Merz und sein Politikstil: Änderung Grundgesetz + Sondervermögen

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Hallo

Samurai76 schrieb:
Du findest es richtig, am untersten Ende zu strafen und das Existenzminimum zu senken?
Ja, wer nicht arbeiten will soll gar kein Geld bekommen, Ausnahmen sind wie immer Kranke, Pflegebedürftige, Behinderte und Rentner.
Man sollte auch im Ausland lebenden Kindern nur das Kindergeld bewilligen das im Heimatland üblich ist und nicht den deutschen Satz.

Samurai76 schrieb:
Die andere Richtung wäre doch richtig. Wenn der Abstand BG zu Mindestlohn nicht reicht, muss doch zwangsweise der Mindestlohn steigen?
Nein, die Richtung ist völlig falsch, das haben wir doch bei jeder bisherigen Mindestlohnerhöhung gesehen.
Sobald der Mindestlohn erhöht wurde ist alles teurer geworden und die Kaufkraft ist die gleiche geblieben.
Keine Firma schluckt die Mehrkosten für eine Mindestlohnerhöhung, das wird an die Kunden weiter gereicht.

Samurai76 schrieb:
Deutschland hat kein Migrationsproblem, zumindest nicht an der Grenze oder mit den Mengen an sich.
Das ist richtig, Deutschland hat aber ein Problem damit schwerstkriminelle Ausländer (Wiederholungstäter) raus zu schmeißen.
Was es mit Flüchtlingen zu tun hat wenn Afghanen mit dem Flugzeug im Heimatland abgeholt werden ist auch nicht erklärbar.

Samurai76 schrieb:
Ich finde es sehr Schade, das das Positionspapier leider darauf hindeutet, dass auch die SPD jetzt dem Rechten Rand nach dem Mund spricht und sich der CDU anbiedert, anstatt die Politik wider massiv in die Mitte zu holen, da es doch nach den Mehrheiten sonst nur für CDU und AFD reicht.
Ich finde es sehr gut das die SPD den Ausflug nach links aufgibt und wieder zurück in die konservative Mitte kommt.
Die SPD biedert sich den Wählern an und nicht der CDU, die SPD hat wohl doch verstanden was die Wähler wollen.
Beim Wahlergebnis von der CDU und der AfD noch vom rechten Rand zu reden ist mehr als nur leugnen der Realität.
Das was du als rechten Rand bezeichnest ist in der Realität die konservative Mitte, auch wenn es dir nicht gefällt.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das ist richtig, Deutschland hat aber ein Problem damit schwerstkriminelle Ausländer (Wiederholungstäter) raus zu schmeißen.
Geschlossene Grenzen ändern an dem Problem genau was? Richtig, NICHTS!
Tomislav2007 schrieb:
Was es mit Flüchtlingen zu tun hat wenn Afghanen mit dem Flugzeug im Heimatland abgeholt werden
Ach so, weil über die Familie von Politisch verfolgten kein Druck ausgeübt würde, ja, die können in der Heimat dem Regime ausgeliefert werden/bleiben.
Tomislav2007 schrieb:
Ich finde es sehr gut das die SPD den Ausflug nach links aufgibt und wieder zurück in die konservative Mitte kommt.
Der Rechte Rand soll die neue Mitte werden, ich verstehe.
Tomislav2007 schrieb:
die SPD hat wohl doch verstanden was die Wähler wollen.
Das Problem ist doch, wenn ~50% AFD und CDU wählen, die maximal Politik für die oberen 10% (20?) machen, haben 80% (gut, evtl ja nur 50%, nicht ganz schlimm) von deren Wählern nicht verstanden, was sie wählen, da sie gegen ihre ureigensten Interessen wählen....und einfach nur die gefühlten einfachen Lösungen haben wollen, die in der Realität immer noch nicht existieren. Was hätten die im Wahlkampf angekündigten Steuersenkungen von CDU und AFD an der Wirtschaft geändert? Richtig, nichts, denn den oberen 10% mehr Geld in die Hand zu geben hilft halt auf der Bank nicht der Wirtschaft bzw. nur sehr sehr eingeschränkt.
Tomislav2007 schrieb:
Ja, wer nicht arbeiten will soll gar kein Geld bekommen,
Dann brauchen wir ja bloß ~2 Mio Menschen loswerden. Ach nein, das Problem erledigt sich ja von allein, so ohne Geld und Arbeit...Dann erledigt sich auch die Wohnungsnot und die Auszahlungen im Sozialsystem sinken. Und Deutschland wird Entwicklungsland. Weil mit dem Verhungern und den gelschossenen Grenzen gar keine Fachkräfte mehr erhalten. Ja, das wird der Wirtschaft gut tun.
Tomislav2007 schrieb:
Nein, die Richtung ist völlig falsch
Also deiner Meinung nach bei den unteren 50% Geld besorgen (denn das wäre ja argumentativ die andere Richtung). Ja, das wird die Situation für die unteren Einkünfte verbessern und da werden bestimmt auch Mrd an € gefunden. Bestimmt geht es danach allen besser. 50Mrd€ Steuerhinterziehung jährlich, nee, lieber 5Mrd beim BG sparen. Geht einfacher, die Menschen haben keine Lobby und beschweren sich nicht so laut, wie die oberen 10% über den Springerverlag....
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Ja, wer nicht arbeiten will soll gar kein Geld bekommen
Du fändest es also richtig, wenn ein Arbeitnehmer 25 oder sogar 30 Jahre ARBEITSLOSENVERSICHERUNG gezahlt hat, nach einem Jahr kein Geld mehr erhält, weil er nicht 40 Stunden für Mindestlohn buckeln möchte? Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft tragfähig genug wäre, auch 5 Mio Arbeitslose durchzufüttern. Aber wer Amerikanische Verhältnisse mag, soll gefälligst dahin auswandern und nicht dafür sorgen, dass es sich hier genauso entwickelt. Aber wer schon Geld hat möchte mehr haben, ist schon klar. Und die Armen klagen halt viel weniger laut.
Die Lösung für dich heißt überspitzt gesagt also Zwang zur modernen Sklaverei erlauben um Geld am oberen Ende zu sparen.
PS: Der linke Rand ist dann eher für allgemeines Grundeinkommen und Gesellschaftlichem Vermögen. Die Mitte bleibt bei der sozialen Marktwirtschaft und Rechts will Kapitalismus pur. Kapitalismus deiner Meinung nach ist nicht die Mitte.
 
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Hallo

Samurai76 schrieb:
Ach so, weil über die Familie von Politisch verfolgten kein Druck ausgeübt würde, ja, die können in der Heimat dem Regime ausgeliefert werden/bleiben.
Wieso werden eigentlich nur Afghanen mit dem Flugzeug aus ihrem Heimatland abgeholt ?
Es gibt noch viele andere nicht lebenswerte Länder/Regimes, wieso holen wir die nicht alle ?
Wir haben dieses Mal Glück gehabt und es wird wohl (hoffentlich) nur die CDU mit der SPD aber einige arbeiten schon intensiv an deutlich schlimmerem.
Verweigert euch nur weiter der Realität aber beschwert euch nicht wenn der nächste Koalitionspartner oder die nächste allein regierende Partei AfD heißt.

Samurai76 schrieb:
Du fändest es also richtig, wenn ein Arbeitnehmer 25 oder sogar 30 Jahre ARBEITSLOSENVERSICHERUNG gezahlt hat, nach einem Jahr kein Geld mehr erhält, weil er nicht 40 Stunden für Mindestlohn buckeln möchte?
Ja, wenn derjenige nur nicht arbeiten will, wenn man arbeitslos ist/wird muss man (zur Überbrückung) auch schon mal kleinere Brötchen backen.

Samurai76 schrieb:
Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft tragfähig genug wäre, auch 5 Mio Arbeitslose durchzufüttern.
Ich nicht, ich als CDU Wähler will Menschen die nur nicht arbeiten wollen auch nicht finanzieren.

Samurai76 schrieb:
Aber wer Amerikanische Verhältnisse mag, soll gefälligst dahin auswandern und nicht dafür sorgen, dass es sich hier genauso entwickelt.
Wer sozialistische Verhältnisse mag soll gefälligst in ein sozialistisches Land seiner Wahl auswandern und nicht dafür sorgen dass es sich hier genauso entwickelt.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Nein, die Richtung ist völlig falsch, das haben wir doch bei jeder bisherigen Mindestlohnerhöhung gesehen.
Sobald der Mindestlohn erhöht wurde ist alles teurer geworden und die Kaufkraft ist die gleiche geblieben.
Das stimmt nicht, nach der Einführung des ursprünglichen Mindestlohns ist die Inflation nicht gestiegen, die Kaufkraft aber schon.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/m...eigert-a-9f8d7939-a56f-47b1-ba72-3517c47984a7

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/mindestlohn-kaufkraft-100.html#:~:text=Die Kaufkraft des Mindestlohns von,Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.
Tomislav2007 schrieb:
Keine Firma schluckt die Mehrkosten für eine Mindestlohnerhöhung, das wird an die Kunden weiter gereicht.
Der Mindestlohn betrifft die untersten Lohngruppen. Es steigen also nicht alle Preise im Land, sondern nur dort, wo die Lohnkosten tatsächlich steigen. Man kann natürlich egoistisch sein und sagen: Mir egal, ob andere über die Runden kommen, ich will meinen billigen Haarschnitt beim Friseur. Dafür zahlen wir dann mehr Steuergeld für zusätzliche Aufstocker. Der Mindestlohn hat wesentlich mehr positive Auswirkungen gehabt, als Negative.
Tomislav2007 schrieb:
Ich finde es sehr gut das die SPD den Ausflug nach links aufgibt und wieder zurück in die konservative Mitte kommt.
Die Sozialdemokratie ist per Definition schon keine konservative Mitte und kann deshalb dort auch nicht 'wieder' zurückgehen.
Tomislav2007 schrieb:
Ja, wer nicht arbeiten will soll gar kein Geld bekommen
Wer nicht arbeiten will, wird sanktioniert. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vor Komplettsanktionen gelegt. Was du möchtest, wäre verfassungswidrig.
 
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Hallo

s0undjan schrieb:
Der Mindestlohn betrifft die untersten Lohngruppen. Es steigen also nicht alle Preise im Land, sondern nur dort, wo die Lohnkosten tatsächlich steigen.
Also nur der Einzelhandel und ein großer Teil der Dienstleistungen, das was man zum leben dringend benötigt, immerhin wird Luxus nicht teurer.

s0undjan schrieb:
Die Sozialdemokratie ist per Definition schon keine konservative Mitte und kann deshalb dort auch nicht 'wieder' zurückgehen.
Die SPD war mal eine Arbeiterpartei und wenn Arbeiter nicht die konservative Mitte sind dann ist es niemand.

s0undjan schrieb:
Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vor Komplettsanktionen gelegt. Was du möchtest, wäre verfassungswidrig.
Nein, ich möchte eine Änderung der Verfassung bzw. des Grundgesetz.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Verweigert euch nur weiter der Realität
Bin mir nicht sicher, wer sich hier welcher Realität verweigert. Die, die seit 3 Jahren Geld ausgeben wollen und nicht dürfen oder die, die sogar im Wahlkampf noch getönt haben, trotz massiver Steuersenkungen nicht mehr Geld ausgeben zu müssen? Diejenigen, die für die innere Sicherheit die Grenzen schließen wollen, wobei die Ursache nicht die offenen Grenzen sind? Denn offiziell ist die Straftatenstatistik rückläufig. Auch bei schweren Straftaten.
Aber deiner Argumentation entnehme ich, dass auch du für die vermeintlich einfachen Lösungen bist, die an den Problemen vorbei andere Probleme schaffen. Dann brauchen wir glücklicherweise nicht weiter Diskutieren, denn die Ursachen müssten dafür schon zumindest mal anerkannt werden von der 'Gegen'seite.
s0undjan schrieb:
Eine starke Behauptung ist viel mehr Wer als schwache Beweise. Aber ich stimme dir zumindest zu und danke dir, da war ich noch nicht beim Prüfen.
s0undjan schrieb:
verfassungswidrig.
Kann man ja ändern, wie wir aktuell an der Diskussion zur Schuldenbremse sehen. Muss die CDU nur mit AFD zusammenarbeiten, dann ginge das wohl, denn das wollen ja beide Parteien eigentlich unbedingt.
 
Hallo

Samurai76 schrieb:
Kann man ja ändern, wie wir aktuell an der Diskussion zur Schuldenbremse sehen.
Ich hoffe das die CDU mit der SPD noch so einiges (auch im Grundgesetz) ändert damit wir die AfD nicht in Regierungsverantwortung erleben.
Ich bin kein großer Freund der Lockerung der Schuldenbremse, wir kommen aber leider nicht daran vorbei wegen dem Zustand Deutschlands.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Nein, ich möchte eine Änderung der Verfassung bzw. des Grundgesetzes.
Ich nicht und das wird nicht geschehen, weil der Sozialstaat einer Ewigkeitsklausel unterliegt. Das BVG hat dazu bereits geurteilt und der CDU damals die Grenzen aufgezeigt. Man kann hier nichts ändern, ohne gegen die Verfassung zu verstoßen.
Tomislav2007 schrieb:
Also nur der Einzelhandel und ein Großteil der Dienstleistungen, das was man zum leben dringend benötigt, immerhin wird Luxus nicht teurer.
Nach Einführung des Mindestlohns habe ich bis auf wenige Ausnahmen wie den obligatorischen Friseurbesuch keine nennenswerten Preissteigerungen festgestellt und nicht weniger Geld am Ende des Monats übrig gehabt. Das war in den letzten 3 Jahren schon deutlich anders, der Mindestlohn war eher nicht der Grund dafür.
Tomislav2007 schrieb:
Die SPD war mal eine Arbeiterpartei und wenn Arbeiter nicht die konservative Mitte sind dann ist es niemand.
Dann ist es scheinbar niemand, denn eine Arbeiterpartei, die sich für die Interessen der abhängig Beschäftigen einsetzt, ist per Definition links der Mitte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratie#:~:text=Sozialdemokratie ist eine in der,eine sozial gerechte Gesellschaft ein.
Ergänzung ()

Samurai76 schrieb:
Kann man ja ändern, wie wir aktuell an der Diskussion zur Schuldenbremse sehen. Muss die CDU nur mit AFD zusammenarbeiten, dann ginge das wohl, denn das wollen ja beide Parteien eigentlich unbedingt.
Kann man in dem Fall, weil die Schuldenbremse keiner Ewigkeitsklausel unterliegt, das Sozialstaatsprinzip schon und im Bezug auf Sanktionen gibt es bereits ein Urteil des BVG aus dem Jahr 2019.
Was er fordert, ist nicht nur ökonomisch Unsinn, weil Menschen ohne Existenzminimum nicht plötzlich kein Geld mehr kosten, aus sozialer Sicht für unser reiches Land beschämend, das sich ganz andere Dinge leistet, als ein paar Arbeitsverweigerer, sondern wäre auch verfassungswidrig.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ja, wer nicht arbeiten will soll gar kein Geld bekommen
Aber wir könne den Plan, inklusive der geschlossenen Grenzen, mal durchdeklinieren, was dieses bedeuten könnte. Wir streichen also einigen Millionen Menschen das Geld bzw. lassen diese weniger ins Land (die finden wir schon, kommt halt auf die genaue Definition dafür an). Der inländische Konsummarkt würde damit also ~5% schrumpfen. Das träfe eher nicht die großen Weltkonzerne, wenn deren Markt um 0,5% schrumpft, das könnte man über andere Märkte kompensieren. Aber wenn lokalen Betrieben 5% Markt fehlen, werden Bertriebe schließen. Weniger Arbeitsmarkt, weniger Konsum, mehr Pleiten. Ja, klingt nach eine plausiblen Taktik, das Problem am unteren Einkommen und sozialer Mindestsicherung zu lösen.
Lieber bloß nicht den Mindestlohn anheben, der bewiesen zu mehr Markt und Wirtschaft führt.
s0undjan schrieb:
die Schuldenbremse keiner Ewigkeitsklausel unterliegt, das Sozialstaatsprinzip schon
Das Erste wußte ich, die Zusammenhänge vom Zweiten sind damals in der Schulzeit nicht so im Detail besprochen worden, was es Rechtlich dann in der Praxis heißt, danke für die Hinweise. Beruhigt zumindest etwas.

Und ach Tomi, falls du der Meinung bist, die CDU Pläne beträfen dich nicht (wirst bist zu Rente wohl arbeiten, BG wirst du wahrscheinlich nicht mehr in Anspruch nehmen müssen). Nun, soweit mir bekannt, möchte die CDU das Renteneintrittsalter wieder normalisieren. Also wieder länger arbeiten für weniger Leistung, denn ist ist ja nicht anzunehmen, dass man bei längerer Arbeit auch dementsprechend länger lebt um zumindest die gleiche Auszahlung zu erhalten. Also mehr Leisten für weniger Rückleistung, also quasi eine Rentensenkung. Dazu weniger Einzahler (siehe oben, BG Streichung und Kürzungen), ohne Einnahmenerhöhung, also müssen Ausgaben gekürzt werden. Weniger Rente, da ja weniger Geld da ist, auch im Staat zur Querfinanzierung. Schöne Zukunft.
Ergänzung ()

Was nicht heißen soll, dass nicht auch auf die Ausgaben prüfend ein Blick geworfen gehört. Da ließe sich bestimmt auch einiges an Geldmitteln finden. Aber eher nicht genug für den zukünftigen Bedarf. Zumindest nicht aktuell mit dem Rückstau und dem Umbau Bedarf. Nicht zu sprechen vom Bildungswesen, das bislang auch zu kurz gekommen ist in der Diskussion, m.M.n.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ja, wer nicht arbeiten will soll gar kein Geld bekommen
Gilt das auch für die ca. 900000 Privatiers ? Von denen arbeitet keiner.

Ich finde es übrigens immer wieder witzig wenn Geringverdiener Parteien Wählen von denen sie absolut nicht profitieren. Für welche Mitte möchte sich die CDU den einsetzten ? Und welche Partei war nochmal dafür verantwortlich das es keine Vermögenssteuer mehr gibt ?

Screenshot 2025-03-09 at 16-59-58 CDU und CSU So viel Geld bleibt Ihnen mit der Union nach der...png

Quelle: ZEW Mannheim
 
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Kassenwart schrieb:
Gilt das auch für die ca. 900000 Privatiers ? Von denen arbeitet keiner.
Der Vergleich ist aber wirklich ziemlich schlecht, denn die Definition eines Privatiers ist es ja, das mittels eigenem Vermögen der Lebensunterhalt bestritten werden kann, ohne dazu einer Lohnarbeit nachkommen zu müssen, was ja folglich die Bedürftigkeit von Sozialleistungen ausschließt.
 
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Nazrael schrieb:
Der Vergleich ist aber wirklich ziemlich schlecht,
Das war natürlich überspitzt formuliert. Die CDU hat damit geworben das sich Arbeit wieder lohnen soll. Warum entlastet man dann komischer weise nur Reiche ? Reiche generieren ihr Geld in der regel nicht durch Arbeit, sondern durch Vermögen.
 
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Nazrael schrieb:
ohne dazu einer Lohnarbeit nachkommen zu müssen, was ja folglich die Bedürftigkeit von Sozialleistungen ausschließt.
Das heißt nicht, das sie nicht arbeitslos gemeldet sind... Grundsätzlich besteht die Pflicht, sich arbeitslos zu melden, auch dann, wenn keine Leistungen bezogen werden können oder sollen. Nicht jeder Privatier ist suchend gemeldet, durchaus korrekt, aber genauso ist nicht jeder Privatier raus aus der Arbeitslosenstatistik.

Auch Frauen, die nicht arbeiten wollen, weil der Mann genug verdient (oder vice versa), fallen oft unter die Statistik der Arbeitslosen, ohne das sie je dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden.
 
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Kassenwart schrieb:
Das war natürlich überspitzt formuliert. Die CDU hat damit geworben das sich Arbeit wieder lohnen soll. Warum entlastet man dann komischer weise nur Reiche ? Reiche generieren ihr Geld in der regel nicht durch Arbeit, sondern durch Vermögen.
Inwiefern werden denn Privatiers entlastet? Die gezeigte Tabelle von dir bezieht sich auf die Entlastung durch das Arbeitseinkommen, respektive Lohnsteuer/Sozialabgaben, das hat doch aber mit einem Privatier nichts zu tun, die Generierung von Vermögen durch Vermögen ist eine völlig andere Baustelle.
 
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Nazrael schrieb:
Inwiefern werden denn Privatiers entlastet?
Wurden sie mit einer pauschalten Abgeltungssteuer schon immer seit deren Einführung... Wer mit VErmögen Geld verdient, hat 25% Einommenssteuer. Fertig. Da muss man schon relativ wenig verdienen an Arbeitslohn, um auf den selben niedrigen Steuersatz zu kommen.
 
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In der grafischen Darstellung heißt es, dass nur Gutverdiener von der Entlastung profitieren.
Vergessen, oder bewusst verschwiegen wird hierbei allerdings, dass zu den Gutverdienern so gut wie alle mittelständischen Unternehmen, von denen der Großteil Familienunternehmen sind, zählen.

Die sind der Motor der Volkswirtschaft, aber die leiden am meisten unter den aktuellen widrigen Umständen in diesem Land. Deshalb ist es richtig, die so gut wie möglich, und auch so hurtig wie es nur geht, zu entlasten.
Die profitieren übrigens am meisten von der Abschaffung der Vermögensteuer. Und auch das ergibt durchaus Sinn.
 
LotusXXL schrieb:
mittelständischen Unternehmen, von denen der Großteil Familienunternehmen sind, zählen.
Wenn die Eigentümer dieser Unternehmen entlastet werden (Einkommenssteuer) und mehr Geld bekommen/behalten dürfen, hilft das den Betrieben (Umsatz, Kapital, Körperschaftssteuer etc., KEINE Einkommenssteuer) wie? Also hilft Entlastung der oberen der Wirtschaft wieviel? Genau, NICHTS, wie vorher schon.
 
Hallo

s0undjan schrieb:
Kann man in dem Fall, weil die Schuldenbremse keiner Ewigkeitsklausel unterliegt, das Sozialstaatsprinzip schon und im Bezug auf Sanktionen gibt es bereits ein Urteil des BVG aus dem Jahr 2019.
Ja, das Sozialstaatsprinzip ist im Grundgesetz verankert, die genaue Höhe der Leistungen ist aber nicht verankert.
Dort steht "Absicherung sozialer Mindeststandards (Existenzminimum", das Existenzminimum könnte man senken.
Ja, die Gerichte haben Sanktionen/Kürzungen der Leistungen gekippt, deswegen muss das Existenzminimum runter.
Weg mit dem Schonvermögen und zu großen/teuren Wohnungen (etc.), ungemütlich machen bis die arbeiten gehen.
Ich bin mal gespannt was die CDU da genau ausgearbeitet hat, ich bin aber zuversichtlich das es ungemütlicher wird.

Kassenwart schrieb:
Gilt das auch für die ca. 900000 Privatiers ? Von denen arbeitet keiner.
Netter Versuch.
Das sollte für Privatiers gelten die sich nicht ohne Arbeit finanzieren können und von der Gemeinschaft finanziert werden.
Wer genug Geld zum leben auf der hohen Kante hat benötigt keine staatlichen Leistungen und kann machen was er will.

Kassenwart schrieb:
Für welche Mitte möchte sich die CDU den einsetzten ?
Wenn die Entlastungen gemäß "deinem" Schaubild kommen habe ich jährlich fast 2500€ mehr in der Brieftasche, paßt nehm ich.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
das Existenzminimum könnte man senken
Nein, das kann nicht einfach so senken. Die Realität, was ein Mensch mindestens zum Leben braucht, lässt sich nicht beliebig nach unten korrigieren, nur weil man das selbst gerne so hätte. Das entscheiden auch keine Forenmitglieder ohne Expertise in dem Bereich, sondern jene, die sich tatsächlich damit auseinandersetzen und in letzter Instanz die Judikative.
Tomislav2007 schrieb:
Weg mit dem Schonvermögen und zu großen/teuren Wohnungen (etc.), ungemütlich machen bis die arbeiten gehen
Das suggeriert fälschlicherweise, das die nur nicht arbeiten, weil es so gemütlich ist. Dafür hätte ich gern Belege.
Wohnungen wachsen nicht auf den Bäumen, wenn keine anderen Wohnungen vorhanden sind, wird das Amt den Arbeitslosen nicht auf die Straße setzen, wenn er bereits eine Wohnung hat und das Schonvermögen hat man sich vorher erarbeitet und darauf Steuern gezahlt.
Deine Hetze und das nach unten Treten bringen das Land bestimmt nicht voran, geschweige denn Menschen in Arbeit und das ist auch innerhalb der CDU nicht mehrheitsfähig.
 
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Tomislav2007 schrieb:
das Existenzminimum könnte man senken.
Wie soll das bei deinen Plänen funktionieren, was soll passieren? Die Mieten Bundesweit allgemein per Vorschrift senken? Lebensmittelpreise per Dektret senken? Oder wird's der einfache Plan, einfach weniger zahlen, das überleben und nicht sterben reicht ja.
Tomislav2007 schrieb:
ich bin aber zuversichtlich das es ungemütlicher wird.
Ja, Sklaverei ist ja immer noch verboten, müssen wir die Wirtschaft wirklich so subventionieren? Hat die deutsche Gesellschaft dafür keine anderen Möglichkeiten und istr Sklaverei wirklich nötig? Ich widerhole mich ungern, aber Amerikanische Lebensstandards möchte ich in Europa immer noch nicht.
 
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