News Moon Lake: Bei diesem SoC setzt Intel nur noch auf LPE-Cores

Moep89 schrieb:
Für meinen HomeAssistant würde ich mir etwas wünschen, was maximal so viel verbraucht wie der Pi4, aber dabei deutlich moderner und leistungsfähiger ist.
Man sollte sich an dieser Stelle mal vor Augen führen, dass die vier LPE-Kerne von Wildcat respektive Moonlake vor 15 Jahren noch als Antrieb für eine Workstation gehandelt worden wären. Sie sind ungefähr gleichauf mit dem intel i7-7700K, der vor keinen 10 Jahren mal als High-End oder "Enthusiast Platform" galt.

Irgendwie doch komisch, dass Du Deinem HomeAssistant eine High-End-Gaming-CPU von Q1 2017 spendieren willst, oder? Verstehe es nicht falsch, ich kann das nachvollziehen - "weils halt auch geil ist!" - aber irgendwo haben wir auch ein wenig die Relationen verloren.
 
Yosup schrieb:
Irgendwie doch komisch, dass Du Deinem HomeAssistant eine High-End-Gaming-CPU von Q1 2017 spendieren willst, oder?
Wieso? der Vergleich ist nicht wirklich sinnvoll, weil solche Technik sich eben schnell entwickelt. Vor 40 Jahren wäre das vielleicht ein halbes Rechenzentrum wert gewesen.

Ein kleiner, effizienter Homeserver kann heutzutage durchaus ein wenig mehr Leistung gebrauchen, wenn man ein großes Smarthome und noch andere Dinge darauf laufen lässt.
 
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Yosup schrieb:
Irgendwie doch komisch, dass Du Deinem HomeAssistant eine High-End-Gaming-CPU von Q1 2017 spendieren willst, oder?
Ich sehe schon den Anwendungsfall.Naja 2017 ist 9 Jahr, das ist in Software und Hardwareentwicklung viel Zeit. Und Home Assistant ist inzwischen ein Betriebssystem das 4gb RAM 4 Kerne und 64gb Speicher empfiehlt. Und man kann darin auch komplexe Auswertungen laufen lassen.
 
eastcoast_pete schrieb:
Was mich hier allerdings wundert: wird Moon Lake auch in Intel 18 oder 18P (A) gefertigt werden? Bei der N100 Familie war und ist es doch so, daß die alle in "Intel 7" gefertigt werden, und die Fertigung sollte für Intels Bilanz günstig sein, da die Investitionen für den Knoten (die Intel 7 Fabs) bereits abgeschrieben wurden. Im Gegensatz dazu gab es doch Berichte ("Leaks "), daß Intels 18 Angstrom "bleeding edge" Prozess bei der Fertigung nicht nachkommen soll, und es Engpässe gibt.
18A ist ja auch immer noch im Aufbau. Und tatsächlich ist der "Druck" auf die Fertigung geringer als erwartet, denn Diamond Rapids verzögert sich. Noch vor einem halben Jahr für Ende diesen Jahres erwartet, wird es Stand jetzt irgendwann in der zweiten Jahreshälfte 2027 zum Release kommen.

Bleiben also außer den Laptop-CPUs Panther Lake und Wildcat Lake nur Clearwater Forest (E-Core Xeons), die in 18A gefertigt werden. Und das sind zwar Server-CPUs, aber welche die kaum jemand haben will und in freier Wildbahn selten wie ein Einhorn sind.
 
coral81 schrieb:
Wieso man Überrascht ist das der PC Markt abstürzt wundert mich ehrlicherweise.
Man könnte es als Beweis sehen, dass die Börse nicht (nur) nach Bauchgefühl entscheidet? Erwartet haben es sicher viele, jetzt hat man es Schwarz auf Weiß. Zumal Intel ja neben Server-CPUs auch wenig vom KI-Markt profitiert, ist die Aussicht bei Intel eben nicht SO rosig, wie es das Kurswachstum der letzten 12 Monate viele hat hoffen lassen.
 
Piktogramm schrieb:
WildCat hat schon eher weniger I/O als AlderLake-N (weniger PCIe Lanes)
Hat sechs statt neun PCIe-Lanes, aber es sind 4.0er statt 3.0er und es gibt acht weitere, die für Thunderbolt reserviert sind.
(effektiv also mehr IO)
Piktogramm schrieb:
und drastisch reduzierter Bedarf an elektrischer Leistung würde sich auch mit besserem I/O beißen.
Naja, Thunderbolt kann ja auch gut schlafen, wenn es gerade nicht genutzt wird...
 
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Haldi schrieb:
Ne du. Da willst du mindestens 1 performance Kern dass dir das gesicht nicht einschläft.
Bin ich fein mit, wenn das Ding dafür passiv gekühlt wird. Das ist pro Kern und taktnormiert wahrscheinlich immer noch schneller als Zen2 und für einfache Aufgaben ausreichend. Ich mag die Dinger als Reiselösung. Muss nicht viel können Teams / Zoom und Citrix reichen.
 
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Yosup schrieb:
Man sollte sich an dieser Stelle mal vor Augen führen, dass die vier LPE-Kerne von Wildcat respektive Moonlake vor 15 Jahren noch als Antrieb für eine Workstation gehandelt worden wären. Sie sind ungefähr gleichauf mit dem intel i7-7700K, der vor keinen 10 Jahren mal als High-End oder "Enthusiast Platform" galt.
Wieso schreibst du das, ohne diesen Thread korrekt durchgelesen zu haben? Es war jetzt mehr als ein Kommentar hier, welcher die LPE Cores auf einer ähnlichen Höhe der Alder Lake P-Cores sieht.
Es gibt einen Vergleich mit SPEC CPU 2017, der eine höhere Leistung als mit Zen5c sieht. Die IPC von Zen5c ist "nur" 5 % höher und deren IPC ist kaum niedriger als der Zen5 Cores, was sich nur durch andere Cache-Größen und Anbindungen unterscheidet. Ein auch nur ansatzweiser Vergleich mit dem 7700X ist ein schlechter Scherz.

Dein Grundgedanke ist natürlich korrekt, meine Kritik bezieht sich nur auf den Vergleichszeitpunkt. Eigentlich ist es sogar noch besser, als du es dargestellt hast. Man muss gar nicht so viele Jahre zurückgehen.
 
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Also dieser BGA Sockel misst 27x27 mm, der vom Alder Lake-L 24x35 mm. Also LattePanda Boards sind ohnehin kein Problem. Das package vom RPi5 ist (grob gemessen, nichts gefunden) 19x19 mm groß? Die BGA Größe wird weniger ein Problem sein als das ganze Drumherum mit RAM usw. Wäre schon interessant.
 
Ich bin dann mal auf die fertigen Boards gespannt, die diesen "N100 Nachfolger" haben werden. Das UGREEN 4800 (und auch das 2800) hat ja den N100 als CPU. Und fertige Boards mit N100 konnte man auch kaufen. Wenn es hierfür also einen Nachfolger gibt, immer gerne her damit. Den Core 3 304 oder Core 3 305 finde ich aber auch nicht schlecht, auch wenn der so gesehen eine Stufe höher ist.
 
Deinorius schrieb:
Ein auch nur ansatzweiser Vergleich mit dem 7700X ist ein schlechter Scherz.
Die IPC liegt sicherlich deutlich über Skylake.
Die Taktrate dürfte allerdings je nach TDP deutlich niedriger ausfallen.
Fehlendes SMT kommt auch noch hinzu.

Je nach TDP und Takt kann das schon hinkommen.
 
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STM64 schrieb:
Je nach TDP und Takt kann das schon hinkommen.
Ein direkter Test wäre schon ganz nett, aber ich glaube dennoch nicht, dass es bis zum 7700X zurückgehen würde. Der ältere hat doppelt so viel Cache (und das würde sich nicht überall gleich stark als Vorteil zeigen) und der Turbo Boost geht im Vergleich zum Panther Lake LPE Topmodell um 500 MHz höher, aber auf der anderen Seite hat sich viel getan und ich würde das ohne direkte Vergleiche nicht zu hoch anrechnen. Zumal es gerade um die Kerne an sich ging, nicht um ein ganzes Produkt.

Wenn Moon Lake einmal draußen ist, wäre ein Vergleich mit dem 7700X schon leiwand. Ich würde den gerne lesen. :D
 
Erinnert mich an an die y Varianten, die es von Broadwell bis Kabylake gab und mit ungefähr 6W TDP auskamen. Ich habe noch paar Toshiba z20t mit der Skylake Generation, die noch immer für normale Dinge tun. Großer Vorteil: Lassen sich problemlos passiv kühlen.
 
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