MEMORY_MANAGEMENT: Andere Ursachen?

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filthybase

Gast
Hallo,

gestern Abend startete ich meinen Rechner und circa 10 Sekunden, nachdem ich am Desktop war, gab es einen MEMORY_MANAGEMENT Bluescreen. Ich kenne hier folgende grobe mögliche Ursachen:
  • North-Bridge-Schaden (CPU)
  • RAM-Schaden
  • Mainboard-Schaden
In dem Moment war ich ein wenig schockiert, da ich Board und RAM nach selbstverschuldetem Schaden vor einem halben Jahr austauschen musste. Jedoch scheint nach gründlichen Tests und einem darauffolgenden 13-stündigen Dauerbetrieb alles in Ordnung zu sein. Daher meine Frage:

Gibt es andere Ursachen für diesen Bluescreen (evtl. sogar Software-Fehler)?
 
Hanne schrieb:
Welches Mainboard / welcher RAM ?
Ein ASUS Z97-PRO GAMER (war das beste, was ich am Gebrauchtmarkt Preis-/Leistungsmäßig finden konnte), an dem es mit Garantie nicht liegt, und ein DDR3-1600 Kit von Corsair (CML16GX3M4A1600C9), ist CL9.
CPU ist ein i7-4790k aus vietnamesicher Produktion.

Da ich bei keinem dieser Dinge davon ausgehe, dass sie einen Defekt haben (aufgrund von diversen Tests und Dauerbetrieb unter Last, was nach diesem Bluescreen funktioniert), würde ich gerne andere Gründe für diesen BSOD wissen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Ergänzung)
filthybase schrieb:
Gibt es andere Ursachen für diesen Bluescreen

Hatte den Bluescreen auch mal ne Zeit lang nach einem BIOS Update, bei mir lag es an einer minimal zu geringen RAM-Spannung.
 
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Hanne schrieb:
Zwei RAM-Module ?
Vier.
VoodooMax schrieb:
übrigens kann auch eine defekt Grafikkarte eine Ursache sein.
Die funktioniert einwandfrei. Sowohl in einigen Benchmarks sowie auch Spielen und Videorenderprogrammen mit Hardwarebeschleunigung. Ist eine RX 480, gekauft vor dem ganzen Mining-Hype :)
Matzegr schrieb:
Hatte den Bluescreen auch mal ne Zeit lang nach einem BIOS Update, bei mir lag es an einer minimal zu geringen RAM-Spannung.
Ich hatte schon lange kein Update mehr, und der RAM ist auf 1.5V ausgelegt. Höher will ich da nicht gehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Ergänzung zur GPU)
HDD SSD
Wenn da I/O Fehler kommen gibt es auch memory managedment Fehler.
(Auslagerungsdatei falsch)
Selten du bist in einer Gegend wo der gekippte bit auftritt, ecc funktion notwendig
 
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syfsyn schrieb:
HDD SSD
Wenn da I/O Fehler kommen gibt es auch memory managedment Fehler.
(Auslagerungsdatei falsch)
Selten du bist in einer Gegend wo der gekippte bit auftritt, ecc funktion notwendig
Das ist in der Tat sehr einleuchtend, da ich eine Auslagerungdatei auf meiner HDD habe (nicht auf meiner primären SDD, auf der Windows installiert ist). Den geflippten Bit halte ich jetzt mal für nicht wahrscheinlich ;)
Danke auf jeden Fall für diese weiteren möglichen Ursachen!
 
Als erstens um den RAM auszuschließen, je zwei Module einzeln Testen.

Dazu müsste man vorher "MEMORY_MANAGEMENT" repro. können.
Ein Bluescreen kommt selten allein...

Kann auch ein Sector einer Festplatte defekt sein.
 
@filthybase Da es sowieso aus Performancesicht kompletter Unfug ist die SWAP-Datei auf eine Festplatte zu legen wenn eine SSD vorhanden ist: Ändern und für den nächsten BSOD den Dump analysieren. Alles andere ist verlorene Lebenszeit.
 
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Lade Screenshots von CrystalDiskInfo (Portable) von allen Platten hier hoch. Das Fenster bitte so weit aufziehen, so dass alle Attribute sichtbar sind.
 
Häschen schrieb:
Als erstens um den RAM auszuschließen, je zwei Module einzeln Testen.

Dazu müsste man vorher "MEMORY_MANAGEMENT" repro. können.
Ein Bluescreen kommt selten allein...

Kann auch ein Sector einer Festplatte defekt sein.
Den RAM habe ich durch Tests bereits ausgeschlossen.


iamunknown schrieb:
@filthybase Da es sowieso aus Performancesicht kompletter Unfug ist die SWAP-Datei auf eine Festplatte zu legen wenn eine SSD vorhanden ist: Ändern und für den nächsten BSOD den Dump analysieren. Alles andere ist verlorene Lebenszeit.
Aber aus Lebensdauersicht ist es für eine SSD nicht gut, da Windows die Auslagerungsdatei ständig nutzt, selbst wenn RAM frei ist.

Darlis schrieb:
Lade Screenshots von CrystalDiskInfo (Portable) von allen Platten hier hoch. Das Fenster bitte so weit aufziehen, so dass alle Attribute sichtbar sind.
DiskInfo32_2018-06-09_17-45-47.pngDiskInfo32_2018-06-09_17-45-52.png
Die Read Error Rate gillt es hierbei zu ignorieren, da Seagate diesen Wert bei den Barracudas leider für Debugzwecke verwendet hat und es daher nichtsaussagend ist, da keiner weiß, was der Wert bedeutet. Der Wert ist jetzt schon seit einem Jahr auf 117 bzw (raw) 9D5B9F8.
 
filthybase schrieb:
Aber aus Lebensdauersicht ist es für eine SSD nicht gut,
Das stammt noch aus den Anfangszeiten der SSDs. Es wird eher der Controller sterben als dass du moderne SSDs kaputtschreibst. Gerade für die vielen kleinen Lese/Schreib-Operationen ist eine SSD prädestiniert.
filthybase schrieb:
Die Read Error Rate gillt es hierbei zu ignorieren,
Ist mir bekannt. Das ist meine ich die Anzahl kürzlich erfolgreicher Leseoperationen. Die echten Fehler stehen in den oberen Bytes. Aber beobachte hier mal BC und BD weiter. Der RAW-Werte sollte nicht steigen.
Die SSD ist bis auf eine CRC-Fehler (C7) OK. Auch dieser Wert darf nicht weiter steigen.
 
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Darlis schrieb:
Das stammt noch aus den Anfangszeiten der SSDs. Es wird eher der Controller sterben als dass du moderne SSDs kaputtschreibst. Gerade für die vielen kleinen Lese/Schreib-Operationen ist eine SSD prädestiniert.
Ah, okay. Dann schalte ich das mal wieder um.
Darlis schrieb:
Aber beobachte hier mal BC und BD weiter. Der RAW-Werte sollte nicht steigen.
Die SSD ist bis auf eine CRC-Fehler (C7) OK. Auch dieser Wert darf nicht weiter steigen.
Okay, werde ich beobachten. Danke!
 
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