Mobiler PC mit Intel i7 4770k

Snufkin

Ensign
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Hallo,

ich verfüge über folgende Hardware:
Intel Core i7 4770K 4x 3.50GHz
8GB (2x 4096MB) Crucial Ballistix Sport
Gainward Phantom 770 GTX
Corsair RM650

Ich würde mit diesen Komponenten nun gerne einen möglichst kompakten und mobilen PC zusammenbauen.

Hinsichtlich der Größe dachte ich z.B. an das BitFenix Prodigy ITX, möchte mich aber nicht auf ITX oder dieses Gehäuse festlegen, kann also gerne auch ein µATX-Mainboard sein.

Sollte es mit der Grafikkarte eng werden, kann diese zur Not auch durch eine Palit 970 GTX ersetzt werden.

Der PC sollte trotz der geringen Größe möglichst leise arbeiten.

Ich brauche also effektiv ein Gehäuse und ein Mainboard, eventuell auch ein anderes Netzteil?

Danke und Grüße
 
Das Prodigy ist doch ziemlich groß.
 
Das BitFenix Prodigy ist doch recht groß (Abmessungen (BxHxT): 250x404x359mm). Da würde ich mich an deiner Stelle nach einem anderen Gehäuse umschauen.

Ich denke, du solltest einmal hier vorbei schauen: Der ideale Mini-ITX-Gaming-PC
 
Zuletzt bearbeitet: (Link eingefügt)
Schau dir mal das Raijintek Metis an .. Klein und es passt trotzdem viel rein , es sollte aber ein SFX netzteil verwendet werden sodas man auch eine lange karte verbauen kann.

ITX Mainboard
ITX GPU


Sonst kann man aber auch ITX kaufen kaufen diese maximal 17/18 cm lang sind.
 
Oder schau dir mal die Koffergehäuse von Lian Li, die sind wirklich mobil im Wortsinn:

PC-TU200 oder PC-TU100.
 
Ich selbst habe für knapp ein Jahr das Bitfenix Prodigy benutzt.

Es ist ein ganz ordentliches Gehäuse, mir gefiel besonders, dass das Mainboard in der ITX-Variante (es gibt auch eine mATX-Variante, das Prodigy M) horizontal aufliegt, praktisch direkt über dem Netzteil (es passen fast alle normalen ATX-Netzteile rein, modulare sollten nicht länger als 15cm sein).
Mir gefielen drei Sachen nicht sonderlich gut:
1.) Lautstärke
Das war eventuell mein Fehler in mehrer Hinsicht. Ich habe vorne einen 240mm Lüfter eingebaut, der die Luft nach innen befördert. Alternativ ließen sich auch zwei 120mm installieren, evtl. sogar zwei 140mm Lüfter (müsste ich mal ausmessen). Zusätzlich befanden sich oben und hinten jeweils ein 120mm Lüfter für den Ausstoß. Rein theoretisch hätte noch ein weiterer 120mm Lüfter oben reingepasst, die Fläche wurde jedoch vom Laufwerk verdeckt.
Da ich die Lüftersteuerung meines Mainboards (ASUS Z97I) benutzt habe, hatte ich recht wenig Spaß damit:
Die Lüftersteuerung hat sich häufiger umgestellt, auch ohne die nervige Ai Suite auf dem PC installiert. Zusätzlich funktionierten die verschiedenen Ansteuerungsmöglichkeiten nicht.
Das Resultat war das ständige und nervige Hoch- und Runterdrehen der Lüfter.
Wenn auf ein Laufwerk verzichtet werden kann, sollte eine separate Lüftersteuerung hier abhilfe schaffen können.
2.) Schmutz
Halte dich vom schwarzen Gehäuse fern. Dieses hat eine die Mesh-Struktur, also praktisch ein engmaschiges Netz als Abdeckung vorne und für die Lüfter oben. Das war schon ein nerviger Staubmagnet.
3.) Verarbeitungsqualität
Ich glaube, das dürfte der größte Kritikpunkt am Gehäuse sein. Das Gehäuse war schlicht und einfach nicht wirklich gut verarbeitet.
Angefangen beim Lack. Bereits nach dem erstmaligen Installieren des Netzteiles war der Lack an den Löchern für die Schrauben komplett ab. Weiterhin ließ sich die linke Tür (Seite Grafikkarte) nicht wirklich einfach öffnen und noch schwieriger schließen.
Der krönende Abschluss war jedoch das Front-Audio-Panel. Zwar fiel mir dies erst nach Monaten auf, besser gesagt als ich auf das Nanoxia DeepSilence 2 wechselte, aber das Verbindungskabel zum Mainboard war wohl bereits seit der Auslieferung kaputt.
Zunächst dachte ich, dass der Defekt auf dem Mainboard sei und ignorierte ihn auch weitestgehend, immerhin hatte ich noch ein funktionierendes Audio-Interface auf der Rückseite und später durch eine USB-Soundkarte. Aber als ich dann die Bruchstelle am Kabel sah, wurde mir alles klar.

Natürlich möchte ich nicht darauf schließen, dass sämtliche Modelle der Serie eine derart schlechte Verarbeitung aufweisen, natürlich kann es sich hierbei um ein Montagsgerät gehandelt haben. Dennoch fand ich das nicht sonderlich schön.

Aber das Gehäuse bietet auch einige Vorteile. Ja, große Grafikkarten passen da rein, selbst die doch üppige R9 390 Nitro von Sapphire passte rein, wenn auch das ganze etwas eng wurde, besonders dank dem großen Lüfter vorne. Auch die Modularität des Innenraumes ist ganz angenehm, für ein ITX-Gehäuse kann das kleine Teil schon eine recht große Menge an Festplatten verstauen.
Dies kommt aber auch nicht ohne Preis. Für ein ITX-Gehäuse ist das Bitfenix Prodigy sehr groß. In der Breite überragt es locker das Nanoxia DeepSilence 2, was dem ganzen Klotz, besonders bei eingebautem Laufwerk, ein schon etwas merkwürdig anmutendes Aussehen verleiht.

Würde ich mir das Prodigy nochmals kaufen? Nein.
Das hat jedoch weniger etwas mit dem Gehäuse zu tun. Für ein ITX-Gehäuse ist es fantastisch und eins der wenigen, in welche auch große Grafikkarten in angenehmen Raum passen.
Sondern ich bin ehrlich gesagt nicht mehr so fasziniert von der Idee eines ITX-Gaming-PCs, was auch nicht der ursprüngliche Plan hinter dem PC war, wenn ich ganz ehrlich bin.

Ein wichtiger Hinweis noch: ITX-Mainboards sind mit allen Standard-ATX und Standard-mATX-Gehäusen kompatibel.
 
Das Lian Li PC-TU100 sieht ganz interessant aus. Was für ein Mainboard könnt ihr dafür empfehlen? Das kann ruhig sehr günstig sein, auch von ASRock.
Und wie kühlt man die CPU in einem so kleinen Gehäuse am besten?
 
Ich nutze einen EkL Srilvetta in meinem Lian Li q07b und ein Asrock h81m-ITX unterm i3 aber mit diesem Mainboard ist es nicht möglich soweit ich weiß deinen 4770k zu übertakten.

Mein Rig sieht wie folgt aus:

I5 4460
Asrock h81m ITX
2x4gb 1600mhz
Lian li q07b
Ekl srilvetta
Silverstone SST-ST45SF
240gb SSD
R9 270 ITX

Temperaturen sind bisher kein Problem aber der sommer kommt und ich denke einen extra Lüfter ist immer gut.
 
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