Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

Ich habe mal nen einfachen Rechner im Internet bemüht ... hier die ungefähre Aufschlüsselung für 3k Brutto im Monat. Da sieht man, die Steuern sind 10% vom Brutto ... nicht so viel.

Der Rest ist halt abzocke, aber selbst wenn man den kompletten Arbeitgeber-Anteil nimmt gehen keine 50% weg ... sondern "nur" 43%

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Und hier mal spasseshalber eine Berechnung für Spanien für dasselbe Brutto. Da sieht man, die Steuern sind um einiges höher, aber trotzdem kommt mehr am Ende raus ... ok, ist nur ne schnelle Berechnung oder Gewähr, aber hört endlich mal mit dem Steuerkram auf. Deutschland ist für den Normalo schon fast Niedrigsteuerland.

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Samurai76 schrieb:
Und deswegen möchtest du die aktuelle Rente in Hartz IV überführen, weil du der Meinung bist, zuviel Rentenbeiträge zu zahlen?
So nicht.
Die Rentenversicherung (Generationenvertrag) ist ähnlich der Arbeitslosenversicherung und der Pflegeversicherung. Beide sind keine Sparbücher, aus denen im Fall dessen ausgezahlt werden würde. Soweit kapieren die Honks das schon, da sie auf die arbeitsfaulen schimpfen, weil sie diese finanzieren müssen. Hier sehen sie es nicht so, dass sie die Beträge einzahlen, um sie später einmal ausgezahlt zu bekommen.

Arbeitslosengeld bekommt ebenso wie Rente nicht jeder. Die Höhe (Prozent) ist ebenso ähnlich.

Bei der Pflegeversicherung ist es nochmals anders, denn wer will schon ein Pflegefall werden. Die Beträge sind auch kein Ablass, damit man nicht pflegebedürftig wird. Die Pflegeversicherung ist wie die Arbeitslosenversicherung eine soziale Abgabe von denen die Geld haben an die die es benötigen. Die Rentenversicherung sollte ebenso funktionieren. Denn wieso sollen die, die die selbe Arbeit wie ehemals die Rentner machten, weniger haben als die Renter damals, nur damit die Renter nicht weniger haben als die Renter zu ihrer Zeit.

Du zahlst auch keine Krankenversicherung für den Fall, dass du mal krank wirst, sondern dafür, dass Kranken geholfen wird.

Der Beitrag zur Rentenversicherung ist nicht dazu da die zu unterstützen, die gar keine Unterstützung benötigen und dadurch die, die das finanzieren, finanziell belasten.

Bei der Rentenversicherung muss umgedacht werden. Wer seinen Ruhestand selbst finanzieren kann, der benötigt keine Rente auf Kosten der Arbeiter. Die Rentenversicherung war von Anfang an als soziale Hilfeleistung gedacht und nicht als Bonussystem. Bei Sozialhilfe (SGB II und SGB XII) kommt auch keiner auf die Idee dies als Bonussystem zu verstehen.

Die aktuelle Rentenversicherung ist kein Generationenvertrag, sie ist ein Generationen-Bonussystem. Das kann nicht funktionieren: Ihr Arbeiter bezahlt den Rentern gefälligst ihren Ruhestandsbonus ohne zu unterscheiden, ob die Rentner diesen überhaupt benötigen. Du zahlst den Rentnern, die sich ihr Arbeitsleben lang ein schönes großes Sparvermögen + Eigenheim finanzieren konnten, da sie unter anderen Bedingungen lebten, einen Bonus von deinem Lohn und kannst dir selbiges dadurch nicht leisten. Das ist nicht sozial, das ist ungerecht.

Am Beitragssatz kann das nicht ausgemacht werden, sondern daran, wie die Rentenzahlungsbedingungen immer mehr nach unten korrigiert wurden, was zu mehr Altersarmut führte. Die eh schon Reichen bekommen aber auch ihre Rente und das nicht wenig, während die Armen immer weniger von ihrer Rente haben (alles wird teurer).

Dabei stellt sich die Frage, wieso diejenigen, die sich ihren Ruhestand anhand der Situation in ihrem Arbeitsleben selbst finanzieren können, eine Rente als Bonus erhalten, die sie gar nicht benötigen. Dass diese reichen Rentner diesen Bonus von den Arbeitern abverlangen ist nicht sozial.

Die Leute fragen sich ja heute schon, ob sie mal eine Rente wie die heutigen Rentner bekommen werden. Ganz sicher nicht. Da wird noch viel gekürzt werden. Aber sie sollen die Rente der heutigen Rentner finanzieren, die weniger gekürzt ist als es ihre sein wird. Zukünftige Generationen sollen dann deren Rente nach selben Prinzip finanzieren. Das geht sich nicht aus. Immer mehr werden mit ihrer Rente ihren Ruhestand nicht finanzieren können, während andere ihre Rente gar nicht zur Finanzierung ihres Ruhestands (sondern Wohlstands) benötigen.
 
Mirlo schrieb:
Aber wehe jemand fässt die Rente/Pension an. Da gibt es sofort ein Aufschrei und sofort werden die 0,x % an armutsgefährdeten Rentnern instrumentalisiert.

Aus welchem Kaffeesatz hast Du die 0,x% gelesen ? 48% von Schröders Billiglöhnen dürften ziemlich häufig weniger als die Grundsicherung ergeben. Erst recht dann, wenn Krankheit oder Altersdiskriminierung die "Rente mit 67" zur Fiktion machen. Oder Fehlzeiten durch Kindererziehung.

Die meisten werden einfach nicht in der Statistik auftauchen, solange sie zähneknirschend ihr Vermögen aufbrauchen. Und ihre jüngeren Familienangehörigen und Bekannten lernen daraus, dass sich Arbeit auf Vorrat nicht lohnt, weil hinterher sowieso alles durch Anrechnung gestohlen wird.

3/4-Tage-Woche und damit quasi vorgezogene Rentenfreizeit sind das einzige, was einem niemand mehr nachträglich durch Anrechnung stehlen kann.

Janush schrieb:
Deutschland ist für den Normalo schon fast Niedrigsteuerland.

Solange Bürokratieballast und weltfremde Energiewende als die wahren Produktivitätsvernichter von beiden Seiten totgeschwiegen werden, ist keine Besserung in Sicht.

Hetze gegen den Sozialstaat, gegen "faule" Arbeitnehmer, oder gegen Vermieter/"Reiche" ist nur Wahlwerbung für den lachenden Dritten, der gegen Migranten hetzt.

Schluss mit der Hetzpropaganda, weg mit der Klimaplanwirtschaft. Bezahlbarer Wohnraum hat höchste Priorität.
 
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Knergy schrieb:
Also ich bekomme deutlich mehr als 50 % meines Arbeitslohns ausgezahlt ... bei 19 % Mehrwertsteuer (die ich längst nicht für alles zahlen muss!
Körperschaftsteuer 15% + soli 5,5% + grundsteuer des Ladens + grundsteuer deiner wohnung + energie steuer + co2 abgabe usw etc.

MwSt ist nicht die einzige steuer die gezahlt wird vom "netto" lohn.
Ergänzung ()

Mirlo schrieb:
Bei der Rentenversicherung muss umgedacht werden. Wer seinen Ruhestand selbst finanzieren kann, der benötigt keine Rente auf Kosten der Arbeiter. Die Rentenversicherung war von Anfang an als soziale Hilfeleistung gedacht und nicht als Bonussystem. Bei Sozialhilfe (SGB II und SGB XII) kommt auch keiner auf die Idee dies als Bonussystem zu verstehen.
Dass ist falsch.
Die Rentenversicherung war als Versicherung gedacht. Und nicht als sozial Leistung.
Das problem der Versicherung ist ledeglich dass wichtige steuer Mechanismen durch gewisse parteien ausgehebelt wurden + dass gewisse Leistungen daraus bezhalt werden für die es im angedachten Plan keine beitragszahlungen gibt. (Und diese eben nicht ausgeglichen werden)
Es ist genug geld in der deutschen Rentenversicherung wenn man sämtliche versicherungs fremden leistungen streicht.
Und diese als sozial leistung deklariert, was diese fremd leistingen eigentlich sind.
 
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Mirlo schrieb:
Bei der Pflegeversicherung ist es nochmals anders, denn wer will schon ein Pflegefall werden. Die Beträge sind auch kein Ablass, damit man nicht pflegebedürftig wird. Die Pflegeversicherung ist wie die Arbeitslosenversicherung eine soziale Abgabe von denen die Geld haben an die die es benötigen
Nein dass sind Versicherungen
Versicherungen leisten im leistungsfall.
Alg 1 ausnahmslos von der arbeitslosen Versicherung bezhalt

Bpegergeld sollte damit nix zu tun haven bürgergeld ist eine sozial lwistung ubd gehört zu den sozial Ausgaben nicht zur arbeitslosen versixherung
Müttwrrwnre ist eine sozial leistung sollte somit nicht zur Rentenversicherung
Grund rente ist eine sozial leistubg sollte also nicht zur Rentenversicherung gehören.
Wer kein Geld in die Pflegeversicherung einzahlt = sozial leistung sollte aich nicht von einer Versicherung bezhalt werden

Ich fordere daher konsequente Trennung zwischen sozial Leistungen und veraicherungs Leistungen.
Dann klappt es auch mit den versicherungsbeiträgen.

Bezüglich Krankenkasse sollte der mindesbetrag zur Versicherung auch vollständig von der sozialkasse übernommen werden. Und nicht irgendein hirngespinnst ohne Berechnung den Politiker festlegen. & pauschal überweisen. Dann würde es auch wieder mit der GKV klappen.
 
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Janush schrieb:
Dein Ernst? Schonmal mit der Thematik beschäftigt?
Ähm, ja, mehr als du denkst, weil ich damit beruflich tagtäglich zu tun habe ;-) Den meisten ist schlichtweg überhaupt nicht klar, wie viel Steuern sie tatsächlich zahlen auf alles was sie kaufen.
 
Dann hast Du Dich zwar damit beschäftigt, aber das Prinzip dennoch nicht verstanden. Natürlich zahlt man ständig Steuern, anders geht es ja auch nicht. Wenn jeder einmal geprägte/gedruckte Euro auch nur einmal versteuert würde, bliebe der Kreislauf ja stehen.
 
Ich finde der erste Krankheitstag sollte unbezahlt sein und behaupte die Krankentage würden damit insgesamt schon spürbar weniger ohne negative Auswirkungen.
Übrigens, wie lange man sich krankschreiben lässt, hat man auch ein stückweit selber in der Hand, wenn einem der Arzt gegenüber sitzt.

Grundsätzlich befürworte ich ein System das Leistung belohnt. Arbeitnehmer X der kaum krank ist sollte nach meiner Einstellung mehr bekommen als Arbeitnehmer Y der viel öfter krank ist.
 
Was dann aber auch eine Art von Diskriminierung wäre, nicht jeder ist an seinem gesundheitlichen Zustand selber Schuld, der eine hat eben mehr Glück im Leben, der andere weniger.
 
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wtfNow schrieb:
Grundsätzlich befürworte ich ein System das Leistung belohnt. Arbeitnehmer X der kaum krank ist sollte nach meiner Einstellung mehr bekommen als Arbeitnehmer Y der viel öfter krank ist.
Also halt Pech des AN wenn chronische Krankheiten vorliegen, ist halt dann Mensch zweiter Klasse?
 
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Daher halte ich nur den ersten Krankheitstag unbezahlt zu lassen für einen guten Kompromiss.
So werden diejenigen zumindest ein kleines Stück belohnt, die jeden Tag was leisten auch wenn mal ein kleines Wehwehchen da ist während andere sich in der selben Lage krankschreiben lassen würden.
Ich behaupte auch, Sport und Ernährung haben Einfluss auf das Immunsystem. Person A arbeitet aktiv an seiner Gesundheit (Krankheitstage gering), Person B macht genau das Gegenteil (Krankheitstage hoch). Ich finde das unfair wenn beide gleiche Leistungen bekommen.
 
wtfNow schrieb:
ürden.
Ich behaupte auch, Sport und Ernährung haben Einfluss auf das Immunsystem. Person A arbeitet aktiv an seiner Gesundheit (Krankheitstage gering), Person B macht genau das Gegenteil
Ich kenne Menschen die rauchen täglich ne Packung, liegen nach der arbeit den ganzen tag auf der Couch und essen Pizza schnitzel und Pommes wöchentlich. Die sind teils weniger oft krank, also sportlich aktive mit herausragender gesunden ernährung.

In dieser pauschalität ist deine aussage daher nicht korrekt.
 
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Kyouko schrieb:
In dieser pauschalität ist deine aussage daher nicht korrekt.
An meiner Behauptung halte ich fest, du hast es Missverstanden.
Ein gesunder Lebensstil hat Einfluss auf das Immunsystem!
Nicht: wer einen gesunden Lebensstil führt, hat ein gutes Immunsystem, und wer einen ungesunden Lebensstil führt, hat ein schlechtes Immunsystem.
WhiteHelix schrieb:
Also halt Pech des AN wenn chronische Krankheiten vorliegen, ist halt dann Mensch zweiter Klasse?
*Ein Arbeitnehmer zweiter Klasse.
 
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wtfNow schrieb:
Daher halte ich nur den ersten Krankheitstag unbezahlt zu lassen für einen guten Kompromiss.
Kompromiss wofür? Es braucht hier überhaupt gar keinen Kompromiss. Unbezahlte Krankheitstage bestraft die, die krank sind und führt dazu, dass die Leute krank zur Arbeit gehen.
wtfNow schrieb:
So werden diejenigen zumindest ein kleines Stück belohnt, die jeden Tag was leisten auch wenn mal ein kleines Wehwehchen da ist während andere sich in der selben Lage krankschreiben lassen würden
Das ist keine Belohnung für den Leistungsträger, sondern eine Bestrafung für den Kranken. Ich habe nichts davon, wenn mein Kollege unbezahlt zu Hause bleibt, oder krank zur Arbeit erscheint und möchte auch nicht, dass sowas etabliert wird. Ich bin froh, dass ich im Jahr selten krank bin, obwohl ich mich nicht wesentlich besser ernähre und mehr Sport treibe, als eine Kollegin, die manchmal wegen chronischer Gliederschmerzen 1-2 Tage zu Hause bleibt.
 
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wtfNow schrieb:
Daher halte ich nur den ersten Krankheitstag unbezahlt zu lassen für einen guten Kompromiss.
Was ich davon halte hab ich hier schonmal geschrieben, nein ist es nicht.
wtfNow schrieb:
Ich behaupte auch, Sport und Ernährung haben Einfluss auf das Immunsystem.
Sind ja auch alle Krankheiten Immunsystembasiert, grade wenns Chronisch ist. Da hast du absolut gar nichts verstanden und eindeutig auch überhaupt keinen Einblick, was das für chronisch kranke Menschen wirklich heißt.
 
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wtfNow schrieb:
Ich finde der erste Krankheitstag sollte unbezahlt sein
Schwer Migrände geplagte, wo die Wissenschaft nicht mal weiß, wo die Ursache liegen könnte, sollen dann also regelmäßig tageweise keinen Lohn mehr erhalten. Und die Infektionskranken stellen sich nicht mehr die Frage, wird das etwas Größeres und sollte ich das auskurieren sondern nur noch, kann ich noch arbeiten um kein Geld zu verlieren. Endet dann wie in England, wo für die üblichen Volksleiden dann Medispender in den Firmen stehen. Ein AN geht dann nie mehr freiwillig zum Arzt, erst wenn er umfällt und seine Abteilung auch endlich restlos angesteckt hat. So wird aus der allgemeinen Atemwegserkrankung nicht 1 Woche krank, sondern nach einer Woche arbeiten eine Lungenentzündung mit anstecken des Herzmuskels mit anschließender Herzmuskelinsuffizienz. Glückliche Arbeitswelt, herzlichen Glückwunsch.

Das wird unterm Strich die Sozialkosten massiv steigern. Arbeitslose, die keinen Job finden und Angestellte, die einfach tot umfallen und keine Beiträge mehr zahlen. Ja, wird, auch wenn die Vergangenheit bislang gezeigt hat, dass gesteigerte Sozialkosten durch mehr soziales sich auch in mehr Produktivität auszahlt. Dann kann man mehr Leistungen stemmen und damit die Produktivität weiter steigern. Ein zurück bei den Sozialleistungen heißt auch zurück in Richtung Mittelalter. Wo ja jeder weiß, da war wirtschaftlich alles besser für die breite Masse.
 
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s0undjan schrieb:
Kompromiss wofür?
Um diejenigen die "wirklich" krank sind, zu schützen.
Auf der einen Seite die Kranken, auf der anderen die Faulen. Irgendwo sollte, wenn es nach mir geht die Grenze gezogen werden, das wäre meine Grenze. Geht leider manchmal auch ein Stück zu Lasten der Kranken. Aber im aktuellen System lassen es sich nicht wenige Faule zu Lasten der Fleißigen gut gehen, das finde ich ebenso nicht richtig.
Ich spreche mich nicht für eine 100% Gehaltssperre bei Krankheit aus wie es die Reaktionen vermuten lassen.

In der Gehaltsverhandlung wird das ohnehin indirekt umgesetzt. Arbeitnehmer A der immer da ist bei gleicher Arbeitsleistung bekommt natürlich mehr als Arbeitnehmer B der regelmäßig "krank ist" und die Arbeit seinen Kollegen obendrauf überreicht, das finde ich unternehmerisch absolut gerecht. Alle Arbeitnehmer stehen zueinander in Konkurrenz.
 
Janush schrieb:
Reden wir hier vom Selben? USt vs Vorsteuer und so?
Nein, absolut nicht. Es geht mir nicht um die Umsatzsteuer. Es geht mir um die ganzen, ich nenne es mal "Nebensteuern und Abgaben" die du als Hersteller zahlen musst, damit ein Produkt überhaupt produziert wird. Das ist eine ganze Menge.
 
wtfNow schrieb:
Um diejenigen die "wirklich" krank sind, zu schützen.
Wirklich Kranke zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass sie 3 Wochen krank und dann wieder gesund sind. Chronisch Kranke, wie meine Arbeitskollegin, können einen Tag wegen starker Gliederschmerzen ausfallen und am nächsten Tag wieder arbeitsfähig sein. Eine Teamleitern meines vorherigen Arbeitgebers hatte ähnliche Beschwerden. Mal 2 mal im Monat für je einen Tag krank und dann wieder 6 Monate am Stück ohne Beschwerden. Deine Regelung bestraft sie für etwas, wofür sie nichts kann und hilft keinem, der öfter am Stück krank ist.
wtfNow schrieb:
In der Gehaltsverhandlung wird das ohnehin indirekt umgesetzt. Arbeitnehmer A der immer da ist bei gleicher Arbeitsleistung bekommt natürlich mehr als Arbeitnehmer B der regelmäßig "krank ist" und die Arbeit seinen Kollegen obendrauf überreicht, das finde ich unternehmerisch absolut gerecht.
Mein Arbeitgeber könnte sich dann einen neuen Arbeitnehmer suchen, denn in so einer Firma würde ich nicht arbeiten wollen.
wtfNow schrieb:
Alle Arbeitnehmer stehen zueinander in Konkurrenz.
Meine Kollegen sind keine Konkurrenz, sondern eine Unterstützung für mich, wir sind ein Team und verstehen uns auch über die Arbeit hinaus sehr gut. Wir verdienen alle gleich viel die Stunde.
Wohl wissend, dass einige mal etwas öfter ausfallen. Ich bin dabei froh, nicht Derjenige mit den chronischen Gliederschmerzen zu sein. Dafür mache ich dann auch mal gerne ein paar Stunden die Woche länger, wenn es notwendig sein sollte.
 
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