Bericht Mining mit Grafikkarten: Ethereum schürfen im Selbstversuch

yummycandy schrieb:
[...] Aufgrund GDDR5X ist die ti langsamer als ne 1080. [...]
Welche Ti? Die GTX 1080 Ti ist bestimmt nicht langsamer als eine GTX 1080. Ausserdem sind beide mit GDDR5X bestückt.
 
"Ausserdem sind beide mit GDDR5X bestückt."
aber nicht die 1080 mit GDDR5...
 
Jenergy schrieb:
Welche Ti? Die GTX 1080 Ti ist bestimmt nicht langsamer als eine GTX 1080. Ausserdem sind beide mit GDDR5X bestückt.

Nicht hinsichtlich der Rechengeschwindigkeit, allerdings kommt ETH nicht gut mit den Timings von GDDR5X klar.
 
crowblade schrieb:
...
Das ist genau der Grund, warum viele heraufbeschwören das unser Finanzsystem irgendwann platzen wird. Weil die Banken in Krediten Geld hergeben, dass sie eigentlich nicht besitzen. Wenn also plötzlich jeder sein angelegtes Geld haben wollen würde, ginge das so nicht -> Bumm.

Rein LOGISCH könnte eine Bank ja nur einen Kredit geben über den Betrag, den sie Eigenkapital hat.

Aber Logik finden wir im Finanzsektor ja schon lange nicht mehr ;)

Das ist leider genau nicht richtig. Um diesen scheinbar populären Irrglauben entgegenzutreten hab ich mich hier extra angemeldet ;-).

Bei den meisten Unternehmen und auch Banken macht das Eigenkapital ja nur einen kleinen Teil der Passivseite aus, das meiste wird mit Verbindlichkeiten finanziert. Die Fristigkeiten (Laufzeiten), wann Forderungen und Verbindlichkeiten fällig sind, sind nur gleich zu halten (=Goldene Bilanzregel)

Trotzdem läuft natürlich im Finanzsektor gerade nicht alles rund und es kann durchaus auch zu Krisen kommen (oder haben wir schon eine?). Aber sicher nicht aus diesem immer wieder angeführten Grund (der keiner ist).

Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich verweise auf meine bisherigen Posts hier in diesem Thread 😉
 
stoneeh schrieb:
Fullquote entfernt
Ich weiß nicht wo da das große problem sein soll... ich hab mich bei kraken mit handynummer verifiziert, was bei den geringen beträgen als privatperson locker reichen sollte und bereits mehrmals sepa auszahlungen innerhalb von nichteinmal einem tag auf dem konto gehabt.
tja, bei den dag größen hast du leider recht. als ich angefangen hab, hab ich mit 4 rx580 an einem tag 0.2 eth gemacht. mittlerweile brauche ich dazu fast 4 tage... bleibt nur zu hoffen, dass die kurse bald wieder steigen. so niedrig wie es aktuell ist, lass ich nichts auszahlen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Fullquote entfernt)
Nordbadener schrieb:
Zwei Anmerkungen zum vorausgegangenen Kommentaren zu Abschlagszahlungen und Nutzung von Sonnenenergie.

Der jährliche Stromverbrauch ergibt sich in der Regel aus dem Zeitraum von 01.01. bis zum 31.12. eines Jahres. Ein normaler Tarifkunde bezahlt unterjährig Abschlagszahlungen und (nach der Zähler-Endablesung) seine Endabrechnung. Hier ist der Jahresverbrauch aufgeführt und wird mit den Abschlagszahlungen verrechnet. Hat der Tarifkunde unterjährig zuviel bezahlt, bekommt er eine Gutschrift, hat er zuwenig bezahlt, muss er nachzahlen. Wobei die Endabrechnung gleichzeitig die letzte Abschlagszahlung ist.
Der Abschlag wird automatisch an den aktuellen Verbrauchswerten angepaßt und ist in der Regel ein Mittel der vergangenen drei Jahre. Der Tarifkunde hat aber die Möglichkeit, mit seinem EVU zu sprechen, um den bisherigen Abschlag beizubehalten. Eine plausible Erklärung wie zB. einen höheren Stromverbrauch wegen einer einmaligen Haus-Umbaumaßnahme reicht dabei völlig aus. Verarschen kann man ein EVU aber nicht, weil spätestens bei der nächsten Jahresendabrechnung wird es dann teuer.

Die Nutzung von Sonnenergie für Mining ist nie kostenlos.
Es gibt zwei Arten der Sonnenergieabrechnung. Die einen sind reine Ausspeiser, die jede kWh an das EVU verkaufen. Alles was sie selbst brauchen, beziehen sie vom EVU.
Die zweite Variante sind die Anlagenbetreiber mit Eigenverbrauch. Die können ihre Energie selbst zum Minen verwenden, benötigen dann aber möglicherweise weitere Energie, um den eigentlichen Haushalt zu versorgen. Schlussendlich gilt auch, je mehr Energie ich im Hause benötige, desto weniger Energie kann ich als PV-Anlagenbetreiber an mein EVU verkaufen.
Kannst du mir da mal weiterhelfen ? Ein bekannter hat Sonnenanlage auf seinem ganzen Dach und bei ihm sind Zwei Digitale Zähler auf dem Display zu sehen. Der zähler schaltet automatisch zwischen -A und +A. -A ist wenn die Sonne scheint und dann geht der +A zähler nicht.
Also der vermieter schreibt sich immer die +A Werte ab, aber es gibt tage im Juni/Juli wo mann alles mögliche einschaltet (Waschmaschine, Trocker, Klima usw.) und die KWh bleiben so wie sie sind.
Momentan ist der -A zähler bei 65.000KWh und der +A Zähler bei 6800KWh.

Auf Leiisch, wie viel kostet der Strom, wenn die sonne scheint und es geht nur der -A zähler je nach dem wie Stark die sonne ist ???
 
Topi41 schrieb:
Nachtrag: da ist's noch viel besser / fundierter erklärt:
http://www.gerojenner.com/wp/?p=151

auch gut: http://mobil.derstandard.at/1343743561024/Vom-Unsinn-der-Zinsverschwoerungstheorie

Krass, wie viele Verschwörungstheorien es da im Internet zu finden gibt. Gut aber auch, dass es manche Seiten gibt, die diese Theorien wiederum zerlegen :-)

Das Problem ist nicht unbedingt der Zins, sondern der Zinseszins! Aber über dieses Thema kann man wahrlich streiten.
Ergänzung ()

random_sdg schrieb:
...Wenn man bei den Banküberweisungen nicht nur die reinen Stromkosten für die Transaktion selbst betrachtet, sondern auch noch den energetischen Aufwand für die gesamte Infrastruktur, inklusive Bau und Betrieb der dekorativen Gebäude, sieht das Verhältnis wahrscheinlich nicht mehr so schlecht aus.

Dafür zahlt man wohl auch Zinsen und Kontoführungsgebühren. Natürlich wird Energie für die IT-Infrastuktur des Geldsystems gebraucht, aber diese Energie steht nicht im Mittelpunkt und hat keinen Einfluss auf die Geldschöpfung (Zentralbanken, Kreditvergabe, etc). Worauf ich abzielte war, dass Energie ein Zentraler Aspekt der Geld/Wertschöpfung bei Cryptowähungen ist und der Strompreis, neben dem Cryptowährungskurs, darüber bestimmt, ob das Schöpfen der Cryptowährung überhaupt lohnenswert ist, zumal auch die Komplexität der Berechnung immer weiter zunimmt und mehr Energie benötigt wird.
 
EinsteinXXL schrieb:
Dafür zahlt man wohl auch Zinsen und Kontoführungsgebühren.
Ich nicht (hab kein Kredit und meine Bank verlangt keine Kontoführungsgebühren).

Worauf ich abzielte war, dass Energie ein Zentraler Aspekt der Geld/Wertschöpfung bei Cryptowähungen ist und der Strompreis, neben dem Cryptowährungskurs, darüber bestimmt, ob das Schöpfen der Cryptowährung überhaupt lohnenswert ist, zumal auch die Komplexität der Berechnung immer weiter zunimmt und mehr Energie benötigt wird.
Die Schwierigkeit wird so angepasst, dass der Anstieg der Geldmenge gleich bleibt. Das heißt würde nur noch ein einziger Rechner minen, wird die Schwierigkeit so weit runtergesetzt, dass er im selben Tempo Bitcoins findet, wie jetzt Millionen von Minern.

Das heißt: Nein, auch bei Cryptowährungen hat der Strompreis keinerlei Einfluss auf die Schöpfung.
 
Was für ein kranker Quatsch
das soll wohl die Grafikkartenpreise hochprügeln oder was.
Irgendwie müssen die Leute doch beschäftigt und abgelenkt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm also hab mal nen "Benchmark" gemacht, ich komme mit meiner Palit GTX 970 JetStream @Stock 970 Settings auf immerhin 15MH/s

System: Win7 64bit SP1 Treiber: 375.70 bench2.png
 
Die Miner prüfen doch eigentlich nur ob die in einem Block zusammen gefassten Transaktionen korrekt sind.
Da Ethereum ja aber noch Meilenweit von der Verbreitung wie Bitcoin entfernt ist gibt es ja eigentlich nicht so extrem viele Nutzer die Ethereum als Zahlungsmittel nutzen. Meiner Meinung nach werden die meisten Ethereum Transaktionen, welche die Miner prüfen, doch auch nur von ihnen selbst erzeugt wird, da Ihr Anteil ja auf das eigene Konto geschrieben wird.

Die pushen sich doch so eigentlich nur selbst. Die Frage ist nun, was führt wirklich zu einer Erhöhung des Ethereum Preises?
 
Ethereum ist nicht die Währung, Ether ist die "Währung", aber dabei geht es nicht vordergründig um das bezahlen von Gütern, Ether hält das System Ethereum am laufen. Ethereum soll eine Art dezentralisierter Computer/Server/Cloudspeicher sein/werden, über den Dienstleistungen angeboten werden können. Die Miner liefern "Ether" also die Energie die benötigt wird um das System zu betreiben.
 
Da auch hier wie bei Bitcoins die Blockchains offen liegen würd Ich Ideologisch zu Monero raten als bislang intressantesten Newcomer :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Monero

Zittat

Anonymität und Datenschutz

Das CryptoNight-Protokoll verwendet Ring Signatures und Stealth Addresses. Dies hat eine Reihe von Konsequenzen:

Stealth Adressen sind insofern verdeckt, als in der Blockchain der Geldein- und Ausgang auf eine bekannte Adresse nicht öffentlich einsehbar ist. Dies ist nur mittels des privaten Keys möglich, oder mit Hilfe eines Viewkey, den der Besitzer des privaten Keys optional veröffentlichen oder an einen Dritten weitergeben kann. Daher auch die Bezeichnung optional transparent.

Ring-Signaturen ermöglichen es in Monero, dass Transaktionen stets (und nicht nur optional) stark verschleiert und vermischt werden, so dass ein Verfolgen von Geldströmen mittels Blockchain-Analyse durch Dritte sehr schwer bis praktisch unmöglich ist. Dadurch gelten Monero-Währungseinheiten als echt austauschbar (englisch fungible) und etwa ein Sperren (Blacklisting) von Guthaben durch Miner kann praktisch ausgeschlossen werden.
 
30€ Monatlich? Ernsthaft?
Und es soll Leute geben die mit eine 470 zuhause minen?:lol:
Hilfe, ich habe ein lachanfall:evillol:
 
Moin.
Habe ma aus interesse bei Alternate die rx Preise gecheckt.
Ist momentan sogar was lieferbar...
aber was is das für ein preis bitte??
ich hoffe.die minerfreaks geben sich mit den nun für sie umgebauten zufrieden.
und hier kommen ma wieder ordentliche zahlen vor de karten.
unfassbar

Nvidia isses ja nit besser.

wollte in nächster Zeit en 2.pc bauen.
um mit Kollegen zusammen zocken zu können.
Raceroom
F1
Ark
CSGO
Aber bei den preisen........rams sind a auch heftig ..
naja
schoenen Sonntag euch



bekomm de screenshot iwo nit hochgeladen von den Preisen.

Rx570. 440€.......
bekloppt
 
Cheatconsole schrieb:
30€ Monatlich? Ernsthaft?
Und es soll Leute geben die mit eine 470 zuhause minen?:lol:
Hilfe, ich habe ein lachanfall:evillol:

Kostenloses Geld ist halt kostenloses Geld, neh?

raceroomplayer schrieb:
aber was is das für ein preis bitte??
ich hoffe.die minerfreaks geben sich mit den nun für sie umgebauten zufrieden.
und hier kommen ma wieder ordentliche zahlen vor de karten.
unfassbar

Bis jetzt scheint es ja beim selben Problem zu bleiben: nichts lieferbar davon.
Zu den angekündigten Preisen wird sich aber auch kein Miner für die interessieren.
Gestern gabs noch ne 1060 6gb für 290€ auf Mindfactory, das war mal wieder akzeptabel. Zwar für die Leistung immer noch fast 100€ zu viel, aber man sollte auch nicht mit 3 Monate alten Preisen vergleichen

Momentan gibt es halt echt: low end 1050ti (die sollte es ja für deine Anforderungen, bis auf eventuell Ark, ja tun) oder high end 1080/1080ti wobei die ja auch am durch die Decke gehen sind.
 
Agba schrieb:
Kannst du da beispiele nennen?

Suche mal nach dem Begriff Marco Streng.

Es ist im übrigen auch eine sehr einfache Rechnung. Ca. 50 Euro (Je nach Kurs) Netto pro Monat und pro GPU. Bei 20.000 Grafikkarten entspricht dies dann 1 Mio. pro Monat. Der Einkaufpreis des Systems von ~ 4 Mio Euro hat sich dann innerhalb von 4 Monaten armotisiert + ein weiterer Monat als Sicherheitsreserve für die Wartungskosten.

Wenn der Kurs jetzt gerade mal nur für ein Jahr einigermaßen lukrativ bleibt, dann lässt sich damit ein Gewinn vor Steuern von 6 Mio. Euro erzielen, da dies sowie so alles im Ausland stattfindet, ist der reine Nettogewinn nicht viel weniger.

Ist gauso wie bei Aktien, viel hilft viel. Nur Aktien sind leichter zu handhaben, da keine eigene Infrastruktur benötigt wird.
Bei Aktien liegt der Einstiegsschwellwert bei mind. 100.000 Euro. Mining bei mind. 50 GPUs; ~ 1450 Euro Brutto/Monat.

Mit ein oder max. 10 Grafikkarten brauch man da überhaupt nicht erst anfangen.
 
Duke711 schrieb:
Bei Aktien liegt der Einstiegsschwellwert bei mind. 100.000 Euro.

Na wenn du das sagst muss es ja stimmen.
 
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