Motivation und was tun, wenn "kein Bock"

  • Ersteller Ersteller Bender Bieger
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Der einzig "hilfreiche Tipp" den ich geben kann heißt: Arsch hoch und trotzdem machen, denn was muss, das muss! ;)

Nicht lang überlegen, einfach anfangen.
 
unique28 schrieb:
Wie lange bist du denn schon so "faul" in dieser Art?

Also das ganze hat eigentlich mit beginn d. Gymansium angefangen. Am Ende hatte ich zwar mit 2.5 bestanden aber seit meinen Studium komme ich mit meine Art ( 2-3 Wochen vorher lernen ) auch nicht klar, dementsprechened sahen die Prüfungen aus und genau diesen Fehler will ich nicht nochmal wiederholen, eigentlich wollte ich von Beginn an mich für das neue Semester vorbereiten - aber irgendwie geht das einfach nicht.

Oftmal sitze ich da und suche mir irgendwas damit ich beschäftigt bin ( z.b. Kamera, Hardware etc.) das hat zwar indirekt was mit mein Studium "informatik" zutun, aber nicht wirklich rel. für mein Studium.

Wenn ich hier einige Beiträge wie "weiber" "RX4", solche Ziele habe ich nicht, ich möchte später ein geregeltes Leben haben so wie mein Schwager, der 6-mal in der Woche zur Arbeit geht und vermutlich auch daran Spaß hat. Der ralle_h hat das eigentlich gut beschrieben.

first-samurai schrieb:
das hört sich eher nach einer Depression an

vermutlich ja, arzt?
 
Tider schrieb:
hi
das ist keine faulheit sondern eher trägheit, kenne ich nur zu gut von mir selbst.
ein trick ist einschleifung bzw. gewöhnung. man darfs sich garnicht erst die frage stellen ob man heute morgends aufsteht oder lernen geht, man muss sich einreden dass sich die frage garnicht stellt. aus der gewöhnung darf man dann am we für exzesse ausbrechen, aber ansonsten stur dabei bleiben, auch wenn man nicht viel lernt aber irgendwann ist es einfach normal das zu tun.

mfg

Trägheit ist aber weitaus schlimmer als nur Faulheit. Gepaart mit Motivationslosigkeit kann das schon diverse Ursachen mit sich bringen.

Wenn du dazu noch Probleme mit der Informationsaufnahme hast, dann würde ich das ganze wirklich mal genauer untersuchen lassen.

Steck dir nicht nur Lebensziele. Ich habe meine Ziele mit einem Brainstorming aufgelistet in kurzfristige, 10 jahres- und Lebensziele. Dies verleiht mir einen besonderen Schub..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man vernünftig für eine Prüfung lernen muß ist es hilfreich morgens früh anzufangen (8:00-9:00) außerdem sollt man zwischendurch kleine Pausen einlegen. Zeitplan festlegen

morgens - komplizierte Aufgaben
mittags - anspruchsvolle Aufgaben und sortieren von Material
abends - bearbeiten von Formelsammlungen / Zusammenfassungen, im Bett noch paar Sachen durchlesen und danach noch eine Serie/Film zur Belohnung und zum Abschalten

Wie auch beim Sport sollte man mit mehrern Leuten sich zum Lernen verabreden -> gegenseitige Motivation
Bei einfachen Aufgaben kann man auch mal Musik nebenbei hören.

Konfuzius sagt:
Selbst die Längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt!
 
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CrazyIwan schrieb:
Mein Rat wäre in dem Fall, sich immer das Ziel vor Augen zu halten und sich dran zu erinnern, dass man im Leben versagen und sich die Zukunft durch Faulheit unnötig schwer machen kann.

Trackerus schrieb:
Einfach das Ziel vor augen haben und drauf hin arbeiten, Arsch hoch bekommen.

Was soll sowas bringen, wenn man schon 5 oder 10 Jahre in einem solchen Hamsterrad steckt und dann womöglich gar nicht das Gefühl dafür hat und sich keine Vorstellung davon machen kann, was und ob mal etwas nach alle der Schinderei kommt? Ich kanns gut nachvollziehen - denn seine Ochsentour geht nun schon seit der Hauptschule so.
Solche diffusen Ziele bringen einen da nicht weiter, glaube ich. Wenns für manche damit getan ist, ein dickes Auto zu fahren, dann kann ich sie darum nur beneiden.

Zitat:

Folgen und Konsequenzen der Procrastination
Ein Aspekt des Aufschiebeverhaltens, der in Büchern und Artikel über dieses Thema meistens zu kurz kommt, sind die Folgen. Ein Grund mag sicherlich darin liegen, dass es für Betroffene häufig nicht förderlich ist, sich über die Konsequenzen, Gedanken zu machen. Dies ist natürlich völlig konträr zur allgemeinen Meinung. Viele glauben, dass man dem Aufschieber nur etwas Druck machen muss, dass man ihm oder ihr nur die häufig drastischen Konsequenzen klar machen muss und schon läuft wieder alles "in geordneten Bahnen". Aber abhängig von den Ursachen der Prokrastination kann dies genau den gegenteiligen Effekt haben. Ähnlich wie bei der Posttraumatischen Belastungsstörung2 (PTBS) kann eine falsche Auseinandersetzung mit den Symptomen, dann zu einer Verstärkung der Symptome oder im schlimmsten Fall zu einer ernsten Krise führen.


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Ich glaube, du hast grundsätzlich ein Problem damit, zu "begreifen", wie eine Uni funktioniert. Das meine ich nicht persönlich, aber es ist hinreichend belegt, wie Leute immer und immer wieder an einer Uni untergehen, die nur mit einem Hauptschulabschluss angefangen haben. Das meine ich weder böse, noch sarkastisch oder sonst irgendwas. Aber was dort läuft ist eine eigene Welt, die es erst mal zu begreifen gilt.
2-3 Wochen vorher ist jedenfalls nicht der richtige Weg. Viel mehr braucht man im Grunde jede Woche Disziplin. Die hatte ich auch fast nie.
 
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Exar_Kun schrieb:
Zwischendurch hilft auch mal 'ne Runde Fitness um wieder einen klaren Kopf zu kriegen... aber das Erfolgsrezept ist es, gleich morgens anzufangen....

Ich werde das mal versuchen. Das Problem habe ich eigentlich seit Gymansium und ich habe irgendwie das Gefühl das ich etwas kann, aber nie was perfekt kann " also alles von allen", ich strebe nach Perfektion und das ist vielleicht das was mich zum Boden bringt. Ähnlich wie mein Sport "Krafttrainig" diese habe ich 3 Jahre lang intensiv betrieben d.h. 4/5 mal in der Woche ich war so besessen davon, das ich eigendlich nicht genung davon kriege, dann kam eine Zahnoperation und ich musste 1 Woche pause machen - nach der eine Woche habe ich mir gedacht, ey so rumzuliegen und nichts zutun das gefällt dir- seit dem habe ich mein Traininig vernachlässig - und eben das passiert mir nicht nur mit der Uni, sondern beeinnflusst eigentlich mein ganzes Leben.

Nehmen wir mal eine Kurve, so hat die ein Maximun und ein Minimum genau so erfülle ich eine Sache, dazwischen gibt es nichts.


Ich hab eigendlich vieles Probiert. Zeitplan, to-to-listen. Motivationsprüche^^ ( ich druck die aus und beachte sie nicht weiter)
 
GunMann schrieb:
Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich erst gegen Abend hin viel aktiver werde. Sich dazu zwingen früh aufzustehen und dann jedes Mal nichts auf die Reihe zu kriegen ist auch nicht sonderlich produktiv.

So gehts mir auch, ich hab meine Arbeit im Grunde komplett zwischen 16 und 20 Uhr geschrieben... morgens bin ich nicht wirklich zu viel zu gebrauchen.
Aber da ist wohl jeder anders.
 
Wie schaut es eigentlich mit deiner Ernährung aus?
Ein guter, alter Tipp meiner Lehrerin ist, in jener Zeit, in der man viel lernen muss, sich sehr gesund zu ernähren und Sport zu treiben.
Also kein Fastfood, sondern viele Vitamine durch Obst und Gemüse.

Ich denke, da hilft sonst nichts, außer sich wirklich hinsetzen, alle Geräte, die einen ablenken könnten, abzuschalten und sich auf seinen Stoff zu konzentrieren. Oder hast du Konzentrationsprobleme beim Lernen?
Es ist wohl sehr normal, dass man keine Lust hat. Geht mir nicht anders.
Ich bereite mich derzeit auf meine Abschlussprüfungen + weitere Klausuren für meinen erweiterten Realschulabschluss vor. Das haut schon richtig rein.
 
Sei achtsam, Personen die hoch hinaus wollen und sich selbst fordern, tragen ein vielfaches Risiko für Burn-Out bzw. Depressionen in sich als "normale" Menschen.

Kenne ich von mir und diversen Studien..
 
Ich denke den besten antrieb was zu machen ist zu erkennen das man das nicht für andere macht sondern für ein selbst ob im der Schule oder im Beruf ( obwohl da macht man eigentlich für andere). Als zweite Motivation ist bei mir eigentlich ziemlich einfach " Ich möchte mich weiterentwickeln". War bis vor 3 Monaten 2 Jahre Arbeitssuchend und in der zeit habe ich mich deutlich weiterentwickelt und mich mit 230V LED leuchten beschäftigt und sehr interesante sachen herrausgefunden ( Denn soo GRÜN wieman uns die einreden will ind die nicht ) und jetzt arbeite ich bei einer FA. die garnix mit Meinem erlernten Beruf zu tun hat.
MfG
 
Bender Bieger schrieb:
Ähnlich wie mein Sport "Krafttrainig" diese habe ich 3 Jahre lang intensiv betrieben d.h. 4/5 mal in der Woche ich war so besessen davon, das ich eigendlich nicht genung davon kriege, dann kam eine Zahnoperation und ich musste 1 Woche pause machen - nach der eine Woche habe ich mir gedacht, ey so rumzuliegen und nichts zutun das gefällt dir- seit dem habe ich mein Traininig vernachlässig - und eben das passiert mir nicht nur mit der Uni, sondern beeinnflusst eigentlich mein ganzes Leben.
Das würde ich nicht zwangsläufig als Problem begreifen. Vllt. hast du für dich erkannt, dass du auch existieren kannst, ohne dich permanent auszupowern und 100% zu geben. Dass das niemand anderes von dir verlangt, außer du selbst.
Irgendwas muss dich ja angetrieben haben zu diesem plötzlichen, getriebenen Ehrgeiz, den du früher wohl nicht unbedingt hattest.

unique28 schrieb:
Sei achtsam, Personen die hoch hinaus wollen und sich selbst fordern, tragen ein vielfaches Risiko für Burn-Out bzw. Depressionen in sich als "normale" Menschen.
Absolut. Leider ist es immer mehr Zeichen unserer Zeit, dass selbst das Optimum nicht mehr gut genug ist. Ich sag nur sowas wie "ewiges Wirtschaftswachstum."

So gehts mir auch, ich hab meine Arbeit im Grunde komplett zwischen 16 und 20 Uhr geschrieben... morgens bin ich nicht wirklich zu viel zu gebrauchen.
Zustimmung. Nicht jeder Organismus tickt gleich, auch wenn die Schulzeiten von damals einem das gerne weiß gemacht hätten.

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Hier noch ein Link zu einem Begriff der "Prokrastination"
 
mein tipp: gewöhne dir einen festen rythmus an. steh immer zu der gleichen zeit auf - geh immer zur gleichen zeit in die uni - am besten schon ab 8uhr morgends. setz dich in die bibliothek zum lernen statt zu hause hin (zu hause lernt NIEMAND besser als in der uni!)... "rituale" sind wichtig... wenn du immer einen unregelmäßigen ablauf hast wirst du nie effizient arbeiten und ständig motivationsprobleme haben. ich kenne das auch: wenn ich es zulasse, dass ich einen bus in die uni verpasse dann nehme ich den nächsten auch nicht und am ende bleibe ich ganz zu haus. wenn man sich aber erstmal angewöhnt hat IMMER in die uni zu fahren ist es ganz einfach den inneren schweinehund zu überwinden. schließlich ist der mensch ein gewohnheitstier und man kann es sich de facto abgewöhnen nichts zu tun ;-)

ich würde erstmal keine angst vor "burn-out" oder sowas haben. horche mal tief in dich selbst... reißt du dir 70h die woche den arsch auf um in der uni klar zu kommen? oder bist du eher ab und an zu gemütlich? bei vielen erwächst der stress dann auch aus dem nichtstun... also warte nicht zu lage damit dir anzugewöhnen fleißig zu sein :-)

mfg
 
Ich erkenne da gewisse Parallelen, haha.

Hab im Abi zwar nur ein mageres 2,9 geschrieben, aber dafür auch nur 3 Tage gelernt (was ohne Englisch LK aber auch nicht geklappt hätte). Mit diesem Lernverhalten hab ich in der Uni bisher auch nur Teilerfolge verbuchen können.

War allerdings auch 2 Jahre im falschen Studiengang (Jura) gefangen und habe feststellen müssen, dass mir nur ein Teilbereich halbwegs zusagt (Zivilrecht) und die Berufsaussichten (Anwalt wollte ich keinesfalls werden) für den Bereich Unternehmensberatung usw. statistisch gesehen auch absolut gegen mich gespielt haben (hätte ich eigentlich auch vorher mal in Erfahrung bringen können). Als ich dann die Themen für den Schwerpunktbereich gesehen hab (davon hätten mich genau >0< interessiert) + die Aussicht auf 10 Semester, 2 Staatsexamen und eine Referendariatszeit um dann wohl doch aller Wahrscheinlichkeit einen Beruf auszuüben (Anwalt), auf den ich nicht wirklich Lust habe... da habe ich dann doch lieber die Notbremse gezogen.

Nun bin ich auch bei Informatik gelandet, ist bisher aber sehr theoretisch und nicht das Wahre, obwohl ich eigentlich wirklich sehr Computer affin bin...

Aber Back²Topic, ist ja dein Thread.

Ist wirklich schwer, Motivation fürs Studium und für die "Karriere" zu finden, wenn man die Dinge wie "Sinn des Lebens" und andere Gesellschaftspolitische Dinge etwas differenziert betrachtet und auch mehr hinterfragt als andere.

Ich weiß jetzt schon, dass ich weder Statussymbole wie einen Sportwagen, ein Haus oder andere Sachen brauche um mich zu profilieren. Auch finde bzw. werde ich in meinem Beruf niemals irgendeine Form von "Verwirklichung" finden. Daher sind die Ziele klar abgesteckt: Finanzielle Unabhängigkeit (ein Gehalt, bei dem man nicht jeden Cent 2mal umdrehen muss - aber ich brauche auch nicht das "große Geld"), vorzugsweise durch einem Job mit interessantem Themengebiet (~Informatik, Medienwelt, Hardware) und möglichst viel Freizeit - mit Gewichtung auf letzterem und ersterem.

Das einzige was ich jetzt noch hinbekommen muss, ist meine "MinMax" Methode abzulegen, denn die funktioniert an der Uni leider einfach nicht. 4-5 Tage 10 Stunden pro Tagf für eine Prüfung lernen macht auch nicht wirklich viel Spass, auch wenns bei der ein oder anderen Prüfung wirklich klappt.

Vielleicht hilft es dir ja mal von anderen "Schicksalen", wie dem meinem, zu lesen ^^
 
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Versuche es mal mit "bewusster Faulheit". D.h. wenn du dich wirklich so fühlst, als würdest du den Tag nichts hinbekommen, dann lass' es bleiben. Mache dir klar, dass es deine freie Entscheidung ist, den Tag was auch immer zu machen, außer zu arbeiten. Sage dir am besten schon morgens: "Heute nicht!" Dann bist du nicht gefangen in diesem Raum zwischen Arbeiten müssen und nicht Arbeiten können.
 
Danke für den Link, ich werde mir das mal durchlesen, genauso wie hier alle Kommentare. Vielleicht entdecke zwischen die Zeilen eurer Anregung

Mein Antrieb beim Sport war es, immer um die gleiche Uhrzeit zutrainieren auch am Wochenende/Feiertage.

Vielelleicht ist es nicht verkehrt, wenn ich immer früh anzufange zulerne, wie eben der @LesGrossman geschrieben hat. Ich habe eigentlich wenig Stunden, zum Teil mit viel Unterbrechungen zwischen die Vorlesungen

@Kraligor
Konsequent.. daran muss ich noch arbeiten.

Wenn niemand was dagegen hat, würde ich gerne die Seite ausdrucken und mit mir nehmen, sollte ich mal wieder ein Tieffall haben.
 
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LesGrossman schrieb:
setz dich in die bibliothek zum lernen statt zu hause hin (zu hause lernt NIEMAND besser als in der uni!)

Nope... zum lernen brauch ich Ruhe. Kein Radio, kein TV, keine überfüllten Lesesäle, Lernräume oder sonst was. Ich konnte in der Uni nie lernen. Zumal ich zwischendurch auch mal immer wieder kleine Ruhepausen brauch. Ich lern im Grunde nie länger als ne Stunde am Stück, dann wird ne Runde gezockt, n bisschen gesurft oder ne Serie geguckt... und danach gehts weiter.
Ich hab nie verstanden wie Leute den ganzen Tag durchgehend lernen können. Nach max 2 Stunden les ich nur noch, versteh aber nichts mehr.
 
Bender Bieger schrieb:
Mein Antrieb beim Sport war es, mehr zuwollen und besser auszusehen als die, die immer mit mir trainiert haben
Das kenne ich nur zu gut. Ich habe gleichzeitig Pro-Gaming, Halbmarathon, Uni, Nebenjob und ne hübsche, anspruchsvolle Freundin "geführt" und bin nebenbei noch gependelt zwischen 3 Orten. Dazu noch Kumpels, Familie etc. Das ging nicht lange gut. Bloß man muss erkennen, ob man das wirklich braucht, um ein Selbstwertgefühl zu haben.

Vergleich ich das mit mein Studium, habe ich oft das Gefühl das meine "Gruppe" alles wissen und besser vorbereitet sind als ich- und das macht mich traurig und ich bin dann eigentlich zu nichts zugebrauchen
Glaub mir eins: Die Uni ist eine einzige Schauspielbühne. Klar gibts einige kluge Köpfe, aber der Anteil derjenigen, die unmenschlich strebsam büffeln und ackern um mitzukommen ist bestimmt gar noch höher. Ich würde die Behauptung aufstellen, dass du nur genauso "gut" wie die Gruppe sein kannst, wenn du womöglich mehr Zeit für kontinuierliche Vor- & Nachbereitung der Seminarinhalte aufwendest. Abgesehen davon solltest du mal einen aus der Truppe fragen, ob er nicht unter Umständen auch mal das Gefühl hat, nicht mitzukommen. Wie gesagt, die Uni ist eine Bühne der Eitelkeiten zu einem nicht geringen Teil.

Konsequent.. daran muss ich noch arbeiten.
Hört sich jetzt neuklug an, aber du musst lediglich erkennen, wofür du konsequent bist.

Nope... zum lernen brauch ich Ruhe. Kein Radio, kein TV, keine überfüllten Lesesäle, Lernräume oder sonst was. Ich konnte in der Uni nie lernen. Zumal ich zwischendurch auch mal immer wieder kleine Ruhepausen brauch. Ich lern im Grunde nie länger als ne Stunde am Stück, dann wird ne Runde gezockt, n bisschen gesurft oder ne Serie geguckt... und danach gehts weiter.
Hier stand Mist.
 
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Danke euch allen, die Kommentare haben mir sehr gut getan. Ich konnte einiges mitnehmen und hoffentlich auch konsequent durchsetzen. Ich weiß selber das das so nicht weiter gehen kann, aber die Umsetzung und die bereitschaft etwas daraus zuverändern daran bin ich bis jetzt immer gescheitert.

Ich wurde nie von meine Eltern streng erzogen und konnte bisher alles selber Entscheiden, nach hinein wünsche ich mir das jmd hinter mir gestanden hätte und mir gezeigt hätte wie dies und jenes funktioniert und wovon man abstand halten soll.

Ich genieße noch die letzten Stunden meine Faulheit, dann habe ich Geburtstag und setze alles damit ich aus diesem Teufelskreis rauskomme und zwar dauerhaft od. zumindestens die Kraft habe mich dagegen zuwehren.
 
Kommt halt drauf an was man lernt...
Mathe konnte ich in der Schule auch ohne Probleme länger am Stück lernen, weil jede Aufgabe ne für sich abgeschlossene Einheit war, und von der vorherigen höchstens noch der Weg relevant war.
Aber ließ mal zwei Stunden am Stück Habermas, Saussure, Austin, Goodman, Eisenberg oder McLuhan...
 
Ich wurde nie von meine Eltern streng erzogen und konnte bisher alles selber Entscheiden, nach hinein wünsche ich mir das jmd hinter mir gestanden hätte und mir gezeigt hätte wie dies und jenes funktioniert und wovon man abstand halten soll.
Umgekehrt ist es nicht besser, glaub mir das mal.

lufkin schrieb:
Aber ließ mal zwei Stunden am Stück ...
Foucault? Luhmann? :) Hör mir auf :o
 
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