey, nicht den ganz offenkundig total zufriedenen "High Performer" kritisieren!
 
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Hallo

Free Radical schrieb:
Diesen Unfug mit High und Low Performer kann ich nicht mehr lesen. Gibt es kein dazwischen, warum?
Stimmt, du hast Recht, es gibt auch noch den Middle Performer der regelmäßig kommt und Dienst nach Vorschrift abliefert (aber keinen Handschlag mehr).

Free Radical schrieb:
Welchen Status hat der Arbeitnehmer wenn er seine vertraglichen Pflichten korrekt und zuverlässig erfüllt aber keine Leistungen erbringt die nicht vertraglich vereinbart wurden?
Das ist der Punkt, wenn man sich krank schreiben lässt wenn man gar nicht krank ist und nur blau machen will erfüllt man seine vertraglichen Pflichten nicht.

Free Radical schrieb:
Der Arbeitgeber wird es in den seltensten Fällen mit Extrazahlungen und guten Lohnerhöhungen danken.
Der Low Performer bekommt das sowieso nie/nicht und der High Performer sucht sich einen Arbeitgeber bei dem es das gibt.

@Reglohln Ich bin tatsächlich total zufrieden und kritisieren darf man mich jederzeit (Am liebsten ohne Fäkaliensprache).

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Warum legt man eine PZR in die Arbeitszeit ?
Weil Zahnärzte üblicherweise dann offen haben wenn man selbst auf arbeit ist zwoaxhen 8 und 16uhr.
Zu welchen nicht exsitierenden anderen Terminen soll man denn zum artzt für vorsorge Untersuchungen gehen?
Meine tägliche Arbeitszeit startet um 8 und geht bis 17uhr.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Der Low Performer bekommt das sowieso nie/nicht und der High Performer sucht sich einen Arbeitgeber bei dem es das gibt.
Die erfolsbeteiligung erhält man in dem betrieb den ich arbeite als gesamt Ergebnis, jeder Mitarbeiter die selbe Summe, diskrminierungsfrei.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Das ist der Punkt, wenn man sich krank schreiben lässt wenn man gar nicht krank
Wer definiert was krank ist und was nicht?
Du? Merz? Ein Arbeitgeber?
Ganz sicher nicht.
 
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Meiner Erfahrung nach sind sogenannte "High-Performer" in 80 Prozent der Fälle Erben, die nicht viel arbeiten.

Außerdem mal eingeworfen: natürlich bleibe ich zu Hause, wenn ich krankgeschrieben bin. Denn wenn ich trotz Krankschreibung zur Arbeit gehe und sich dann eine Krankheit verschlimmert, meckern ja auch wieder alle, dass ich selber schuld sei.

Und ganz generell gefragt: Arbeiten wir eigentlich, um zu leben, oder leben wir, um zu arbeiten?
 
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Manche haben schon komische Ansichten. Am Besten sollte man seine Freizeit wohl möglichst "Arbeitgeberfreundlich" gestalten. Blos nichts machen um krank zu werden.

70% aller Unfälle passieren in der Freizeit. Wenn ich in einem Fußballverein bin und mich bei einem Spiel am Sonntag verletze, darf ich mich dann am Montag krankmelden ? Oder muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil wäre ja vermeidbar gewesen. Fußball hat ja nachweislich das höchste Verletzungsrisiko aller Sportarten.

Ich habe viele Freunde mit kleinen Kindern, die regelmäßig eine verrotzte Nase haben. Darf ich die eigentlich besuchen oder ist das schon fahrlässig ?

Und zum Thema sich am Wochenende besaufen und sich dann deswegen krankmelden. Wenn man kein Alkohol kaufen könnte, könnte man sich am Wochenende auch nicht besaufen. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?

Wie hoch sind eigentlich die Kosten für das Gesundheitssystem durch Alkohol ? Aber klar es sind die telefonischen Krankschreibungen 😂 😂
 
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Free Radical schrieb:
Diesen Unfug mit High und Low Performer kann ich nicht mehr lesen. Gibt es kein dazwischen, warum?
Solche Einteilungen haben ja immer ganz viel mit dem Selbstbild und vor allem dem Erhalt des Selbstwertes zu tun. Da sind in erster Linie psychologische Mechanismen am arbeiten, gerade bei Leuten, die sich über ihre Erwerbsarbeit definieren.
Und klar, "Low Performer" sind natürlich immer die Anderen :D


Kassenwart schrieb:
Ich habe viele Freunde mit kleinen Kindern, die regelmäßig eine verrotzte Nase haben. Darf ich die eigentlich besuchen oder ist das schon fahrlässig ?
Jetzt stell dir erstmal vor, wenn du vielleicht selbst Kinder hast? Welch Frevel, dass du dadurch deine Arbeitskraft einschränken wirst, weil du (oder dein Kind) zwangsläufig im Winter krank sein wirst.
Der arme Chef.

Also manche haben die kapitalistischen Logiken derart verinnerlicht, dass es nicht mehr feierlich ist. (nicht du gemeint)
 
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Tomislav2007 schrieb:
Die High Performer sind die beruflich/wirtschaftlich erfolgreichen die glücklich und zufrieden sind und ihre Arbeit gut erledigen.
Die Low Performer sind die beruflich/wirtschaftlich erfolglosen die ständig jammern und meckern und ab und zu "Blau machen"
Fair enough, das paradoxe daran ist aber, dass dich deine High Performance nicht mehr Anstrengung kostet, als die Low Performance den Low Performer ... eher im Gegenteil. Du machst das was dein Gehirn dir sagt, was du tun sollst und so viel davon, wie du bock hast. Niemand ist im eigentlichen Sinne faul, es gibt nur unterschiedliche Leistungswerte, die automatisch ausgereizt werden.

Siehs mal so, es gibt Leute die gehen fröhlich und gelassen durch Leben und alles läuft irgendwie und andere brauchen dafür extra Medikamente oder Drogen um die ungefähr selbe Leistung abrufen zu können.

Eigentlich müssten "High Performer" froh darüber sein, diese Fähigkeiten von Hause aus mitbekommen zu haben und eigentlich müsste man für alle die, die sich durchs Leben quälen müssen, Mitleid empfinden.

Naja, wie auch immer, das geht alles in den Bereich -> gibt es einen freien Willen, oder nicht und ist wahrscheinlich etwas OT :-)
 
Hallo

Kyouko schrieb:
Weil Zahnärzte üblicherweise dann offen haben wenn man selbst auf arbeit ist zwoaxhen 8 und 16uhr.
Zu welchen nicht exsitierenden anderen Terminen soll man denn zum artzt für vorsorge Untersuchungen gehen?
Meine tägliche Arbeitszeit startet um 8 und geht bis 17uhr.
Ich kenne kaum noch Ärzte die unflexibel nur von 8:00 - 16:00 geöffnet haben, behandeln die die es so machen nur Arbeitslose/Urlauber ?
Die meisten Ärzte die ich kenne haben die Zeichen der Zeit erkannt und haben mindestens 1-2 Tage pro Woche bis 17:00 - 19:00 geöffnet.
Viele Arztpraxen sind heutzutage Gemeinschaftspraxen (aus Kostengründen), da können die Ärzte für die Berufstätigen versetzt arbeiten.
Und wenn es gesundheitlich ganz schlimm ist kann man in ein Krankenhaus, die Zeiten das da nur Notfälle kommen sind lange vorbei.

Kyouko schrieb:
Die erfolsbeteiligung erhält man in dem betrieb den ich arbeite als gesamt Ergebnis, jeder Mitarbeiter die selbe Summe, diskrminierungsfrei.
Und da gibt es keine Abstufung für mehr/weniger Leistung ? Mehr Leistung als der Durchschnitt wird bei euch nicht belohnt (Mehr Geld/Beförderung) ?

Kyouko schrieb:
Wer definiert was krank ist und was nicht?
Du? Merz? Ein Arbeitgeber?
Ganz sicher nicht.
Wie oft soll ich das noch schreiben ? Das soll ein Arzt beurteilen und deswegen ist die AU ab dem ersten Tab absolut richtig.

OdinHades schrieb:
Und ganz generell gefragt: Arbeiten wir eigentlich, um zu leben, oder leben wir, um zu arbeiten?
Die entscheidende Frage ist wie gut will man leben ? Das muss jeder für sich selber entscheiden.
Wer mehr vom/im Leben möchte muss auch mehr arbeiten, meckern und jammern hilft da nicht.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich kenne kaum noch Ärzte die unflexibel nur von 8:00 - 16:00 geöffnet haben, behandeln die die es so machen nur Arbeitslose/Urlauber ?
Dann kennst du nicht viele Ärzte. Mein Hausarzt hat Mo von 10:00 bis 13:00 und 14:00 - 17:00 Uhr offen. Di und Mi nur 8:00 bis 12:00, Do 15:00 bis 18:00 und Freitag 9:00 bis 12:00.

Die Vertretungsärzte haben ähnliche Öffnungszeiten. Die restlichen Zeiten sind für chronische Fälle, die wiederkehrende Behandlungen haben. Ohne telefonische Voranmeldung und Termin wird man übrigens auch zu den Öffnungszeiten wieder heim geschickt bzw. schaut einem der Arzt nicht ohne Termin an. Eine Krankschreibung bekommt man zwar, aber bis der Arzt einen behandelt bzw. ansieht vergehen ohne Dringlichkeit locker ein paar Tage.

Dieser Arzt lässt übrigens niemand im Wartezimmer sitzen, der keinen Termin hat. Der will kein volles Wartezimmer und man muss entsprechend wieder gehen und zu der vereinbarten Zeit wieder kommen. Ist übrigens eine Gemeinschaftspraxis mit 3 Ärzten - die anderen sind jedoch Fachärzte und noch seltener anwesend.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich kenne kaum noch Ärzte die unflexibel nur von 8:00 - 16:00 geöffnet haben, behandeln die die es so machen nur Arbeitslose/Urlauber ?
Ich kenne ausschließlich Ärzte die dann offen haben wen ich regulär meine Arbeitszeit habe.
Die behandeln ganz normale Arbeitnehmer wie schon die letzten Jahrzehnte.

HNO?
Nö weder vor 7 noch nach 16uhr.
Freitags wo ich ab 15 Uhr könnte geschlossen
Augenärtzliche gemeinschaftspraxsis mo-fr nur von 7:30 bis 14uhr
Orthopädische gemeinschaftspraxsis?
Nope nur Montag bis Donnerstag von 8 bis 12uhr
Zahnartzt schrieb ich ja schon.
Gynäkologe/Frauenarzt hat regulär auch nur Sprechstunden vom 8 bis 14:30 mo-do

Tomislav2007 schrieb:
Und wenn es gesundheitlich ganz schlimm ist kann man in ein Krankenhaus, die Zeiten das da nur Notfälle kommen sind lange vorbei.
Genau ich gehe in die Notaufnahme für eine Vorsorge untersuchung ich glaube die Husten mir was wenn ich dort ne zahnreinigung haben möchte, ein Rezept für orthopädische einlagen, die jährliche augenärtzliche Untersuchung, Gynäkologie vorseoge jedes jahr oder eine andere normale nicht akute Untersuchung
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Und da gibt es keine Abstufung für mehr/weniger Leistung ? Mehr Leistung als der Durchschnitt wird bei euch nicht belohnt (Mehr Geld/Beförderung) ?
Es gibt keine Abstufung für die erfolsbeteiligung, die einzige Kennzahl die diese Beteiligung kennt ist das gesamt Betriebsergebnis, wird es erreicht wird es ausgezahlt (6000€ brutto je direkt eingestellten Mitarbeiter) unabhängig der Position. Warum sollte dies auch anders sein? Der Erfolg wurde gesamtbetrieblich erwirtschaftet, also bekommt auch jeder den gleichen Bonus. Übrigens inklusive Manager und co. Die bekommen auch keinen sonder Bonus.

Gehälter gehen nach Tätigkeit wenn du die selbe tätogkeit hast wie ich verdienst du das exakt identische grundgehalt, dass ist so wenn es betriebsvertraglich geregelt ist. Es gibt ledeglich eine kompetente die sich leistungs zuschlagen nennt, dienst nach vorschrift bedeutet +15%, leistet man mehr bekommt man 5% mehr brutto, nix wirklich weltbewegendes.
Wer sich also nicht gänzlich dämlich anstellt, erhält immer das selbe.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Wer mehr vom/im Leben möchte muss auch mehr arbeiten
Nö meine Arbeitszeit ist über all die jahre gleich geblieben, nur meine ausführenden Tätigkeiten haven sich geändert.
Gestartet bin ich nach der aisbildung mit 49000€ brutto, durch tätgikeits Wechsel verdiene ich miterweile erheblich mehr. Die Wochen Arbeitszeit hat sich hierfür jedoch nicht geändert. Also keine mehr arbeit.
Mehr arbeit wären bezahlte Überstunden bei identische tätigkeit (tariflich mit einem Bonus von 25% mehr Gehalt pro stunde) wenn diese sehr regelmäßig anfallen hat in der Regel das Management des Unternehmens versagt. [Denn reguläre Mitarbeiter oder zeitarbeiter wären billiger]
 
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Hallo

hallo7 schrieb:
Dann kennst du nicht viele Ärzte. Mein Hausarzt hat Mo von 10:00 bis 13:00 und 14:00 - 17:00 Uhr offen. Di und Mi nur 8:00 bis 12:00, Do 15:00 bis 18:00 und Freitag 9:00 bis 12:00.
OK, ich scheine deinen Hausarzt zum Glück nicht zu kennen.
Mein Hausarzt hat 2x die Woche bis 18:00 Sprechstunde und meine Zahnärztin hat 3x die Woche bis 18:00 und 2x die Woche bis 19:00 Sprechstunde.
Man kann an seinem unflexiblen Arzt festhalten, man kann sich auch einen flexibleren Arzt suchen der Arbeitnehmerfreundliche Sprechzeiten anbietet.

Kyouko schrieb:
Genau ich gehe in die Notaufnahme für eine Vorsorge untersuchung ich glaube die Husten mir was wenn ich dort ne zahnreinigung haben möchte, ein Rezept für orthopädische einlagen, die jährliche augenärtzliche Untersuchung, Gynäkologie vorseoge jedes jahr oder eine andere normale nicht akute Untersuchung
Man kann auch absichtlich etwas falsch verstehen, es geht um akute Erkrankungen/Verletzungen die sofort behandelt werden müssen (inkl. AU).

Kyouko schrieb:
Es gibt keine Abstufung für die erfolsbeteiligung,
Das ist schade, wie wird man dann bei euch motiviert mehr zu leisten, nette Worte/Schulter klopfen/Obstkorb oder gar nicht ?

Kyouko schrieb:
Nö meine Arbeitszeit ist über all die jahre gleich geblieben,
Es geht doch nicht nur um die Arbeitszeit/länger arbeiten, es geht hauptsächlich um die Arbeitsleistung die man innerhalb seiner Arbeitszeit erbringt.
Man kann in Zeitlupe arbeiten und durch die Gänge schleichen oder man arbeitet etwas schneller und geht (dort wo es nicht glatt ist) etwas schneller.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowohl der Beschluss als auch die Diskussion über die AU-Pflicht ab Tag 1 ist überflüssig.

Bisher konnten bereits alle AG ab Tag 1 eine AU verlangen oder eben drei Kalendertage Puffer gewähren, wobei spätestens ab dem vierten Kalendertag eine AU verpflichtend war. Alle AG, die ein Interesse daran hatten, dass ihre MA wegen der AU-Pflicht nicht länger als "nötig" abwesend sind, haben diesen Freiraum auch genutzt.

Nun wird dieser Puffer zwar aus dem Gesetz gestrichen, allerdings wird den AG weiterhin der Freiraum gewährt. Also können die AG nach wie vor davon abweichen und alles wie bisher praktizieren.

Für die, die vorher schon eine AU ab Tag 1 wollten, ändert sich nichts. Dito für ihre MA.
Für die, die vorher die 2-3 Tage Puffer gewährten, ändert sich ebenfalls nicht. Dito für ihre MA.

Der Beschluss hätte nur dann einen Einfluss, wenn alle AG dazu verpflichtet würden, eine AU ab Tag 1 zu verlangen bzw. der Freiraum mit den drei Kalendertagen verboten wäre.

Der wesentlich bedeutendere Punkt ist der Entfall der telefonischen Krankschreibung, denn das hat einen wesentlich größeren Einfluss auf das Gesamtkonzept.
 
Tomislav2007 schrieb:
Man kann auch absichtlich etwas falsch verstehen, es geht um akute Erkrankungen/Verletzungen die sofort behandelt werden müssen (inkl. AU).
Du hast gefragt warum eine PZR (ProfessionelleZahnReinigung) in die Arbeitszeit fällt.

Also nein ich habe ganz gewiss nichts falsch verstanden, ich habe es ledeglich mit anderen vorsroge Leistungen ergänzt, die ähnlich wie eine PZR häufig bis immer in die reguläre kernarbeitszeiten fallen.
 
P4ge schrieb:
Dein Arbeitgeber soll also deine "Fehler" mit einplanen?
Ja, selbstverständlich. Menschen machen Fehler. AN machen Fehler und das muss unter das unternehmerische Risiko des AG eingeplant werden.

Man vermeidet doch jetzt nicht ganz normale menschliche Risiken, wie beispielsweise Menschentrauben auf einem Konzert o. Ä.

Das unternehmerische Risiko trägt der Arbeitgeber, dafür erhält er in der Regel den einen oder anderen Taler mehr als ein Arbeitnehmer.

Du möchtest, dass der AN auch ein bisschen das unternehmerische Risiko des AG trägt und zwar in seiner Freizeit, indem er auch privat im Interesse des AG handelt und vielleicht doch einer Situation aus dem Weg geht. Für den AG.

Andere Themen wie das Händewaschen gab es

1. schon immer und

2. wird es, behaupte ich, Dank Corona und der Sensibilisierung eher besser geworden sein.

Tomislav2007 schrieb:
Man kann an seinem unflexiblen Arzt festhalten, man kann sich auch einen flexibleren Arzt suchen der Arbeitnehmerfreundliche Sprechzeiten anbietet.
Das wären dann eher arbeitgeberfreundliche Sprechzeiten.

Der AN wird weiter gegängelt und das wird von manchen, ich würde behaupten einer Minderheit, von AN noch beklatscht. Der AG hatte bereits eh die Möglichkeit eine AU ab Tag 1 zu fordern.

Vielleicht sollte man generell nicht alles glauben, was der arbeitgeberfreundliche Merz da redet. Das fängt dann bereits bei der Annahme an, dass die Schuld beim AN liegt, weil zu faul, zu viel krank usw.

Meiner Meinung nach genauso eine Scheindiskussion wie das Bürgergeld und die 10 Milliarden €, die man dort einsparen kann. Am Ende war es ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag.

Beides lenkt aber offensichtlich ganz gut ab. :)
 
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Tomislav2007 schrieb:
Man kann an seinem unflexiblen Arzt festhalten, man kann sich auch einen flexibleren Arzt suchen der Arbeitnehmerfreundliche Sprechzeiten anbietet.
der Durchschnitt der Hausärzte ist 55 Jahre! In den nächsten 10 Jahren gehen viele Ärzte in den Ruhestand. Es gibt kaum neue Ärzte. Aufgrund von hohen Hürden wollen sich viele nicht Selbstständig machen. Die MVZs werden aus diesem Grund immer mehr.

So rosig wie du das schreibst, ist es in vielen Regionen Deutschlands nicht. Da kann man sich nicht einfach mal einen aussuchen. Das geht in einer Großstadt wie Köln oder Berlin. Im etwas ländlicheren Raum sieht es ganz anders aus. Oft Annahmestopp. Von Fachärzten reden wir hier garnicht!

Aus solchen Gründen wird ja das Konzept HÄPPI der HZV oder PCA/PA immer wichtiger. Genauso VERAH und NÄPA. Das entlastet in vielen Bereichen den Hausarzt und unterstützt ihn.
 
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