MSI B350 PC Mate bootet nur nach CPU-Wechsel (VGA-LED)

Zalimuss

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Titel: Sporadischer No-Post / VGA-LED mit Ryzen 5 2600x auf MSI B350 PC Mate – Bootet erst wieder nach vorübergehendem CPU-Wechsel
Cpu: Ryzen 5 2600x
Ram: 2x8gb corsair 3000mhz
Gpu: msi rx580 8gb gaming
Mainboard: msi b350 pc mate
Netzteil: evga 600w 100-w1-0600
Ssd:256 m2 verbatim
HDD: wd 1tb wd10eads

Hallo zusammen,
ich habe ein sehr spezielles Problem mit meinem System und hoffe auf euren Rat.
Symptom: Das System gibt kein Bild aus (No-Post) und die VGA-EZ-Debug-LED auf dem Mainboard leuchtet dauerhaft.

Was bisher geschah:
1. Ich habe das System selbst zusammengebaut. Es lief 6 Monate lang völlig problemlos.
2. Nach 6 Monaten trat plötzlich das Problem auf: Das System postete nicht mehr und die VGA-LED leuchtete.
3. Ich habe die Komponenten einzeln auf einem anderen System getestet; alle Komponenten (inklusive RAM und Grafikkarte) sind voll funktionsfähig.
4. Ich habe die RAM-Riegel einzeln getestet, die CMOS-Batterie herausgenommen und das BIOS zurückgesetzt. Das hat das Problem nicht gelöst.
5. Erst als ich meine CPU ausgebaut und vorübergehend eine andere CPU eingesetzt habe, hat das System wieder gepostet und ein Bild gezeigt.
6. Danach habe ich wieder meinen eigenen Ryzen 5 2600x eingebaut, und das System lief wieder ganz normal.
7. Nach etwa 4 Monaten trat exakt dasselbe Problem erneut auf. Ich habe wieder denselben Ablauf wiederholt (vorübergehender CPU-Wechsel), woraufhin das System wieder funktionierte.
8. Nach diesem zweiten Mal trat das Problem bereits nach 1 Woche erneut auf.
9. Ich habe die Prozedur wiederholt: Eine andere CPU eingesetzt, gepostet, wieder meinen Ryzen 5 2600x eingebaut. Das System läuft aktuell wieder stabil und gibt ein Bild aus.

Wichtiger Hinweis zur Test-CPU:
Die andere CPU gehört mir nicht. Ich muss jedes Mal zu einem Freund fahren, um diese CPU kurz einzusetzen. Daher kann ich das System leider nicht dauerhaft mit der anderen CPU betreiben oder testen.

Bisherige Lösungsversuche & Tests:
Das BIOS wurde auf die allerneueste Version aktualisiert.
Die Wärmeleitpaste wurde erneuert.
Das System wurde komplett mit Standard-BIOS-Einstellungen (Default) betrieben; XMP war deaktiviert und die Arbeitsspeicher liefen auf Standardtakt.
Nach dem erfolgreichen Booten habe ich ausgiebige Stabilitätstests durchgeführt (OCCT Power-Test, CPU-Test etc.). Es werden keinerlei Fehler angezeigt, die Temperaturen und Leistungswerte sind unauffällig.
Trotz aller Tests und Standardeinstellungen tritt der Fehler immer wieder in unregelmäßigen Abständen auf. Hat jemand eine Idee, woran dieses Verhalten liegen könnte oder was die Ursache dafür sein kann, dass das Mainboard erst nach dem Einsetzen einer anderen CPU wieder "aufwacht"?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
 
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Hallo Zalimuss.
Kannst Du den Text noch besser formatieren? Für die Aufzählungszeichen haben wir im Editor eine Funktion. Und die unnötigen Zeilenabstände entfernen.
Sonst ist das sehr mühsam zum lesen.
Danke für deine Mithilfe.
 
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Moin,

für mich klingt das ganz stark nach einem schleichenden Defekt des Mainboards.

Dass die Ausfall-Abstände immer kürzer werden (6 Monate, 4 Monate, 1 Woche), ist ein klassisches Anzeichen für physische Materialermüdung, thermischen Verschleiß oder Mikrorisse – zum Beispiel bei den Leiterbahnen oder direkt am Sockel.

Warum der CPU-Wechsel temporär hilft, ist eigentlich logisch erklärbar:

Durch das Aus- und Einbauen (Hebel auf/zu, Anpressdruck des Kühlers) übst du mechanischen Druck auf den AM4-Sockel aus. Das rückt einen wackeligen Kontakt kurzzeitig wieder gerade. Da bei dir die VGA-LED leuchtet, verliert das Board die Verbindung zur Grafikkarte. Die primären PCIe-Lanes gehen direkt von der CPU zur GPU – wenn es da im Sockelbereich Kontaktprobleme gibt, wirft das Board logischerweise den VGA-Fehler. Zudem zwingst du das Board durch den Hardwarewechsel, die komplette Initialisierung (PCIe, RAM-Training) von null auf neu durchzuführen.

Da du RAM und GPU schon auf einem anderen System verifiziert hast und die Kiste nach dem "Trick" unter Last (OCCT) stabil läuft, kannst du den Rest eigentlich ausschließen. Dein EVGA-Netzteil ist zwar kein Highlight, passt aber absolut nicht zu dem Symptom, dass ausgerechnet ein CPU-Wechsel den Fehler behebt.

Kurz gesagt: Dein MSI B350 macht langsam aber sicher die Grätsche. Lange wird der Workaround vermutlich nicht mehr funktionieren. Ich würde mich an deiner Stelle schon mal nach einem günstigen, gebrauchten oder neuen B450/B550-Board umsehen, dann hast du Ruhe.
 
Kann das so nachvollziehen - dann müsste es aber doch reichen die gleiche CPU nur aus- und wieder einzubauen.

Du sprichst ja einen physikalischen Effekt an, der müsste unabhängig von der verwendeten CPU sein.

Ein gebrauchtes B450er Board kostet ja kein Geld --> das solltest du mal ausprobieren
 
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Berlinrider schrieb:
Kann das so nachvollziehen - dann müsste es aber doch reichen die gleiche CPU nur aus- und wieder einzubauen.

Du sprichst ja einen physikalischen Effekt an, der müsste unabhängig von der verwendeten CPU sein.
Durch den CPU-Wechsel kommt es zu einem "tiefen" BIOS-Reset, welcher eben auch bspw. Fehlerstatus auf Chipssatzebene überschreibt.

Hatte selbst mal einen Fehler, welcher teilweise ähnliche Symptome aufzeigte.
Bei mir war es aber nur nach einem BIOS-Update. Irgendwann war das (MSI) Board mal gänzlich still.
 
Sinalco-ColaMix schrieb:
Dein MSI B350 macht langsam aber sicher die Grätsche. Lange wird der Workaround vermutlich nicht mehr funktionieren. Ich würde mich an deiner Stelle schon mal nach einem günstigen, gebrauchten oder neuen B450/B550-Board umsehen, dann hast du Ruhe.
Die Sache ist leider nicht soo einfach...
Denn auf fast allen B450 Mainboards wurde der Support von Ryzen 2xxx gestrichen umd die 5xxx unterstützen zu können.
Ich habe dieses Problem vor einigen Wochen feststellen dürfen.
Hatte ein B450 MB bestellt und musste einen Ringtausch vornehmen, damit wenigstens eine 5xxx darin läuft um einen übrigens Ryzen5 2600 übrig zu haben. Alle meine 3 weiteren B450 MBs im Haus laufen mit Ryzen 3xxx oder 5xxx, auf einem MB lief noch ein B320 Chipsatz. Der lief auch mit dem 2600, alle 450er, die es ursprünglich konnten, nicht.
Wenn also ein Ersatz B450 MB, dann nur eines kaufen, was mit Sicherheit noch alte BIOS Versionen verfügbar hat, um es zurücksetzen zu können. Was gleichzeitig problematisch ist, weil man zum BIOS Updaten natürlich auch eine CPU benötigt und die 2600er läuft ja nicht mehr....

Ich möchte hier niemanden demotivieren, aber das wird nicht einfach.
Bei mir hat am Ende nur der Kauf eines gebrauchten MB mit B320 Chipsatz geholfen bei Ebay.
 
Das habe ich nicht geprüft, aber beispielsweise für mein Gigabyte B450M DS3H (0815 Board) werden auch die Ryzen 2xxx noch alle unterstützt.
 
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Bartmensch schrieb:
Hatte ein B450 MB bestellt und musste einen Ringtausch vornehmen, damit wenigstens eine 5xxx darin läuft um einen übrigens Ryzen5 2600 übrig zu haben. Alle meine 3 weiteren B450 MBs im Haus laufen mit Ryzen 3xxx oder 5xxx, auf einem MB lief noch ein B320 Chipsatz. Der lief auch mit dem 2600, alle 450er, die es ursprünglich konnten, nicht.
Wenn also ein Ersatz B450 MB, dann nur eines kaufen, was mit Sicherheit noch alte BIOS Versionen verfügbar hat, um es zurücksetzen zu können. Was gleichzeitig problematisch ist, weil man zum BIOS Updaten natürlich auch eine CPU benötigt und die 2600er läuft ja nicht mehr....
Dieses Problem hat man potenziell natürlich mit jedem AM4-Board.

Bei meinem alten MSI B550 MPG Gaming Plus war der Ryzen 2700X auch offiziell ab BIOS-Version XX nicht mehr supported - funktionierte aber dennoch.

Oder der TE holt sich im Zuge dessen eben auch gleich bspw. einen Ryzen 3600X - kostet gebraucht ~ 50 € und für seinen 2600 bekommt er sicherlich auch noch 30-40 €.
 
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Bitte auch mal die Knopfzelle des Boards wechseln, da kamen schon die seltsamsten Fehler zustande wenn die schwächelt.
 
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@Denniss Vielen Dank für Ihren Vorschlag, aber ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich die BIOS-Batterie bereits ausgetauscht habe.
Ergänzung ()

Sinalco-ColaMix schrieb:
Moin,

für mich klingt das ganz stark nach einem schleichenden Defekt des Mainboards.

Dass die Ausfall-Abstände immer kürzer werden (6 Monate, 4 Monate, 1 Woche), ist ein klassisches Anzeichen für physische Materialermüdung, thermischen Verschleiß oder Mikrorisse – zum Beispiel bei den Leiterbahnen oder direkt am Sockel.

Warum der CPU-Wechsel temporär hilft, ist eigentlich logisch erklärbar:

Durch das Aus- und Einbauen (Hebel auf/zu, Anpressdruck des Kühlers) übst du mechanischen Druck auf den AM4-Sockel aus. Das rückt einen wackeligen Kontakt kurzzeitig wieder gerade. Da bei dir die VGA-LED leuchtet, verliert das Board die Verbindung zur Grafikkarte. Die primären PCIe-Lanes gehen direkt von der CPU zur GPU – wenn es da im Sockelbereich Kontaktprobleme gibt, wirft das Board logischerweise den VGA-Fehler. Zudem zwingst du das Board durch den Hardwarewechsel, die komplette Initialisierung (PCIe, RAM-Training) von null auf neu durchzuführen.

Da du RAM und GPU schon auf einem anderen System verifiziert hast und die Kiste nach dem "Trick" unter Last (OCCT) stabil läuft, kannst du den Rest eigentlich ausschließen. Dein EVGA-Netzteil ist zwar kein Highlight, passt aber absolut nicht zu dem Symptom, dass ausgerechnet ein CPU-Wechsel den Fehler behebt.

Kurz gesagt: Dein MSI B350 macht langsam aber sicher die Grätsche. Lange wird der Workaround vermutlich nicht mehr funktionieren. Ich würde mich an deiner Stelle schon mal nach einem günstigen, gebrauchten oder neuen B450/B550-Board umsehen, dann hast du Ruhe.
Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihren Ratschlag! Das mit den Mikrorissen hatte ich tatsächlich schon einmal irgendwo gelesen, Sie haben wahrscheinlich recht. Für mich sah es auch nach dem Mainboard aus, also entweder das Mainboard oder die CPU. Denn bei der CPU hat sich auch die Farbe der goldenen Pins etwas verändert. Die Pins sehen nicht mehr so goldfarben wie im Original aus, die Farbe wirkt irgendwie etwas verblasst. Deshalb war ich mir unsicher. Ich dachte auch, dass es entweder an der CPU oder am Mainboard liegt. Aber vielen Dank für Ihren Kommentar und dass Sie sich die Zeit genommen haben!
Ergänzung ()

Bartmensch schrieb:
Die Sache ist leider nicht soo einfach...
Denn auf fast allen B450 Mainboards wurde der Support von Ryzen 2xxx gestrichen umd die 5xxx unterstützen zu können.
Ich habe dieses Problem vor einigen Wochen feststellen dürfen.
Hatte ein B450 MB bestellt und musste einen Ringtausch vornehmen, damit wenigstens eine 5xxx darin läuft um einen übrigens Ryzen5 2600 übrig zu haben. Alle meine 3 weiteren B450 MBs im Haus laufen mit Ryzen 3xxx oder 5xxx, auf einem MB lief noch ein B320 Chipsatz. Der lief auch mit dem 2600, alle 450er, die es ursprünglich konnten, nicht.
Wenn also ein Ersatz B450 MB, dann nur eines kaufen, was mit Sicherheit noch alte BIOS Versionen verfügbar hat, um es zurücksetzen zu können. Was gleichzeitig problematisch ist, weil man zum BIOS Updaten natürlich auch eine CPU benötigt und die 2600er läuft ja nicht mehr....

Ich möchte hier niemanden demotivieren, aber das wird nicht einfach.
Bei mir hat am Ende nur der Kauf eines gebrauchten MB mit B320 Chipsatz geholfen bei Ebay.
Stimmt, auf der Website stand zwar nicht, dass mit dem neuen BIOS-Update die Unterstützung für ältere Prozessoren, sprich die zweite Generation, entfernt wird, aber darauf habe ich beim BIOS-Update sehr genau geachtet. Ich denke, beim B450 sollte das eigentlich nicht so sein. Damals hatte ich ein A520M gekauft, da war das der Fall. Darauf lief der 2600er-Prozessor eine Woche lang, danach gab er kein Bild mehr aus. Als ich mich dann schlau gemacht habe, stellte sich heraus, dass das A520M ohnehin erst ab der dritten Generation unterstützt. Es unterstützte die zweite Generation also von Haus aus gar nicht. Aber beim B450 oder B350 wird – soviel ich weiß – die Unterstützung für die erste oder zweite Generation selbst nach einem BIOS-Update nicht entfernt. Als ich zum Beispiel auf der BIOS-Seite meines eigenen Mainboards nachgeschaut habe, stand dort nirgendwo, dass der Support für die zweite Generation gestrichen wird.
 
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Willkommen im Forum

Falls es nicht so teuer sein soll, ggf. umsteigen auf min. einen gebrauchten Ryzen 3600 und dazu ein pcie-4.0-fähiges B550-Mainboard. Sofern diese Leistungsklasse genügt.

Das bisherige System war seinerseits bereits ordentlich, aber klar auf Preis-Leistung. Es dürfte gut und gerne 7 Jahre auf dem Buckel haben. Dies sollte man berücksichtigen. Eine 256er SSD, sowie das og. Netzteil, sind als Bestandsware natürlich vollig in Ordnung, würden so jedoch bei einem Kauf "ab 2026" nicht mehr eingesetzt werden.

Speicher ist insgesamt enorm teuer geworden. Eine umfangreiche Neuanschaffung mit aktueller Plattform würde dich entsprechend einiges kosten ...

Zwecks Orientierung, nur bei Interesse, hier die Fragen, die man sich in diesem Kontext stellen würde:
https://www.computerbase.de/forum/forums/desktop-computer-kaufberatung.65/post-thread
 
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Dazu gibt es ja die CPU Support-Listen zu den Boards auf den Seiten der Mainboard-Hersteller.

Vom 2600er auf den 3600er ist es schon ein gutes Upgrade und wie gesagt kostet auch ein einfaches B450/B550 Board keine Unsummen mehr. Das B350 PC-Mate war ja auch kein "High-End-Board".
 
Sinalco-ColaMix schrieb:
Dieses Problem hat man potenziell natürlich mit jedem AM4-Board.

Bei meinem alten MSI B550 MPG Gaming Plus war der Ryzen 2700X auch offiziell ab BIOS-Version XX nicht mehr supported - funktionierte aber dennoch.

Oder der TE holt sich im Zuge dessen eben auch gleich bspw. einen Ryzen 3600X - kostet gebraucht ~ 50 € und für seinen 2600 bekommt er sicherlich auch noch 30-40 €.
Ehrlich gesagt ist das der PC vom kleinen Sohn unseres Nachbarn. Ich hatte ihn vor einem Jahr für sie zusammengebaut. Ihr Budget ist etwas knapp, deshalb versuche ich, ihnen zu helfen, das so günstig wie möglich zu regeln.
Ergänzung ()

Berlinrider schrieb:
Dazu gibt es ja die CPU Support-Listen zu den Boards auf den Seiten der Mainboard-Hersteller.

Vom 2600er auf den 3600er ist es schon ein gutes Upgrade und wie gesagt kostet auch ein einfaches B450/B550 Board keine Unsummen mehr. Das B350 PC-Mate war ja auch kein "High-End-Board".
Ja, Sie haben recht, aber wie gesagt ist das leider nicht mein PC, sondern der von unseren Nachbarn. Ihr Budget ist knapp und ich versuche einfach, ihnen zu helfen.
 
Frage: wenn der Fehler wieder auftritt --> habt ihr mal probiert den PC mit einer anderen Grafikkarte bzw. die RX 580 im anderen X16 Slot zu starten.

Wenn es wirklich an einem demnächst sterbenden Board liegt, würde es mich wundern, wenn das Thema immer so absolut und nicht sporadisch auftritt.
 
Das ändert die Ausgangslage bzw. die Einschätzung natürlich.

Ich würde in diesem Fall darauf spekulieren, dass ein neues Mainboard hilft. Man begibt sich da in eine schwierige Situation, da man nicht nur seine eigene Energie und Zeit einsetzt, sondern auch noch das Budget von Dritten einsetzen muss, denen man in der Regel ziemlich schwer erklären kann, welches Teil man weswegen tauscht ...

Bloß ist es ebenfalls so, dass all die aufgewendete Zeit durchaus ihren Wert hat.


€dit:
Gegenargument wäre, dass man für das Budget, welches ein gutes Mainboard verschlingt, durch eine neue CPU deutlich mehr Leistung erhält. Im Optimalfall einen gebrauchten Ryzen 5600. Das ist Anmerkung 1.

Anmerkung 2 ist, dass ggf. der Kumpel seine CPU abtreten könnte, um aufzurüsten. Also einmal der Reihe nach nach unten durchtauschen.

Im Fokus sollte letztlich der einwandfreie Betrieb stehen. Das ist selbsterklärend. :)
 
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Berlinrider schrieb:
Frage: wenn der Fehler wieder auftritt --> habt ihr mal probiert den PC mit einer anderen Grafikkarte bzw. die RX 580 im anderen X16 Slot zu starten.

Wenn es wirklich an einem demnächst sterbenden Board liegt, würde es mich wundern, wenn das Thema immer so absolut und nicht sporadisch auftritt.
Als der Fehler auftrat, hatte ich es bereits mit einer anderen Grafikkarte und in einem anderen Slot ausprobiert, aber das hat leider nichts gebracht. Jetzt habe ich wieder die CPU getauscht und es hinbekommen. Ich nutze den PC seit einem Tag aktiv, habe ihn schon 4-5 Mal aus- und wieder eingeschaltet, und aktuell gibt es keine Probleme. Sobald ich den PC zusammenbaue und meinem Nachbarn zurückgebe, tritt das Problem wieder auf 😂
Ergänzung ()

Zwirbelkatz schrieb:
Das ändert die Ausgangslage bzw. die Einschätzung natürlich.

Ich würde in diesem Fall darauf spekulieren, dass ein neues Mainboard hilft. Man begibt sich da in eine schwierige Situation, da man nicht nur seine eigene Energie und Zeit einsetzt, sondern auch noch das Budget von Dritten einsetzen muss, denen man in der Regel ziemlich schwer erklären kann, welches Teil man weswegen tauscht ...

Bloß ist es ebenfalls so, dass all die aufgewendete Zeit durchaus ihren Wert hat.


€dit:
Gegenargument wäre, dass man für das Budget, welches ein gutes Mainboard verschlingt, durch eine neue CPU deutlich mehr Leistung erhält. Im Optimalfall einen gebrauchten Ryzen 5600. Das ist Anmerkung 1.

Anmerkung 2 ist, dass ggf. der Kumpel seine CPU abtreten könnte, um aufzurüsten. Also einmal der Reihe nach nach unten durchtauschen.

Im Fokus sollte letztlich der einwandfreie Betrieb stehen. Das ist selbsterklärend. :)
Ja, genau so ist es. Wenn es mein eigener PC wäre, würde ich einfach ein anderes Mainboard kaufen und es ausprobieren. Aber da er jemand anderem gehört, möchte ich nicht, dass sie ein falsches Teil kaufen. Ich denke auch, dass das Problem entweder am Mainboard oder am Prozessor liegt, aber ich teste es gerade noch. Wahrscheinlich liegt es eher am Mainboard.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleichzeitig sollten sie natürlich verstehen, dass die Zeit von dir und deinem Kumpel auch etwas wert ist. Ohne relevanten Verlust ließe sich ein gebrauchter Ryzen 3600 einkaufen und falls dann weiterhin die Probleme bestehen, verkauft man diesen einfach wieder.

Natürlich mit der Hoffnung, dass das Mainboard keine Prozessoren grillt.
Aber dies hat es bislang bei der CPU deines Kumpels nicht getan.
 
Zalimuss schrieb:
Ja, genau so ist es. Wenn es mein eigener PC wäre, würde ich einfach ein anderes Mainboard kaufen und es ausprobieren. Aber da er jemand anderem gehört, möchte ich nicht, dass sie ein falsches Teil kaufen. Ich denke auch, dass das Problem entweder am Mainboard oder am Prozessor liegt, aber ich teste es gerade noch. Wahrscheinlich liegt es eher am Mainboard.
Dann würde ich denen sagen, dass du davon ausgehst, dass das Mainboard aktuell die Biege macht und die Möglichkeiten aufzählen:
  • Neues oder gebrauchtes Mainboard (ich würde eher zu einem neuen Mainboard raten)
  • Und dann, wenn es ein neues Mainboard sein soll - wo man auch Garantie hat - eben noch ein gebrauchter Ryzen 3XXX.

Für den alten Ryzen 2600 gibt es ja auch noch ein paar Euro - Windows 11-Unterstützung sei dank.

Besonders wenn es nicht deine Hardware ist, würde ich keine gebrauchten Mainboards verbauen - bei CPUs ist das Risiko da überschaubarer.
 
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