Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

Incanus schrieb:
Weil Du denen Deine Arbeitsleistung aufbürdest. Wegen Kollegen wie Dir, wird doch überhaupt die Änderung diskutiert.
Was ist wenn du oder ich morgen sterben?
Ein Unternehmen darf nie auf Anschlag laufen.
Abseits davon, die Kollegen müssen nicht mehr arbeiten. Die vorhandenen Ressourcen werden ja nicht plötzlich mehr und das Management kann ja versuchen eine Lösung zu finden. Z.B. genug Leute einzustellen.



Die Änderung wird wegen eines hochgradig unfähigen Kanzlers besprochen.
 
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RedPanda05 schrieb:
Was ist wenn du oder ich morgen sterben?
Dann wird die Stelle frei und kann neu besetzt werden.
RedPanda05 schrieb:
Ein Unternehmen darf nie auf Anschlag laufen.
Dann finde Du mal ausreichend Personal. Selbst wenn das möglich wäre, kann ich doch nicht Reserve für notorische Blaumacher einstellen, wer soll das bezahlen?
RedPanda05 schrieb:
Die Änderung wird wegen eines hochgradig unfähigen Kanzlers besprochen.
Daher weht der Wind, es geht also gar nicht um die Sache.
 
Incanus schrieb:
kann neu besetzt werden.
was Monate dauern kann um überhaupt Kandidaten zu finden, die den Job machen wollen und können.
Incanus schrieb:
Dann finde Du mal ausreichend Personal. Selbst wenn das möglich wäre, kann ich doch nicht Reserve für notorische Blaumacher einstellen, wer soll das bezahlen?
Bleib doch mal beim Thema. Warum fängst du bei 0 an? Warum gibt es notorische Blaumacher?
Schaust du in die Strukturen der Firmen? Sieht man die Probleme nicht oder will man sie nicht sehen?

Wie hoch ist der Anteil an notorischen Blaumachern, die angeblich aber sooo wertvoll sind, dass der Betrieb danach zum Erliegen kommen soll oder die übrig gebliebenen Kollegen in Arbeit ersaufen?
 
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Incanus schrieb:
Daher weht der Wind, es geht also gar nicht um die Sache.
???
Komische Aussage. Der Mann es im Alleingang geschafft seine Partei zum ersten mal aus einem Landtag zu ekeln. Unfähig ist fast noch ein Euphemismus.


Incanus schrieb:
Dann finde Du mal ausreichend Personal
Wäre es mein Job und man würde mir dementsprechende Ressourcen zur Verfügung stellen, kein Problem.


Incanus schrieb:
Dann wird die Stelle frei und kann neu besetzt werden.
Was hilft das in den Wochen - Monaten, bis Ausschreibung - Bewerbungsphasen - Probearbeiten/Praktika - Anlernen vollzogen sind.

Merkst du selbst ;)
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
kann ich doch nicht Reserve für notorische Blaumacher einstellen, wer soll das bezahlen?
Es gab schon vor der Reform Möglichkeiten sowas zu verhindern/begrenzen.
 
RedPanda05 schrieb:
Ja. Wieso überhaupt auf Kosten der Kollegen?
Weil die dann deine Arbeit mit machen müssen.

RedPanda05 schrieb:
Mitarbeiter mit dem plötzlichen Ableben/kündigen/Krankheit eines Mitarbeiters überfordert => Managementversagen.
Ich weiß nicht, wo Du arbeitest, aber die absolute Mehrheit der Vorgesetzten verteilt die Mehrarbeit beim Fehlen von Kollegen auf die verbliebenen Mitarbeiter.
Managmentversagen ist immer so eine raus gehauenen Behauptung.

Bei einem Arbeitsrechtsprozeß hat der Richter den Firmenchef gefragt, was er im Krankheitsfall macht, da er die vom Gesetz geforderten 10 ... 15 % Mehrpersonal nicht eingestellt hatte.

Rate mal, was der gesagt hat.

RedPanda05 schrieb:
Oder anders formuliert, warum soll ich die Fehler anderer ausbügeln?
Weil es eine Firma ist, für deren Einkommen alle Mitarbeiter verantwortlich sind?

RedPanda05 schrieb:
Der HR Mitarbeiter kümmert sich ja auch nicht um z.B. defekte Datenbanken.
Einen HR-Mitarbeiter gibt es in kleineren Firmen gar nicht.
Das macht der Chef oder sein Stellvertreter.

Und bei Datenbanken denkt der Personalchef an eine Sitzgelegenheit.
 
RedPanda05 schrieb:
Komische Aussage. Der Mann es im Alleingang geschafft seine Partei zum ersten mal aus einem Landtag zu ekeln.
Dafür hast Du irgendeinen Beweis? Deine persönliche Abneigung zählt dabei nicht.

Auf der einen Seite behauptest Du, es wäre kein Problem ausreichend Personal zu finden, auf der anderen es würde ewig dauern eine Stelle nachzubesetzen. Merkste selber, wa?
 
wuselsurfer schrieb:
Du arbeitest, aber die absolute Mehrheit der Vorgesetzten verteilt die Mehrarbeit beim Fehlen von Kollegen auf die verbliebenen Mitarbeiter.
Managmentversagen ist immer so eine raus gehauenen Behauptung.
Kann er gerne machen. Ich bin ausgelastet, sry, kann es nicht übernehmen. Aber er kann mich natürlich gerne rauswerfen und 2 Arbeitskräfte verteilen ;)
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Dafür hast Du irgendeinen Beweis? Deine persönliche Abneigung zählt dabei nicht.
https://www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen/mecklenburg-vorpommern/2026/ergebnisse
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Du, es wäre kein Problem ausreichend Personal zu finden, auf der anderen es würde ewig dauern eine Stelle nachzubesetzen. Merkste selber, wa?
Personal geplant vor dem Ausfall zu planen/besorgen. Ja einfach, ab müh dich nur weiter ab ;)
 
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Incanus schrieb:
Weil Du denen Deine Arbeitsleistung
Nein, weil der Arbeitgeber seinen Pflichten nicht nachkommt und Personal für Ausfälle vorhält. Ja, ist doof, wenn die Personaldecke bei 110% liegt, dann kann es passieren, dass Kollegen oder Koleginnen keine Arbeit haben und der AG müsste dann Geld für nichts bezahlen (verkalkuliert). Viele AG fahren deswegen eine Personaldecke unter 100%. Wenn da jemand krank wird, haben alle Spass dabei!
wuselsurfer schrieb:
Weil die dann deine Arbeit mit machen müssen.
Weil der AG keine Reserven einplanen will um sein Betriebsrisiko (was er allein trägt) zu minimieren. Aber Risikominimierung kostet halt Geld, da nimmt man im Zweifel auch die Spaltung der Belegschaft in Kauf.
wuselsurfer schrieb:
immer so eine raus gehauenen Behauptung.
15 Fehltage/Jahr soll bei der Personalplanung berücksichtigt werden. Da machen 5 Tage im Jahr den Kohl nicht Fett, da sollten genug Reserven vorhanden sein. Oder die Firma hat ganz andere Probleme, die sich als Symptom dann mit knappen Personal bildet.
 
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Incanus schrieb:
Wenn Du dem das nur erzählst, weil Du blaumachen wills, siehe oben.
Welches oben?

Ich habe von der echten brutalen realität berichtet

Bitte nayhwise dass ei Arzt die krankmeldung verweigert

Bitte Nachweis dafür wie viele Arbeitnehmer trotz krankschrrwibung arbeiten gehn.


Wen du keine handfesten nachweise Lieferst, hast du nicht wieder als haloge zeug verzapft also genau dass was du anderen vorwirft.

Also wo sind deine Quellen?
 
Incanus schrieb:
Weil Du denen Deine Arbeitsleistung aufbürdest. Wegen Kollegen wie Dir, wird doch überhaupt die Änderung diskutiert.
Wäre das wirklich ein Problem in der Wirtschaft, warum nutzen dann nicht ALLE Unternehmen die heute schon bestehenden Möglichkeiten, von ihren AN die Tag-1-AU per AV zu verlangen?

Der Gesetzgeber hat den Unternehmen die Möglichkeit gegeben, ihre Arbeitnehmer zur Tag-1-AU zu verpflichten.
Dass er nun eine allgemeine Verpflichtung draus machen möchte, sollte man als "sensiblen Eingriff in die unternehmerische Freiheit" werten. Schließlich wird es in jedem Unternehmen einen Grund geben, weshalb man die Tag-1-AU bisher nicht eingefordert hat.
 
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RedPanda05 schrieb:
Kann er gerne machen. Ich bin ausgelastet, sry, kann es nicht übernehmen. Aber er kann mich natürlich gerne rauswerfen und 2 Arbeitskräfte verteilen ;)
Ergänzung ()
Du gehst recht lässig mit Deinem Arbeitsplatz um, hier.

In der Firma sieht das bestimmt anders aus.
Da sagst Du bestimmt nicht: "Schmeiß mich doch raus" zu Deinem Chef.

Kyouko schrieb:
Dann bleibt arbeit eben liegen.
Das glaubst Du doch selber nicht.
Die Mehrzahl der Arbeitsaufträge ist termingebunden und da wird eben mehr gearbeitet bei Ausfall von Mitarbeitern.

Die gesetzliche Personalreserve hab ich noch nie gesehen und als Hintertürchen hat man da die Umverteilung der Mehrarbeit sogar ins Arbeitsgesetz geschrieben.
Vor ein paar Jahren Jahren war es jedenfalls noch so, als ich es gelesen habe.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Schließlich wird es in jedem Unternehmen einen Grund geben, weshalb man die Tag-1-AU bisher nicht eingefordert hat.
So ist es.

Wahrscheinlich würden sich dann mehr Ausfallzeiten anhäufen, als ohne die feste Regelung.
 
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wuselsurfer schrieb:
der Firma sieht das bestimmt anders aus.
Da sagst Du bestimmt nicht: "Schmeiß mich doch raus" zu Deinem Chef.
Doch klar, wenn die Arbeitsbedingungen sonst nicht passen, müsste ich eh kündigen.

Ich habe auch schonmal nach einer gescheiterten Gehaltsverhandlung direkt eine Kündigung auf den Tisch gelegt.

Ich sehe Arbeit als Zahlenspiel und wenn die Zahlen nicht passen bin ich weg. Sehe ich übrigens auch in anderen Bereichen so. Sobald wir politisch wieder in 1940 sind, bin ich ebenfalls weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Incanus schrieb:
Lies einfach selber, solche Beiträge sind eine Frechheit, EOD.
Also haltet wir fest:
Du hast keine Quellen für dei e ausagen
Du möchtest keine nachweise liefern.

Du hast somit Argumentatov nix zu bieten.

Dein eigener Beitrag ist in der Tat wie forumlierst du es nochmal achaj eine "eine bodenlose Frechheit".
 
wuselsurfer schrieb:
Die Mehrzahl der Arbeitsaufträge ist termingebunden und da wird eben mehr gearbeitet bei Ausfall von Mitarbeitern.
Also in meinem Arbeitsvertrag steht 40 Stunden / Woche. Daran ändert sich rein gar nichts wenn Kollegen krank sind. Wenn da etwas übernommen werden muss, weil dringend, dann bleibt die eigene Arbeit halt liegen.

Überstunden können natürlich entstehen, wenn Vertraglich vereinbart. Erzwungen werden können sie nicht.

In der Projektplanung sollte niemals mit 100% Verfügbarkeit gerechnet werden. Termingebunden Kundenprojekte werden bei uns mit 70% - 80% Verfügbarkeit geplant.
 
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wuselsurfer schrieb:
Das glaubst Du doch selber nicht.
Die Mehrzahl der Arbeitsaufträge ist termingebunden und da wird eben mehr gearbeitet bei Ausfall von Mitarbeitern.
In meinem betrieb bleibt arbeit regelmäßig liegen und wird verschoben, weil die nötige Arbeitskraft nicht da ist. Man kann bestimmte Aufgaben auch nicht beliebig anderen Mitarbeitern geben, weil diesen die skills dazu fehlen.
Sind die mit den nötigen skills bereits mit der aktuellen eigentlichen Aufgabe ausgelastet, ist dass die logische Konsequenz. Dass entweder die eine oder die andere Aufgabe liegen bleibt.

wuselsurfer schrieb:
Die gesetzliche Personalreserve hab ich noch nie gesehen und als Hintertürchen hat man da die Umverteilung der Mehrarbeit sogar ins Arbeitsgesetz geschrieben.
In meinem betrieb hat man einen urlaubsanspruch von 30 Tagen
Zudem kommen durchschnittlich 17 fehltage durch krank, diese sind inklusive der karenzzeiten.
Dementsprechend weis mein betrieb dass er durchschnittlich personal für 47 tage pro mitarveiter als Reserve benötigt.
Insgesamt hat der betrieb an meinem Standort rund 550 vollzeit Mitarbeiter dass sind 25850 arbeitstage oder in Arbeitskräften gemessen rund 70 vollzeit stellen die nur dafür da sind, fehltage auszugleichen.
 
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wuselsurfer schrieb:
Wahrscheinlich würden sich dann mehr Ausfallzeiten anhäufen, als ohne die feste Regelung.
Ein anderer Grund fällt mir im Grunde auch nicht ein. Eventuell wird es auch deswegen nicht gemacht, weil eine Krankschreibung ja entsprechend der gesetzlichen Rahmenbedingungen dokumentiert werden muss.
Setzt man dieses Instrument nicht ein, weil man die "Bürokratie" fürchtet, wäre das aber nur ein weiteres Argument GEGEN die AU ab Tag 1. Denn dass sich an den Dokumentationspflichten etwas ändern wird, halte ich für ziemlich utopisch.

Egal, wie man es dreht. Eigentlich kann das in der Wirtschaft keiner wollen, denn wenn die Unternehmen das wollen würden, würden sie es doch heute schon nutzen ... und zwar nicht nur bei ein paar eher schlecht bezahlten Jobs, sondern einfach bei allen.
 
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DerOlf schrieb:
Egal, wie man es dreht. Eigentlich kann das in der Wirtschaft keiner wollen, denn wenn die Unternehmen das wollen würden, würden sie es doch heute schon nutzen ... und zwar nicht nur bei ein paar eher schlecht bezahlten Jobs, sondern einfach bei allen.
Genau so ist es.
Also ist es wenig zuträglich, diesen Bürokratismus verbindend einzuführen.
 
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Incanus schrieb:
Es wurde die These nicht belegt, somit gilt sie bisher als widerlegt.
Dann belege doch bitte mal deine These, dass die Leute trotz längerer AU nur so lange nicht arbeiten, wie sie tatsächlich krank sind, denn nach deiner eigenen Aussage
Incanus schrieb:
Eben und solange ist die reine Behauptung, dass dann alle statt einem Tag eine ganze Woche krankfeiern halt genau das, eine reine Behauptung. Wird hier aber immer wieder als Fakt dargestellt.
ist es ansonsten ja auch nur eine reine Behauptung.
Davon ab, nur weil ein AG keine AU ab Tag1 fordert, kann ein Mitarbeiter, der tatsächlich nicht arbeiten will, aber trotzdem eine AU am Tag1 für einen längere Zeitrum vorlegen, also beispielsweise ab Montag für den Rest der Woche.

Hast du Personalverantwortung oder bist in HR tätig?
 
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