News Nächster Release erst Ende 2026: Linux Mint verlängert Entwicklungszyklus

Flutefox schrieb:
Keine gute Wayland Unterstützung in absehbarer Zeit und leider mittlerweile teils gnadenlos veraltete Pakete.
Im Grunde aktuell gar keine Waylandunterstützung - interessanterweise funktioniert das mit Cinnamon unter Fedora-rawhide völlig problemlos.
Und ja, Mint ist schon bei der Veröffentlichung bereits völlig veraltet - wenn das jemanden nicht stört, auch ok.

Was ich aber so wirklich übel finde, ist die "LTS-Lüge" - wenn bei der Installation die Drittanbieter zugelassen werden, ist der LTS-Status von 5 Jahren bereits Makulatur. Die Drittanbieter-Software kommt zu 100% aus den Ubuntu universe und multiverse Quellen und die haben alle keinerlei LTS-Status.
Nur die main- und restricted-Quellen haben LTS-Status und das Mint-Team dürfte wohl kaum groß genug sein um das alles selber zu pflegen. https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support/#Main-und-Restricted
 
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TR2013 schrieb:
Direkt Ubuntu nie probiert. Aber für alte Laptops? Teils 4GB RAM, Festplatte und alter Dualcore...?
Hast ja genug an offiziellen Desktops zur Auswahl. Lubuntu sollte auf jeden der Schätzchen laufen, Xubuntu und Mate stehen dem kaum nach.
Allerdings hat man da zumindest für die Metapakete mit den entsprechenden Desktops nur 3 Jahre Support. Für den Unterbau 5. Oder eben Gnome mit 5 respektive 10 Jahre (Ubuntu Pro, kostenfrei aber mit Registrierung).
Ggf. einfach eine Minimalinstallation, wird eh angeboten, probieren und ggf. anstatt Firefox oder LibreOffice was leichteres nehmen.

https://wiki.ubuntuusers.de/Desktop/
 
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Habicht schrieb:
Was ich aber so wirklich übel finde, ist die "LTS-Lüge" - wenn bei der Installation die Drittanbieter zugelassen werden, ist der LTS-Status von 5 Jahren bereits Makulatur. Die Drittanbieter-Software kommt zu 100% aus den Ubuntu universe und multiverse Quellen und die haben alle keinerlei LTS-Status.
Also Main und Universe haben über Pro, welches als Privatperson nichts kostet, auch da support. Multiverse kann man natürlich nicht supporten, da das ja nicht offen ist und von anderen Anbietern kommt. Das wäre wie wenn du sagen würdest Microsoft soll jetzt Fehler in Photoshop fixen.
Ubuntu Pro extends the life of every Ubuntu LTS from 5 years of standard security maintenance for the Main repository to 10 years for the entire Ubuntu Archive (Main and Universe repositories).
https://ubuntu.com/pro

Keine Ahnung ob das in Mint irgendwie eingebunden ist aber lustig wäre das schon^^
 
wagga schrieb:
So lang es Updates gibt könnte die Version 15 Jahre alt sein.
So schaut es mal aus, dieser Update-Wahn existiert erst sein Windows 10 und muss doch gar nicht sein, wenn alles funktioniert.
Neue Features brauche ich auch nicht auf meinen Linux Systemen, sondern nur Sicherheitsupdates.

Das Problem ist bloß einige Leute haben immer die Meinung es müsste sich alles nach Microsoft drehen, tut es aber nicht!
 
Tenferenzu schrieb:
https://ubuntu.com/pro

Keine Ahnung ob das in Mint irgendwie eingebunden ist aber lustig wäre das schon^^
Eher unwahrscheinlich, aber genau wissen tu ich es nicht - aber wie in meinem ersten Post dazu erwähnt, Mint lügt da meines Erachtens die Leute einfach an, da wird suggeriert, dass das gesamte system bis zum Ende der Laufzeit Sicherheits-Updates erhält und dem ist halt nun mal nicht so. ;)

Der Puritaner schrieb:
Neue Features brauche ich auch nicht auf meinen Linux Systemen, sondern nur Sicherheitsupdates.
Und woher weißt du, dass für das von dir genutzte Programm Sicherheits-Updates ins System kommen?
 
@Habicht das kannst du über das Update Fenster erfahren das steht in jedem update mit drinnen. Beziehungsweise auch über die Versionsnummern des Programms selbst oder du installierst dir einen Paketverwalter wie Unigetui das geht auch unter Linux.
Einfach mal ein bisschen die Gehirnzellen ein bisschen anstrengen.
 
Du musst dir um meine Hirnzellen keine Sorge machen, ich frage bspw via
Code:
apt policy ffmpeg
wo ein Paket herkommt, sehe, dass es z.B. aus den universe-Quellen kommt und weiß dann auch direkt, dass Mint lügt, wenn es behauptet, mein System würde für 5 Jahre mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt.

So nebenbei, dein Klicki-Bunti-Paketverwalter hilft dir in dem Moment übrigens auch nicht weiter da ja über die Paketquellen keine aktuellere Version angeboten wird., aber du darfst das natürlich alles gerne nutzen. :P

Aber ja, du kannst einem "Dummie" wie ich es bin, bestimmt freundlich und höflich erläutern, dass ich mich irre und Mint selbstverständlich das alles selber pflegt - aber bitte mit den entsprechenden Links die auf Fakten beruhen und natürlich ohne solch ansatzweise beleidigende Aussagen wie
Der Puritaner schrieb:
Einfach mal ein bisschen die Gehirnzellen ein bisschen anstrengen.
 
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Das schön an Linux ist doch, dass es für jeden eine Distro gibt :)
 
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Habicht schrieb:
Aber ja, du kannst einem "Dummie" wie ich es bin, bestimmt freundlich und höflich erläutern, dass ich mich irre und Mint selbstverständlich das alles selber pflegt - aber bitte mit den entsprechenden Links die auf Fakten beruhen und natürlich ohne solch ansatzweise beleidigende Aussagen wie
Ich bitte dich, wir leben doch nicht mehr im Mittelalter Daten Fakten und Hilfe gibt es zu hauf und im Überfluss gibt hier ein kleiner Auszug was irgendeine KI erstellt hat.

Um herauszufinden, ob Ihr Linux Mint auf dem neuesten Stand ist, gibt es zwei Hauptmethoden: die grafische Oberfläche (Update-Manager) und das Terminal.

1. Methode: Die Aktualisierungsverwaltung (Empfohlen)
Die einfachste Methode ist die Nutzung des grafischen Update-Managers.
  • Schild-Icon: Suchen Sie in der rechten unteren Ecke der Leiste nach dem kleinen Schild-Symbol.
  • Status prüfen:
    • Grüner Haken: Ihr System ist aktuell.
    • Blauer Punkt/Punkt: Es sind Aktualisierungen verfügbar.
  • Updates durchführen: Klicken Sie auf das Schild-Icon, um die Aktualisierungsverwaltung zu öffnen. Klicken Sie dort auf den "Auffrischen"-Button, um nach neuen Updates zu suchen. Anschließend können Sie "Aktualisierungen installieren" wählen.

2. Methode: Das Terminal
Wenn Sie das Terminal bevorzugen, können Sie den Status schnell mit Befehlen prüfen.
  1. Terminal öffnen: Verwenden Sie die Tastenkombination Strg + Alt + T.
  2. Paketlisten aktualisieren: Geben Sie folgenden Befehl ein, um die Liste der verfügbaren Updates zu aktualisieren (Passwort ist erforderlich):
    sudo apt update
  3. Updates auflisten: Um zu sehen, was aktualisiert werden kann:
    apt list --upgradable
    Wenn die Liste leer ist, ist Ihr System aktuell.
  4. System aktualisieren: Um die Pakete zu installieren:
    sudo apt upgrade

3. Versionsnummer prüfen
Um zu sehen, welche Linux Mint-Version (z.B. 21.3) Sie genau verwenden, öffnen Sie das Terminal und nutzen einen dieser Befehle:
  • cat /etc/os-release (Zeigt detaillierte Infos zur Distribution)
  • hostnamectl (Zeigt Version und Kernel)

Wichtige Tipps
  • Updates vorziehen: Wenn Sie Ihr System frisch gestartet haben, ist es ratsam, einen Moment zu warten, da die Aktualisierungsverwaltung oft 10 Minuten nach dem Start automatisch nach Updates sucht.
  • Kernel-Updates: Die Aktualisierungsverwaltung warnt Sie, wenn Kernel-Updates verfügbar sind, da diese das System grundlegend ändern.
  • Timeshift: Stellen Sie sicher, dass Sie vor großen Updates Timeshift eingerichtet haben, um das System im Fehlerfall wiederherstellen zu können.
Also so schwierig ist es nicht selbst mal das Kluge Köpfchen anzustrengen.

https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Linux_Version_anzeigen_lassen
 
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Ich habe das jetzige Linux Mint schon auf meheren Rechnern und bin als Linux Anfänger sehr zufrieden,
das Linux Mint erinnert mich etwas an Windows 7 nur in modern.

Habe auch andere Linux Distributionen getestet wie Zorin,Ubuntu ...
aber mit Linux Mint komme ich am besten klar auf die schnelle was neues ist nicht nötig.

frankkl
 
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@frankkl nun ja also mit Windows 7 würde ich die Oberfläche nicht vergleichen wollen.

Aber man gewöhnt sich an so vieles in der Oberfläche und im Layout.
Startmenüs, die in der Mitte aufklappen und sich kaum verändern lassen, Datenmanager die ständig abstürzen, wenn man etwas sucht oder ewig brauchen um den Ordner Inhalt anzuzeigen.

Aber ich finde es auch mit Linux Mint auch sehr angenehm zu arbeiten.
 
Der Puritaner schrieb:
Ich bitte dich, wir leben doch nicht mehr im Mittelalter Daten Fakten und Hilfe gibt es zu hauf und im Überfluss …
Du hast das Thema nicht verstanden - woher sollen denn bspw. auf nem 4 Jahre alten Mint 21 die Aktualisierungen für Pakete aus den universe-Quellen kommen? Und nein, Ubuntu-pro gibt es für Mint nicht, somit wird "universe" nun mal halt auch nicht eingepflegt.
Und nochmals nein, nur weil dein System sagt, alle Pakete wären aktuell, bedeutet das eben noch lange nicht, dass das so ist → Mint lügt, mag vielleicht logisch klingen, ist aber trotzdem so - auch wenn es die meisten Mint-User nicht wahrhaben wollen, man erzählt den Neulingen halt gerne das 5-Jahre-Long-Term-Support-Märchen, aber dass das nur ein Bruchteil des Systemes über den gesamten Zeitraum Sicherheitsaktualisierungen bekommt, das kehrt man gerne mal unter den Tisch.

Nachtrag für die Freunde der KI. ;)

1. Universe-Repository in Ubuntu/Linux Mint


  • Linux Mint basiert auf Ubuntu. Die Softwarequellen von Mint sind eng mit denen von Ubuntu verbunden.
  • Ubuntu teilt seine Paketquellen in Main, Restricted, Universe und Multiverseauf.
    • Main: offizielle Unterstützung von Canonical, inklusive Sicherheitsupdates.
    • Universe: Community-unterstützt. Canonical liefert keine offiziellen Sicherheitsupdates, sondern die Community pflegt Pakete.

Wichtig: Linux Mint selbst übernimmt nicht direkt die Security-Patches aus Universe. Das heißt, die Universe-Pakete bekommen von Canonical keine garantierten 5 Jahre Sicherheitsupdates.

2. Linux Mint Sicherheitsupdates


  • Linux Mint liefert Sicherheitsupdates hauptsächlich für Pakete aus Main (und Mint-eigene Pakete).
  • Für Universe-Pakete:
    • Sicherheitsupdates kommen nicht offiziell für die volle 5 Jahre.
    • Mint-Nutzer müssen sich auf Ubuntu-Sicherheits-Patches oder Community-Patches verlassen.
    • Viele Universe-Pakete werden einfach auf der Version belassen, die bei der Release-Zeit verfügbar war, außer es gibt einen bekannten Sicherheitsfix, den das Mint-Team einspielt.
3. Praktische Konsequenz


Wenn du z. B. ein Programm aus Universe installierst:


  • Es könnte über die gesamte Supportdauer keine offiziellen Sicherheitsupdates bekommen.
  • Für kritische Software (Webserver, Browser, SSH) sollte man daher möglichst Main-Pakete verwenden oder selbst Updates backporten.
 
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BxBender schrieb:
Heißt das QT 4 oder so? Und die haben alles in QT3 geschrieben?
Ubuntu (klassisch GNOME) sowie Cinnamon (Fork von damaligem GNOME 3) basieren auf GTK. Qt kommt bei KDE Plasma oder LXQT zum Einsatz.
 

Habicht schrieb:
Du hast das Thema nicht verstanden - woher sollen denn bspw. auf nem 4 Jahre alten Mint 21 die Aktualisierungen für Pakete aus den universe-Quellen kommen? Und nein, Ubuntu-pro gibt es für Mint nicht, somit wird "universe" nun mal halt auch nicht eingepflegt.
Und nochmals nein, nur weil dein System sagt, alle Pakete wären aktuell, bedeutet das eben noch lange nicht, dass das so ist → Mint lügt, mag vielleicht logisch klingen, ist aber trotzdem so - auch wenn es die meisten Mint-User nicht wahrhaben wollen, man erzählt den Neulingen halt gerne das 5-Jahre-Long-Term-Support-Märchen, aber dass das nur ein Bruchteil des Systemes über den gesamten Zeitraum Sicherheitsaktualisierungen bekommt, das kehrt man gerne mal unter den Tisch.

......
.... und jetzt mal lösungsorientiert: was mache ich nun, wenn ich als Laie ein einfach bedienbares, sicherheitstechnisch aktuelles Linux haben will, ohne den neuesten Scheiss und ohne Terminal lernen zu müssen?
 
@GenieInRente
Wenn es kein Ubuntu oder Mint sein soll, dann kann man immer auch Fedora nehmen. Das ist der kleine, große Bruder von Red Hat Enterprise Linux ("RHEL", kommerziell). Was sich in Fedora bewährt, wird in RHEL übernommen.
 
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Mint funktioniert gut, aber was mir auf den Keks ging waren die Versionen die die Software ständig hinterher hing. Bei CachyOS gibt es jeden Tag Updates. und man muß nicht bespw. auf ein Firefox Update 3-5 tage warten.
 
Tenferenzu schrieb:
LMDE? Debian patcht nämlich alle Pakete und nicht nur ausgewählte.
Auch diese Annahme ist komplett falsch - non-free wird nicht von Debian gepatcht, non-free ist in LMDE aber "ab Werk" aktiviert. ;)
 
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