Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

Mein Eindruck von dieser Fixierung auf (maximierte) Anwesenheit ist folgender: manch einer streicht bei seiner bekundeten Vorliebe für die sog. Leistungsbereitschaft, die Arbeit einfach weg und setzt Leistung mit Anwesenheit (=Zeit) gleich.

Wenn einem die Arbeit egal ist, kann man die Leute auch krank gebrauchen :-)
 
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wtfNow schrieb:
probieren geht vor Studieren
Nö, ganz und gar nicht in diesem Zusammenhang. Davon abgesehen wurde das ja bereits "probiert", denn es gibt ja Länder mit unterschiedlichen Systemen. Und siehe da: Die Fakten widerlegen mal wieder alles, was Menschen, die den zur NS-Zeit und inzwischen erneut in rechtsextremen Kreisen beliebten Sozialdarwinismus feiern, behaupten:

Die Idee ist, dass Arbeitnehmer seltener wegen leichter Symptome zu Hause bleiben würden, wenn sie für die ersten ein bis drei Krankheitstage eine finanzielle Einbuße hinnehmen müssten.

[...]

Die Daten zeigen: Es gibt kein erkennbares Muster. Einige der „großzügigsten" Systeme haben die niedrigsten Fehlzeiten, während einige der „strengsten" Systeme mit hohen Zahlen kämpfen.
Quelle

Mal ganz davon abgesehen, dass die Fehltage nicht wirklich gestiegen sind und sie vor Corona und dem Ukraine-Krieg ja offenbar auch kein Thema waren. Nur, weil die Regierung Ökonomie nicht versteht und Deutschland deswegen auch nicht aus der Stagnation holen wird, wird das eigene gekränkte Ego damit aufgebessert, indem man nach unten tritt. Ist halt einfacher, als Fehler einzugestehen und an ihnen zu arbeiten.

Ich bin dafür, dass die, die sich mit "High Performer" brüsten, einfach weniger bekommen. Denn sie scheißen offensichtlich auf ihre Gesundheit, was zum Nachteil für Firmen und Mitmenschen ist. Und sie haben ohnehin keine Zeit, um der Gesellschaft durch Vereinstätigkeit, Ehrenamt und dergleichen etwas zu geben, was zum Nachteil aller ist.
 
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@R.Kante
Faszinierend, ein Modell in der Arbeitnehmer fairer nach Leistung (Anwesenheit ist Vorraussetzung für Leistung) entlohnt werden, überfordert das Forum komplett.
Bei der Einstellung wundert es mich nicht, dass die deutsche Wirtschaft in der Abwärtsspirale hängt.
 
@wtfNow
Wenn alle im Forum Dir widersprechen, sind evtl. nicht alle Anderen überfordert.... ;)
Deine Theorie hat in der Praxis nun mal eklatante Schwächen, auf die Du hier hingewiesen wirst.
 
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wtfNow schrieb:
Anwesenheit ist Vorraussetzung für Leistung
Ganz einfach: Anwesenheit ≠ Leistung.

Mehrleistung mit ernstgemeinter Anerkennung und Wertschätzung würdigen? Kein Thema. Das können nämlich alle Mitarbeitenden leisten. Auch Behinderte und chronisch Kranke.

Abzug bei Abwesenheit? Das ist keine Wertschätzung gesunder Menschen sondern eine Diskriminierung kranker und behinderter Menschen.

Ist das nicht doch vielleicht eine.....Neiddebatte?

wtfNow schrieb:
Bei der Einstellung wundert es mich nicht, dass die deutsche Wirtschaft in der Abwärtsspirale hängt.
Dann erklär doch mal die wirtschaftliche Lage vor Corona, wenn sich am Krankenstand so gut wie nichts geändert hat?
 
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wtfNow schrieb:
Bei der Einstellung wundert es mich nicht, dass die deutsche Wirtschaft in der Abwärtsspirale hängt.
Bei der Einstellung zum den modernen Arbeitssklaven Einiger (Personaler, Firmenlenker) wundert es mich auch nicht, dass es mit der Wirtschaft aktuell nicht aufwärts geht. Das Eine sind politische Maßnamen, die die Firmen dann vermutlich alle gleich viel Geld kosten werden. Aber eine Firma, die von sich aus ihren Angestellten mehr Geld gibt? Also so ganz einfach Lohnerhöhung, weil die Firma das aufgrund guter Geschäfte einfach entscheidet? Würde der Wirtschaft auch helfen, höre ich sehr selten bis gar nicht. Im Gegenteil, aktuell mehren sich die Stimmen, in der kommenden Tarifverhandlung die Wochenarbeitszeit nach Möglichkeit wieder auf 40h ohne Lohnausgleich zu erhöhen. Ja, mehr arbeiten ohne mehr Geld macht man als abhängig Angestellter doch gern, da kann man den Makrt so richtig ankurbeln, mit dem dann weniger Geld. Weil in der Vergangenheit mit mehr Arbeitszeit ging es ja auch allen besser. Wie war das noch vor 1850, so ohne Regeln, da lief doch alles besser und den Menschen ging es richtig gut!
 
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Tomislav2007 schrieb:
So kenne ich es aus guten Firmen, wer Dienst nach Vorschrift abliefert bekommt nur Gehalt nach Vorschrift, wer mehr leistet bekommt mehr.
wenn es denn nur immer so wäre und man diese Werkzeuge auch "richtig" leben würde ;)

Bei uns z.b. ist die tarifliche "Leistungszulage" eher einen Nasenbewertung und hat mit der richtigen "Leistung" rein gar nix zu tun.

Warum sollte ich auf Lohn verzichten? Wenn das so kommen würde, dann würde ich mich so lange es nur irgendwie geht zur Arbeit schleppen. Wie "produktiv" das ganze dann wäre, das lasse ich mal so im Raum stehen ;)
 
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Hallo

s0undjan schrieb:
Wo wir dann wieder beim Sozialdarwinismus wären.
Ja und ? Ich als rechts konservativer mag den Sozialdarwinismus.

s0undjan schrieb:
Du stehst also nun doch offiziell für Diskriminierung und Sozialdarwinismus.
Jeder findet etwas anderes ungerecht:
Du findest es ungerecht das gesunde mehr Urlaub oder einen Bonus bekommen sollten und es unbezahlte Karenztage bei eintägigen Krankheiten geben sollte.
Ich finde es ungerecht das ich so viel Arbeitslosen-/Krankenversicherung zahle obwohl ich nicht arbeitslos/krank bin und eigentlich nur andere subventioniere.

MrMorgan schrieb:
wenn es denn nur immer so wäre und man diese Werkzeuge auch "richtig" leben würde
Ja, das ist richtig, auch wenn es wünschenswert ist, das lebt leider nicht jede Firma so richtig.
Es ist aber jedem selbst überlassen bei welcher Firma er anfängt und wie lange er dort bleibt.

Reglohln schrieb:
Ich bin dafür, dass die, die sich mit "High Performer" brüsten, einfach weniger bekommen.
Niedliche Idee.

Reglohln schrieb:
Denn sie scheißen offensichtlich auf ihre Gesundheit, was zum Nachteil für Firmen und Mitmenschen ist.
Wie kommst du auf diesen Unsinn, ich gehe doch nicht krank zur Arbeit, ich werde einfach nicht krank.
Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich das letzte mal wegen Krankheit auf der Arbeit gefehlt habe.

Reglohln schrieb:
Und sie haben ohnehin keine Zeit, um der Gesellschaft durch Vereinstätigkeit, Ehrenamt und dergleichen etwas zu geben,
Das hat nichts mit keine Zeit zu tun, ich habe einfach keine Lust auf unbezahlte Vereinstätigkeit und unbezahltes Ehrenamt.

Reglohln schrieb:
Die Fakten widerlegen mal wieder alles, was Menschen, die den zur NS-Zeit und inzwischen erneut in rechtsextremen Kreisen beliebten Sozialdarwinismus feiern, behaupten:
Du vergisst uns rechts konservative, mit der deutschen Vergangenheit habe ich als gebürtiger Jugoslawe nichts zu tun und von rechtsextrem bin ich weit weg.
Das ist natürlich eine Sache der Perspektive und jeder sieht das anders, für dich ist wahrscheinlich jeder der rechts von der SPD steht ein böser rechtsextremer.
Die Nazi und Rechtsextrem Keule habt Ihr so oft geschwungen das die Nazi und Rechtsextrem Keule schon komplett verpufft und wirkungslos geworden sind.
Sind in den Ländern die unbezahlte Karenztage bei Krankheit haben alle sozialdarwinistische rechtsextreme Nazis, z.B. Spanien/Schweden/Frankreich/Portugal ?
Zitat aus dem Link: "Deutschland: Bietet als eines der wenigen Länder eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ab dem 1. Tag (volle 100 % für 6 Wochen)."

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ja und ? Ich als rechts konservativer mag den Sozialdarwinismus
Damit dürfest du selbst unter Rechtskonservativen nicht in der Mehrheit sein. Unverschuldete Krankheiten und Schicksalsschläge machen nicht vor dem Parteibuch Halt, das wissen auch die meisten Konservativen.
Tomislav2007 schrieb:
Du findest es ungerecht das gesunde mehr Urlaub oder einen Bonus bekommen sollten und es unbezahlte Karenztage bei eintägigen Krankheiten geben sollte.
Ich habe in keinem Satz geschrieben, dass Gesunde keinen Bonus bekommen sollten, lies doch bitte etwas genauer. Arbeitgeber dürfen gerne einen Bonus geben, ich bin nur gegen die gesetzliche Diskriminierung von Kranken auf Grund von Merkmalen, für die sie nichts können.
Tomislav2007 schrieb:
Ich finde es ungerecht das ich so viel Arbeitslosen-/Krankenversicherung zahle obwohl ich nicht arbeitslos/krank bin und eigentlich nur andere subventioniere
Das kann man durchaus so sehen, auch wenn ich das als Gesund nicht so sehe, wir alle stehen einen Unfall oder Krankheitsfall vor der Situation selbst Hilfe zu benötigen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich finde es ungerecht das ich so viel Arbeitslosen-/Krankenversicherung zahle obwohl ich nicht arbeitslos/krank bin und eigentlich nur andere subventioniere.
Eine Versicherung ist immer als Gemeinschaft zu sehen. Wenn einer daraus ein Problem hat, ist die Gemeinschaft zur Stelle.
 
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Hallo

s0undjan schrieb:
Damit dürfest du selbst unter Rechtskonservativen nicht in der Mehrheit sein.
Ja und ? Ich habe meine eigene Meinung und renne nicht einer Mehrheit hinterher.
Und falls du es nicht mitbekommen hast, linke/rechte/etc. haben innerhalb ihrer Gruppe nicht immer die gleiche Einstellung/Meinung.

s0undjan schrieb:
Unverschuldete Krankheiten und Schicksalsschläge machen nicht vor dem Parteibuch Halt, das wissen auch die meisten Konservativen.
Also sind die Länder die unbezahlte Karenztage bei Krankheiten haben...

Tomislav2007 schrieb:
Sind in den Ländern die unbezahlte Karenztage bei Krankheit haben alle sozialdarwinistische rechtsextreme Nazis, z.B. Spanien/Schweden/Frankreich/Portugal ?
Zitat aus dem Link: "Deutschland: Bietet als eines der wenigen Länder eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ab dem 1. Tag (volle 100 % für 6 Wochen)."
...rechter (evtl. sogar sozialdarwinistische rechtsextreme Nazis) als Deutschland das als eines der wenigen Länder eine Lohnfortzahlung ab dem ersten Tag hat ?
Kommt mal runter, es hat nichts mit Sozialdarwinismus/Rechtsextremismus/Nazis zu tun wenn man sich für unbezahlte Karenztage bei Krankheiten ausspricht.

Reglohln schrieb:
Denn sie scheißen offensichtlich auf ihre Gesundheit, was zum Nachteil für Firmen und Mitmenschen ist.
Vor allem hat man bei eintägigen Krankheiten (gerne Freitags oder Montags) ganz selten bis gar nicht eine schwere hoch ansteckende Krankheit.

@.one
Ach echt ? Das ist mir bewußt, problematisch wird es wenn zu wenig eingezahlt und zu viel entnommen wird, so wie es aktuell bei uns in Deutschland der Fall ist.
Unsere Renten-/Krankenversicherung ist unausgewogen, 48% Rentenniveau ist ein Witz und es ist traurig das Omi/Opi keine kostenlose Brille/Zähne bekommen.
Ich könnte brüllen wenn ich Omi/Opi bei uns im Krankenhaus mit der 5€ ALDI Lesebrille sehe aber Transgender wegen der Psyche kostenlose Brüste bekommen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Und falls du es nicht mitbekommen hast, linke/rechte/etc. haben innerhalb ihrer Gruppe nicht immer die gleiche Einstellung/Meinung.
Ja das stimmt, es gibt dort aber auch parteiübergreifenden Konsens. Linke und Rechte haben gewisse moralische Standards, die in beiden Kreisen von einer kleinen Minderheit nicht geteilt wird.
Tomislav2007 schrieb:
Kommt mal runter, es hat nichts mit Sozialdarwinismus/Rechtsextremismus/Nazis zu tun wenn man sich für unbezahlte Karenztage bei Krankheiten ausspricht
Hier hat niemand etwas von Rechtsextremismus und Nazi geschrieben, also komm du bitte mal runter.
Arbeite doch bitte in Zukunft an deinem Leseverständnis und bau keine Strohmänner auf.
Tomislav2007 schrieb:
als Deutschland das als eines der wenigen Länder eine Lohnfortzahlung ab dem ersten Tag hat ?
Die meisten Ländern in Europa, die wirtschaftlich und sozialpolitisch mit Deutschland vergleichbar wären, haben Ausnahmeregelungen, was Karenztage angeht.
Sozialdarwinistisch wäre es, die deutsche Regelung zu Lasten einer Mehrheit chronisch Kranker zu ändern, um eine Minderheit von Blaumachern das Blaumachen zu erschweren,
Wer sich das Blaumachen finanziell leisten kann, wird auch von einem Karenztag nicht abgeschreckt und wer es sich nicht leisten kann, geht dann zur Arbeit, ob tatsächlich krank, oder nur simuliert.
 
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Diese dauernde Krankschreiberei habe ich schon oft genug selbst miterlebt. Immer von den selben wohlgemerkt. Und die vermiesen alles für die wirklich kranken.

Ein Karenztag ist hier auch unnötig. Krankheitstage sollten einfach von den Urlaubstagen abgezogen werden, denn Urlaub dient der Erholung und die braucht man sicher, wenn man erkrankt ist.
 
Rote Rose schrieb:
Urlaub dient der Erholung und die braucht man sicher, wenn man erkrankt ist.
Sorry, aber das ist Blödsinn.

Ob Urlaubstage oder Geld, läuft aufs gleiche hinaus und ich bin strikt dagegen. Auch wenn ich selbst ein paar gelbe Pappenheimer um mich rum habe. Allen anderen schaden um Einzelfälle zu bestrafen war noch nie eine gute Idee.
 
Rote Rose schrieb:
Krankheitstage sollten einfach von den Urlaubstagen abgezogen werden, denn Urlaub dient der Erholung und die braucht man sicher, wenn man erkrankt ist.
Man soll sich Krankgeschrieben aber von der Krankheit erholen. Urlaub ist dazu da sich von der Arbeit zu erholen.
Du kannst dir ja sogar deine Urlaubstage zurueckholen, wenn du im Urlaub krank wirst.

Und wenn dein Arbeitgeber die Mitarbeiter einfach machen laesst... Was soll man dann dazu sagen? Du kannst solche Leute auch in Deutschland loswerden, guter Kuendigungsschutz hin oder her. Es dauert halt und will sehr gut dokumentiert werden.
 
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Ranayna schrieb:
Es dauert halt und will sehr gut dokumentiert werden.
Ja, ist ein schwerer Weg und führt in der Regel über Betriebs- und Vertrauensarzt. Möglich ist es aber.
 
Man sollte auch viel stärker zwischen Büroarbeiten und körperlichen Arbeiten unterscheiden. Ich war damals oft von Kopfschmerzen geplagt, trotzdem konnte ich problemlos weiter arbeiten. Auf dem Bau ginge das nicht, da fängt man sich erst recht was ein. Heute lese ich, dass sich wohl sogar schon wegen verstopfter Nase krankgeschrieben wird und da bin ich dann echt fassungslos.
 
Auch hilft bei Bürojobs Arbeit mit dem PC die Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice.
Wenn es mir Nachts/morgens halt sehr schlecht geht, gebe ich kurz meinen Vorgesetzten Bescheid, dass ich etwas ausschlafe und hole die Arbeitszeit halt (den Tag/die Woche) nach.

Kommt natürlich immer auf das "was" an. Bisschen Kopfschmerzen oder laufende Nase -> daheim bleiben und im Homeoffice selbst die Zeit einteilen (da kann man ja seine 8h Arbeitszeit mit mehreren Pausen auch auf 12h strecken). Ggf. dann halt mal nen Samstag die Arbeit nachholen, wenn man sich etwas mehr als nur "ausschlafen" als Erholung gönnen will.

Das kann natürlich nicht jede Berufsgruppe so handhaben.

MfG, R++
 
Rote Rose schrieb:
Heute lese ich, dass sich wohl sogar schon wegen verstopfter Nase krankgeschrieben wird und da bin ich dann echt fassungslos.
Wo hast du das gelesen? Der genaue Fall würde mich da mal interessieren.

Aber davon ab: Mach einfach deine Arbeit und gut. Nicht immer andere Menschen bewerten blind bewerten, denn in der Regel kennst du die Hintergründe, warum jemand fehlt, nicht. Und davon abgesehen kannst du ohnehin nichts daran ändern. Bringt alles nur eines: eine Negativspirale.

Anekdote: 3 Kollegen im Team. Ein Arbeitskollege A hält von einem anderen Arbeitskollegen B nichts. Bewertet ständig seine Arbeit, wird übergriffig mit abwertenden Aussagen, warum er dies und jenes nicht weis usw. Als es dann um einen Bonus für gute Leistung für Kollege A ging, war seine erste Aussage (sinngemäß): "Wenn Kollege B das auch bekommt, dann dreh ich durch!"

Bringt absolut nichts. Statt sich über die eigene Leistung zu freuen, bewertet er einfach andere, um sich besser zu fühlen. Geringer Selbstwert und fehlende Selbstzufriedenheit. Nichts anderes.
 
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Hallo

s0undjan schrieb:
Hier hat niemand etwas von Rechtsextremismus und Nazi geschrieben, also komm du bitte mal runter.
Dann lies dir...

Reglohln schrieb:
Die Fakten widerlegen mal wieder alles, was Menschen, die den zur NS-Zeit und inzwischen erneut in rechtsextremen Kreisen beliebten Sozialdarwinismus feiern, behaupten:
...das hier noch einmal durch, arbeite doch bitte in Zukunft an deinem Leseverständnis und bau keine Strohmänner auf.

s0undjan schrieb:
Die meisten Ländern in Europa, die wirtschaftlich und sozialpolitisch mit Deutschland vergleichbar wären, haben Ausnahmeregelungen, was Karenztage angeht.
Das stimmt nicht,...

Tomislav2007 schrieb:
Sind in den Ländern die unbezahlte Karenztage bei Krankheit haben alle sozialdarwinistische rechtsextreme Nazis, z.B. Spanien/Schweden/Frankreich/Portugal ?
Zitat aus dem Link: "Deutschland: Bietet als eines der wenigen Länder eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ab dem 1. Tag (volle 100 % für 6 Wochen)."
...siehe hier, arbeite doch bitte in Zukunft an deinem Leseverständnis und bau keine Strohmänner auf.

Grüße Tomi
 
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