Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

s0undjan schrieb:
Wirklich Kranke zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass sie 3 Wochen krank und dann wieder gesund sind. Chronisch Kranke, wie meine Arbeitskollegin, können einen Tag wegen starker Gliederschmerzen ausfallen und am nächsten Tag wieder arbeitsfähig sein.
Auch hier unterscheiden sich die Menschen, für den einen ist es ein kleines Wehwehchen und für anderen ein Grund Arbeitsunfähig zu sein.
Dann lieber mit meinetwegen mit 70% Einsatz arbeiten, in Voraussicht am nächsten Tag wieder ganz fit zu sein als gar nicht zur Arbeit zu kommen. Für diejenigen die wegen Krankheit "ernsthaft" nicht können tut mir das Leid.

s0undjan schrieb:
Mein Arbeitgeber könnte sich dann einen neuen Arbeitnehmer suchen, denn in so einer Firma würde ich nicht arbeiten wollen.
Jeder ist ersetzbar, es gibt immer einen besseren🤷🏽‍♂️

s0undjan schrieb:
Meine Kollegen sind keine Konkurrenz, sondern eine Unterstützung für mich, wir sind ein Team und verstehen uns auch über die Arbeit hinaus sehr gut. Wir verdienen alle gleich viel die Stunde.
Wohl wissend, dass einige mal etwas öfter ausfallen. Ich bin dabei froh, nicht Derjenige mit den chronischen Gliederschmerzen zu sein. Dafür mache ich dann auch mal gerne ein paar Stunden die Woche länger, wenn es notwendig sein sollte.
Das ist super und sollte es auch sein!
Das setzt aber Vertrauen vorraus, und das gibt es nicht wenn schwarze Schafe das System ausnutzen und daraus folgend das gesamte Team darunter leidet und Unzufriedenheit herrscht.
So war er bei uns, seit wir im Lager die Arbeitnehmer ersetzt haben die ganz offen(sichtlich) oft blau machten, funktioniert es seit mittlerweile 2 Jahren hervorragend wie bei dir beschrieben.
 
wtfNow schrieb:
Auch hier unterscheiden sich die Menschen, für den einen ist es ein kleines Wehwehchen und für anderen ein Grund Arbeitsunfähig zu sein.
Ärztlich bestätigte chronische Gliederschmerzen, wie die meiner Kollegin und damaligen Teamleiterin, sind kein Wehwehchen.
wtfNow schrieb:
Dann lieber mit meinetwegen mit 70% Einsatz arbeiten, in Voraussicht am nächsten Tag wieder ganz fit zu sein als gar nicht zur Arbeit zu kommen.
Oder sich lieber direkt am ersten Tag auskurieren, statt zur Arbeit zu gehen und dann doch noch zwei weitere Tage krank zu sein. Der Arbeitgeber hat zudem eine Fürsorgepflicht, er darf seinen Mitarbeiter nicht wissend krank arbeiten lassen.
wtfNow schrieb:
Für diejenigen die wegen Krankheit "ernsthaft" nicht können tut mir das Leid.
Muss es nicht, deine Forderung wird sich nicht durchsetzen.
wtfNow schrieb:
Jeder ist ersetzbar, es gibt immer einen besseren
Das gilt auch für Arbeitgeber. Mein vorheriger ist noch im 19. Jahrhundert stecken geblieben und findet derzeitig keine Arbeitskräfte, mein derzeitiger AG schätzt seine Mitarbeiter und behandelt niemand anders, der wegen chronischer Schmerzen 10 Tage mehr im Jahr krank ist, als der Schnitt.
wtfNow schrieb:
Das setzt aber Vertrauen vorraus, und das gibt es nicht wenn schwarze Schafe das System ausnutzen und daraus folgend das gesamte Team darunter leidet und Unzufriedenheit herrscht.
Selbst ohne Vertrauen sieht mein AG, dass der Arzt der Kollegin bestätigt hat, dass sie seit ihrer Geburt mit chronischen Gliederschmerzen zu kämpfen hat. Das hat sie auch transparent im Bewerbungsgespräch gesagt und wurde dennoch angenommen, weil wir eben dringend Arbeitskräfte brauchten.
Unser Team würde darunter leiden, wenn man deine Forderungen umsetzt, indem man Kranke bestraft, weil sie krank sind und nicht, weil sie simulieren. Eine Mehrheit an Kranken sollte nicht bestraft werden, weil eine Minderheit simuliert.
 
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Kyouko schrieb:
Ich kenne Menschen die rauchen täglich ne Packung, liegen nach der arbeit den ganzen tag auf der Couch und essen Pizza schnitzel und Pommes wöchentlich. Die sind teils weniger oft krank, also sportlich aktive mit herausragender gesunden ernährung.
Ja klar, beim Sport verletzt man sich halt auch immer mal. Also sollte man das wohl lassen, der lieben Arbeit wegen. =D

scnr
 
wtfNow schrieb:
Dann lieber mit meinetwegen mit 70% Einsatz arbeiten, in Voraussicht am nächsten Tag wieder ganz fit zu sein als gar nicht zur Arbeit zu kommen
Spielen wir das doch mal durch, der Migräneanfall schleppt sich dann drei Tage durch die Arbeit, weil es ohne Ruhe nicht schnell besser wird, bei nicht mal 10% Leistung vermute ich mal. Und der, der eine 'richtige' Krankheit ausbrütet, wie einen aufziehenden Atemwegsinfekt? Ja, der probiert es dann, steckt die halbe Firma damit an und fällt dann trotzdem 2 Wochen Minimum aus. Nix gewonnen, nur verloren. Für was, um 0,1% Blaumacher vom Blaumachen abzuhalten? Ich weiß ja nicht, in welcher Realität du lebst, aber in meinen 40 Jahren Arbeit hat sich bislang keinmal bewährt, sich durchzuschleppen und selbst mit Wochenende nicht durch, sondern Krank. Auch weiß ich von einigen Ärzten, dass man dort auch durchaus eine AU erhält, ohne krank zu sein. Da hilft deine Methode also auch nicht. Bislang fällt mir nichts positives bei dieser Möglichkeit auf, nur Negative Wirkungen.
Ergänzung ()

wtfNow schrieb:
So war er bei uns, seit wir im Lager die Arbeitnehmer ersetzt haben die ganz offen(sichtlich) oft blau machten, funktioniert es seit mittlerweile 2 Jahren hervorragend wie bei dir beschrieben
Cool, und das ganz ohne Systemänderung, mit vorhandenen Mitteln, Fantastisch! Dann braucht's da ja gar keine Anpassungen, der Markt regelt das schon.
 
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Zumal man mit einem unbezahlten Tag die Ein- oder Zwei-Tages-Blaumacher dann eben "zwingt", die ganze Woche blauzumachen.
 
Hallo

wtfNow schrieb:
Grundsätzlich befürworte ich ein System das Leistung belohnt. Arbeitnehmer X der kaum krank ist sollte nach meiner Einstellung mehr bekommen als Arbeitnehmer Y der viel öfter krank ist.
Was hat die Idee gesunde Mitarbeiter die nicht krank werden zu belohnen...

Incanus schrieb:
Was dann aber auch eine Art von Diskriminierung wäre,
...mit Diskriminierung zu tun ?
Ich kenne mehrere Firmen die Mitarbeiter belohnen die (im laufenden Jahr) nicht krank werden, mit zusätzlichen Urlaubstagen oder Bonus.
Das ist genau so wenig diskriminierend wie guten/fleissigen Mitarbeitern einen Bonus für Ihre überdurchschnittlichen Leistungen zu geben.
Gesunde Mitarbeiter die nicht krank werden zu belohnen würde dabei helfen das Mitarbeiter sich nicht für keine Lust krank schreiben lassen.
Gesunde Mitarbeiter die nicht krank werden zu belohnen würde besser funktionieren als unbezahlte Karenztage bei eintägigen Krankheiten.
So kenne ich es aus guten Firmen, wer Dienst nach Vorschrift abliefert bekommt nur Gehalt nach Vorschrift, wer mehr leistet bekommt mehr.

Reglohln schrieb:
Kann es wirklich sein, dass jemand unseren Tomislav noch toppt? Absolute Fassungslosigkeit über diesen Sozialdarwinismus.
Willkommen in der Realität der Ellbogengesellschaft (außerhalb des Glücksbärchiland) in der der gute alte Sozialdarwinismus der mit Freude gelebte Alltag ist.

Grüße Tomi
 
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Und um nicht unnötig krank zu sein, können sich dann echte Krankheitsfälle für den Bonus noch auf Arbeit schleppen. Üblicherweise sind das eher ansteckende Dinge, den der mit dem gebrochenen Fuß muss tatsächlich zuhause bleiben.

Wie man es auch dreht und wendet, die perfekte Lösung gibt es nicht. Ich sehe bei den Gedankengängen als Ansatz eher x Karenztage pro Jahr, die jeder frei nehmen kann. Und wer sie nicht nimmt, bekommt als Bonus freie Tage. Aber nicht 1:1 sondern eher pro 2 nicht genommenen Karenztagen 1 Tag Urlaub. Dann verschwindet der Anreiz krank auf Arbeit zu erscheinen und der gesunde Mitarbeiter hat trotzdem was davon.
 
Samurai76 schrieb:
Spielen wir das doch mal durch, der Migräneanfall schleppt sich dann drei Tage durch die Arbeit, weil es ohne Ruhe nicht schnell besser wird, bei nicht mal 10% Leistung vermute ich mal. Und der, der eine 'richtige' Krankheit ausbrütet, wie einen aufziehenden Atemwegsinfekt? Ja, der probiert es dann, steckt die halbe Firma damit an und fällt dann trotzdem 2 Wochen Minimum aus. Nix gewonnen, nur verloren. Für was, um 0,1% Blaumacher vom Blaumachen abzuhalten?
Ja, in diesem imaginären Unternehmen ist nichts gewonnen.
Ich kann dir das andere Extrem genauso durchspielen, mit einem Gewinn für alle;)
In der Realität gibt es keine 99,9% ehrlichen Arbeitnehmer im Unternehmen. Wie hoch der Anteil ist? Keine Ahnung!
Die Ergebnisse würden aber nach einem Jahr sichtbar ausfallen, probieren geht vor Studieren. Ich würde es begrüßen.

Samurai76 schrieb:
Cool, und das ganz ohne Systemänderung, mit vorhandenen Mitteln, Fantastisch! Dann braucht's da ja gar keine Anpassungen, der Markt regelt das schon.
Nein eher so mittelmäßig cool. Ohne Systemänderung und mit vorhandenen Mitteln ist eine Kündigung aufgrund von zu vielen Krankheitstagen nicht mal eben möglich. Heißt konkret eine längere Zeit voller Frust und Ineffizienz für das gesamte restliche Team.
Es gibt Arbeitnehmer die leisten gerade so das Allernötigste, Dienst nach Vorschrift und Krankschreibung "mit Ankündigung", dass es schon Dreist wird. Diese Leute vergiften das Arbeitsklima und hindern Teamplayer ihr Potential zu nutzen. Um diese Leute geht es mir primär.

Knergy schrieb:
Ich sehe bei den Gedankengängen als Ansatz eher x Karenztage pro Jahr, die jeder frei nehmen kann. Und wer sie nicht nimmt, bekommt als Bonus freie Tage. Aber nicht 1:1 sondern eher pro 2 nicht genommenen Karenztagen 1 Tag Urlaub. Dann verschwindet der Anreiz krank auf Arbeit zu erscheinen und der gesunde Mitarbeiter hat trotzdem was davon.
Das ist auch ein Möglichkeit die ich befürworte.
 
Tomislav2007 schrieb:
Ich kenne mehrere Firmen die Mitarbeiter belohnen die (im laufenden Jahr) nicht krank werden, mit zusätzlichen Urlaubstagen oder Bonus.
Was in solchen Fällen nicht bekannt ist, ist, ob sie dann wirklich nicht krank waren. Es wird auch Mitarbeiter geben, die sich nur nicht krank gemeldet haben und einfach krank arbeiten gegangen sind.

Wir sehen also, es gibt überall Dunkelziffern, nicht nur in Form der "faulen Blaumacher". Es gibt auch die "skrupellosen Egoisten", die ggf. lieber ihre Kollegen anstecken, um ihren Bonus zu retten und ihrem Arbeitgeber durch den Ausfall von Kollegen, die eventuell weniger skrupellos sind und zum Arzt gehen, mehr schaden.

Gemein haben beide Konstellationen, dass ihre Zahl und ihre Relevanz unbekannt sind :)
 
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Von sogenannten Anwesenheitsprämien halte ich gar nichts. Eine Frau die jeden Monat mit Regelschmerzen zu kämpfen hat wird diesen Bonus also nie bekommen, es sei denn man quält sich auf die Arbeit.

Es gibt viele Gründe wegen denen man unverschuldet nicht arbeiten kann. Depressionen, Migräne, Rheuma haben mitunter auch mit Veranlagung zu tun. Zack, Bonus weg.

Beim Fußballspiel am Wochenende kann man sich verletzen, ne las mal lieber sonst ist der Bonus auch weg.

Gute Arbeit kann man gerne extra entlohnen, aber "nicht krank zu sein" ?
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich kenne mehrere Firmen die Mitarbeiter belohnen die (im laufenden Jahr) nicht krank werden, mit zusätzlichen Urlaubstagen oder Bonus.
Das ist genau so wenig diskriminierend wie guten/fleissigen Mitarbeitern einen Bonus für Ihre überdurchschnittlichen Leistungen zu geben.
Er hat aber keine Belohnung für nicht kranke Arbeitnehmer vorgeschlagen, sondern eine Bestrafung für jene, die, aus welchen Gründen auch immer, etwas öfter krank sind oder öfter mal einen Tag in der Woche krank sind. Ich habe von Geburt an keine chronische Krankheit, keine Migräne und keinen schwachen Magen, dafür benötige ich keine Belohnung.
Zusätzlich Urlaubstage anbieten ist da tatsächlich sinnvoller, aber darum ging es hier ja nicht und das wird auch nicht kritisiert.
Tomislav2007 schrieb:
...mit Diskriminierung zu tun ?
Menschen für Merkmale zu bestrafen, für die sie nichts können, ist Diskriminierung.
Ergänzung ()

wtfNow schrieb:
Es gibt Arbeitnehmer die leisten gerade so das Allernötigste, Dienst nach Vorschrift und Krankschreibung "mit Ankündigung", dass es schon Dreist wird. Diese Leute vergiften das Arbeitsklima und hindern Teamplayer ihr Potential zu nutzen. Um diese Leute geht es mir primär
Dann sollte man die primär adressieren und nicht pauschal alle bestrafen, die ja vielleicht und eventuell auch dazu gehören könnten. Bei uns vergiftet niemand das Arbeitsklima, aber deine Vorschläge auf Grund von Pauschalurteilen würde dies zur Konsequenz haben.
 
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Hallo

Kassenwart schrieb:
Von sogenannten Anwesenheitsprämien halte ich gar nichts.
Diejenigen die ich kenne, die kaum bis nicht krank werden, begrüßen so ein System.

s0undjan schrieb:
Er hat aber keine Belohnung für nicht kranke Arbeitnehmer vorgeschlagen, sondern eine Bestrafung für jene, die, aus welchen Gründen auch immer, etwas öfter krank sind oder öfter mal einen Tag in der Woche krank sind.
Das stimmt nicht,...

wtfNow schrieb:
Grundsätzlich befürworte ich ein System das Leistung belohnt. Arbeitnehmer X der kaum krank ist sollte nach meiner Einstellung mehr bekommen als Arbeitnehmer Y der viel öfter krank ist.
... @wtfNow hat vorgeschlagen die zu belohnen die kaum krank sind.

s0undjan schrieb:
Menschen für Merkmale zu bestrafen, für die sie nichts können, ist Diskriminierung.
Wenn man denen die im laufenden Jahr nicht krank geworden sind einen Bonus oder zusätzliche Urlaubstage gibt dann bestraft man doch nicht die Kranken.
Man würde dadurch die Gesunden belohnen und die Kranken bekommen das vereinbarte Gehalt und den vereinbarten Urlaub (ohne die geringsten Abzüge).

Capet schrieb:
Gemein haben beide Konstellationen, dass ihre Zahl und ihre Relevanz unbekannt sind
Richtig und es wird Zeit ihre Zahl und ihre Relevanz heraus zu finden.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das stimmt nicht,
Doch, einen Kommentar weiter schrieb er nämlich, wie er sich das konkret vorstellt.

"Daher halte ich nur den ersten Krankheitstag unbezahlt zu lassen für einen guten Kompromiss."

Das belohnt niemand, der selten krank ist. Wenn andere nun weniger bekommen sollen, als jetzt, ja dann habe ich mehr, ganz toll. Das ist aber keine Belohnung für mich, sondern eine Bestrafung für andere.
Tomislav2007 schrieb:
Wenn man denen die im laufenden Jahr nicht krank geworden sind einen Bonus oder zusätzliche Urlaubstage gibt dann bestraft man doch nicht die Kranken.
richtig, das war aber nicht sein Vorschlag.
Tomislav2007 schrieb:
Man würde dadurch die Gesunden belohnen und die Kranken bekommen das vereinbarte Gehalt und den vereinbarten Urlaub (ohne die geringsten Abzüge
Das kann der Arbeitgeber doch jetzt schon so machen auf freiwilliger Basis und das machen einige ja auch.
Um den ersten Krankheitstag unbezahlt zu lassen, wäre eine Gesetzesänderung notwendig, das beträfe dann alle, also eine Bestrafung einer betroffenen Mehrheit, um einer Minderheit das Blaumachen zu erschweren. Davon halte ich nichts.
 
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Hallo

s0undjan schrieb:
Er schrieb "mehr bekommen" und schlug dann vor, mehrfach Kranken oder jenen ab ersten Krankheitstag Leistungen zu streichen.
Ich hab nochmal nachgelesen und du hast Recht, ist aber auch OK.
Laßt uns die mit eintägigen "Krankheiten" bestrafen indem es kein Geld bei eintägigen "Krankheiten" gibt, das habe ich doch auch schon vorgeschlagen.
Doppelt gemoppelt hält auch besser, also Belohnung für Gesunde und Bestrafung für Kranke, das dürfte einen historisch niedrigen Krankenstand geben.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Laßt uns die mit eintägigen "Krankheiten" bestrafen indem es kein Geld bei eintägigen "Krankheiten" gibt, das habe ich doch auch schon vorgeschlagen.
Wo wir dann wieder beim Sozialdarwinismus wären. Das hilft weder der Wirtschaft, noch den Gesunden, noch den Sozialkassen, noch sonst wem. Außer das man mal richtig schön auf die Schwachen treten konnte.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Doppelt gemoppelt hält auch besser, also Belohnung für Gesunde und Bestrafung für Kranke, das dürfte einen historisch niedrigen Krankenstand geben
Du stehst also nun doch offiziell für Diskriminierung und Sozialdarwinismus. Zur Kenntnis genommen.
 
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wtfNow schrieb:
In der Realität gibt es keine 99,9% ehrlichen Arbeitnehmer im Unternehmen. Wie hoch der Anteil ist? Keine Ahnung!
Die Ergebnisse würden aber nach einem Jahr sichtbar ausfallen, probieren geht vor Studieren. Ich würde es begrüßen.
Vielleicht ist hier dein Problem versteckt, die Krankenkassen gehen von einem Anteil unberechtigter Krankschreibung von zwischen 5-20% aus. Das bedeutet das Du mit Deiner Regelung 80-95% der ehrlichen Arbeitnehmer pauschal bestrafen würdest. Auch würde Dein Vorschlag dafür sorgen das tatsächlich kranke Arbeitnehmer trotz Beschwerden zur Arbeit gehen, ihre Kollegen*Innen anstecken, und / oder letztendlich über längere Zeiträume ausfallen da sie sich nicht erholen konnten.
Ich kenne persönlich mehrere Menschen die genau daran letztendlich verstorben sind.
Ich würde davon ausgehen das sich die Krankentage insgesamt erhöhen werden. Dein ganzes Konstrukt ist wirtschaftlich und zwischenmenschlich nicht erstrebenswert und in meinen Augen recht naiv.
Als AG habe ich ein Interesse daran, wertvolle Mitarbeiter zu halten, ob die jetzt 5 Tage im Jahr öfter krank sind als der Kollege ich da ersteinmal völlig zweitrangig.
 
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Buttkiss schrieb:
Ich würde davon ausgehen das sich die Krankentage insgesamt erhöhen werden. Dein ganzes Konstrukt ist wirtschaftlich und zwischenmenschlich nicht erstrebenswert und in meinen Augen recht naiv.
Ich habe gestern nochmal recherchiert, da die Meinungen hier doch sehr einseitig und emotional aufgeladen sind.
Schweden hat so ein ähnliches Modell, sogar strenger als ich es befürworten würde (übrigens auch viele weitere Nachbarländer).
Je nachdem wo man schaut kommt man zu einem leicht anderen Ergebnis aber es ist nicht so katastrophal wie es hier suggeriert wird.
Mein letzter Stand war, Karenztag + Teilzeitkrank Schreibung scheint das beste Modell zu sein.
Habe die Studien von der KI zusammenfassen lassen, mein Post verschwand wegen KI Nutzung leider ins Aquarium.

Buttkiss schrieb:
Das bedeutet das Du mit Deiner Regelung 80-95% der ehrlichen Arbeitnehmer pauschal bestrafen würdest.
Ein "Anwesenheitsbonus" ist fast das gleiche aber meinetwegen nennen wir es so. Wäre auch auch guter Anfang.
 
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