Multi-Split Klimaanlage für kleine Wohnung

DHC schrieb:
Es gibt auch Klimaanlagen, die Luft von außen gefiltert nach innen bringen.
Daikin machte da mal bei einem Produkt stark Werbung damit.
Ob das aber wirklich etwas taugt oder Marketinggeschwätz ist, kann ich nicht sagen.
Falls Du die Ururu Sararas meinst, die taugen wirklich was.. Hab sechs Stück davon seit 4 Jahren.
 
CoMo schrieb:
Ich muss innen Wasser abführen? Ich dachte, das geht durch die Leitung zum Außengerät und wird da abgeführt.
Genau.
Beim Kühlen entsteht im Innengerät Kondenswasser, das über einen Schlauch abgeführt werden muss, in deinem Fall z.B. zum Außengerät.
Dies wird bei der Errichtung schon so gebaut und gemeinsam mit den Stromkabeln, Kühlleitungen etc. verlegt.

Bei entsprechenden Förderhöhen ist es manchmal notwendig, eine Pumpe zu verbauen, um das Kondenswasser abzuführen. Da deine Innengeräte jedoch unter der Decke und dein Außengerät am Boden sein sollen, wird das bei dir nicht nötig sein.
 
Gedanken gemacht wie die Anlage Strom bekommt hast du dir auch? Typischerweise haben Splitgeräte spezielle Anforderungen an die Absicherung und den Leitungsquerschnitt, Schuko einstecken und los ist da nicht.
 
CoMo schrieb:
Wichtig wäre mir, dass das ohne Herstellercloud und Account funktioniert. Ich möchte das komplett lokal haben.
Das klappt. Mache ich genauso ;)
Ergänzung ()

Mojo1987 schrieb:
Typischerweise haben Splitgeräte spezielle Anforderungen an die Absicherung und den Leitungsquerschnitt, Schuko einstecken und los ist da nicht.
Wird bei meiner im Wohnzimmer aber so gemacht. Geht halt nicht anders. Aber schöner wäre natürlich eine separate abgesicherte Leitung.
 
Ich hatte eine ähnliche Konstellation. Zwei Zimmer mit je 20m² nebeneinander unterm Dach auf der Südseite. Heizt sich immens auf. Vor der Klimaanlage hatte ich im Sommer ständig zwischen 26 und 30 Grad. Die 26 Grad hören sich gar nicht mal so schlimm an, aber ich messe die Temperatur auf dem Schreibtisch. Im stehen auf Kopfhöhe waren es sicherlich schon ein paar Grad mehr und oben an der schiefen Decke waren es sicherlich über 35 Grad. Und natürlich war die Luft schwül.
Ich habe die Anlage von einem Fachbetrieb einbauen lassen. Eine Bohrung nach außen und eine Bohrung durch die Wand. Die beiden Innengeräte mit je 2,5kW befinden sich an der Trennwand zwischen den Räumen. Das Außengerät mit 5kW steht bei mir aber unten am Boden, damit es keine Schwingungen gibt, die sich aufs Haus übertragen und möglicherweise unangenehm anhören. Von dort führt ein Kanal an der Außenwand nach oben.
Mein erster Kostenvoranschlag lag bei 6500 Euro :hammer_alt: Ich habe dann einen anderen Betrieb gefunden, bei dem ich dann für komplett alles insgesamt 3350 Euro bezahlt habe.
Ohne Cloud wird vermutlich schwierig. Meine Samsung-Klimaanlage hat eine App. Ich kann auch unterwegs die Klima aktivieren und das ist schon praktisch.
Das Kondenswasser muss über Rohre mit leichtem Gefälle nach außen geführt werden. Bei mir versickert es im Fensterschacht.
Für die Stromversorgung habe ich eine neue Leitung vom Stromkasten im Keller Aufputz nach draußen geführt und mit einer eigenen Sicherung abgesichert.
Eine Anbindung an mein Smarthome-System (iobroker) habe ich noch nicht gemacht. Allerdings habe ich einen Shelly Strommesser eingebaut, damit ich den Verbrauch messen kann. Dieser ist in meinem iobroker eingebunden.
 
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Aduasen schrieb:
Klimaanlagen vermeide ich wegen der Energieverschwendung noch.
Relativ würde ich sagen, kommt auf die Vorraussetzungen an. Mit PV auf dem Dach ist das kein Thema, hat natürlich nicht jeder. Ich hab unterm Dach 2 Daikins, wenn die den Raum relativ schnell runter gekühlt haben, läuft jede so mit rund 300W. Ok, zum kommenden WE wird das wohl mehr werden, aber 40 Grad sind momentan zum Glück noch selten. Wird sich in den kommende Jahren wohl leider ändern.
 
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Gibts dafür eigentlich noch Förderungen? Ein bekannter hat ne Klima mal als Heizungsunterstüztung fördern können. Da sich mal schlau machen, wäre sicher auch nicht verkehrt.
 
Mojo1987 schrieb:
Gedanken gemacht wie die Anlage Strom bekommt hast du dir auch? Typischerweise haben Splitgeräte spezielle Anforderungen an die Absicherung und den Leitungsquerschnitt, Schuko einstecken und los ist da nicht.

Ich bin davon ausgegangen, ich stecke die einfach in die Steckdose. Bei mir haben alle 3-er Reihen ne eigene Sicherung. Auf dem Balkon habe ich ebenfalls ne Schuko-Steckdose mit eigener Sicherung.

Flutz schrieb:
Gibts dafür eigentlich noch Förderungen? Ein bekannter hat ne Klima mal als Heizungsunterstüztung fördern können. Da sich mal schlau machen, wäre sicher auch nicht verkehrt.

Jop habe ich auch schon von gehört. Nationale Klimaschutzinitiative. Hab ich auf dem Schirm und mich dann rechtzeitig drum kümmern, wenn der Plan für den Einbau steht. Danke für den Hinweis.
 
CoMo schrieb:
Ich bin davon ausgegangen, ich stecke die einfach in die Steckdose.

Nope, so funktioniert das nicht.
Splitgeräte müssen typischerweise getrennt abgesichert werden, je nach Gerät dürfen vorallem für die Ausseneinheit keine B16 Sicherungen verwendet werden und es gibt auch an den Leitungsquerschnitt Vorgaben. Anhand des erwähnten Denkmalschutzes wohnst du offensichtlich in einem Älteren Gebäude, das kann ne richtige Baustelle werden.

Das Thema mit den Kühlleitungen hatte ich ja schon erwähnt, das ist nicht ohne.

Ansonsten viel mehr Tipps kann man kaum geben, das muss sich wirklich ein Fachmann anschauen.
 
Mojo1987 schrieb:
Nope, so funktioniert das nicht.
Technisch schon :D

@CoMo
Aber letztendlich wurde hier ja alles schon gesagt, da du ja eh (vernünftigerweise) einen Fachbetrieb beauftragst. Viel Spaß mit der neuen Klima :)
 
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CoMo schrieb:
Ist mir egal; wenn die Außeneinheit auf dem Balkon unten angebracht ist, kann die dort niemand sehen.
Das würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir hatten das gleiche Problem (17 WE), dass ein Eigentümer und ein Mieter ohne Genehmigung Klimaanlagen einbauten und das dann doch herauskam. Das endete vor Gericht, weil die beiden uneinsichtig waren. Alle anderen Eigentümer waren sauer und es musste alles von Fachfirmen zurückgebaut werden. Das wurde richtig teuer. Es ist deine Entscheidung und auch dein Risiko.
 
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Flutz schrieb:
Gibts dafür eigentlich noch Förderungen? Ein bekannter hat ne Klima mal als Heizungsunterstüztung fördern können. Da sich mal schlau machen, wäre sicher auch nicht verkehrt.
Das hatte ich auch schon erwähnt.
Gut,dass Du es nochmal ansprichst.
Auf alle Fälle einen Fachmann dazu holen.
Bei Bosch, z.B. kann man das direkt über die Homepage managen.
Wir hatten zwei Räume in einer Ferienwohnung in Südfrankreich von Bosch gekühlt und die haben auch super funktioniert. Sehr leise und komfortabel.
Mach dich halt schlau 😀
 
blackshuck schrieb:
[...] eine Multisplit von Mitsubishi Heavy mit 3 Innengeräten (SRK/SRC). [...]. Kosten waren und sind jeweils 2800 Euro pro Raum. [...]
Kann ich quasi so bestätigen. Ebenfalls Mitsubishi Heavy mit drei Innengeräten. Kosten waren bei uns knapp 3.000 € pro Raum, wurde dieses Jahr im Frühjahr installiert.

Das Außengerät ist ebenfalls sehr leise. Je nach Aufstellungsort und Verhältnis zu den Nachbarn kann das ja wichtig sein.
 
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Vergangene Woche wurde bei uns auch die neue "Heizung" in Betrieb genommen: 2x Mitsubishi Electric MXZ-3F54VF4 mit je 3 Innengeräten, also insg. 6 Innengeräten. Derzeit wird damit natürlich nur gekühlt, aber primär dient die Anlage bei uns tatsächlich zum Heizen und hat auch die alte fast 30jährige Öl-Heizung gesetzt.
Mojo1987 schrieb:
B16 Sicherungen verwendet werden und es gibt auch an den Leitungsquerschnitt Vorgaben
War bei uns auch so: 2 Leitungen je 3x2,5mm² und jeweils ein C20 FI/LS-Schalter. Normale Haushaltssteckdosen sind in der Regel mit B16 abgesichert und als 3x1,5mm² ausgelegt.
Flutz schrieb:
Gibts dafür eigentlich noch Förderungen? Ein bekannter hat ne Klima mal als Heizungsunterstüztung fördern können.
Bei uns gabs's 60% Förderung, maximal sind 70% möglich, ist aber nach meinem letzten Kenntnisstand auf 22k € gedeckelt. Dazu muss aber die vorh. rein fossile Heizung komplett ersetzt werden, ansonsten verliert man einen Teil.

Zum Thema PV um die Stromkosten im Griff zu behalten - das klingt dramatischer, als es ist. Klar lohnt sich eine PV, aber selbst wer komplett vom Netz bezieht, kommt i.d.R. günstiger weg als mit Gas/Öl.
 
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CoMo schrieb:
Hier leider nicht möglich wegen Denkmalschutz. Deshalb muss das Außengerät auch in Bodennähe auf dem Balkon stehen. Von außen darf nichts zu sehen sein.
Da musst du aber mit dem Fachbetrieb genau schauen, weil bei allen Anlagen die ich kenne (und auch meiner von daikin), wenn das Außengerät am Boden steht läuft außen ein "Schlauchkanal" nach oben und geht dann quasi direkt in das innengerät und von da an bei mir zumindest durch die wand ins schlaff zimmer. und diesen Kanal außen sieht man schon

Kosten für die Daikin Anlage waren gesamt mit zwei Innengeräten 4,2 TEUR (Österreich)
 
CoMo schrieb:
Hallo,

wie jedes Jahr im Sommer bereue ich es, mich nicht rechtzeitig um eine Klimaanlage gekümmert zu haben.

Was für Geräte kämen in Frage? Und wie viel Budget muss ich einplanen? Komme ich mit 4000€ hin?
Den Fehler macht man meistens dann auch nur 1 Mal 😉
Hatte ich hier auch im neuen Haus, 1 grenzwertiger Sommer, beim nächsten war dann alles klimatisiert. Wenn man es dann hat, denkt man sich man hätte es schon früher machen sollen. Auch rückblickend eine der besten Investitionen. Tippe hier gerade bei 23,2 Grad bei einer Außentemperatur von aktuell 33 Grad steigend.

Zum Thema Genehmigung wurde hier ja schon genug geschrieben, daher skippe ich das Thema.

Das Budget lässt sich pauschal nur schwer beantworten, weil es komplett von der benötigten Leistung und der Anzahl der Geräte abhängt. Bei zwei kleinen Räumen kommst du vermutlich mit einem kleineren Innen- und Außengerät aus - wobei auch die Dämmung des Hauses eine wichtige Rolle spielt. Die Auslegung würde ich aber dem Installateur überlassen und nicht dem Forum. 4.000€ halte ich grundsätzlich für möglich, allerdings eher am unteren Ende dessen, womit ich rechnen würde.
Am Ende hängt auch viel vom Installateur ab, da nicht jeder Betrieb alle Hersteller anbietet. Wir haben uns damals drei Angebote eingeholt und anschließend den Betrieb ausgewählt, der für uns das beste Gesamtpaket hatte.

Von einer komplett wartungsfreien Anlage über Jahrzehnte solltest du dich allerdings verabschieden. Spätestens nach drei bis vier Jahren wird in der Regel eine Desinfektion der Innengeräte fällig. Auch zwischendurch ist es sinnvoll, die Kondensatabläufe gelegentlich mit heißem Wasser durchzuspülen und - der Klassiker - die Filter regelmäßig zu reinigen. Vieles davon kann man zwar selbst erledigen, ganz ohne Aufwand ist es aber nicht.

Ach ja, Consumer-Geräte mit Ethernet-Anschluss sind zumindest mir nicht bekannt. In der Regel läuft heute alles über WLAN inklusive passender App-Anbindung. Ob man das braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Obwohl die Konnektivität bei meinen Geräten vorhanden ist, habe ich - abgesehen von einer kurzen Testphase - weder Waschmaschine, noch Spülmaschine, noch die Klimaanlage dauerhaft ins WLAN eingebunden. Die Idee, nach dem Urlaub in ein bereits heruntergekühltes Haus zu kommen, klingt zwar auf dem Papier ganz charmant. In der Praxis habe ich solche Funktionen aber letztlich nie genutzt. Ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung. Ich habe lieber 3 Apps weniger und nutze bei Bedarf einen Knopf 😉
 
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Knecht_Ruprecht schrieb:
Kann ich quasi so bestätigen. Ebenfalls Mitsubishi Heavy mit drei Innengeräten. Kosten waren bei uns knapp 3.000 € pro Raum, wurde dieses Jahr im Frühjahr installiert.
Scheint hier preislich auch ungefähr zu passen. Gute 3.000 Euro pro Daikin und Raum. Hatte damals noch Sharp Geräte und die Daikins kamen in Abständen, als die Sharps sich langsam verabschiedet hatten. Wären die beiden Daikins gleichzeitig dran gewesen, hätte ich gleich ein Mulitsplit System gekauft und mir ein Aussengerät gespart. Wäre vermutlich günstiger gewesen.

Frag mich nur, warum man Split Anlagen im Baumarkt mittlerweile recht günstig bekommt. Ok, da sind die Installationskosten des Klimafritzen nicht dabei, aber dieses Baumarkt Splitanlagen sind schon deutlich günstiger, als die sogenannten Markengeräte.
 
blueGod schrieb:
Die Auslegung würde ich aber dem Installateur überlassen und nicht dem Forum.
Bedenke, dass der Installateur auch Verkäufer ist. Der wird also mit gewisser Wahrscheinlichkeit eine zu große Anlage, da teurer, einbauen. Zumindest hat meiner das bei mir probiert. Ich hatte mich aber Gott sei Dank vorher informiert und konnte höflich kontern. Er hat sich nicht gewehrt ;)
 
CoMo schrieb:
Das habe ich sowieso vor, ich wollte hier nur vorher schonmal reinhören bzgl. passender Geräte und Kosten. Am Ende wird das sowieso ein Fachbetrieb hier einbauen.

Split-Geräte müssen immer vom zugelassenen Betrieb installiert werden, Ausnahme sind Geräte, die ab Werk befüllt und verbunden sind wie die Porta Split.

CoMo schrieb:
Hier leider nicht möglich wegen Denkmalschutz. Deshalb muss das Außengerät auch in Bodennähe auf dem Balkon stehen. Von außen darf nichts zu sehen sein.

Welches Bundesland?

CoMo schrieb:
Wie schauts denn da aus mit Netzwerkanbindung? Am liebsten wäre mir, wenn ich die Dinger via API und Webinterface konfigurieren kann.
Ergänzung ()

Also meine Mitsubishi hat eine App, das wichtigste geht damit. Ob man die in Home Assistant einbinden kann oder so weiß ich nicht, hab ich mich noch nie mit beschäftigt.
 
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