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News Nach 20 Jahren: Eingestelltes Quake-4-Addon taucht auf Festplatte auf

Zu Quake 4 noch: Von der gesamten Quake-Reihe (Quake Wars mal außen vor) gibt es jetzt oder bald VR-Ports.
Diese und weitere Ports vergleichbarer Spiele laufen meistens direkt auf ner Meta Quest oder einer Pico, für ein paar wenige ist aber auch die Verbindung der Brille mit einem PC eine Option.
https://www.teambeefvr.com/#ports


Läuft in der Regel so, dass man von den VR-Moddern die in VR lauffähige Engine bekommt und dann noch selbst die Spieldateien hinzufügen muss, also das was hier im Thread gerade einige bei Steam oder GoG gekauft haben ;)
 
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S.Kara schrieb:
Die Story ist so unwahrscheinlich dass die vor Gericht kaum standhält. Wenn die Rechteinhaber klagen ist der Typ am Arsch.

Mal nicht gleich schwarz malen. idSoftware hat tatsächlich noch nie auch nur einen einzigen Modder oder Quake-Fremdhoster verklagt obwohl die eigentlich meines Wissens nach zumindest ein "Go" von id für die Server benötigen würden - siehe GPL.

Activision könnte natürlich was machen - da wäre aber die Frage ob diese die Rechte nach 21 Jahren überhaupt noch halten (idk nicht nachgeschaut) und zum anderen ob man denn für ein so altes Produkt wirklich den Rechtsweg nutzen möchte. Ich denke, solange das noch käuflich erhätliche Basis-Spiel nicht mit raubmordkopiert wird, sondern nur der eingestellte DLC als Mod an sich, werden die nicht klagen.

Im Zweifel kurbelt das doch nur nochmal die Q4 Verkäufe an. Und das mit einem DLC, den sie steuerlich bereits abgeschrieben haben. Warum den gratis Quereffekt da nicht mitnehmen? Win-Win. Selber vertreiben dürfen sie nach Verlustabschreibung nicht mehr aber da nimmt die Subventionierung doch gerne mit. Ein Rechtsstreit bringt im Zweifel nur neue Kosten (Prozessgebühren) und weniger Erlöse (weniger Q4 Verkäufe als mit DLC).
 
S.Kara schrieb:
Wenn die Rechteinhaber klagen ist der Typ am Arsch.

Der Rechteinhaber muss erst einmal darlegen dass der jetzige Besitzer die Daten illegal erlangt. Das könnte schwierig werden. Selbst wenn die Builds auf Github und ähnlichen Plattformen auftauchen, sind die Klagen, bzw. DMCA Takedowns selten. Man fürchtet wohl auch den Shitstorm der Community. Hin und wieder tauchen so welche Entwicklergeschichten immer wieder mal auf.
 
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Ranayna schrieb:
Es werden ganze fertige Filme eingestampft bevor sie veroeffentlich werden, weil die Abschreibung des Films einen derartig fetten Steuerbonus mitgebracht hat, der mehr Wert war als - nach Prognosen - der Film eingebracht haette.
Das ergibt gar keinen Sinn. Verluste lassen sich immer geltend machen, der entgangene Gewinn kommt noch als weiterer Verlust oben drauf wenn nichts veröffentlicht wird.
Eher wird es so gewesen sein, dass nach der Erwartung die Vermarktungskosten die Einnahmen überstiegen hätten.
 
mcdexter schrieb:
Also Quake 4 gibt es aus Deutschland nicht auf Steam.
ein Glück gibt's neben Steam auch GoG und meinen Schrank mit physischen Datenträgern...
 

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iSight2TheBlind schrieb:
Zu Quake 4 noch: Von der gesamten Quake-Reihe (Quake Wars mal außen vor) gibt es jetzt oder bald VR-Ports.
Diese und weitere Ports vergleichbarer Spiele laufen meistens direkt auf ner Meta Quest oder einer Pico, für ein paar wenige ist aber auch die Verbindung der Brille mit einem PC eine Option.
https://www.teambeefvr.com/#ports


Läuft in der Regel so, dass man von den VR-Moddern die in VR lauffähige Engine bekommt und dann noch selbst die Spieldateien hinzufügen muss, also das was hier im Thread gerade einige bei Steam oder GoG gekauft haben ;)
Mal schön ein QW Deathmatch in VR machen. Mal gucken wer das länger als eine Minute durchhält... :-D
 
@ToaStarr Quake Wars fällt ja weg, aber Quake 3 gibt es in VR, iirc sogar mit Zugriff auf die regulären Server ;)
Sehe ich aber - auch dank guter VR Legs - da auch weniger kritisch. Die Sprünge in Q3A sind ja "aufrecht".
Da ist Forefront VR (quasi Battlefield, sehr sehr gut!) heftiger, wenn man Passagier in einem Hubschrauber ist und der Pilot entweder sehr sehr gut fliegen kann oder überhaupt nicht - die wilden Loopings und Drehungen gehen da schon eher auf den Magen ;)
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Das ergibt gar keinen Sinn.
Warum nur schreiben Menschen Dinge in Indikativ Präsens, wenn sie keine Ahnung von Dingen haben? Doch, es macht Sinn: Filme (und damit alle entstandenen Kosten), die nicht kommerziell verwertet werden und in die Tonnen gehen, könnten SOFORT zu 100 % abgeschrieben werden.
 
Ein Spieleentwickler der selber an großen Projekten gearbeitet hat, hat einen PC auf Amazon gekauft mit einer mehr als 20 Jahre alten funktionierenden Platte, welche zufällig ein nahezu fertiges Spiel enthält?

Hier ist die Realität

Hey Buddy, ich hab noch eine unfertige Version eines Spiels, kann sie aber aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen, kannst du dir mal irgendeinen Mist aus dem Fingern saugen?
 
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Gandalf2210 schrieb:
Löscht eure verdammten Laufwerke bevor ihr sie gebraucht verkauft!
Naja, wenn man wirklichen Schutz will, dann reicht weder löschen noch formatieren; Du muss schon einen nennenswerten Teil der Festplatte mit "falschen" Bits füllen, oder zumindest die Abschnitte mit Datei-Headern überschreiben, damit man da nicht mehr bzw. nur schwer an die Dateien kommt.

Oder wichtige Platten per Default komplett verschlüsseln, dann muss man sich die Kopfschmerzen nicht machen, falls man wirklich an Weiterverkauf denkt.

calleg schrieb:
ja, hab ich auch gedacht. Aus rechtlichen Gründen sehr schlau so eine Story (wenn man den Code eigentlich von jemand anderem bekommen hat).
Ist die wirklich so schlau? Wo es einen Kauf gab, da gibt es auch einen Verkäufer und einen Kaufvertrag, also vergleichsweise wenig Aufwand um die Story zu verifizieren.
 
PhiE schrieb:
Benötigt wird laut Projektbeschreibung eine reguläre Version von Quake 4, die beispielsweise weiterhin über Steam erhältlich ist.
1786363234385.png
Ne, die Aussage stimmt für Deutschland nicht. :)

UrlaubMitStalin schrieb:
Das man das mit einem CPN ganz easy umgehen kann, darauf bin ich bisher nicht gekommen... schon witzig.
Brauchst nicht mal ein VPN. Reicht, wenn du den Länder-Cookie auf z.B. Österreich umstellst.

Mithilfe einer browser extension "cookie manager" kannst du den Wert des Cookies gog_lc auf "AT_EUR_de-DE" zu setzen.

Das hat bei mir schon sehr oft geklappt. Eventuell muss man den Wert aber erneut setzen, wenn der Einkaufswagen dann als leer erscheint. Könnte daher mit VPN einfacher sein.
 
Sun_set_1 schrieb:
Mal nicht gleich schwarz malen.
Ja unwahrscheinlich dass da noch etwas kommt. Ich weiß auch nicht wer die Rechte hat, aber er würde sich damit keinen Gefallen tun.
input_iterator schrieb:
Der Rechteinhaber muss erst einmal darlegen dass der jetzige Besitzer die Daten illegal erlangt. Das könnte schwierig werden.
Wenn etwas im Zivilrecht extrem unwahrscheinlich ist kann die Beweislast umgekehrt werden. Das wäre jedoch nur der Punkt wie er zu den Daten gekommen ist.

Aber nur weil man zufällig Zugriff auf irgendwelchen Source-Code bekommt, heißt das nicht, dass man diesen für alle zugänglich ins Internet stellen darf. Das war klar eine Urheberrechtsverletzung.
 
@Arzuriel

Für Doom II ist letztens erst das 10 Years Anniversary Update von Project Brutality erschienen.

Das fetzt richtig :king:

Für alle die es nicht kennen:

 
Ranayna schrieb:
Es war die eigene Aussage von Warner Brothers, dass die den Film lieber abschreiben, anstatt ihn zu veroeffentlichen.
Ja klar, wie da steht, zogen sie es vor, ihn abzuschreiben. Um weitere Verluste oder einen Imageschaden zu verhindern, nicht weil das irgendwie mehr Profit aus Steuertöpfen bringen würde. So einen Mechanismus gibt es steuerlich so gut wie nie.
 
DJMadMax schrieb:
Dass auf einem "gebrauchten Amazon-PC" hingegen äußerst sensible, 20 Jahre alte Entwicklerdaten liegen, gibt allerdings im große Stil zu bedenken.
In der Tat...da wurde ja beim Abgeber UND bei Amazon geschlampt. Kurios auch das ausgerechnet so eine Person zu dem Rechner gelangt :P, wie schon zuvor angemerkt...das ist eine "interessante" Verkettung an Zufällen.

Aber ja, PC Systemkauf bei Amazon hab ich auch 2x gemacht (für Mini PCs), war 2x das reinste Abenteuer mit irgendwelche vorab aufgesetzte Rechner und einem Wirrwarr an Treibern drauf (Intel? AMD? Nvidia? Egal, alles drauf - auf einem AMD System xD. Und Desktop hatte Bloatware drauf). Beide Rechner haben am Ende nicht mal fürs Surfen getaugt und stürzten regelmäßig ab. Insofern kann ich diese Geschichte schon nachvollziehen, dass Amazon nicht mal die Platte gereinigt hat...
 
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MDM schrieb:
Warum nur schreiben Menschen Dinge in Indikativ Präsens, wenn sie keine Ahnung von Dingen haben? Doch, es macht Sinn: Filme (und damit alle entstandenen Kosten), die nicht kommerziell verwertet werden und in die Tonnen gehen, könnten SOFORT zu 100 % abgeschrieben werden.
Warum nur unterstellen manche reflexartig Ahnungslosigkeit?
Lineare gegen sofortige Abschreibung ist zwar ein Argument, dennoch gehts hier nur um ca. 25% Steuer der Kosten sofort gespart (statt über X Jahre) gegen 0 Profit hinterher. Das geht schon dann nicht mehr auf wenn der Film nur wenige Millionen einspielt, es sei denn es tauchen eben weitere Kosten im Verlauf für Marketing und Distribution auf.

Hier wird noch die Vermutung geäußert, dass ein Film ohne Release als Versicherungsfall geltend gemacht werden kann:
https://www.reddit.com/r/flicks/comments/17vufqv/can_someone_explain_how_an_unreleased_film_is_a/
 
S.Kara schrieb:
Wenn etwas im Zivilrecht extrem unwahrscheinlich ist kann die Beweislast umgekehrt werden.

Im deutschen Zivilrecht gibt es eine Beweislastumkehr nicht in normalen urheberrechtlichen Streitigkeiten. Die bekannten Fälle sind gesetzliche Sonderfälle, die hier meiner Meinung hier nicht greifen. Der Rechteinhaber muss nachweisen, dass der Besitzer die Dateien illegal erlangt hat. Das ist nach über 20 Jahren extrem schwierig, zumal der jetzige Besitzer lediglich einen gebrauchten Rechner gekauft hat und nicht wissen konnte, welche Software darauf vorhanden war. Wenn er das glaubhaft darlegt, muss der Rechteinhaber beweisen, dass die Dateien aus einem Hack, Diebstahl der Hardware, oder einer anderen unerlaubten Kopie stammen, was realistisch schwierig sein wird. Das einzige Risiko entsteht durch die Veröffentlichung bzw. das Zugänglichmachen der Dateien. Da hat er sich eindeutig in die Nesseln gesetzt.
 
RAMSoße schrieb:
Ich habe früher viele PC´s von Bekannten und vom "Schrott" bekommen. Die liefen fast alle noch. Nichts ungewöhnliches für den normalen User. Aber warum sollte ein Entwickler die Platte nicht löschen oder besser entfernen...
Also wenn ich etwas Gebrauchtes in die Hände bekomme, schaue ich immer erst nach, was boch drauf. Je nach Kennen Grad informiere ich danach die Person besser zu löschen. Also der Teil mit nachsehen ist für mich jetzt nichts überraschendes.
S.Kara schrieb:
Die Story ist so unwahrscheinlich dass die vor Gericht kaum standhält. Wenn die Rechteinhaber klagen ist der Typ am Arsch.
Kaufbeleg bei Amazon und schon würde eine Klage abgewiesen.
S.Kara schrieb:
Wenn etwas im Zivilrecht extrem unwahrscheinlich ist kann die Beweislast umgekehrt werden. Das wäre jedoch nur der Punkt wie er zu den Daten gekommen ist.
Wie gerade gesagt, Kaufbeleg bei Amazon. Da müßte die Kläger schon Beweise haben, daß es einen Tipp gab umd nicht direkt abgewiesen zu werden.

So oder so, Activision wirds egal sein (abgeschrieben) oder geplant haben (kommt was Neues?) Die Spieler bekommen schönes Futter. Warum nicht einfach freuen?
 
iSight2TheBlind schrieb:
@ToaStarr Quake Wars fällt ja weg, aber Quake 3 gibt es in VR, iirc sogar mit Zugriff auf die regulären Server ;)
Sehe ich aber - auch dank guter VR Legs - da auch weniger kritisch. Die Sprünge in Q3A sind ja "aufrecht".
Da ist Forefront VR (quasi Battlefield, sehr sehr gut!) heftiger, wenn man Passagier in einem Hubschrauber ist und der Pilot entweder sehr sehr gut fliegen kann oder überhaupt nicht - die wilden Loopings und Drehungen gehen da schon eher auf den Magen ;)
Es war ja auch QuakeWorld gemeint... ;-)
 
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