Nachfolger für BootStar?

gamez

Cadet 3rd Year
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53
Hallo liebes Forum,

vielleicht kennt jemand ja von Euch den Bootmanager BootStar von Star-Tools?

Das Ding war klasse, genau was ich brauchte, aber leider gibt es seit Januar 2008 jetzt keine Updates mehr. Das Teil scheint tot zu sein, und kommt auch nicht mehr gut mit neueren Systemen klar (2TB, AHCI, Notfalldiskette...)

Jedenfalls brauche ich was neues mit möglichst ähnlicher Funktionalität:
- vollständig im MBR, ohne eigene Partition
- mehr als 4 Partitionen pro Platte definieren können (in einer eigenen Verwaltungstabelle außerhalb des MBR)
- Bootprofile anlegen, in denen jeweils gewisse Partitionen (höchstens 4) ausgewählt und dann im Moment des Bootens eingeblendet werden.

Damit kann man super Partitionen sowohl vollständig vor anderen Betriebssystemen verstecken, oder aber auch bewusst gemeinsam nutzen.

Wenn jemand schonmal einen Bootmanager mit ähnlicher Funktion ausgetestet hat, dann immer her damit!

Danke schonmal,

g.
 
Abend,

bin mir nicht sicher ob du sowas suchst, aber der Grub in verbindung mit Linux (zb Ubuntu) hat bei mir immer gut funktiniert (bis das 7 den zerschossen hat).
Bräuchtest eben auch ne Linux Partition.
Siehe auch hier: http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB

gute nacht
 
Prima, Danke für den Tip. Werde mich mal einlesen.

Ich kenne GRUB schon ein bisschen, bisher aber nur innerhalb von Linux-Partitionen, nicht im MBR. Da war ja schon BootStar. Und wenn der von irgend einem anderen Tool verändert wurde konnte ich den leicht mit der Notfall-Diskette reparieren. Aber das funktioniert ja wie gesagt leider nicht mehr.

Kennst Du zufällig ein gutes Tutorial, wo erkärt wird, wie ich erst mit Linux und Grub Partitionen und Bootprofile einrichte, und danach Windows XP oder Win7 installiere? Ich glaube, die fassen beide den MBR an sodass Grub überschrieben werden könnte und die Konfiguration verschwinden lassen...

g.
 
@iron_monkey
Weisst Du zufällig ob man damit "direkt" mehr als 4 Partitionen pro Platte anlegen kann, oder nur über den "Umweg" mit Hilfe von mehreren logischen Partitionen innerhalb einer (großen) primären Partition?

g.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war ja gerade der Witz bei Bootstar: der konnte bis zu 16 Partitionen in einer eigenen Tabelle verwalten, von denen dann bis zu höchstens 4 in dem Moment, wo man das Bootprofil (das war dann eine bestimmte Kombination und Reihenfolge der 16 Partitionen) ausgewählt hat, in die MBR-Partitionstabelle eingeblendet wurden.

Die gebooteten Betriebssysteme haben dann immer nur die eingeblendeten Partitionen gesehen, der restliche Bereich der Platte wurde als "nicht zugeordnet" behandelt.

Da musste man natürlich ein bisserl aufpassen, wenn ein OS seinen eigenen bootmanager im MBR installieren wollte, gerade Windows kann da sehr penetrant sein. Bei Linux kann man einfach sagen dass er grub/lilo nicht im MBR sondern in der eigenen root-Partition ablegen soll.

Leider bin ich nicht so der Linux-Obercrack und müsste für grub erstmal ganz schön büffeln...

PS: wo liegt denn EasyBCD, in einer eigenen separaten Partition, in einer "Host-Partition" (z.b. Windows Vista) oder im MBR?

g.
 
Zuletzt bearbeitet:
So viel ich weiß im MBR, den link von mir mal anklicken!
Mfg doll
 
Soweit ich das verstanden habe, hat man in der Kaufversion echtes Verstecken, die versteckten Partitionen tauchen auch nirgends auf... ausser im Bootmanager selber. Nach meinem Verständnis sollte das was du vor hast, also damit funktionieren.

So wie du es beschreibst, war das damals auch bei mir... ich hatte es als Disskettenversion... da hatte man den vollen Funktionsumfang. Ich hatte dann jeweils eine Diskette für die benötigte Kombination der einzublendenden Laufwerke.
 
@doll-by-doll
EasyBCD scheint eine funktionierende Windows Installation (mindestens Vista, oder Win7) zu benötigen, da dessen Bootmanager "mitbenutzt" wird. Zumindest, wenn ich die Doku richtig verstehe.

Das würde dann aber wohl bedeuten, dass man verloren hat, wenn diese Partition mal nicht mehr startet, oder der Vista Bootmanager einen Schuss hat. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, wie man die Vista Partition dann wieder verstecken soll, wenn man danach ein anderes OS auf einer anderen Partition nachbooten will.

@iron_monkey
Wegen Boot-US: Ich sehe nirgends, dass der (intern) mehr als 4 Partitionen könnte, oder seh ich da was nicht?


g.
 
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EasyBCD ist kein eigenständiger Boot-Manager sondern nur eine grafische Benutzeroberfläche für die Konsolen-Konfigurationstools des Windows Boot-Managers, der ab Vista von Microsoft verwendet wird.
 
@gamez: Ich kenne es so wenn man GRUB benutzten will, bzw Linux, soll man zuerst die Windows Betriebssysteme aufspielen und als letztes Linux (in dem man die Partitionen übrigens auch Manuell einrichten kann, was gar nich so schwer ist, geht auch schon ab ner Partitiongröße von ca 20-30GB, aber BTT).

Wenn du zuerst Linux hast und dann Win drauf machst, zerschießt das fiese ;) Win den Grub, so ises zumindest mir passiert.

grüße
 
@Mic90
Genau so ist es, danke Dir für die Warnung! Deshalb braucht man im jeden Fall eine Notfall-CD, mit der man dann das System noch starten und reparieren kann. Floppies sind ja leider nicht mehr so angesagt... und über USB ist auch nicht so einfach...

Umgekehrt geht übrigens auch: Wenn man bei Linux nicht aufpasst, wird grub/lilo nach (hd0) installiert (MBR), und nicht nach (hd0,0) (erste Partition), dann kann man seinen Windows-Partitionen schonmal auf Wiedersehen sagen.

Also meine Strategie ist jetzt erstmal die folgende:
- EasyBCD scheidet aus (s.o.)
- Boot-US halte ich mir erstmal in der Hinterhand
- Versuch, einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Vielleicht bekomme ich damit meine Probleme behoben, die ich im Moment mit der Disketten-/DOS-Version von BootStar habe (Notfalldiskette)
- Andernfalls über ein Linux-Live-CD die Festplatte partitionieren, Grub (oder Grub2?) installieren und darin die gewünschten Bootkonfigurationen konfektionieren.
- Oder evtl. später nochmal die Acronis-Produkte genauer anschauen.

g.
 
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Alternate 1
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