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[Monatsthema] Der CB-Fotowettbewerb August 2018 - Nahaufnahmen
Mit einer spezielle Planetenkamera und 1500mm Brennweite. 8 oder 9 Tiles und am Ende alles gestackt und zusammengesetzt. Rohdaten waren irgendwas um die 96gb und das Endbild hat 4000x3000 pixel und 85mb oder so. Das hier ist nur die kleine konforme Version.
Naja für das Gesamtbild musste ich 8-9 Einzelquadranten aufnehmen, da der Mond sonst nicht mal ansatzweise in den Bildauschnitt passen würde. 1/8 des Mondes passt auf den Sensor durch die riesige Brennweite.
96gb kommen zusammen, wenn jedes Tile mit 10000 Einzelbilder generiert wird und davon die top 20% gestackt werden. Sprich: 8-9x 10000 Bilder -> 8-9x 2000 Bilder -> gestackt 8-9 finale Bilder aus denen dann ein großes wird.
Aufwand war so 1h Aufnahmezeit und ~12h Auswertung / Bearbeitung.
Wenn man Vollmond hat können die Krater nur wenig Schatten werfen, wenn es Halbmond ist kommt das Licht ja "von der Seite" -> mehr Schatten, mehr gut "sichtbare" Kanten
Achte bei deinen Bildern mal immer auf die rechte Seite vom Mond, beim Vollmond bekommt die "rechte" Seite des Mondes Licht von der "Seite" -> mehr Schatten
Dein Halbmond bekommt bei der "rechten" Seite Licht "von vorne" -> wenig/keine Schatten
Dementsprechend sind in diesen Bereichen auch die Details
Das dies mit dem Licht zusammenhängt war schon klar, ist mir halt erst aufgefallen als ich mal einen Halbmond Fotografiert habe, zuvor immer nur Vollmonde. 400mm sind schon viel zu kurz für solche Aufnahmen, muss man ordentlich cropen um überhaupt was zu sehen, von daher bin ich echt beeindruckt was uns da @so_oder_so zeigt.
Exakt, die rechte Seite ist die Schokoladenseite des Mondes.
Links geht auch, aber da haste ja schon mit dem Mare und dem Oceanum riesige leere Flächen die relativ weich umrandet sind. Scharfe Schatten gibts da kaum.
@so_oder_so, was ich jetzt nicht ganz verstehe ... warum machst Du 10k Fotos je Qudrant? Kommt mir übermäßig viel vor. Selbst 2k. Für ein rauschfreies Stacking-Ergebnis reichen doch sehr deutliche weniger, oder nicht?
Oder Filmst Du und nutzt dann die Einzelbilder?
Ein brauchbares 1500mm RC-Teleskop im Bereich um 2.500 Euro hat doch so um f/8. Das heißt man kommt mit recht kurzen Belichtungszeiten aus ... denke ich mir mal so als Laie.
Wenn ich den Mond forotgrafiert habe, danndoch oft mit kurzen Belichtungszeiten.
Wie funktioniert das eigentlich mit der Nachführung eigentlich, weil ja 2 Bewegungen ausgeglichen werden müssen?
Ich glaub mal du braucht recht viel Fotos fuer die Schaerfe.
Da ist soviel Luft dazwischen, dass ein einzelnes Foto niemals ueberall gleich scharf wird. Selbst bei 200mm sehe ich im Liveview schon Luftflimmern.
Das nächste Thema:
Auch wenn das Wetter jetzt wieder milder und teilweise feuchter ist kann ich mir vorstellen, dass einige in den letzten Wochen und Monaten Szenen fotografiert haben, in der man die Abwesenheit des Niederschlags erkennt. Wunschthema: Trockenheit (Natur)
Beschreibung: Szenen der Auswirkungen des heißen und trockenen Sommers z.B. auf die Vegetation, den Boden, aber auch die Tiere. Aber auch grundsätzlich Trockenheit, falls jmd. kein Foto von diesem Jahr zur Hand hat.
Was ich nicht damit meine: Motive mit Menschen
Ich hoffe, dass meine Beschreibung verständlich ist.
Daran musste ich zu aller erst denken, wieso auch immer und los lachen als ich dann den Hinweis las.
Ja, kann mir gut Bilder zu diesen Rissen im Boden vorstellen, die nach Regen mit anschließener plötzlichen starken Hitze zum Vorschein kommen. (Wie nennt sich das eigentlich?) Allerdings bin mal gespannt auf etwaige schöne Wüstenbilder, so Kadavar im Sand usw. Schönes Thema.