Ich habe es jetzt sehr stark über die Feiertage gemerkt: Bei mir geht zu Hause absolut rein gar nichts. Konzentriertes Arbeiten weitestgehend unmöglich. Spätestens nach jeder vergangenen Stunde hänge ich wieder "mal kurz" am Rechner. Klar - kurze Pausen zwischendurch sind gut und sinnvoll, aber nicht, wenn man dann sein Hirn mit anderen Reizen zuballert.
Warum Feiertage?
Da hatte die Bibliothek geschlossen, in die ich immer fahre. Die hat null mit meinem Fachbereich oder dem zu tun, was ich lerne. Aber ich fühle mich dort wohl. Es ist großzügig, modern, sauber, leise und vor allem lenkt mich dort nichts ab. Es gibt einfach keine Möglichkeit auszubrechen, weil dort kein Rechner, Fernseher, Radio oder sonstiges ist. Ein Handy habe ich dann auch nicht mit. Zusätzlich habe ich noch Ohrstecker drin gegen den Lärm. Nun, da sie Freitag, Sonntag und Montag geschlossen war, habe ich wichtige Zeit verloren, um mich auf eine Prüfung vorzubereiten. Ärgerlich.
Probiers mal aus.
Ich weiß leider nicht woher mein Faulheit kommt.
Hast du eine positive Motivation für das, was du da lernst? Ist das dein Ziel? Hast du überhaupt ein Ziel? Und jetzt komm mir bitte nicht mit sowas grauenvollem wie "viel Geld verdienen".
Zum Thema Motivation:
Schaff dir nen Rhythmus mit Dingen, die dir einen Ausgleich bieten und dich auch mal ablenken. Nur lernen an 6 Tagen die Woche kann doch niemand ernsthaft lange aushalten, es sei denn er hat - wie recht viele Studis - einfach eine absolute Neigung zum Egotripp und Egoismus/Egozentrik.
Ich beneide diese "Lemmlinge", die jeden Tag ins Büro gehen um ihren 08/15 Job nachgehen ohne sich großartige Gedanken darüber zu machen - z.B. ein Blick in die Runde, jeden Morgen in der U-Bahn... so könnte ich nicht leben
Hast du ne Ahnung, was die denken ...
Und vllt. machen sie diese Tour ja auch nur an 2, 3 oder 4 Tagen in der Woche.