Modem für XGS-Pon Anschluss

Urbi76

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Hallo zusammen,

nachdem dieses Jahr das WLAN Modul meiner 7590 den Geist aufgegeben hat, wurde diese von mir durch eine "zukunftssichere" 5690Pro ersetzt. Glasfaser und DSL in einem... vor allem da bei mir im Wohngebiet gerade Glasfaser ausgebaut wird. Letzte Woche war nun ein Mitarbeiter vom lokalen Netzwerkbetreiber hier um den Hausanschluss zu planen... so weit so gut. Wird Mitte Dezember erledigt und auch freigeschaltet.

Das "unschöne" an der Sache, der lokale Netzbetreiber verwendet XGS-Pon und die Fritzbox kann das nicht. Es gibt also für mich zwei Optionen.

1.) einen neuen Router der gleich ein XGS Modem verbaut hat, oder...
2.) ein XGS Modem vor die Fritzbox schalten

Habt ihr Empfehlungen für gute Router mit integriertem XGS-Modem abseits der Fritz - Geräte? Bei einer Neuanschaffung wäre für mich WiFi7 auf 2,4 - 5 und 6 Ghz sowie Mesh - Fähigkeit Grundvoraussetzung. Ebenso mindestens ein 2,5GB - Port zum Anschluss des Kabelgebundenen Hausnetzwerks

Alternativ könnte ich eine XGS-Modem Empfehlung gebrauchen um die 5690 Pro weiterverwenden zu können
 
Das XGS-Modem dürfte durch den Anbieter bei Schaltung dann eigentlich mitgeliefert werden (nehme ich mal an).
Stellt sich nur dei Frage was für LAN-Anschlüsse das Ding hat und bei 2.5GBit-LAN dazu wäre dann wohl der einzige 2.5GB-Port Deiner 5690Pro (hat ja nur einen und zwar den WAN im Gegensatz zur kleineren 7690, die 2x 2.5GBit hat (WAN und LAN)) besetzt und nur noch die 1GBit-LAN verfügbar.

Also alles nicht so dolle.
 
@Urbi76
Eine Möglichkeit wäre die 5690 Pro zu verkaufen und eine 5590 zu nehmen, dafür ist von Fritz das passende Modul erhältlich.
https://fritz.com/products/fritz-sfp-xgs-pon-20002943

Es ist natürlich extrem ungünstig, dass genau dieses XGS-PON Glasfasermodul eben für die 5690 Pro NICHT passt.
Es gibt aber eine spezielle 5690 für XGS-Anschlüsse, die ist aber nicht erhältlich im freien Handel, aber bei Fritz direkt ab Lager.
https://fritz.com/products/fritz-box-5690-xgs-20003105?_pos=5&_fid=5e48287ec&_ss=c

Ansonsten das was @inge70 geschrieben hat beachten.

Hier noch interessante Infos:
 
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Zumal niemand versteht warum Fritz! bei der 5690Pro nur 1x 2.5GBit WAN (im Gegensatz zur kleineren 7690) verbaut und dann auch noch auf XGS-Unterstützung verzichtet. XGS ist ja nun nicht sonderlich neu.
 
inge70 schrieb:
... dann auch noch auf XGS-Unterstützung verzichtet. XGS ist ja nun nicht sonderlich neu.
Schau Dir das Video an das ich im Beitrag #3 verlinkt habe, da bekommst du die volle Info. :D
 
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@prian
an diese Version habe ich garnicht mehr gedacht. Hatte das Video vor einiger Zeit bereits gesehen und dort wird sie sogar in der Vergleichsliste aufgeführt, wie ich eben sehen musste :daumen:

Naja dann wird es klar -> Fritz! muss natürlich dafür sorgen, dass es genug Modelle gibt, anstatt ales in ein Modell zu packen, wenn das dann möglich wäre.;)
 
Das Video hatte ich auf meinen Recherchen nach einem XGS Modul für die 5690Pro schon gesehen. Hat mich dann etwas frustriert.

Das der 2,5GB Anschluss an der 5690Pro bei Anschluss eines Modems weg ist hatte ich nicht bedacht. Dort hängt aktuell mein Switch dran und alles was im Haus über Kabel anschließbar ist. Also das NAS, die zwei PCs und auch die beiden im Haus benötigten WLAN Repeater. Damit fällt die Option die 5690Pro mit einem Modem weiter zu benutzen im Prinzip weg.

Die 5590 und die 5690XGS sind natürlich zwei Alternativen. Haben aber beide für eine Neuanschaffung etwas schwaches WLAN. Gibt es gute mesh-fähige Alternativen von anderen Anbietern? Ich wäre sogar bereit meine beiden Repeater (6000, 3000AX) auszutauschen. Telefoniefunktion im Router wird nicht benötigt, da sie eh nicht genutzt wird.
 
@Urbi76
Wenn Du ein Modem vom Anbieter bekommst, in das XGS-PON reingeht und LAN rauskommt (i.d.R. haben die nun einen 2,5GBit-Port), dann wäre eine Fritzbox 4690 auch eine Alternative, die hat starke NW-Ports.
Falls mehr als 2,5Gbit vom Anbieter kommt und das Modem dann z.B. 5Gbit kann, dann wartet hier ein 10Gbit WAN-Port. :jumpin:
Guxt Du:
https://fritz.com/products/fritz-box-4690-20003082
Ist für 255,- Euro zu bekommen.

Und das passende Video dazu:
 
Vom Glasfaseranbieter bekomme ich kein Modem gestellt. Es gibt die Option einen Router zu mieten, oder einen eigenen zu kaufen. Da ich das Ding viele Jahre nutzen will fällt die Option mieten für mich weg.

Auf Grund der geplanten Nutzung über viele Jahre soll die WLAN Ausstattung auch möglichst Top sein... mit dem 2,5GB im LAN werde ich wohl noch über viele Jahre ausreichen. 10GB wäre hier nicht erforderlich.

Die 4690 wäre vom LAN natürlich TOP. Hatte ich mir auch schon angeguckt. Leider fehlt hier im WLAN noch das 6GHz Band... und ich bräuchte auch noch ein Modem.

Bei Fritz hatte ich mir eigentlich alle Optionen angeschaut. Darum auch die Frage nach den Alternativen zu Fritz.
 
@Urbi76
Mir ist leider kein anderer Hersteller bekannt.
Der günstige Weg wäre 5590 + XGP-PON Modul, der etwas teurere Weg die 5690 XGS, damit kannst Du über den WAN-Port (10Gbit) ins heimische Netz.

Bei mir habe ich den Weg 5590 beschritten, da zeigt der WAN-Port als LAN ins Netz und bringt dort theoretisch mehr als 1GBit ins heimische Netz (dahinter wartet ein 2,5GBit Switch). Derzeit bringt mir das aber nichts, da ich einen 600/300 Vertrag habe.

Somit habe ich alles gesagt was ich wusste. :jumpin:
Ggf. hat noch jemand andere Hersteller die das können was du suchst.
 
Urbi76 schrieb:
Vom Glasfaseranbieter bekomme ich kein Modem gestellt.
Merkwürdig. Bist Du Dir ganz sicher; wer ist es denn? Die zweite Frage wäre nämlich, ob er erlaubt ein Dritt-Modem überhaupt schon bei sich einbuchen kann. Wenn Du das nicht verraten willst:
Urbi76 schrieb:
Es gibt die Option einen Router zu mieten, oder einen eigenen zu kaufen.
Welche Modelle genau?

Du kannst auf dem neuen Router auch einfach WLAN abschalten. Du schaltest dann die FRITZ!Box 5690 Pro in den Modus IP-Client. Oder spielst beim FRITZ!Repeater 3000 AX das FRITZ!OS für das FRITZ!Mesh Set 4200 auf. Dann kann der den Mesh-Master spielen und Du kannst Deine FRITZ!-Produkte behalten.
Urbi76 schrieb:
Die 5590 […] für eine Neuanschaffung etwas schwaches WLAN
Die FRITZ!Box 5590 Fiber eigentlich nicht, denn die hat vier Spatial-Streams auf beiden Funk-Modulen und passt so perfekt zu Deinem FRITZ!Repeater 6000.
Urbi76 schrieb:
Leider fehlt hier im WLAN noch das 6GHz Band.
Das brauchst Du wozu? Dein Eingangspost klingt nach einem Einfamilienhaus. Dort brauchst Du das 6-GHz-Band eigentlich nicht. Außer Du wolltest unbedingt die neuen Wi-Fi 7 Kanalbreiten und/oder Wi-Fi 7 MLO nutzen. Aber wie geschildert, die FRITZ!Box 5690 Pro kann für WLAN bleiben.
prian schrieb:
Der günstige Weg wäre […]
Naja, gäbe noch die FRITZ!Box 5530 Fiber. Wenn man sein Heimnetz nicht von unterwegs ansteuern möchte (Stichwort: VPN-Durchsatz mit Wireguard), durchaus eine Alternative. Auch bei der dann WLAN abschalten.
 
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norKoeri schrieb:
Naja, gäbe noch die FRITZ!Box 5530 Fiber. Wenn man sein Heimnetz nicht von unterwegs ansteuern möchte (Stichwort: VPN-Durchsatz mit Wireguard), durchaus eine Alternative. Auch bei der dann WLAN abschalten.
Die schlug ich auch mal vor und wurde dafür fast "ans Kreuz genagelt" hier weil Mips-Architektur und veraltetet und Bla Bla Bla .... 😱
Seit diesem Zeitpunkt schweige ich diese Box hier tot. :jumpin:
 
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norKoeri schrieb:
Merkwürdig. Bist Du Dir ganz sicher; wer ist es denn? Die zweite Frage wäre nämlich, ob er erlaubt ein Dritt-Modem überhaupt schon bei sich einbuchen kann. Wenn Du das nicht verraten willst:

Welche Modelle genau?
Es ist die Firma Muth in Halle. Wir sind hier eines der ersten Gebiete wo die FTTH ausbauen. Ansonsten betreiben die hier Kabel und FTTB. Bei FTTB auf Basis von VDSL oder G.Fast. Auf deren Website kann man aktuell nur eine 7682 mieten... die passt aber nicht zu FTTH. Da ist die Website noch nicht aktuell. Aus diesem Grund hatte ich dort angerufen und gefragt welche Technologie zum Einsatz kommt. Nach dem Mitmodell des Routers der zum Einsatz kommen würde hatte ich gar nicht gefragt, da für mich die Miete nicht in Frage kam.

norKoeri schrieb:
Das brauchst Du wozu? Dein Eingangspost klingt nach einem Einfamilienhaus. Dort brauchst Du das 6-GHz-Band eigentlich nicht. Außer Du wolltest unbedingt die neuen Wi-Fi 7 Kanalbreiten und/oder Wi-Fi 7 MLO nutzen. Aber wie geschildert, die FRITZ!Box 5690 Pro kann für WLAN bleiben.
Das 6Ghz Band oder aktuell auch WiFi 7 brauche ich tatsächlich aktuell noch nicht. Da ich die neue Box aber über viele Jahre nutzen möchte, sollte sie aus meiner Sicht halt einfach auch die aktuellste Technologie bieten. So ärgere ich mich in 2 oder 3 Jahren nicht falls ich es dann doch brauche. Aktuell ist es also einfach nur "nice to have"
 
Dann hol dir ne XGS-PON Bridge, z. B. von Zyxel oder Nokia, damit bist du dann bei der Routerwahl nicht eingeschränkt.
 
Urbi76 schrieb:
aus meiner Sicht halt einfach auch die aktuellste Technologie bieten
Es gab auch eine zeitlang WLAN auf 60 GHz. Hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt. Das mit 6-GHz-Band wird sich vermutlich breiter durchsetzen, aber nur für eine bestimmte Nutzergruppe. In der ich Dich nicht sehe, weder heute noch in Zukunft. Bei Netzwerk-Sachen bitte nicht mit nice-to-have kommen. Man kann die gut gebraucht kaufen und auch gut gebraucht verkaufen.

Problem könnte wirklich sein, ob der Internet-Anbieter überhaupt Fremd-Modems erlaubt. Falls ja, ob er nur bestimmte Modems erlaubt. Daher würde ich sogar abwarten bis alles gesetzt/gelegt ist. Fehlt dann wider Erwarten das Modem, kannst Du Dir quasi von heute auf morgen was holen.
prian schrieb:
FRITZ! verkauft auch immer noch den FRITZ!Repeater 2400 – ebenfalls mit MIPS32. Wie ich finde, das beste Produkt bei FRITZ! bis heute. Wenn man erwähnt, welche Folgen jene Architektur hat (Wireguard-VPN Durchsatz) – und das WLAN mit seinen zwei Spatial-Streams und schwer abschaltbaren 160-MHz-Kanalbreite im 5-GHz-Frequenzband nicht braucht –, kann man die FRITZ!Box 5530 Fiber gerne erwähnen. Blöd finde ich, wenn man einfach nur reinruft „veraltet“; sollte man schon nachvollziehbar begründen.
 
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Pardon, die Kombination aus dem immer noch hohen Anschaffungspreis trotz veraltetem MIPS, den zwei Hardwareversionen mit entweder okayem oder schlechtem WLAN und dass relativ unerwartet kein USB-Anschluss vorhanden ist, führen bei mir dazu, dass ich vor der Box warne.
 
norKoeri schrieb:
FRITZ! verkauft auch immer noch den FRITZ!Repeater 2400
Ich würde da schon zwischen Repeater und Router differenzieren. Beim Repeater ist eine veraltete MIPS-Architektur sicherlich leichter zu verzeihen, die einzige, offensichtliche Einschränkung ist der tendenziell unnötig hohe Stromverbrauch und der ggf. reduzierte Support-Zeitraum (wobei letzteres natürlich erstmal reine Spekulation ist). Am Ende ist es sicherlich eine Frage des Preis-/Leistungsverhältnisses und der am Markt verfügbaren Alternativen.

Bei Routern sollte man bedenken, dass das Ding eine zentrale Rolle im Netzwerk einnimmt und dann eben so Sachen wie der von dir angesprochene VPN-Durchsatz dazukommen, genau wie die Tatsache, dass man die Weboberfläche wohl häufiger verwendet als bei einem Repeater und die Gedenksekunden dabei bei den MIPS-Geräten schon deutlich ausgeprägter sind als selbst bei billigen ARM-Modellen.
Hier ist die Frage natürlich dieselbe; was gibt es besseres? Und da hat eine gebrauchte 7520 (+ONT) im Allgemeinen einfach ein unschlagbar gutes Preis-/Leistungsverhältnis, wenn man mit dem tendenziell schlechten WLAN leben kann. Und wenn nicht, dann ist die 5530 wahrscheinlich auch nicht gerade die erste Wahl?
 
norKoeri schrieb:
Problem könnte wirklich sein, ob der Internet-Anbieter überhaupt Fremd-Modems erlaubt. Falls ja, ob er nur bestimmte Modems erlaubt. Daher würde ich sogar abwarten bis alles gesetzt/gelegt ist. Fehlt dann wider Erwarten das Modem, kannst Du Dir quasi von heute auf morgen was holen.
Das lässt sich ja mit einer einfachen Anfrage ganz leicht abklären. Die Antworten recht flott auf Mails… also persönlich… werde ich morgen einfach mal machen…

Wahrscheinlich wirst du auch mit deiner Aussage, dass ich die 6GHz nicht brauche recht behalten… also gut möglich das die 5690pro bei Kleinanzeigen landet und einfach durch eine 5590 ersetzt wird.
 
Urbi76 schrieb:
Es ist die Firma Muth in Halle.
Ah. Die haben ja mal, als Muth Kommunikationstechnik, mit den Material für den passiven Glasfaser-Ausbau gehandelt, aber die Handelsfirma dann verkauft. Interessant, was aus denen geworden ist.
Urbi76 schrieb:
Das 6Ghz Band oder aktuell auch WiFi 7 brauche ich tatsächlich aktuell noch nicht. Da ich die neue Box aber über viele Jahre nutzen möchte, sollte sie aus meiner Sicht halt einfach auch die aktuellste Technologie bieten. So ärgere ich mich in 2 oder 3 Jahren nicht falls ich es dann doch brauche. Aktuell ist es also einfach nur "nice to have"
Da wäre ich aber eher dafür, die aktuelle Möglichkeit günstig mitzunehmen und das WLAN später, bei Bedarf, über Access Points auszulagern vom Router.
 
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Ich habe in den letzten Jahren an neuen FTTH-Anschlüssen auf die 5590 gesetzt (gerade wegen der hohen Flexibilität im FTTH-Bereich), ist einfach mein Lieblingsmodel im FTTH-Bereich geworden. Um die 56xx-Reihe mache ich bisher, aus verschiedenen Gründen, einen Bogen.

Von der 5530, gerade i.V.m. XGS-PON, würde ich eher abraten (aufgrund des lahmen MIPS32 basierten Hauptprozessor, entspricht dem einer 7590), obwohl auch die 5530 mit dem XGS-PON Modul kompatibel ist. Zwar schafft die 5530 dank des PA auch NAT-Durchsätze >1Gb/s, selbst mit PPPoE, aber die ist dann schon wirklich am Limit (Stichwort Traffic-Shaping oder auch Bufferbloat). Da würde ich vermutlich schon eher überlegen eine 5690 XGS zu nehmen (auch wenn etwas teurer als eine 5590 inkl. XGS-PON Modul) als eine 5530.

Wenn man wirklich (mal) höhere Ansprüche im Bereich WLAN benötigt, kann man immer noch mit WLAN-APs arbeiten. Wenn man nicht gerade eine kleine 1 oder 2-Raum-Wohnung hat und höhere Ansprüche an die Bandbreite stellt, wird man sowieso kaum um weitere APs umhinkommen (gerade im 5GHz und insbesondere im 6GHz-Band). Da würde ich jetzt aktuell eher auf WiFi-7 verzichten können. Wenn es wirklich mal wichtig werden sollte, gibt es dann hoffentlich attraktivere Angebote/Modelle im Router oder auch AP-Bereich mit WiFi-7 (oder dann vielleicht auch schon mit WiFi >=8).

Die 5690 Pro könnte man bspw. verkaufen und von dem Erlös dann eine 5590 anschaffen. Und BTW, es gibt mit der Artikel-Nr. 2000-3015 (insb. für CH gedacht) auch gleich eine Variante der 5590, die mit einem XGS-PON Modul ausgeliefert wird (anstatt mit AON und GPON Modul).
Wobei ich vermutlich dennoch zur "normalen" 5590 (mit der Artikel-Nr. 2000-2981) greifen und das XGS-PON Modul separat erwerben würde, preislich macht das kaum einen Unterschied (sogar im Gegenteil) und man hat als Backup zusätzlich noch die beiden anderen SFP-Modulle, falls man die 5590 bspw. mal veräußern sollte oder durch einen Umzug evtl. AON oder GPON benötigt. Abgesehen davon ist das Händlerangebot für die normale 5590 schlicht größer…



norKoeri schrieb:
Merkwürdig. Bist Du Dir ganz sicher; wer ist es denn?
Warum ist das merkwürdig? Die Telekom handhabt das mittlerweile ebenso, ab dem Gf-TA muss sich der Kunde darum kümmern. Sollte in DE (aufgrund der sog. "Endgerätefreiheit") mittlerweile eigentlich Standard sein, auch wenn das viele (kleinere) FTTH-Netzbetreiber tw. immer noch nicht so sehen.

norKoeri schrieb:
Die zweite Frage wäre nämlich, ob er erlaubt ein Dritt-Modem überhaupt schon bei sich einbuchen kann.
Wäre dann schon mehr als seltsam, wenn der Netzbetreiber kein eigenes (aktives) Endgerät "zum Anschluss dazugehörig" (also ohne zusätzliche Kosten sondern nur per Miete oder zusätzlichem Kauf) zur Verfügung stellt aber ein kundeneigenes Endgerät (welches natürlich die Anforderungen aus Schnittstellenbeschreibung erfüllt) nicht provisionieren würde…



Edit:

Bzgl.:
Urbi76 schrieb:
[…] abseits der Fritz - Geräte?
und
Urbi76 schrieb:
Alternativ könnte ich eine XGS-Modem Empfehlung gebrauchen um die 5690 Pro weiterverwenden zu können
(wobei letzteres i.V.m. der 5690 Pro nicht wirklich sinnvoll erscheint wegen dem einzelnen NBase-T Port)

würde ich mich eher folgender Ansicht/Meinung anschließen:
norKoeri schrieb:
Problem könnte wirklich sein, ob der Internet-Anbieter überhaupt Fremd-Modems erlaubt. Falls ja, ob er nur bestimmte Modems erlaubt. Daher würde ich sogar abwarten bis alles gesetzt/gelegt ist. Fehlt dann wider Erwarten das Modem, kannst Du Dir quasi von heute auf morgen was holen.
Sprich ich würde da wirklich abwarten bis es soweit ist.

Bis dahin gibt es dann vom Netzbetreiber vielleicht sichere/zuverlässigere Informationen (insb. eine Schnittstellenbeschreibung) und evtl. stellt er dann doch noch einen "einfachen" XGS-PON ONT zur Verfügung. Oder es gibt parallel auch GPON (wobei ich auf letzteres bei kleinen/neuen FTTH-Netzbetreibern nicht setzen würde, da kann man vorerst wirklich mit XGS-PON only rechnen, in Zukunft dann vielleicht parallel mit 25 oder 50G-PON usw.)…



inge70 schrieb:
Zumal niemand versteht warum Fritz! bei der 5690Pro nur 1x 2.5GBit WAN (im Gegensatz zur kleineren 7690) verbaut und dann auch noch auf XGS-Unterstützung verzichtet.

Zu XGS-PON:
Ein (primärer) Grund dürfte wohl sein, dass der Hersteller des in der 5530 und 5590 verwendeten "Glasfaser-SoC" (ehm. Intel, nun MaxLinear) die betreffende Produktlinie (PRX300-Reihe) abgekündigt hatte. Und andere Hersteller (Realtek usw.) boten keine vergleichbaren Chipsets an, um die Logik auf dem PCB der Fritzbox zu realisieren (inkl. Unterstützung für XGS-PON).

Abseits von AVM/FRITZ! bzw. der 5530/5590 hat sich wohl eher die Variante von "vollwertigen" SFP(+)-Ports (und damit dann eben die Verwendung entsprechender und auch teurerer SFP-Module die nicht nur die Medienwandlung übernehmen sondern eben auch die Logik beinhaltet) oder eben vollständig integrierter ONTs durchgesetzt (wie bei der 5630, 5630 XGS, 5690 und 5690 XGS) und nicht die Variante Logik/Chipsatz auf dem PCB des Router und nur die reine Medienwandlung (elektrisch/optisch) im (proprietären) SFP-Modul (wie bei 5530, 5590 und 5690 Pro).

Daher gibt es wohl keine wirklichen Nachfolger für den in 5530 und 5590 verwendeten MaxLinear PRX321 und AVM/FRITZ! "musste" daher in der 5690 Pro (unglücklicherweise) auf einen Realtek-Chip setzen, der eben kein XGS-PON unterstützt.

Das war (und ist) halt auch einfach ein Grund, weshalb ich die 5690 Pro nie wirklich ernst genommen habe. Einerseits relativ preisintensiv in der Anschaffung und andererseits dann aber gerade mit den aufkomenden FTH-Anschlüssen dennoch nicht wirklich zukunftssicher. Einerseits das fehlende XGS-PON und andererseits (wenn man dann eben ein sepoaraten ONT verwenden möchte/muss) der fehlende 2. NBase-T Port.

Daher habe ich dann unter den neuen Modellen eher die (günstigere) 7690 favorisiert (wenn die 5590 nicht in Frage kommt weil aktuell bspw. noch ein xDSL-Anschluss in Betrieb ist). Die ist dann mit ihren beiden NBase-T Ports einfach "sicherer".

Zudem die beiden FXS-Ports der 7690 (bei meinen Fällen) oft sowieso wichtiger waren als USB 3.0 bei der 5690 Pro (USB 3.0 schalte ich i.d.R. bei Routern sowieso gerne ab wegen möglicher Störungen (bei "schlechten" Kabeln oder Sticks) von DECT und WLAN im 2.4GHz Band).
Und für das 6GHz-Band sehe ich bisher eher wenig Einsatzszenarien, eigentlich nur wenn man wirklich auf WLAN-Repeater angewiesen ist und keine WLAN-APs einsetzen kann/will. Aber gerade da gibt es im Repeater-Bereich von AVM bisher noch keine wirklich relevanten Produkte um das derzeit umzusetzen (wenn man nicht die 5690 Pro als AP missbraucht).
 
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