News Nächster Release erst Ende 2026: Linux Mint verlängert Entwicklungszyklus

Interessant. Darüber hatte ich mich gerade erst hier mit jemanden unterhalten (ich bin AH):
https://fosstopia.de/solus-keine-altersprufung-geplant/#comment-76403

Statt des Ubiquity-Installers wird auch die Ubuntu-basierte Standard-Version von Linux Mint 23 den bereits aus der LMDE-Edition bekannten Live-Installer verwenden.
Hauptsache die beheben endlich den Bug bzgl. Ventoy bzw. Opal verschlüsselte Laufwerke: Ich hatte das schon zu LMDE 5 gemeldet und der Lefebvre hatte sogar geantwortet und nach Details gefragt, passiert ist aber gar nicht: Auch bei LMDE 6 und 7 gab/gibt es den Bug weiterhin.

garfield121 schrieb:
Aber, es war immer so: Es dauert eben so lang, wie es dauert ...
Besser es ist erst fertig, wenn es wirklich fertig ist, als es wie Microsoft zu machen.

TR2013 schrieb:
Schade. Wollte mit 3 PCs nach dem Win10 Supportende im Oktober direkt auf das neueste Mint umsteigen.
Man soll besser nicht sofort auf eine neue Version aktualisieren, sondern damit 1-2 Monate warten, damit die Kinderkrankheiten aussortiert werden.

Zorin basiert auch auf Ubuntu und hinkt noch etwas mehr hinterher, aber sieht m. E. extrem gut aus und hat ein paar für von Windows Wechseler besonders hilfreiche Features, wie dass es z. B. automatisch Alternativen vorschlägt.

Hier habe ich gestern erst drei Videos gepostet, die es umfassend (auch das mit den Alternativen) vorstellen: Zorin Hattrick

Flutefox schrieb:
@TR2013 Wieso willst du dir das antun? Nutz ein Fedora mit KDE, da bist du besser mit bedient.
Und damit von den spätestens seit dem kompletten umkrempeln von CentOS immer fragwürdigeren agieren von Redhat abhängig zu sein?
 
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FrAGgi schrieb:
Wieso willst du dir das antun? Nutze lieber [RANDOM_DISTRO], da bist du besser mit bedient!
Bei jedem Linux-Thread das Gleiche :>
Es ging primär darum, dass Mint in absehbarer Zukunft nicht auf Wayland setzen wird, womit einige modernde Features keinen Einzug halten werden.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Abseits welcher Glaubenskriegsaspekte, was spricht denn gegen den Einsatz von Mint?

Bin immer damit gut gefahren.
Keine gute Wayland Unterstützung in absehbarer Zeit und leider mittlerweile teils gnadenlos veraltete Pakete.
 
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Rastla schrieb:
Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Mach ich das gleiche in Mint mit Nemo, spar ich mir mehrere Minuten an Wartezeit.
Boah, dass ist krank!

Ich bin schon seit fast 11 Jahren Xfce gewohnt und wenn ich mal LMDE mit Cinnamon nutze (ich habe schon seit LMDE 6 eine Testinstallation, um die Entwicklung zu verfolgen), empfinde ich das als etwas zäh, weil es immer wieder zu Verzögerungen von bis zu einer halben Sekunde kommen kann, bevor etwas reagiert. - Aber mehrere Minuten !?

Wenn ich mal in Windows 11 herumklicke (frisch offline installiert, weil ich nur was nachsehen oder ausprobieren will und es dann gleich wieder platt mache), ist das für mich schon fast unerträglich, da es ständig zu Verzögerungen von bis zu 1,5 Sek. kommt (per Screenrecorder ermittelt) und ich dann immer den Eindruck habe der Mausklick oder die Tastenkombination wäre nicht angenommen worden. Aber gerade dann, wenn ich es dann nochmal machen will, also wirklich denke, dass es diesmal nicht angenommen wurde, reagiert es dann endlich: DAS ist nervig!
 
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Windows kommt auch nur alle paar Jahre raus, so lang die aktuelle Version Sicherheitsupdates bekommt wäre es mir egal ob die neue Version nach 2 3 4 oder 5 Jahren raus ist.
 
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wagga schrieb:
so lang die aktuelle Version Sicherheitsupdates bekommt wäre es mir egal ob die neue Version nach 2 3 4 oder 5 Jahren raus ist.

Vor allem kann die Software bei Windows Teils älter sein wie bei diversen altbackenen Distros. Als ich 2023 bemerkt habe, dass Debian 12 neuere Pakete hat als das was ich am W10 Laptops installiert hatte, war das Argument mit den alten Paketen für mich Geschichte.

Caramon2 schrieb:
bin schon seit fast 11 Jahren Xfce gewohnt
Thunar ist aber auch bei weitem der schnellste Dateibrowser^^ Egal auf welcher Distro mit egal welchem DE, Thunar wird immer nachinstalliert.
 
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Rastla schrieb:
Allerdings, 2 Punkte die mich sehr stören an KDE.
Dolphin ist manchmal einfach langsam oder verbuggt. Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Mach ich das gleiche in Mint mit Nemo, spar ich mir mehrere Minuten an Wartezeit.
Es ist ja nicht verboten, zwei Dateimanager zu haben. Ich hab auch Nemo und Dolphin auf ein und derselben Cachy-Installation...
 
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Flutefox schrieb:
@TR2013 Wieso willst du dir das antun? Nutz ein Fedora mit KDE, da bist du besser mit bedient.
Ganz ehrlich: Finde ich nicht, ich finde KDE ist extrem Buggy. Wollte es so gerne mögen und dachte das neue KDE (im Gegensatz zu vor 10 Jahren) wäre mal stabil: aber nö. Mint ist wenigstens nicht so verbuggt. Sehe auch kein Grund, außer man brauch unbedingt Wayland.

Mint: 22.3
Kernel: 6.17 (HWE)
Mesa: 26.0.5 (PPA)
 
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Tenferenzu schrieb:
Thunar ist aber auch bei weitem der schnellste Dateibrowser^^
Mir gefallen die benutzerdefinierten Aktionen besonders. :)

Toll ist auch, dass man die dann auch in die Symbolleiste packen kann.

z. B. trimmen von externen SSDs:s. Anhang (fstrim ist in /etc/sudoers)
 

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BxBender schrieb:
Mint hat angeblich ein wahnsinniges Problem.
Was du beschreibst, klingt eher nach dem Umstieg von X11 auf wayland. Das macht bis auf ein paar Gallier gerade die gesamte Linux-Community. Die Mint-Truppe ist momentan aktiv dabei, die wayland-Unterstützung zu entwickeln.

BxBender schrieb:
Heißt das QT 4 oder so? Und die haben alles in QT3 geschrieben?
QT ist eines der zwei großen Frameworks für Desktop-Programme unter Linux. KDE setzt bspw. voll und ganz auf QT. Das zweite ist GTK und darauf setzen vor allem Gnome und Cinnamon.
Ich sehe da jetzt kein so großes Problem. Die Frameworks können nebeneinander existieren und genau das ist bei den meisten Linuxianern auch der Fall (z. B. bei mir). Mint ist hier eine der wenigen Distros, die es schaffen, die meisten GTK- und QT-Programme optisch gleich aussehen zu lassen. Jedes Framework kocht da nämlich sein eigenes Süppchen und das zu synchronisieren, ist nicht unbedingt einfach.
 
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Was mich an Mint wahnsinnig nervt, ist diese halbgare Skalierung der Auflösung. Bei bestimmten Werten wie zB 150 % wird das irgendwie berechnet, was zur Folge hat, dass der Laptop wesentlich lauter und heisser als sonst läuft, scrollen ruckelt auch etwas... unter win11 funktioniert das besser.😕
 
Das die Entwicklungsverbesserungen von Mint und deren Desktopoberfläche immer weniger werden und die Entwicklung immer länger dauert hat sicherlich mit der Abhängigkeit zu GTK und Ubuntu zu tun denn:

1.) Die Oberfläche von Mint namens Cinnamon bassiert primär auf GTK3, während die meisten modernen Linux-Distributionen und GNOME zu GTK4 migrieren, was immer mehr zu Versionskonflikte bei Systemupdates von Cinnamon und Mint erzeugen kann und wird.

2.) Die tiefe Verzahnung von Cinnamon mit GTK3 führt dazu, dass libadwaita-basierte Anwendungen nicht korrekt dargestellt oder thematisiert werden können.
GTK-Update brechen regelmäßig Cinnamon-eigene Erweiterungen, Applets und Desklets, weil diese auf veralteten API-Aufrufen aufbauen.

3.) GNOME-Anwendungen, die auf GTK4 oder künftig auf GTK5 umgestellt wurden, integrieren sich somit immer weniger in Cinnamon und verursachen visuelle Inkonsistenzen oder gar Abstürze.

4.) Das Theming in Cinnamon leidet massiv unter Deprecations in GTK, da zahlreiche CSS-Eigenschaften und Stylesheets plötzlich nicht mehr funktionieren.
Dateiauswahl-Portale und Benachrichtigungs-Systeme in Cinnamon funktionieren häufig fehlerhaft, weil GTK-Änderungen die XDG-Portal-Integration stören.

5.) Das Cinnamon-Team muss regelmäßig GTK-Pakete downgraden, um Stabilität zu erhalten, was Sicherheitsupdates verzögert, Lücken offen lässt und massiv an Entwicklungszeit und zusätzlichen Kosten verbunden ist.
Der Window-Manager Muffin ist so eng mit GTK3 verzahnt, dass eine Migration zu GTK4/GTK5 usw. immer aufwändig und fehleranfällig werden, leider.

Dies ist auch einer der Gründe warum Cinnamon mit der Umbestellung von X11 auf Wayland, HDR Support etc. nur sehr langsam vorankommt.

6.) HiDPI-Skalierung und Fraktions-Scaling in Cinnamon erzeugen dadurch Probleme durch Unterschiede in der GTK-Rendering-Engine zu neueren Versionen.

Das sind andere freie Desktopoberflächen wie KDE-Plasma, GNOME, Cosmic- und der Deepin-Desktop wie auch unfreie Desktop von Windows und Apple viel weiter entwickelt als Linux Mit Oberfläche Cinnamon.
Und diese anderen Desktop Oberflächen werden nicht darauf warten, dass Cinnamon von der Weiterentwicklung hinterher kommt.
 
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Ich weiß nicht, wo euer Problem ist, mir reicht das in der Regel pro Jahr eine Stabile Version zu haben, sofern die Sicherheitsupdates monatlich eingespielt werden, ich muss nicht alle 1/4 Jahr eine komplett neue Version haben. Hauptsache ist doch das der Computer Funktioniert wie er soll und das die Programme laufen so laufen das man damit arbeiten kann.
 
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@Der Puritaner Auf dem alten Laptop installierte ich die neuste Version wie bei Windows meist erst dann wenn die technische oder die Update unterstützung in wenigen Wochen oder Monaten ausläuft oder ausgelaufen ist.
Sehe das genauso. So lang es Updates gibt könnte die Version 15 Jahre alt sein.
 
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Naja, mir ist auch nicht wichtig, dass ich das neueste hab, im Gegenteil. Ich hätte gern einmal was bei meinen Eltern vor dem Win10 Supportende installiert und dann meine Ruhe. Deshalb etwas enttäuscht, dass ea nicht gleich ein rundumsorglos Linux sein kann, das wieder 5 Jahre unterstützt wird.

Gibt's andere Empfehlungen für mich wenn ich auf 2 alten Laptops ein einfaches Linux installieren will, wo ich nach der Installation alles bereit hab für Leute die nur Browsen und ich lamg keinen Finger rühren muss?

Und andererseits eine Empfehlung für meinen betagten Gamingrechner aus der Signatur wo ich ebenfalls nicht viel tun muss um ein bisschen Linuxgaming, Office usw. in einer für Win User nicht völlig fremden Umgebung zu betreiben? Mint war hal toll weil sämtliche Videokodex usw. schin da waren. WLAN und Drucker liefen einfach so. Einfacher als in Windows sozusagen.
 
Habe ich jetzt grundsätzlich kein Problem mit. Mint läuft auf meinem Laptop 💻 problemlos und dann update ich halt ein halbes Jahr später. Neuere Softwareversionen -- sofern erforderlich --kann man sich ja dennoch auf diverse Arten installieren.
 
Tenferenzu schrieb:
Thunar ist aber auch bei weitem der schnellste Dateibrowser^^ Egal auf welcher Distro mit egal welchem DE, Thunar wird immer nachinstalliert.
Was "Miniaturansichten für Videos" schnell laden angeht, ist Nautilus bei mir viel schneller als Thunar (Mit AMD 7800X3D und Nvidia RTX 4080). Da habe ich Zweifel, dass Thunar der schnellste Dateibrowser ist. Das habe ich letztes Jahr getestet. Kann den Test noch mal wiederholen.
Wahrscheinlich ist Thunar nicht in allen Bereichen der schnellste.
 
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Rastla schrieb:
Dolphin ist manchmal einfach langsam oder verbuggt. Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Also so etwas habe ich bisher noch nie beobachten können und ich habe einige KDE Systeme schon lange am laufen. Könnte auch ein anderes Problem im System sein was nichts direkt mit dem Dateimanager zu tun hat. Auch den Tipp von @Donnerkind mal prüfen obwohl das zumindest bei Cachy nicht voreingestellt ist.
 
TR2013 schrieb:
Deshalb etwas enttäuscht, dass ea nicht gleich ein rundumsorglos Linux sein kann, das wieder 5 Jahre unterstützt wird.
Gibt's doch!
Ubuntu LTS, wenn du willst sogar 10 Jahre. Stabiler geht nicht! 🤷‍♂️
 
Direkt Ubuntu nie probiert. Sollte ich vielleicht mal. Aber für alte Laptops? Teils 4GB RAM, Festplatte und alter Dualcore...?
 
D.S.i.u.S. schrieb:
Was "Miniaturansichten für Videos" schnell laden angeht, ist Nautilus bei mir viel schneller als Thunar (Mit AMD 7800X3D und Nvidia RTX 4080). Da habe ich Zweifel, dass Thunar der schnellste Dateibrowser ist. Das habe ich letztes Jahr getestet. Kann den Test noch mal wiederholen.
Zur Videovorschau kann ich nichts sagen, mir geht's da nämlich weniger um das Laden der Vorschau, sondern darum, dass das Programm weiter benutzbar bleibt. Die Bugs verfolgen mich nämlich schon seit ca. 2018. Mit Gnome 48 soll das ja nun endlich Geschichte sein aber das wird noch dauern bis das bei mir ankommt^^ Bei Thunar arbeitet ja die Vorschau (tumbler) unabhängig vom Hauptprogramm, was das ganze sehr snappy macht. Außerdem bin ich da schon seeeeehr skeptisch. Über die Jahre wurde nämlich schon mehrmals behauptet, dass das Problem gefixt ist... Bis ich dann meinen Smartphonebilderbackupordner drauf loslasse und Nautilus mal wieder den Dienst quittiert^^
https://gitlab.gnome.org/GNOME/nautilus/-/issues/1726
https://gitlab.gnome.org/GNOME/nautilus/-/issues/978
https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=773130
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nautilus/+bug/869793

TR2013 schrieb:
Aber für alte Laptops? Teils 4GB RAM, Festplatte und alter Dualcore...?
Offline ganz nett aber beim Ausführen des Browsers hilft dir das halt auch nichts. Moderne Websites brauchen halt leider viel Leistung, selbst mit uBlock Origin.
TR2013 schrieb:
Direkt Ubuntu nie probiert. Sollte ich vielleicht mal.
Ja, solltest du definitiv. Technische Kontroversen hin oder her, es gibt schon einen Grund, warum das die Basis für so viele andere Projekte ist. Ubuntu liefert auch schöne GUI Aufforderungen zum Updaten bzw. Upgraden auf die neue Version. Das kannst quasi der Tante vorsetzen die nur den Browser nutzt. Codecs etc. kannst bei der Installation direkt mitnehmen mit einem Häkchen. :)
 
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