NAS oder Microserver

Na ja, wenn man im BIOS nichts machen will dann ist MSI wohl besser, aber ansonsten würde ich Asrock nicht generell ausschließen.
Wobei, viel Sparen tut man bei Asrock in dem Fall auch nicht: http://geizhals.de/?cmp=746903&cmp=747513

@ rille: Er hat momentan nur 2 Platten, wird mit 4 lange auskommen, 6 hätte er, das reicht dann doch denke ich?!
 
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Nochmal bearbeitet: https://geizhals.de/?cat=WL-342137

Netzteil getauscht, Mainboard ist nun eines von MSI.

Zumindest laut gh sind alle MSI Boards mit 8x SATA dann ATX, worauf ich nur ungern gehen mag.
Boards mit 8x SATA gibt es wiederum fast nur von ASRock, bzw. ein ausreißer von Gigabyte.

Falls es mit den 6 Irgendwann nicht mehr reicht, habe ich ja noch PCIe-Plätze für Erweiterungskarten die mir weitere Ports verschaffen würden.

EDIT: gehen mir bei mehr Platten nicht zuerst sowieso die SATA-Anschlüsse vom Netzteil aus ? Oder wird da Adaptiert (von PCI ?)?
 
@DDD
Wenn es fürs gleiche bzw. sogar weniger Geld auch ein Board mit 8xSATA gibt, warum sollte man dann eines mit nur 6 kaufen?


Gibt es auch einen Beleg, dass das MSI-Board sparsamer ist?
 
Ja gibt es, schau dir Testberichte an (vlt. auf ht4u.net, xbitlabs.com, ...). Es sind übrigens nicht nur deren Mainboards, sondern z.B. auch deren Grafikkarten.

Hier mal ein Vergleich zwischen verschiedenen Mainboards (http://www.xbitlabs.com/articles/mainboards/display/msi-x79a-gd65-8d_9.html) auf Sockel 2011 damit man sehen kann, wie viel Strom man sich alleine durchs Mainboard sparen kann. Hier (http://www.xbitlabs.com/articles/mainboards/display/msi-z77a-gd65_9.html#sect0) Vergleiche für Sockel 1155 und hier (http://www.xbitlabs.com/articles/mainboards/display/msi-fm2-a85xa-g65_9.html#sect0) für FM2. Hier ein Vergleich für das MSI H77MA-G43 (http://uk.hardware.info/reviews/290...ordable-ivy-bridge-systems-energy-consumption).
 
rille schrieb:
@DDD
Wenn es fürs gleiche bzw. sogar weniger Geld auch ein Board mit 8xSATA gibt, warum sollte man dann eines mit nur 6 kaufen?
Gibt es auch einen Beleg, dass das MSI-Board sparsamer ist?

Weil NUR 6 schon sehr viel sind und wahrscheinlich das ganze Mainboard Leben lang bei ihm ausreichen.
Die einzige Sinnvolle Alternative ist wohl das Board - http://geizhals.de/asrock-h77-pro4-m-dual-pc3-12800u-ddr3-90-mxglm0-a0uayz-a746897.html
Die B75 können ja kein Hardware Raid.

MSI Boards sind eig. mit Intel zusammen schon seit Jahren (Ab H67 ca) mit die sparsamsten.
Die H87 sehen auch schon mal nicht schlecht aus:
http://www.vdr-portal.de/board18-vd...119657-neuer-pc-mit-haswell-auf-msi-h87m-g43/
 
Hardware Raid kann keines der Mainboards. Das FakeRaid, welches die Boards anbieten, sollte NICHT verwendet werden. Es ist stark zu empfehlen auf das Software Raid des Unix oder Linux Betriebssystems (bei Installation oder später über das Interface des NAS OS) zu setzen.

Da fällt mir ein, über das OS wurde noch gar nicht gesprochen? Ich empfehle da OpenMediaVault oder FreeNAS. Dafür sollte es (vermutlich) ausreichend Plugins für Zusatzanwendunge wie z.B. Plesk Server geben.
 
Wenn sich der TE sicher ist, das 6 reichen, ist es ja ok ;)

Ob man jetzt das Fake-RAID des Chipsatzes oder gleich Software-RAID nimmt, dürfte keinen großen Unterschied machen. Software-RAID ist sogar besser, da nicht an den Chipsatz gebunden.


@andy_0
Eigentlich ist nur der letzte Test interessant, da dort auch normale Boards getestet wurden. Asrock ist aber leider nicht dabei ;) Ich habe auf die Schnelle das hier zum Asrock B75 Pro3-M gefunden: http://www.hardwareluxx.de/community/f84/alltagstaugliche-desktop-systeme-mit-10w-idle-verbrauch-inkl-llano-fm1-beispiel-799083-31.html#post19061332.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dein Link führt mich leider nur auf die Startseite des Hardwareluxx Forums.

Die anderen Tests sind durchaus auch interessant, dort werden nur "normale Boards" getestet, wobei die 2011er Boards wegen dem Sockel uninteressant sind. Fakt ist, dass MSI sehr häufig mit den niedrigsten Stromverbrauch (z.B. auch bei Intel Atom und AMD E-Systemen) aufweist. Deswegen ist der Hersteller eine gute pauschale Empfehlung.
 
Das man Boards undervolten kann ist mir klar. Ich kenne auch die Messungen aus diesem Thread, die im übrigen für alle möglichen Boards durchgeführt werden. Der normale Nutzer möchte wird das in der Regel nicht machen. So viel Sinn macht es manchmal auch nicht, da ein gutes Board bereits näher an den undervolting Wert herankommt.
 
Openmediavault schaue ich mir mal an.

Über ein Raid habe ich mir noch keine großen gedanken gemacht, war allerdings noch nie ein großer Fan der onboard-RAIDs.

6 Ports werden für den Anfang gut reichen, für alles was danach ja noch fehlt gibt es dann erweiterungskarten (Obwohl ich eh nur für 6 3,5er Platz im Gehäuse habe).
Wenn es da dann auch knapp wird, wirds wahrscheinlich eh zeit für eine neues NAS.

Undervolten wäre auch nicht so wild, das macht man ja auch nur ein mal.
 
FakeRaid ist zu unzuverlässig. Du bist abhängig vom Mainboard und dessen Umsetzung, welche jedoch proprietär ist. Geht dein Mainboard kaputt, kannst du die Festplatten im Raid vlt. nicht mehr mounten (außer du findest das selbe oder ein ähnliches Modell noch einmal). Wegen der proprietären Software weiß man auch nicht, was Hersteller x mit Bezeichnung y meint, was im Schadensfall zu Problemen führen kann. Das alles für eine Technik, was dir also keinen Vorteil bringt (FakeRaid ist ein Software Raid, belastet die CPU und ist damit nicht schneller als "reguläres" Software Raid), dich jedoch in der Flexibilität, Sicherheit und evtl. im Schadensfall limitiert.

Zusammen gefasst kann man von FakeRaid nur abraten. Bei Bedarf setzt man auf ein ordentliches unixoides Software Raid, das funktioniert auch bei jedem anderen unixoiden System, wenn du die HDDs an einem anderem PC wiederherstellen musst.
 
Wegen der proprietären Software weiß man auch nicht, was Hersteller x mit Bezeichnung y meint, was im Schadensfall zu Problemen führen kann.
Hätte eig. erwartet dass z.b. alle Serie7 Boards von Intel damit kompatibel sind und man somit maximal auf eine Chipsatzgeneration fixiert ist.
So ist das natürlich nichts, zumal es ja auch keinen weiteren Vorteil hat:
FakeRaid ist ein Software Raid, belastet die CPU und ist damit nicht schneller als "reguläres" Software Raid

Danke für die Erklärung!
 
Hi,
hab seit kurzem auch den HP Microserver N54L daheim laufen und würd ihn jederzeit wieder einer anderen Lösung vorziehen.
Den Ausschlag gegeben hat für mich aber die Möglichkeit des Remotemanagements per vKVM über die Zusatzkarte! Der Stromverbrauch ist mit 28W Idle/47Watt load auch nicht zu verachten und ich hab keine extra Steckernetzteile für externe Platten mehr, da alles rein passt. Der Microserver steht bei mir inkl USV im Flur und ist dort quasi kaum zu hören.

Ich finde man hat einfach mit dem Würfelchen die meiste Freiheit zu machen was man will und ist nicht auf eine "Sandbox" im NAS angewiesen. Ich installier meine Treiber etc selbst und brauch mich nicht auf die "Sachen" verlassen, die andere dort für mich eingestellt haben, oder mich an irgendwelche unlogischen configs oder backends zu gewöhnen/einzulesen...

Ich betreibe den Microserver mit Windows 7 Professional x64 mit MOD-Bios für AHCI auf dem internen SATA Port. Fürs OS eine Samsung 840 120GB SSD auf eben diesem Port. Dazu 4GB DDR3-1333 (non-ECC)

Ansonsten in den 4 Schächten sind jeweils HDD´s mit 7200upm -> 1,5/ 1,5 / 2 / 4 TB -> 9TB gesamt storage.
Alles komplett per TrueCrypt verschlüsselt. Die "backupwürdigen" Daten im storage werden per Software dann regelmäßig und automatisch untereinader gesynct.

Laufende Server-Dienste:
- FTP
- TS3
- HTTP
- MySQL
- hMailer inkl Roundcube Webmail
- BIND (DNS-Server)
- PS3-Mediaserver

 
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Per FreeFileSync und Taskplaner.
 
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