NAS für Zuhause: Selbstbau oder Fertigbau? Features? Was sonst?

Also ich habe einen Qnap TS 112 und seit dem Wochenende auch eine WDmyCloud 4TB. Ich muss ehrlich eingestehen das die simple Variante von WD völlig ausreichend ist. Eigentlich ist es nichts anderes als eine netzwerkfähige Festplatte. Beim Qnap sind natürlich noch unzählige Einstellmöglichkeiten. Die WDmyCloud hat auch keinen Netzschalter. Man kann sie nur herunterfahren.

Ich war auch erstaunt das ich Blurays direkt über WLAN über die WD streamen kann. Mit dem Qnap war mir dies nicht möglich ohne das es ruckelt. Bei WD werden die Filmdateien direkt umgewandelt abgelegt um sie besser streamen zu können. Ich bin auf jeden Fall gut zufrieden mit dem Teil :). Und die 4 Tb Variante gibts bei MM für 199€ ;). Du musst halt wissen was du brauchst du willst.
 
Wie meinst das mit dem streamen der Blurays?
 
Ich hatte vorher Probleme direkt vom NAS zu streamen. Mein WLan Router ist "nur" ein 100mbit Gerät. Als die Filme auf dem Qnap lagen und abgespielt wurden hat es geruckelt. Von der WDmyCloud ist es allerdings ruckelfrei möglich. WD sowie Qnap sind Gigabitfähig.
 
WIE ich das gemacht habe werde ich nicht erzählen da wir alle wissen, dass man das eigentlich nicht soll,darf,kann. ;)
 
Ich habe die "digital copys", für welche ab und an ein code beiliegt auf mein NAS gespeichert und diese werden ruckelfrei gestreamt.
Meinst du sowas? Das streamen von HD-Inhalten?
Das mit deinen Blurays streamen verwirrt etwas...
 
Mit 1:1 BackUp meine ich natürlich nur die Daten der HDD, die ich praktisch als Datengrab nutzen möchte, das OS soll komplett auf die SSD.
Also ohne OS-Daten soll alles auf der externen HDD landen, die eben nur hin und wieder geupdated wird.

Würde sich Windows Server auch als OS anbieten (Kriege es über die Uni) oder sind die Linux-Versionen besser? Wenn ja, warum?
Wie sieht es mit Sicherheit aus? Virenprogramme? Verschlüsseln oder ist das beim Abruf von Daten zu anspruchsvoll?

Derzeit präferiere ich den Eigenbau (wäre evtl eine Ausrichtung auf mehr Medienserver sinnvoller?) oder aber die ganz einfache WD OwnCloud, wobei ich mir über deren Vor/Nacheile noch nicht ganz sicher bin...
 
Also ich würde kein Windows Server dafür nutzen.
Ich würde eine winzige SSD mit mSATA Schnittstelle nehmen und mir ein vernünftiges NAS OS raussuchen.
Kann dir aber keine Empfehlung geben.
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Mach dir auch mal gedanken über das Dateiformat und die Zugriffsberechtigungen.
Möglicherweise hast du auch ein Android oder IOS Smartphone, ein IPad oder Macbook und auch hier möchtest du ja Zugriff haben.
Die PS3 wird mit der Windowsfreigabe auch nicht glücklich.
Dafür brauchst du schon einige Dienste und diese wiederrum brauchen nicht unbedingt Windows Server.
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Für die Sicherheit sorgt dein Heimnetzwerk (Firewall, Verschlüsselung, MAC-Filter...).
 
Wie bereits angesproche, teste mal openMediaVault. Ich werde meinen Aufbau mal dokumentieren und dann hier ein kleines HowTo veröffentlichen, falls Interesse besteht.
 
Und wenn du das alles umgesetzt hast und fertig bist mit der NAS, Dir und der Welt;
dann hast du das was eine Fertig-NAS kann :D
Ein Gehäuse mit Netzteil, ein Flashspeicher mit dem NAS OS (inkl. aller Streamingdienste) und eine HDD als Datenspeicher.
Diese wiederum kann durch eine Schnittstelle per externe Festplatte erweitert bzw. gespiegelt werden...
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Wie bereits angesproche, teste mal openMediaVault. Ich werde meinen Aufbau mal dokumentieren und dann hier ein kleines HowTo veröffentlichen, falls Interesse besteht.

Sehr gerne, Interesse ist reichlich da :D
 
Hoot schrieb:
@JPG:
Leider ist es wohl nur 10/100MBit.... die ANschaffung eines GBit-LAN-Routers wäre dann natürlich eine Überlegung wert

Ich kann dir nur ans Herz legen das ganze mit GBit zu machen. Ich hab selbst nur 100Mbit und das macht echt keinen Spaß die Daten rumzuschieben. Auch wenn 2 gleichzeitig ne Blue-Ray schauen könnts dann eng werden.

http://www.amazon.de/ZyXEL-NSA325v2...id=1391527745&sr=8-1&keywords=zyxel+nsa325+v2

Ich hab mir das besorgt mit ner 3TB drin und einer als externe fürs Backup.
Bin soweit ganz zufrieden, aber auch nicht sonderlich anspruchsvoll.
 
Thema Programme:
als OS zur Zeit leider noch Win7, bin aber in einer VM am Linux testen (vor allem ob ich alles zum laufen bekomme)

für Streams (Audio, Video, Bilder) nutze ich Serviio (ist ein DLNA Server von dem her kann eig. jedes gerät drauf zugreifen)
Files einfach WinFreigabe (zu faul für mehr)
Backup mit einfachem PowershellScript

was willst du sonst noch?
 
An einer Anleitung zu deiner NAS-OS-Version wäre ich auch sehr interessiert :)

An der Hardware habe ich mal noch etwas rumgebastelt und bin mal auf diese Konfig gekommen:

1 x Western Digital WD Red 3TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD30EFRX)
1 x SanDisk ReadyCache SSD 32GB, 2.5", SATA 6Gb/s (SDSSDRC-032G-G26)
1 x Intel Celeron G1820, 2x 2.70GHz, boxed (BX80646G1820)
1 x ADATA Value DIMM Kit 4GB, DDR3-1333, CL9 (AD3U1333B2G9-2/AD3U1333C2G9-2)
1 x ASRock H81M-VG4
1 x be quiet! Pure Power L8 300W ATX 2.4 (BN220)

Habe also CPU und MoBo extra genommen - eine Kombi die ich im Luxx häufiger gelesen habe; Frage ist, ob das ganze 1. zielführend ist, 2. stromsparend betreibbar ist (Haswell ist im idle ziemlich gut, aber wie oft bekommt man das hin).
Lässt sich ein Selbstbau-NAS auch ohne Probleme als WOL konfigurieren? Dann würde man den Verbrauch nochmal etwas drücken können :)
 
Das kommt darauf an, ob es das Board unterstützt. Schau dazu in das Manual unter BIOS Wake On Events. Hinzu kommt, ob es das OS richtig unterstützt. Heute müsste meine CPU ankommen, dann kann ich mal ausprobieren, wie das ganze mit Open Media Vault läuft und gleich mal ein paar Verbrauchsmessungen machen.
 
Ok dann schau ich mal da rein!

Hast du ebenfalls ein Eigenbau-NAS?
Wie sieht deine Konfig aus?
 
Ja, ich bin grad dabei.

Altes AM3 Board mit Athlon II X2 240 und 2 GB Ram. OS kommt auf ne kleine SSD, dazu dann noch 4 x 3TB WD Green im Raid 5.
CPU wird noch untervoltet und evtl. ein Kern deaktiviert.
Soweit der Plan.

Ich teste am Anfang erstmal mit einer 2,5" HDD fürs OS und einer 3,5" als Datengrab. Wenn alles funktioniert, wie ich es mir vorstelle, bestelle ich die SSD und die WD Greens.
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So, erste Tests sind durch.

Erstmal mit einem Thermaltake 700W Netzteil, einer Samsung 2,5" HDD als OS Platte und einer 3,5" WD Blue als Datenspeicher.

Stromverbrauch:
Boot: 70W
Idle: 56W
Daten-HDD standby: 50W
Write: 59W
Standby: 3,5W
Off (WOL an): 2,5W

Mit einem effizienten Netzteil, einer SSD und einer WD Green sollten sich nochmal ~ 10W sparen lassen.

Freigabe SMB und DLNA funktionieren super. Aktuell bin ich noch am Basteln für den Auto-Shutdown. Runter fährt die Kiste, lässt sich auch per WOL wieder wecken, geht dann aber komischer Weise sofort wieder aus. Scheint möglicher Weise noch ein Fehler im Plugin zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte doch weiter oben bereits geschrieben, dass dies erstmal nur Tests sind. Wenn alles nach meinen Vorstellungen läuft, kommen 4 x 3TB im Raid 5 rein.

Die Komponenten hatte ich noch rumliegen, warum sollte ich mir also neues Zeug kaufen.
 
@SaxnPaule
Ich rede doch nicht von dir, oder bist du der Themenersteller?
Mach du nur mal dein Projekt, verbietet dir niemand.
Bei Hoot geht es um eine Neuanschaffung - bis auf das Gehäuse, wenn ich es richtig gelesen habe.
 
Ich hab seit gestern meine NAS von am Zyxel laufen, is ungefähr das gleiche wie die WD und ich hab noch 500gb Daten rübergezogen und gleichzeitig nen Film geschaut alles kein Problem. Rechner is absolut oversized ne simple NAS kann alles was du benötigst, ist Stromsparender und hat keine Probleme mit den Funktionen die du dirch wünschst.

Aber gut hatte es ja bereits in Posting #2 geschrieben...
 
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