News Nächster Release erst Ende 2026: Linux Mint verlängert Entwicklungszyklus

Bei den „rasanten Entwicklungen in der Linux-Landschaft“ handelt es sich vermutlich vor allem um Ubuntus Ersetzung der GNU-coreutils durch Rust-coreutils und sudo durch rsudo - bei denen es abzuwarten ist, ob sie sich durchsetzen oder Ubuntu damit eine Bruchlandung macht.

Dass Levebre hier zögerlich ist, finde ich in diesem Fall gut.
 
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Als ich das gelesen habe, war eine kleine Enttäuschung, das es jetzt länger dauert.
https://blog.linuxmint.com/?p=5019
Aber, es war immer so: Es dauert eben so lang, wie es dauert ...
 
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Schade. Wollte mit 3 PCs nach dem Win10 Supportende im Oktober direkt auf das neueste Mint umsteigen.
 
@TR2013 Wieso willst du dir das antun? Nutz ein Fedora mit KDE, da bist du besser mit bedient.
 
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Ich finde Stabilität und Langfristigkeit gut. Ich bin einfach kein Typ für Rolling Release Distributionen wie z.B. Arch. Ich selbst nutze daher auch die Ubuntu LTS Versionen. Selbst beim Firefox nutze ich freiwillig die ESR Variante. Daher ist das für mich der richtige Weg. Mag für andere Nutzer genau gegenteilig sein, auch das ist okay. Genau das ist ja das tolle an Linux: Die Möglichkeit, sich frei entscheiden zu können. Ich find Mint klasse!
 
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Aktuell gibt es Linux Mint 22.3 und LMDE 7 mit Cinnamon 6.6.x, alles kein Problem.
 
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Flutefox schrieb:
Wieso willst du dir das antun?
Abseits welcher Glaubenskriegsaspekte, was spricht denn gegen den Einsatz von Mint?

Bin immer damit gut gefahren.
 
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Flutefox schrieb:
@TR2013 Wieso willst du dir das antun? Nutz ein Fedora mit KDE, da bist du besser mit bedient.
Wieso nicht? Mint läuft für Einsteiger toll. Meine Eltern hatten es schon Jahre ohne es zu merken da sie eh nur den Browser benutzen.

Für mich als Durchschnitts-Win-User war es schon vor knapp 10 Jahren problemlos einzurichten. Es ist gleich alles da ich brauche. Perfekt.
 
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Flutefox schrieb:
@TR2013 Wieso willst du dir das antun? Nutz ein Fedora mit KDE, da bist du besser mit bedient.
Ich bin etwas zwiegespalten.
Ich habe aktuell ein Mint+Nobara+Win11 Triple-Boot System.

Win11 für FIFA. Das wars.
Mint für Desktop Steam Link Streaming zu meinen TV
Nobara (basiert auf Fedora) für den Rest.

Ich wäre an und für sich gerne auf Linux Mint geblieben, da einfach alles funktioniert hat.
Allerdings hatte ich mir eine 9070 XT gekauft und diese hat einen neueren Kernel benötigt und dieser Kernel war auf Mint zwar via Mainline installierbar, kam aber mit Bugs in Cinnamon, also na ja...
Außerdem wollte ich ein Wayland fähiges System.

An und für sich finde ich Nobara sehr gut und für einen Windows User ist es bestimmt ziemlich gut geeignet, da sogar viele der Hotkeys die man evtl. gewohnt ist funktionieren werden ohne dass man sich das alles erst customizen muss. Also bspw. Win+Shift+S für Screenshots, Win+1 bis 9 für Apps in der Taskleiste. Win+V für Clipboard Manager, etc.

Allerdings, 2 Punkte die mich sehr stören an KDE.
Dolphin ist manchmal einfach langsam oder verbuggt. Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Mach ich das gleiche in Mint mit Nemo, spar ich mir mehrere Minuten an Wartezeit.
Und ab und zu verbuggt sich Dolphin so, dass wenn ich z.B. im Firefox eine Datei gedownloadet habe und klicke auf "im Ordner anzeigen", normalerweise würde der Ordner geöffnet werden und die Datei ausgewählt sein. Und bei Dolphin ist das manchmal wenn man mehrere Fenster oder Tabs offen hat, einfach nicht mehr der Fall. Dolphin selbst bleibt dann im Hintergrund. Und wenn man das Fenster hervorholt, ist die Datei nicht ausgewählt.
Klingt zwar etwas pingelig, ist aber schon ab und zu nervig im Alltag.

Die andere Sache ist die Suche...
Ich weiß nicht warum oder was sie hier kaputt gemacht haben.
Es gibt seit ein paar Wochen/Monaten warum auch immer eine Fuzzy Search, sodass man z.B.: Forefox schreiben kann und trotzdem Firefox findet. Das ist zwar schön und gut, aber wenn ich etwas suche, dann will ich genaue Ergebnisse haben und nicht etwas ungefähr. Ich hab mir z.B. Verknüpfungen/Aliases eingerichtet, die ich mit Alt+F2 normalerweise ausführen kann in /usr/bin/beispiel - aber durch diese fuzzy search kann ich jetzt nicht mehr Windows klicken, beispiel schreiben, enter klicken. Sondern muss nachdem ich "beispiel" schreibe noch 3-4x nach unten klicken und dann "Befehl ausführen" klicken.
Vor dem Fuzzy Search update, waren genaue Ergebnisse priorisiert...
Und leider kann man diese Fuzzy Search nicht mehr deaktivieren.


Aber ja, meckern auf hohem Niveau, ich weiß...
 
Ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Der Ansatz ist doch ganz Pragmatisch. Ubuntu gibt das automatische Upgrade doch erst ab 26.04.1 frei bzw. sobald halt 26.10 draussen ist. Damit spart man sich viel Arbeit und muss nur noch schauen, dass die eigenen Anpassungen auch gut laufen. 2 Monate finde ich da ganz okay zum Austesten.
 
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Flutefox schrieb:
Wieso willst du dir das antun? Nutz ein Fedora mit KDE (...)
Wieso willst du dir das antun? Nutze lieber [RANDOM_DISTRO], da bist du besser mit bedient!
Bei jedem Linux-Thread das Gleiche :>
 
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Rastla schrieb:
Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Bei mir öffnet er ein remote Verzeichnis mit knapp 500 Dateien ohne spürbare Verzögerung.
Ich hatte mal das Git-Plugin aktiviert, was unter anderem bei jeder Datei und bei jedem Verzeichnis einen Haken eingeblendet hat, sofern die mit den Repo gesynct sind. Das hat die Performance deutlich reduziert. Teils ruckelte Dolphin sogar beim Scrollen. Ich habe das Git-Plugin wieder deaktiviert und jetzt flutscht es wieder.

Rastla schrieb:
Bei mir macht er das nicht.

Sehr wahrscheinlich läuft bei dir noch was zusätzlich, was das Verhalten und die Performance von Dolphin einschränkt. Das müsstest du mal abchecken.
 
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Rastla schrieb:
Dolphin ist manchmal einfach langsam oder verbuggt. Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht, bei meinem Screenshot-Bilderordner. Wenn der mit 2000 png-Screenshots voll ist, dauert es manchmal ein klein Wenig bis der Inhalt angezeigt wird. Aber offen gestanden ist das nichts im Vergleich zu meiner, doch recht frischen (!), Win11 Installation. Stelle ich Dolphin auf Cachy mit meinen Bilderordnern auf Windows gegenüber, geht es mir genau so wie dir auf Nobara.

TR2013 schrieb:
Meine Eltern hatten es schon Jahre ohne es zu merken da sie eh nur den Browser benutzen.
Bester Mann! :D Einfach den Ellies nen Linux untergejubelt. 😸

Mint selbst ist ein echt cooles System und vielen reicht was dort geboten wird. Aber als Zocker kann ich Arch, bzw. Cachy, garnicht genug loben. Ich hab top Performance und mehr Bildqualität bei weniger Verbrauch (vgl. m. Win11), und muss wirklich nicht lange pfriemeln oder fummeln bis ein Game sauber läuft. Zudem halte ich es extrem schlank, bastel nicht an den WMs und DEs herum, keine unnötigen Tools oder Abhängigkeiten ...

Wenn ich da an Ubuntu von vor 10/15 Jahren zurückdenke, ist der Fortschritt bei Linux allgemein wirklich beeindruckend.
Ergänzung ()

Krik schrieb:
bei jeder Datei und bei jedem Verzeichnis einen Haken eingeblendet hat
Wertvolle Info, Danke dir.
 
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"Längerer Entwicklungszyklus" und steht noch nicht fest, wann es kommt.
Da habe ich ja direkt Herzchen in den Augen :)

Ich nutze Debian "headless" auf irgendwelchen Daddel-NUCs mit Grafana, Influx - reine Spielerei. Aber die laufen und laufen.
Aber dafür macOS nebst iOS eben für Mail, Texte, bisschen Tabellen. Was man so macht.

Bin hier immer noch auf den alten Versionen, da mir die jew. v26 nicht gefallen.
HIER würde ich mir mal wünschen: Nicht jedes Jahr auf biegen und brechen, sondern dann, wenn es fertig ist.

Da gefällt mir die Linux Mint Strategie richtig gut. Vorbildlich.
 
TR2013 schrieb:
Wieso nicht? Mint läuft für Einsteiger toll.
Linux Einsteiger sollte man aber nicht als early adopter auf einen frischen Release loslassen.
Geh auf LMDE7, das ist bis dahin rockstable (ist debian ja meistens schon kurz nach Launch, danke debian!) und weit entfernt von veraltet.
 
Mint hat angeblich ein wahnsinniges Problem.
Ubuntu ist mit der Oberflächenprogrammierung komplett umgestiegen, das Team von Mint verwendet aber für alles eigene Software, die aber nun das alte System verwenden und daher nicht mehr kompatibel sind.
Hab das bei einem Profi im Video gesehen.
Wenn die also aufs neue System umsteigen wollen oder müssen, müssen die alles komplett neu programmieren, weil es keinen Konvertierer und so gibt.
Heißt das QT 4 oder so? Und die haben alles in QT3 geschrieben?
Jedenfalls betrifft das quasi alles, auch weil die überall bei den Fenstern eigene Routinen eingebaut haben, um das Design anzupassen, damit Mint halt wie Mint aussieht.
 
Kann man für Linux Mint irgendwo auch Kritik kundtun, das dann auch einer Liest der mit Mint Arbeitet ?
Mich nerft das bei Cinnamon die Knöpfe oben Rechts im Fensterrand für verkleinern, schießen irgendwie zu klein sind. Man kann alles größenmäsig einstellen nur die 3 Knöpfe nicht. Bei 20.2 gab es die möglichkeit größere nach zu installieren. Aber seit den neuen Versionen 21 und 22 gibt es die Theme Funktion für dunklere obere Leisten garnicht mehr und auch nicht mehr die möglichkeit die Mod zu installieren. Es gibt bei 21 und 22 einen gemischt Dark mode wo ein Teil dunkel ist aber die hauptfenster in der Regel hell, gefällt mir recht gut. Aber die 3 Knöpfe oben rechts, bei hohen auflösungen Katastrophe und die Desktopvergrößerung mit dem Faktor 125% oder 150% sehen unsauber aus. 200% ist wieder zu heftig ,was zur Hölle... ja ich weis Luxusprobleme :D
 
Rastla schrieb:
Wenn ich einen Ordner mit tausenden anderen Ordnern oder Dateien habe, dauert das ewig bis Dolphin diesen öffnet, man darin scrollen kann, oder Sachen markieren, oder diese Sachen dann z.B. löschen.
Geh mal in die Einstellungen → Ansicht → Inhaltsanzeige und stelle „Ordnergröße“ auf „Keine Größe anzeigen“. Vielleicht geht’s dann schneller.
 
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