Fireplace April 2026

NAS oder Microserver

Kyze

Commander
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Hallo Leute,

bin momentan am überlegen ob ich mir nicht endlich eine NAS zulege.

In betracht kommen dabei die Synology DS213j (ggf. die 4-Bay-Variante) und der aktuelle HP-Microserver N54L.

Wobei preislich die 2-Bay-Synology wohl gut mit dem Microserver verglichen werden kann. Die 4-Bay legt dann nochmal ein bischen was drauf.

Was ich machen will:

Netzwerkspeicher für Dokumente, Bilder, Daten im Allgemeinen
Filme, PLEX soll darauf betrieben werden

Ausrüsten werde ich vorerst mit 2 bereits vorhandenen 3TB WD Greens, auch wenn es die 4Bay-NAS oder der Microserver werden, bei denen könnte ich nachher allerdings noch etwas dazu stecken.

Werde die Platten als JBOD (oder EInzelplatten, je nachdem was gerade so geht) laufen lassen und den wichtigen Kram auf eine externe Platte sichern (USB3).

Jetzt bin ich mir nicht sicher welches ich mir holen soll. Die 2 Bay wird sicher erstmal ein gutes Stück reichen, allerdings ist das aufrüsten mit der dann quasi unmöglich. Vielleicht geht irgendwann nochmal 4TB-Platten, aber viel Luft ist nicht mehr.

Der Microserver bietet den Platz, ist aber wahrscheinlich mit mehr DIY-Arbeit verbunden, bis damit ein brauchbares System zustande kommt. Verbraucht ein bischen mehr Platz und wahrscheinlich mehr Strom, ist allerdings für den gleichen Preis ein größeres System, welches auch noch mit 2 zusätzlichen Platten bestückt werden kann, wenn benötigt.

NAS:
+Klein
+Sparsam
+Fertiges System
+Installation über Paketmanager
-Nicht aufrüstbar

Microserver
+Aufrüstbar
+stärkere Hardware (?)
-günstiger Preis
-DIY-Arbeit
-etwas Kostenintensiver im Betrieb

Irgendwie tendiere ich momentan mehr zur NAS, hier ist das ganze schon fertig zum benutzen und wird auch eine ganze Weile in der Konfiguration laufen, der Größte Punkt der mich den Microserver anschauen lässt ist im Endeffekt die Erweiterbarkeit im Sinne der Festplatten.

Jemand Anregungen/Ähnliche Entscheidung durchlebt ?
 
Stand vor der Entscheidung und habe mich für die DS213 entschieden.

Vom Funktionsumfang her entspricht sie alles was ich machen wollte, jedoch mit geringerem Wartungs und Konfigurationsaufwand. Ich meine, ich kaufe mir eine NAS, damit sie steht und tut... und nicht zum ständigen nachfrickeln, updaten, tunen.

Im Moment betreibe ich die NAS mit einer 3TB WD Red und falls ich mal mehr Platz brauche, packe ich die neue Platte in den 2. Slot und spiegele das ganze einmal... Wenn du schon 2 Platten hast, würde sich eine 4 Bay NAS eher anbieten.
 
Ich habe den HP Proliant MicroServer N54L als Übergangsserver für eine Migration meines alten Selbstbauservers gekauft und würde diesen jedem "billigen" 4-Port NAS vorziehen. Ich habe meinen mit einer Highpoint 2-Port SATA-Karte, einer USB3.0-Karte und zwei 4GB ECC-RAM Modulen aufgerüstet. Im DVD-Laufwerksschacht arbeiten zwei 500GB 2,5" HDDs im RAID1 als Systemplatte. In den 4 Laufwerksschächten habe ich 4x3TB Festplatten in zwei RAID1 als Datengrab. Das Ganze läuft unter Windows Server 2012 + Hyper-V. In einer virtuellen Maschine habe ich einen weiteren Windows Server 2012 mit Exchange Server 2013.

Mein Server benötigt im Durchschnitt 45-55 Watt und ist SEHR leise. Ich war am Anfang auch skeptisch, aber das Ding ist für das Geld echt nicht schlecht. Die neue Generation hat mehr Power, aber leider ein paar andere Einschränkungen.
 
4Bay kostet ja wieder etwas weniger als das doppelte, obwohl ich das auch nicht scheuen würde, bin mir nur noch nicht sicher wann ich dann weitere Platten dazu stecke, bzw. wie lange die 6TB reichen.

Server ist ja sowohl was Platten angeht als auch den RAM (wahrscheinlich ziemlich irrelevant) angeht aufrüstbar.

Welche Modelle kommen denn bei QNAP in diesem Preis und Leistungsbereich in Frage ? (Blicke bei den Modellen nicht so ganz durch)

EDIT: Antwort auf weitere Beiträge

Die NAS von QNAP/Synology würde ich auf anhieb erstmal nicht als "billig" bezeichnen, das Microserver genug Leistung für Windows-Server&Virtualisierung hat hätte ich erstmal nicht gedacht, ist durchaus auch interessant!
 
Zuletzt bearbeitet:
@CapFuture: Wie, wenn du Platz brauchst, steckst eine 2. Disk ein und spiegelst?! Dann hast du doch nicht mehr Platz?!

@ Rego: Sicherlich ist dein Server viel stärker, aufrüstbarer, usw, aber ich denke für seinen Bedarf erst mal auch zu viel des guten.. So ein kleines NAS braucht übrigens ca 5-20 Watt, je nach Last und HDDs.
Beim Server sollte man dann auch die Windows Lizenzgebühren bedenken, wenn es ein Redmond OS sein soll.

@ Kyze: Im Prinzip kannst du von 6 auf 8 gehen wenns soweit ist, evtl. sogar mehr wenn die Platten bis dahin weiter sind und kompatibel. Wobei der Sprung von 6 auf 8 ja nun auch nicht so viel ist.
Wieviel GB/TB hast du denn aktuell und wie viel kommt immer ca dazu?

Ja bei Platten ist der Server im Vorteil, vor allem bei dem 2bay NAS. Beim RAM ist das denke ich relativ egal, die NAS Hersteller bauen ihre Sachen für den RAM der da ist, wenn du nicht in 5 jahren das neueste da drauf haben willst und zuviel Addons da draufhast, sollte das auch in 5 Jahren noch reichen.

Wird dein NAS eher durchlaufen oder willst du ihn per WOL aufwecken z.B.?
Geht auch USB2.0, dafür eSATA?
http://geizhals.de/?cmp=612620&cmp=826507&cmp=586325&cmp=915861

Sowas gibts übrigens auch als Erweiterung für NAS:
http://geizhals.de/synology-dx213-a848344.html
http://www.synology.de/products/product.php?product_name=DX213&lang=deu
 
Zuletzt bearbeitet:
@DDD: Den grössten Verbrauch an einem NAS haben die Platten. Ich habe extra den Durchschnittswert bei laufenden Platten (inkl. Zugriffe) angegeben. Die 3,5" 7200RPM Platten benötigen je ca. 7 Watt. Die 2,5" mit 7200RPM benötigen ca. 4 Watt. Das sind ca. 36 Watt für die Platten und somit nur noch 9 bis 19 Watt für das restliche System. Ich finde das im Vergleich zu einem "dummen" NAS sehr gut, vorallem in Hinblick auf Erweiterung der Schnittstellen (USB3.0, eSATA, usw...) und Netzwerkspeed (ich bekomme bei großen Dateien ca 100-110 MB/s). Natürlich hat man etwas mehr Aufwand als bei einem NAS.
 
Zuletzt bearbeitet:
9 Watt ist schon recht wenig, was ist da für ein Netzteil verbaut?
Speed bekomme ich mit QNAP mit einer HDD folgendes über GBLAN:

Windows Filetransfer (Samba)
lesen: 92MB/s
schreiben: 57MB/s

Linux Filetransfer (NFS)
lesen: 103MB/s
schreiben: 53MB/s

Das ist es ja, man ist viel flexibler mit nem Server, aber das verleitet und verpflichtet dann in gewissen Maße dann auch mehr dort zu machen. Nicht jeder hat vielleicht die Zeit und Lust dazu.

p.s: hehe, Insider-Nummern in der Sig? :) Viel Erfolg ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte den DS213 für erweiterte Verwendung wie z.B. für Plex für grenzwertig. Gibt es nur einen Client ist es in Ordnung. Sollen aber mal zwei/drei Clients gleichzeitig auf den NAS zugreifen und dabei noch ein Film gestreamt werden können, sieht es eher düster aus. Wie man den Geschwindigkeitsdaten entnehmen kann, schafft das Gerät "nicht einmal" 1GBit schreibend.
 
Hier übrigens Live Demos:
http://www.qnap.com/de/index.php?lang=de&sn=3545
http://www.synology.com/products/dsm_livedemo.php?lang=us

Wo limitiert denn der Plex auf dem 213? Beim umcodieren vom Film bei der CPU oder weil er die Daten nicht schnell genug von der Disk lesen kann?

Schreibend ist ja meist auch nicht so zeitkritisch.

@ kyze: Wieviel clients sollen denn drauf zugreifen gleichzeitig?

Edit: Was gefunden zum transcode:
http://wiki.plexapp.com/index.php/F...lex_Media_Server.2C_but_I.27m_really_not_sure...

Be an ARM supported model (currently only the ReadyNAS and Synology ARM models). Note that ARM models do not support transcoding at all, and likely never will.

Edit2: Wenn der Plex transcodieren soll, bleibt wohl nur ein "teures" x86 nas oder der Server. Oder du legst dir einen HTPC an, der den Film selber wiedergibt ohne Plex transcode.
 
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Für einen Nutzer limitieren tut da noch gar nichts. Wenn jedoch mal ein Client was kopiert (schreiben oder lesen), dann ist der Prozessor am Limit (deswegen auch die Limitierung auf 60 MB/s schreibend). Entsprechend Rechenleistung ist für den Einsatz für Plex zu diesem Zeitpunkt übrig (+ Ausgabe der Daten an den Streaming Client): gar keine.
 
Bei mir nähert sich die erste Platte dem Ende, ist also gut was dabei, wobei das Wachstum nicht ganz so schnell ist.

eSata bringt mit leider wenig, ich habe hier meine "alte" 1,5TB externe die ich zur Sicherung nehmen würde, da wäre mir USB3 lieb, für die Sicherung wird aber auch USB2 noch reichen.

Wenn es nach mir geht würde ich sie entweder aufwecken, oder per Schedule laufen lassen (meinetwegen von 1000 bis 2400 werktags, 1000 bis 0200 Wochenends).

Reiner Datenzugriff wird denke ich auf 1, maximal 2 Personen gleichzeitig kommen, Streaming ähnlich.

Die Meinungen scheinen ja dann doch fast eher zur 4Bay zu tendieren, was kommt denn da von QNAP der 413j gleich ?
 
@ andy_0: Das Problem wird aber dann alle ARM NAS im Einsteiger Bereich betreffen sicherlich, oder?

@ kyze: lies nochmal oben alles durch, habe paarmal nacheditiert, u.A. auch Links zu gh.de mit vers. NAS Geräten.
411j fliegt schon mal wegen fehlendem WOL raus.
http://www.synology.com/support/faq_show.php?lang=us&q_id=437

Je nachdem wie lange dir die 3 restlichen TB noch langen würde ich entweder 2 oder 4 bay gucken.
Wenns ein Jahr langt, dann bringts nix mit dem 2 bay. Wenns 3-4 Jahre langt, dann schon eher.
Bis dahin sollte man die HDDs eh mal tauschen, und dann kann man 2 x 4 oder was es dann gibt
einbauen, bzw. eine Extension.
 
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Das Problem betrifft alle kleinen Prozessoren inklusive Atom Prozessoren. Bei modernen AMD E-350 oder Intel Atom Dual Core sieht etwas anders aus, aber auch diese limitieren ein NAS in einem GBit LAN da CIFS bzw. Microsoft SMB (außer jetzt auf Windows 8/Server 2012) nicht Dual Core fähig ist.
 
@ DDD: Ich schreibe auf den Server mit 100-110 MB/s, obwohl der Server ActiveDirectory, DNS, WINS, DHCP, Fileserver, Printserver, Hyper-V mit Exchange 2013) ziemlich ausgelastet ist.
 
Es ist ein 150 Watt Netzteil verbaut. Ich hatte die letzten Wochen ein Strommeßgerät zur Überwachung verwendet.
 
Die DS411 fliegt eh raus, denn die ist laut dem Geizhals vergleich in sämtlichen Bereichen (einschlißlich Preis) der aktuelleren 413j unterlegen.

Wenn es dann am ehesten am Prozessor hakelt, wäre dann ja nurnoch die DS413j und die TS-420 im Rennen.

Die erweiterung sieht übrigends sehr intressant aus, vielleicht als Backup einen Blick wert!

Wie läuft denn Plex ohne Transcodierung dann ?
(Habe es momentan auf meinem Rechner laufen, da läuft natürlich alles ohne Probleme)
Wie äußert sich denn die fehlende Transcodieren, bzw. welche Funktionen fehlen dann ?
 
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