Motivation und was tun, wenn "kein Bock"

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Bender Bieger

Gast
Ich möchte mal von euch wissen, wie ihr mit d. Problematik "Motivation" umgeht und wie ihr es schafft aus einem Motivationsknick rauszukommen?

z.B. Keine Lust zulernen oder den Stoff von der Uni nachzuholen. Es geht mir hier darum nicht belehrt zuwerden, sondern wie ihr mit dem Problem umgeht ( sicherlich hatte jeder solche Tage gehabt ) ich suche mir dann ev. ein paar "Methoden" für mich herraus.


Zugegeben, die Frage klingt albern, aber ich hoffe hier auf "wertvolle" Tipps;)
 
Tip, gehe zum Psychiater und lass dich durchchecken
 
Krank bin ich nicht:) und ich halte wenig von Psychiater, der subjektiv die Probleme der Menschen beurteilt ohne sein inneres zukennen.
 
Vor dem Psychiater steht erstmal der Psychologe und nein das ist ja nun kein Grund gleich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Denk dir doch einfach aus was passiert, wenn du nix machst. Hilft meistens, zumindest wenn du einigermaßen verantwortungsbewusst bist und sowas wie eine Vernunft besitzt. Bei Prüfungen ist es halt etwas schwerer, weil im endeffekt denkste dir "ich könnte ja Glück haben". Und was ist wennde keins hast? Das mal ausdenken, sollte normalerweise helfen. Und jetzt nicht nur ausdenken, was direkt passieren würde, also durchfallen, sondern alle folgenden Konsequenzen miteinbeziehen.
 
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Einfach ausgedrückt bist du einfach nur faul...^^

Ich für meinen Teil hab einfach immer einen faulen Tag und 2 Lerntage.
 
Wer keine Motivation hat, hat vermutlich keine Ziele. Wie hoch man diese Ziele steckt bleibt eim selbst überlassen. Wie kurzfristig diese ebenfalls sind ebenfalls.

Für die einen ist es ein Ziel, in 10 Jahre ein Haus gebaut zu haben und schuldenfrei zu sein oder sich nächste Woche ein Fahrrad zu kaufen. Auslegungssache...

Solltest du keine Ziele haben, die es wert machen, Tag für Tag aufzustehen und zu büffeln oder sich in irgend einer weise selbst zu verwirklichen (um nicht zu sagen verbessern)... siehe vorredner :)
 
Wums schrieb:
Einfach ausgedrückt bist du einfach nur faul...^^

So kann man auch ausdrücken. Ich weiß leider nicht woher mein Faulheit kommt. Das ich früher anders war, weiß ich. Schließlich habe ich schulisch einiges hinter mir ( Hauptschule-Realschule-Gymnasium und jetzt Universität)
 
ich akzeptiere es meistens und weiß dafür dass ich in ein paar Tagen wieder motiviert bin, und der Druck motiviert mich meistens auch. Bin nicht gerade der Mensch der ohne Druck arbeiten kann... leider...

Gruß

EDIT.:

( Hauptschule-Realschule-Gymnasium und jetzt Universität)

Und du willst mir erzählen dass es bei dir an motivation mangelt? ;)
 
Kenne ich nur zu gut. Ne richtige Lösung kann ich dir allerdings auch nicht anbieten, außer auf den Herz zu hören...

Allerdings sind die Chancen, deinen Traumberuf zu finden (falls es den überhaupt gibt, denn irgendwo wirst du immer was haben was einem nicht taugt) mit abgeschlossenem Studium natürlich deutlich höher - außer du machst dich mit dem was dir taugt selbstständig und hast dabei noch Erfolg, aber die Chancen dazu kannst du dir ja ung. ausrechnen ^^

Ich beneide diese "Lemmlinge", die jeden Tag ins Büro gehen um ihren 08/15 Job nachgehen ohne sich großartige Gedanken darüber zu machen - z.B. ein Blick in die Runde, jeden Morgen in der U-Bahn... so könnte ich nicht leben :D

Ist nicht böse gemeint, wäre in gewisser Weise auch gerne so - dazu noch nen anständiges Gehalt und Amen. Mit Philosophie lassen sich halt keine Brötchen backen.

Keine Ahnung wohin mich mein Weg führen wird, allerdings bin ich jetzt Mitte 20 und sicher, dass ich nie so angepasst leben kann, wie es andere machen.
 
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Ich habe es jetzt sehr stark über die Feiertage gemerkt: Bei mir geht zu Hause absolut rein gar nichts. Konzentriertes Arbeiten weitestgehend unmöglich. Spätestens nach jeder vergangenen Stunde hänge ich wieder "mal kurz" am Rechner. Klar - kurze Pausen zwischendurch sind gut und sinnvoll, aber nicht, wenn man dann sein Hirn mit anderen Reizen zuballert.

Warum Feiertage?
Da hatte die Bibliothek geschlossen, in die ich immer fahre. Die hat null mit meinem Fachbereich oder dem zu tun, was ich lerne. Aber ich fühle mich dort wohl. Es ist großzügig, modern, sauber, leise und vor allem lenkt mich dort nichts ab. Es gibt einfach keine Möglichkeit auszubrechen, weil dort kein Rechner, Fernseher, Radio oder sonstiges ist. Ein Handy habe ich dann auch nicht mit. Zusätzlich habe ich noch Ohrstecker drin gegen den Lärm. Nun, da sie Freitag, Sonntag und Montag geschlossen war, habe ich wichtige Zeit verloren, um mich auf eine Prüfung vorzubereiten. Ärgerlich.

Probiers mal aus.

Ich weiß leider nicht woher mein Faulheit kommt.
Hast du eine positive Motivation für das, was du da lernst? Ist das dein Ziel? Hast du überhaupt ein Ziel? Und jetzt komm mir bitte nicht mit sowas grauenvollem wie "viel Geld verdienen". ;)

Zum Thema Motivation:
Schaff dir nen Rhythmus mit Dingen, die dir einen Ausgleich bieten und dich auch mal ablenken. Nur lernen an 6 Tagen die Woche kann doch niemand ernsthaft lange aushalten, es sei denn er hat - wie recht viele Studis - einfach eine absolute Neigung zum Egotripp und Egoismus/Egozentrik.

Ich beneide diese "Lemmlinge", die jeden Tag ins Büro gehen um ihren 08/15 Job nachgehen ohne sich großartige Gedanken darüber zu machen - z.B. ein Blick in die Runde, jeden Morgen in der U-Bahn... so könnte ich nicht leben
Hast du ne Ahnung, was die denken ...
Und vllt. machen sie diese Tour ja auch nur an 2, 3 oder 4 Tagen in der Woche.
 
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Vielleicht solltest du mal ein Seminar in Zeitmanagement belegen? Gibt es sowas bei euch an der Uni? Wäre vielleicht ganz hilfreich.

Bei mir sieht es so aus: zurzeit schreibe ich meine Abschlussarbeit und lerne noch für die Prüfungen. Ich habe mir die Arbeit klar durchstrukturiert und fange morgens nach dem Aufstehen/Frühstück sofort an. Dann läuft es eigentlich wie von selbst. Umgekehrt ist es so, dass ich, wenn ich es morgens schleifen lasse und nicht schon früh mit der Arbeit beginne, regelrecht versacke und nichts gebacken bekomme...

Zwischendurch hilft auch mal 'ne Runde Fitness um wieder einen klaren Kopf zu kriegen... aber das Erfolgsrezept ist es, gleich morgens anzufangen....
 
Nun, es kommt darauf an was du genau jetzt mit "Motivationslosigkeit" meinst.

Bist du immer demotiviert und kannst dich nicht aufraffen was zu machen, würde ich dem Rat first-samurai zustimmen. Nicht gleich zum Psychiater, aber zum Hausarzt und sich checken lassen solltest du dann unbedingt.

Meinst du aber einfach die Faulheit, da wird man dir kaum was raten können. Disziplin ist sehr wichtig um Faulheit entgegenzuwirken. Aber in wie fern du das kannst hängt hauptsächlich von deiner Wille ab.
Mein Rat wäre in dem Fall, sich immer das Ziel vor Augen zu halten und sich dran zu erinnern, dass man im Leben versagen und sich die Zukunft durch Faulheit unnötig schwer machen kann.
 
ich stelle mir vor, wie ich mit der kohle die ich später verdienen werde die ganzen geilen weiber vögeln werde oder ich einfach mal die sau raus lasse. das motiviert mich.
 
das hört sich eher nach einer Depression an
 
Mich persönlich treibt der Traumt eines RX8 an. Ist zwar erstmal gering angesetzt aber das gilt es erstmal zu erreichen. Nach dem Studium gönn ich mir einen ^^
Dieser Antrieb verpasst mir immer den nötigen Arschtritt "du musst was machen!" ^^
 
Wie lange bist du denn schon so "faul" in dieser Art?

Energie für andere Dinge hast du genug? Bzw. Für Dinge die dir Spass machen und neutrale Dinge?
 
hi
das ist keine faulheit sondern eher trägheit, kenne ich nur zu gut von mir selbst.
ein trick ist einschleifung bzw. gewöhnung. man darfs sich garnicht erst die frage stellen ob man heute morgends aufsteht oder lernen geht, man muss sich einreden dass sich die frage garnicht stellt. aus der gewöhnung darf man dann am we für exzesse ausbrechen, aber ansonsten stur dabei bleiben, auch wenn man nicht viel lernt aber irgendwann ist es einfach normal das zu tun.

mfg
 
Ich behalte das auch mal im Auge ...

Was du schilderst, kann natürlich auch Symptom von Burnout oder Depression sein, wie ich es bei mir vermute, was teilweise (Depression) auch durch eine schlechte Ernährung ausgelöst bzw. eine gute verbessert werden kann.

Ich würde mich mal im Inet erkundigen und mit dir vergleichen ...
 
Steck die kleine Ziele...aber das jeden Tag.

Ich hab gerade vor 3 Wochen meine Magisterarbeit abgegeben und da hieß es vorher auch vier Monate lang ranklotzen.
Ich hatte vorher echt Bammel, wie ich mindestens 80 Seiten voll kriegen soll (am Ende waren es 110 und ich war vier Wochen vor dem Termin fertig mit dem reinen schreiben), zumal ich sonst auch eher der "auf den letzten Drücker" Schreiber war und nur so viel wie nötig gemacht hab. Hab mir dann von Anfang an zum Ziel gesetzt, jeden Tag eine Seite zu schreiben, oft waren es dann aber auch 3-4 Seiten/Tag.
Aber so ein festen Tagesziel wirkt Wunder und irgendwann ist man dann auch in so nem Rhythmus drin.
Als ich gemerkt hab, dass ich gut im Plan liege, hab ich mir dann auch mal vorgenommen, einen Tag in der Woche nichts zu tun und trotzdem saß ich dann Abends noch am Rechner und hab ne Seite geschrieben...

Steck dir also kleine und leicht zu erreichende Ziele. Es bringt nichts, wenn du die vornimmst bis Ende der Woche 7 Kapitel zu lesen. Das setzt dich nur unter Druck und du hast immer den kompletten Brocken vor der Brust und fragst dich wie du das schaffen sollst. Einfach nur vornehmen, jeden Tag ein Kapitel lesen... kommt aufs selbe raus sieht aber nicht so bedrohlich aus.
 
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