Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community (1. Beitrag beachten!)

ErnstHaft99 schrieb:
Das Unternehmen ist dann in der Pflicht die Verpackung zu recyclen und kennt aufgrund der Bestellungen auch die zu erwartende Müllmenge.
Das kannst du in jedem Elektroladen etc so machen.
Starbucks einwegverpackungen gibts seit jahrzehnten. Die verpackungen von Mcdonaolds waren vor 30 jahren vor allem styropor und andere plastikverpackungen.

Das ist wieder soviel Quark bzw gezieltes herausfischen von einigen ggf besseren Dingen während as negative komplett ignoriert wird. So richtes pippi langstrumpf argumentieren.
 
Erkekjetter schrieb:
Hier geht es um Erfahrungsaustausch, was man zum Thema nachhaltig im Alltag leisten kann.

  1. Kleidung länger benutzen und flicken
  2. Nichtmehr in den Urlaub fliegen
  3. Große Portionen vorkochen und für die Woche einfrieren
  4. Keinen unnützen Krams mehr im Internet bestellen.
 
ErnstHaft99 schrieb:
Pappe wird dort auch genommen.
Das ist doch super. Dann erübrigt sich das verbrennen.

Eine zweite oder größere Papiertonne wäre aber natürlich angenehmer.
 
Wir haben hier eine Papiertonne auf dem Hof: ca. 600 bis 700 l für knapp 30 € pro Woche. Finde ich preiswert.

Nur alle Mieter dazu zu bringen ihre Kartons zu falten ist ein schweres Stück Arbeit.
 
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Skjöll schrieb:
Nur alle Mieter dazu zu bringen ihre Kartons zu falten ist ein schweres Stück Arbeit.

Falten birgt auch das Risiko, dass das Zeug in der Tonne festklemmt.

Ich zerreiße entweder, oder nehme das Teppichmesser.

Die Kartons von meinen Standlautsprechern waren so dickwandig, dass ich zur Motorstichsäge greifen musste. Wäre zu riskant gewesen mit dem Teppichmesser.
 
Hallo

S.a.M. schrieb:
Was kostet dann da bei Euch das Kilo Altpapier/-pappe wenn mans auf dem Wertstoffhof abgibt?
Das habe ich nicht mehr gefragt, Ich habe nur meinen alten TV und das Styropor im Wertstoffhof entsorgt.
Die Pappverpackung vom TV habe ich wieder mitgenommen und im Papier und Pappe Container entsorgt.

Erkekjetter schrieb:
Das darf, wenn du privat deinen müll dort entsorgst, nichts kosten...
In manchen Gemeinden kostet das was man Zuhause und/oder im Container entsorgen kann eine Gebühr beim Wertstoffhof.

Erkekjetter schrieb:
Wenn man natürlich mit astronomischen Papiermengen dort aufschlägt, wird das halt nicht mehr als Privat angesehen.
Die Pappverpackung eines TV ist keine astronomische Menge und wenn dann eine astronomisch kleine Menge.

ErnstHaft99 schrieb:
Zu dieser Diskussion mit den Generationen:
Der Trend hippe Einwegverpackungen wie von Starbucks durch die Gegend zu schleppen, scheint mir eher was für die Jüngeren zu sein.
Oder der Kram von Mc Donalds. Da gab es vor 30 Jahren für das Eis essbare Becher. Jetzt alles nur noch beschichteter Einweg-Müll.
Starbucks gibt es seit 1971 und McDonalds ist noch älter, hippe Einwegverpackungen durch die Gegend schleppen konnten wir Älteren damals auch.
Das Problem ist das einige ältere vergessen haben wie sie selber als junge Menschen in der guten alten Zeit (in der angeblich alles besser war) waren.
Ich kann mich noch daran erinnern wie ich als Kind vor ca. 45 - 50 Jahren meine BigMäc's in Styroporverpackungen bekommen habe.
Ja, die Eisbecher waren mal essbar, dafür haben große Burger heutzutage Pappverpackungen und keine Styroporverpackungen mehr.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Die essbare Eistüte bei Mecces gibt es doch immer noch.

Nach einer Woche in Japan muss ich aber für Deutschland auch mal ne Lanze brechen. Wir sind da tatsächlich schon viel weiter. In Japan wird so ziemlich alles in Plastik verpackt. Selbst einzelne Eier in Plastik kann man kaufen. 3 Scheiben Toast in Plastik sind genauso anzutreffen wie einzelne Erdbeeren. Cup Nudeln sind immer noch in Styropor und die Plastiktüte beim Einkaufen ist mehr oder minder obligatorisch. Bei Yodobashi Camera wurde ich gar nicht erst gefragt, als ich am Wochenende Mario Tennis kaufte. Wurde mir einfach in der Plastiktüte gereicht. Obwohl das Spiel problemlos in meine Innentasche passt.

Und ich muss sagen, wirklich angenehmer oder einfacher ist der Alltag durch das ganze Plastik auch nicht. Nein, dank der fehlenden Mülleimer ist das sogar ziemlich nervig. Nachhaltigkeit hat ihre Vorzüge, auch abseits des reinen Umweltgedankens, weshalb ich auch in Zukunft darum bemüht sein werde, meinen Teil beizutragen. Auch wenn ich nach dem Flug jetzt und berufsbedingtes Herumreisen natürlich eine hoffnungslose Umweltsau bin. =P
Aber ich würde ja auf den Rückflug verzichten, so wegen der Umwelt und so, also wie wär's, Permanent Residency der Umwelt zuliebe? Ja? Nein? War nur ne Idee... =D
 
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In hab in die Verpackungs-/Entsorgubgsbranche berufsbedingt Einblicke. Es ist erstaunlich, welche Entwicklungen es bei Verpackungen gab aufgrund der EU Regulierungen in dem Bereich.

Sie beweist eindrucksvoll, dass die Wirtschaft nur auf Basis von finanziellen Druck und Gesetzen wirklich handelt. Und das dann auch schnell und effizient. Die theoretischen Regeln des selbstregulierenden marktes funktioniert so nicht und ist und bleibt theorie.
 
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Das muss ich auch sagen das wir in D beim Umgang mit Müll eher weiter sind als Andere. Auch die Recyclingquote steigt immer weiter auch wenn da immer noch viel Luft nach oben ist. Letztes Jahr im Süden Europas, ein Mülleimer für Alles, das hat mir als Deutschem, dessen Oma schon getrennt hat, echt wehgetan. Müll war vor Ort auch ein Riesenproblem.
Ein wesentlicher Punkt ist hier aber auch die Sicherheit der Deponien wo es harte Auflagen gibt.
Aber bei dem Aufwand und den Kosten die bei der Müllbehandlung entstehen kann ich dann wiederum nicht wirklich nachvollziehen das wir uns bei der Müllvermeidung so schwer tun. Die weltweite Plastikmüllproduktion steigt immer weiter an und ich finde es irre was für kleine Portionen im Supermarkt in Plastik eingeschweisst sind. Die "Generation Beziehungsunfähig" und die ganzen Singlehaushalte sind schuld. :)
 
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Buttkiss schrieb:
Generation Beziehungsunfähig
Welche soll das denn nun wieder sein?

Auch in Singlehaushalten kann gekocht werden ... auch in größeren Mengen.
Z.B. Gemüsesuppe ... da machste einmal einen großen Topf Grundsuppe mit etwas Suppengrün, Gewürzen und Gemüsebrühe. Das kann man dann an bis zu drei Tagen in Folge mit verschiedenen Zutaten garnieren und isst nichtmal drei Tage lang das selbe (das war zumindest in meiner Großelterngeneration noch einigermaßen normal ... wenn man Suppe gekocht hat, dann gleich für mehrere Tage ... einfach weils auch viel besser schmeckt, wenn es viel ist und ordentlich durchziehen kann).
Chilli, Curry oder "Pfannenschlabber mit Reis oder Nudeln" geht auch in riesigen Mengen.

Ich glaube viel eher, dass mangelnde Phantasie das Problem ist ... die Leute kennen das eben anders (teilweise schon von zu Hause) und man macht leider am liebsten das, was man kennt.
Also gibts Covienience food, und was neues wird nur ausprobiert, wenn im Regal was neues auftaucht.
Früher gab es Trends ... und an die hat sich die Industrie dann angepasst (und versucht, das als Fertiggericht hin zu bekommen). Ich denke, dass die aktuellen Ernährungstrends eher aus den Laboren der Nahrungsmittelindustrie kommen, als aus heimischen Küchen ... in denen wird ja auch ziemlich selten gekocht ... das meiste ist nur aufwärmen.

Seit einiger Zeit kann man sich den ganzen Mist auch noch liefern lassen und läuft dadurch nichtmal mehr Gefahr, dass einem die Nachbarn in den Einkaufswagen schielen, und dann genau wissen, dass man nur Scheiße frisst.

Aber natürlich spielt auch der Singlehaushalt eine Rolle.
Ein Mensch isst für die meisten großen Portionspackungen im Supermarkt nicht genug ... da bleibt dann eine ganze menge übrig. Man könnte es einfrieren ... aber wenn man nur einen kleinen Kühlschrank mit Eisfach besitzt, ist der Spass schnell vorbei und dann passt da nichtmal mehr ne TK-Pizza rein.
Bei kleineren Mengen hat man mehr verpackungsmüll, muss aber weniger Essen entsorgen.
Bei größeren Mengen hat man zwar etwyas weniger Verpackung, verschwendet aber wahrscheinlich auch Lebensmittel.
Ich kann gerade nicht genau sagen, was ich für nachhaltiger halten soll ... ist beides irgendwioe scheiße, obwohl die verschwendeten Lebensmiuttel sich ja wenigstens selbst recyceln.
Vielleicht doch lieber Lebensmittel verschwenden, um Verpackungsmüll zu sparen?

Größere Menge kochen und dann einfrieren kann ich nun seit 3 Jahren machen, denn mit dem Haus meines Vaters habe ich auch eine Kühltruhe geerbt. Davor konnte ich größere Portionspackungen auch nur dann kaufen, wenn ich für die ganze WG gekocht habe. Beim Alleinverzehr hätte ich die hälfte verschenken oder halt irgendwie entsorgen müssen. Und das in einer Welt, in der man allenfalls argwöhnisch beäugt wird, wenn man kostenlos Essen anbietet.
Ein paar Bettler freuen sich eventuell (aber auch da werden das einige doof finden, weil man Essen nicht gegen Alkoholische Getränke oder andere Drogen umtauschen kann) .... aber der Rest fragt sich sicherlich, ob man sie vielleicht vergiften will. Unverpacktes trägt halt keines der Siegel, die den Leuten heute Sicherheit suggeieren. Viele werden mit Hunger wohl eher eine der Fressbuden aufsuchen.

Entsorgung Kochabfälle. Früher ging das bei mir alles in die Bio- oder Restmülltonne ... heute landet das eher auf dem Kompost (nur gekochtes kommt in die Tonne), und dann einige Jahre später auf die Beete.
Geht natürlich auch nur, wenn man nicht nur den Platz für einen Kompost, sondern auch Verwendung für das kompostierte hat. Ohne Garten könnte ich das nicht so machen.
 
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DerOlf schrieb:
Welche soll das denn nun wieder sein?
Das sollte eigentlich ein Scherz sein und bezieht sich auf das gleichnamige Buch.
Aber wie Du schon sagst ist die steigende Zahl der Singlehaushalte eine Herausforderung, bei den Lebensmittelgrößen oder auch beim Wohnangebot. Wenn ich alleine leben würde, würde ich auch anders essen als heute. Mit Sicherheit schlechter. Viele Singles, die ich kenne kochen immer für mehrere Tage vor, aber hab ich Lust vier Tage hintereinander Bolo oder Hackbraten zu essen?
DerOlf schrieb:
Entsorgung Kochabfälle.
Die Biotonne haben wir auch abgeschafft. Küchenabfälle werden von den Hühnern in Eier transformiert oder gehen auf den Kompost und füttern Krähen, Füchse und Waschbären... :)
 
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OdinHades schrieb:
Nach einer Woche in Japan muss ich aber für Deutschland auch mal ne Lanze brechen
Getrennt wird der Müll in Japan übrigens auch ... die verwenden dafür nur andere Kategorien und Farbcodes, als man aus DE gewohnt ist.
So wenig öffentliche Mülltonnen gibt es dort, weil der Japaner seinen Müll eigentlich zuhause entsorgen soll ... da wird der allerdings auch häufiger geleert, als bei uns.

Die Kleinmengen in Plastik hängen eventuell mit dem Automatenkult der Japaner zusammen ... da gibts jeden Mist aus Automaten ... und diese Sachen sind in DE ebenfalls immer in Plastik eingeschweißt ... ganz egal, wie lächerlich klein die Portion sein mag.
Das hat hygienische Gründe.

Warum man dann die exakt gleichen Packungsgrößen (oder noch besser: "Familienpackungen", die aus mehreren Kleinstportionen bestehen) auch im Supermarkt finden muss, ist allerdings eine sehr gute Frage.
Das wird wohl damit zu tun haben, dass man damit Maschinerie einsparen kann ... eine Minipackung als Standard und man braucht nur noch eine Maschine, die daraus die verschiedenen Packungsgrößen zusammenbindet ... natürlich mit Plastikfolie.
Ökologischer Wahnwitz ... aber sehr ökonomisch.
Ergänzung ()

Buttkiss schrieb:
Küchenabfälle werden von den Hühnern in Eier transformiert oder gehen auf den Kompost und füttern Krähen, Füchse und Waschbären
Der Kompost ist nicht nur für Füchse, Waschbären und Krähenvögel eine nette Futterstelle ... sondern auch für Ratten und Mäuse (ich finds OK aber viele werden diesen Tierchen wohl nur ungern zusätzliche Futterquellen bieten wollen).

Er bietet Unterschlupf für viele Insekten ... und wird dadurch auch zum Klasse Jagdrevier für Spatzen, Meisen, Igel, Maulwürfe ... die wissen genau, dass es in dem Haufen lecker Proteinbrocken im Larvenstadium gibt und man eventuell auch mal einen Regenwurm findet.
Im Idealfall findet man dort das gleiche, wie im Unterholz eines gesunden Waldes.

Ein Komposthaufen mit Strauchschnitt dazwischen schllägt jedes handelsübliche Insektenhotel.
Kleine Altholzhaufen sind da allerdings noch besser geeignet.
Wenn man sowas im Garten hat, muss man nur noch ein bisschen Strauchbasilikum verteilen, und kann sich sicher sein, das alles, was bestäubt werden möchte, auch bestäubt wird (viele Küchenkräuter sind wahre Bienenweiden).
 
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DerOlf schrieb:
Getrennt wird der Müll in Japan übrigens auch ... die verwenden dafür nur andere Kategorien und Farbcodes, als man aus DE gewohnt ist.
Das ist mir wohl bewusst, ich bin in einem Ferienhaus und daher mit Mülltrennung auch selbst beschäftigt. Hier in Ota gibt es "burnable" und "not burnable". Und Flaschen werden extra aussortiert und kommen ohne Deckel in extra Tüten. Ist schon nochmal anders als in Deutschland.

DerOlf schrieb:
So wenig öffentliche Mülltonnen gibt es dort, weil der Japaner seinen Müll eigentlich zuhause entsorgen soll ... da wird der allerdings auch häufiger geleert, als bei uns.
Die Mülleimer wurden wohl in den 90ern nach einem Terroranschlag abgebaut. Es gibt Initiativen, sie wieder einzuführen. Bisher aber ohne Erfolg.

DerOlf schrieb:
Die Kleinmengen in Plastik hängen eventuell mit dem Automatenkult der Japaner zusammen ... da gibts jeden Mist aus Automaten
Eigentlich gibt es in den Automaten nur Getränke, warm oder kalt. Andere Automaten sind mir bisher nur in Bahnhöfen begegnet. Pizza-Automaten und solche Geschichten. Aber immerhin gibt es an einigen (nicht allen) Automaten Sammelbehälter für Flaschen. Allerdings auch nur für Flaschen. Ohne Deckel! ^^

Fun Fact: es ist mir nicht ein einziges Mal passiert, dass ein Automat hier Geldscheine oder Münzen nicht akzeptiert hätte. Es ist also möglich, dass das funktioniert! Wie oft stand ich in Deutschland vor so ner blöden Kiste, die mir den 5er immer wieder ausgespuckt hat. Und im Hamburger Hauptbahnhof kann man an den Automaten bis heute nicht mir Karte zahlen. Warum auch, ist ja erst 2026. Aber egal, damit drifte ich wohl doch etwas weit vom Thema ab. =D
 
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Erkekjetter schrieb:
Ich frage erneut: gibts nur boomer und Gen Z
Gen x wird immer vergessen und wir millenials waren die letzten 20 Jahre an allem schuld. Wart Mal noch ein paar Jahre dann ist sicher wieder jemand anderes Schuld.
S.a.M. schrieb:
Was kostet dann da bei Euch das Kilo Altpapier/-pappe wenn mans auf dem Wertstoffhof abgibt?
Sowohl privat als auch gewerblich kann man hier kostenlos anliefern so viel man will.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Sowohl privat als auch gewerblich kann man hier kostenlos anliefern so viel man will.
bei Tomislav scheinbar nicht, auf ihn habe ich mich bezogen. Ein Quote vom darüberliegenden Post halte ich für überflüssig, genauso eine namentliche Nennung.
 
Ich glaube, ich muss leider daran erinnern, was hier das eigentliche Thema ist. Das wird übrigens auf Seite 1, Beitrag 1 beispielhaft verdeutlicht und steht auch im Titel. Und nun geht es hier um Trump und Energieinfrastruktur.

Bitte kommt zum Thema zurück.

Edit: vorübergehend geschlossen, frühstens bis morgen irgendwann
 
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wieder offen. vorerst ;) behalten wir im auge. denkt wie von Manneken gesagt an Seite eins beitrag eins BEVOR das thema wieder auf reisen geht
 
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