Micro ATX nachteilhaft?

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Gast
In diesen Thread schon angefangen brauch ich noch mehr Meinungen zum Thema.
Ich plane zur Zeit in diesem Gehäuse eine 3000+CPU (Newcastle) auf diesem Mainboard zu betreiben. Dazu soll sich meine (noch kleine) Raptor gesellen.
Ich brauche nicht so viele PCI-Steckplätze und mit einem 5,25 Zoll-Schacht würde ich auch auskommen (falls ich mir eine 2 Raptor kaufe um diese im Raid zu betreiben).

Das Problem ist nur das RonnySteele schrieb das die meisten für OEM-Rechner sind, was ich nicht möchte.
Übertakten habe ich nicht vor. Mir geht es um die Leistung die das Mainbord normal schafft.

Weil Real FutureCop schrieb das Barebone mehr mit 5400er U/min arbeiten und der Nachteil das im Falle eines Mainboardschadens die Sache teuer wird gehe ich eine Nummer größer auf diese Art Case.

Genug Vorwort: Haben Micro ATX gegenüber normalen ATX Leistungsmäsig Nachteile?
 
Nein. Es werden die gleichen Chipsätze und Controller verbaut wie auf normalen Boards.
Es gibt halt nur weniger PCI Slots oder manchmal weniger Features o. Grafik onboard. Das alles dient in der Regel aber nur der Kostenersparnis. Leistungsmäßig stehen die Boards normalen ATX Systemen unter normalen Bedingungen in nichts nach. Es ist halt nur die Ausstattung, welche geringer ausfällt. Das stört aber meist nicht wirklich.

grüße
 
Chris. hat schon eigentlich alles gesagt: abgesehen von der meist geringeren Ausstattung (logischerweise auch eine Platzfrage) haben Micro-ATX-MBs keine Nachteile.
Ich habe selbst mal eine Zeit lang eins mit einem Duron 1200 eingesetzt - lief alles bestens.
 
µATX ist an sich genau so gut wie ATX oder E-ATX und was wei der Geire für formate. Aber: Für die meisten µATX-Platinen gibt es nur wenig komfortable BIOSe, d.h. OCing-Eignung ist eher gering. Ansonsten spricht nichts gegen die kleinen Platinen. Mein Media-PC basiert auch auf einer µATX-Platine. Läuft prima, nur OCing ist halt nicht. Aber bei einem Celeron 1700 bracht man sich da eh wenig Gedanken zu machen... :D
 
Genau so isses. Die Hardware auf den µATX-Boards steht dem, was auf
normalen Boards verbaut wird um nichts nach. Sind die gleichen Teile.

Normalerweise packen sie dir aber noch 'ne Onboard-Graka drauf. Für
Büroanwendungen ist die voll okay, meine Onboard-MX4 schafft in Quake 3
bei 1024x768 und Max Detail immerhin über 110fps. Ohne AA/AF.

Wo's bei µATX-Boards schon eher Probleme gibt, ist der BIOS-Support.
Ist alles auf OEM hin ausgelegt. Einbauen, einschalten, fertig. Groß
konfigurieren oder gar übertakten wird schwierig, das kannst du dann
oft nur unter Windows mit diversen Tools machen.

Es sei denn, du nimmst dir die Zeit, ein Board zu finden, wo alles auch
von Hand einstellbar ist. Die sind rar, aber es gibt sie! :D

-Ronny
 
Klingt aber zu dieser Aussage anders.
Also meint Ihr wenn ich nicht übertakten will, kann ich bedenkenlos zu mATX greifen?
Wie erwähnt Leistung und Stabilität ist mir wichtig.
 
Nur weil was für OEMs ist muss es nicht schlecht sein.
Ich würde mal behaupten, dass du mit so manchem günstigen µATX-Board weit stabiler und Problemloser fährst als mit nem Feature-Überladenen-Super-OC Board für 175 Euro.
Die Performance von nem Board hängt eh zu 95% nur vom Chipsatz ab, und da werden auf µATX-Boards auch keine anderen verbaut.

Zum Bios-Support:
Wenn ich mir angucke was so mancher Hersteller zum Anlass nimmt ein neues Bios rauszubringen, dann ist imho die Hälfte aller Updates eh überflüssig.

Man Betrachte mal die Reklamationsquote:
http://www.mindfactory.de/cgi-bin/M...c0a801ec0657/Product/View/0015037#.filereader

verglichen z.B. mit nem überall hochgelobten Superboard: ;)
http://www.mindfactory.de/cgi-bin/M...c0a801ec0657/Product/View/0012070#.filereader
 
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Wenn aber wenige mATX kaufen und viele dieses Superboard gibt es andere Prozente. Wenn 0 verkauft werden ist die Reklamationsquote auch top.
Aber ich hatte neulich ein mATX -Cube. Den habe ich getestet als mein Netzteil mit meinen AsRock verschmolzen ist. Ich habe meinen CPU-Lüfter nicht reinbekommen.
Sind bei manchen ATX-Gehäusen Standardnetzteile verbaubar?
Weil ich ja mir ein neues kaufen musste und das sehr leise ist.
 
Selbst bei nem Webshop würde ich nicht zwangsweise damit rechnen.
Hier gabs irgendwann mal ne Übersicht was Intel so an Chipsätzen verkauft, da war der Anteil von Chips mit VGA drauf, also für OEM/Büro-PCs um ein vielfaches höher als der Rest.
 
Hatte mir das Antec Aria MicroATX Cube Case geholt und da hatte ich Probleme mit meinen CPU-Lüfter Copper Silent TC . Ich bin nicht unters Netzteil gekommen. Und da mir jetzt am 02.09.04 mein "liebes"Chieftec mein Mainboard vernichtet hat, kommt mir Chieftec auch nicht mehr so schnell ins Haus. Ich habe jetzt ein beQuiet mit 400 Watt.
 
Also da ich selber das Antec Aria Gehäuse habe kann ich ja auch einiges dazu sagen.

Biostar bietet je ein µATX für Sockel A und 754 an, das Sockel A ist auch für OC der Hammer, zu dem 754 kann ich noch nichts sagen die CPU ist noch nicht da !

Zu dem Antec Aria Gehäuse gibts noch eins zu sagen das, daß 300NT besser durch ein größeres ausgetauscht wird .. zZ habe ich ein 550W verbaut ... sollte wohl reichen . :D
 
Habe das Chieftec Case jetzt entlich.
Hatte gehofft das ich mit mogeln ein Standard-Netzteil einbauen kann.
Werd ich wohl lieber vergessen.

NACHTEIL M-ATX (mein vorläufiges Fazit)
-man kann keine Standard-Komponenten verbauen
-technische Neuerungen kommen später (oder auch nie) im mATX- Format. (BSP. S939)
-man muss mehr darauf achten ob das was man verbauen will auch reinpasst.

Edit 23.09.:
-habe versucht einen Zalman zu verbauen, ist mit den Festplattenkäfig zusammengestoßen :grr:

Zu viele Nachteile finde ich. Und das wegen ein paar cm Platzersparnis.
 
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