NAS oder Microserver

Ja, wobei wenn dir der Plex und das Transcoding so wichtig ist, reicht wohl auch dort und beim server die CPU nicht aus?!
Da würde ich mal die Plex FAQ lesen

http://wiki.plexapp.com/index.php/F...AS#What_is_transcoding.2C_and_do_I_need_it.3F

How can I tell what speed CPU the NAS needs to have in order to transcode the type of media that I want to watch?

The higher the resolution and the higher the media bitrate the faster the CPU will need to be. As a very general minimum, Plex recommends the following:

At a minimum, a Core 2 Duo 1.6ghz CPU

For 720p transcoding, a Core 2 Duo 2.0ghz CPU

For 1080p transcoding, a Core 2 Duo 2.4ghz CPU
 
Auch wenn du das nicht möchtest, ich würde dir trotzdem zu einem Selbstbau-NAS raten, da du dann absolut skalierbar bist, was deine Storage-Anforderungen angeht.
Klar ist meine Konfiguration nicht so sexy wie ein Synology oder ein Microserver, über lange Sicht, hast du daran allerdings mehr Freude.
Das System skaliert von 6 - 15 TB (mit 3 TB Platten, die aktuell den besten Preis pro TB haben).
Man kann mit 3 Platten im RAID 5 beginnen und bei Bedarf bis zu 3 weitere Platten hinzufügen (auch mehr falls man noch einen SATA Controller auf das Board steckt).
Der gewählte Celeron übertrifft die Transcoding Anforderungen von PLEX.
Als Betriebssystem würde ich dir dann Nexentastor empfehlen, recht verständliche GUI und absolute Mega-Performance was NAS Funktionalität angeht (Ist ein professionelles Produkt welches bis 18 TB Storage auch in einer kostenlosen Community-Edition erhältlich ist).
Ansonsten gibt es noch weitere Alternativen wie z.B Openfiler oder FreeNAS, die ebenfalls einfache Benutzung der Platten als Netzwerkspeicher gewährleisten.
Meine Erfahrung bei "von der Stange" gekauften System, egal ob QNAP, Thecus, Synology etc. Allesamt taugen nur bedingt bis gar nichts.

Ich habe dir bei Geizhals mal eine Wunschliste veröffentlicht:
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-341763

Das überdimesionierte Netzteil habe ich nur gewählt, da es 6 SATA Anschlüsse hat und Kabel-Management, eventuell findet man an der Stelle was besseres, in der Region 200 - 300 Watt (wobei wahrscheinlich sogar ca. 150 Watt ausreichen, unter Vollast verbraucht dieses System nicht mehr als ca. 80-90 Watt) und besserer Verlustleistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kyze
Wie viele Festplatten du letztendlich verbauen können willst, musst du schon selber wissen. Bei 4 Platten ist der N54L günstiger und auch leistungsfähiger. Klar muss man dann das Betriebssystem selber installieren, das macht man aber auch nur einmal.

Man kann auch selber ein System zusammenstellen. Ein Celeron G1610 ist sehr sparsam, preiswert und reicht von der Leistung her aus. Ab ca. 55 EUR bekommt man schon µATX-Mainboards mit 8 SATA-Anschlüssen und kann so problemlos auf 8 Platten aufrüsten. Insgesamt dürfte man mit 200-250 EUR (ohne PLatten) locker auskommen. Ein NAS für 8 Platten geht bei ca. 700 EUR los ;)


Ergänzung: Der Vorschlag von moellers_oma ist IMHO verbesseungswürdig. Die T-Version lohnt sich nicht, der normale Celeron G1610 ist auch sehr sparsam, hat aber etwas mehr Leistung. Beim Mainboard kann man auch noch ein paar EUR für z.B. das ASRock B75M R2.0 oder ASRock B75 Pro3-M mit jeweils 8xSATA drauflegen. Das Netzteil ist auch eher nichts. Ein be quiet System Power 300W reicht auch und ist recht leise und hat ordentliche Technik verbaut. Das Gehäuse ist dann wieder Geschmackssache bzw. ist hier wichtig, wo das Teil mal stehen soll. Wenn es auch leise soll, ist so ein billiges Gehäuse eher nicht geeignet. Da sollte man schon was mit ordentlicher Festplattenentkopplung kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
2 Platten werden gleich zu beginn eingebaut, ich denke mit 4 würde ich erst mal eine ganze weile auskommen.

Wenn es ein Eigenbau wird, dann höchstens mATX, einen großen Tower möchte ich ungern noch hier hinstellen.

Da sieht es dann (im vgl. zur NAS) Stromtechnisch auch eher mau aus nehme ich an.
 
Stromtechnisch liegt ein mATX Asrock mit einem guten ATX NT bei ca 20-25W nur fürs System, plus HDDs.
Da sind fertige NAS oder der Microserver wohl im Vorteil, aber zu schwach für Plex Transcode.
Du kannst auch ein Pico einsetzen beim selbstbau, das kostet aber auch nicht wenig und hat andere Nachteile,
dann kommst du aber evtl. auch 15W runter im idle ohne HDDs.

Ich denke du solltest erstmal entscheiden ob das NAS/Server das Transcodieren übernehmen soll oder nicht.
 
So wie ich das Transcodieren verstanden habe, wäre beim wegfall die passenden Codecs auf den Rechnern die sich das anschauen wollen nötig.
Über Codecs habe ich mir bisher noch nie gedanken gemacht, da ich durchweg einfach den VLC nutze.

Ich denke wenn ich das Transcodieren einfach weglasse, muss ich meiner Familie je eines der Codec-Packs installieren.

Wenn das alles ist, und der Stream über die Weboberfläche dadurch nicht wegfällt brauche ich das transcodieren nicht auf der NAS, dann ist der kleine Aufwand okay und ich habe auf der NAS nur den Mediaserver und die Daten.
 
Habe selbst:

Synology DS 713+:
2 x 3 TB (Seagate ST3000DM001)
Leistungsaufnahme an der Steckdose gemessen: 32 Watt

Homeserver:
Intel Pentium G2020T
ASRock H77 Pro4-M
G.Skill 2 x 4096 MB DDR3
Samsung 830 Series 256GB
4 x WD RED 3TB

Obwohl das Netzteil (Cougar S 700) übelst überdimensioniert ist,bin ich mit gemessenen 45 Watt an der Dose,verhältnismäßig gut dabei.

Ein Homeserver ist flexibler im aufrüsten,auch bei der Software hat man viel mehr Möglichkeiten.
Das Ding einzurichten ist auch kein wirklicher Aufwand.

(Das Netzteil wurde aus einem älteren System übernommen,ein neues NT würde sich kaum lohnen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Kyze schrieb:
So wie ich das Transcodieren verstanden habe, wäre beim wegfall die passenden Codecs auf den Rechnern die sich das anschauen wollen nötig.
Über Codecs habe ich mir bisher noch nie gedanken gemacht, da ich durchweg einfach den VLC nutze.

Ich denke wenn ich das Transcodieren einfach weglasse, muss ich meiner Familie je eines der Codec-Packs installieren.

Wenn das alles ist, und der Stream über die Weboberfläche dadurch nicht wegfällt brauche ich das transcodieren nicht auf der NAS, dann ist der kleine Aufwand okay und ich habe auf der NAS nur den Mediaserver und die Daten.

Hier 2 Erläuterungen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Transkodierung

What is transcoding, and do I need it?

Transcoding is the process of converting media from one format to another. Normally when trying to play a media file that is in a format not supported by a given playback device it will simply stop and say it cannot play it. With Plex, it will still play, and that is due to the transcoder. When playing media on any device with Plex, the following process happens:

When adding media to a Plex library, Plex will analyze the media and detect its format and details of the media such as encoding, bitrate, etc.

When playing the media on a client device, the Plex software installed on the client device tells the server what formats it can support

If Plex detects the media format is compatible with the client device it will send it the media "as is". If the media is not compatible, Plex will automatically transcode it into a format that is compatible

The media will then play on the device, and continue playing as long as the CPU doing the transcoding is fast enough to transcode the media at a rate that is equal to or faster than it is being watched

Mit welchen Geräten willst du die Filme abspielen? TV? Dann müssten manche Filme halt evtl. am Plex transcodiert werden in ein anderes Format was der TV versteht. Für einen PC brauchst du gar nichts zu transcodieren, das kann er selber abspielen ohne transcodierung.

Du brauchst für PCs nicht mal einen Medienserver, richtest einfach die NAS Freigaben als Laufwerke ein und greifst einfach drauf zu, wie auf eine andere HDD.

@ 0815-Typ: Bei beiden Messungen waren alle HDDs nicht im idle Modus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vom Verbrauch her nehmen die sich dann noch weniger als ich dachte, preislich komme ich wahrscheinlich auch gut weg.
Ich habe noch DDR3 RAM und ein (überdimensioniertes) 700W bequiet da.
dann suche ich mir zum G1610 noch ein passendes mATX und Gehäuse aus,
dann fahre ich damit wahrscheinlich ganz gut.

Vielen Dank an euch alle, für die Rege beteiligung!
 
Kannst theoretisch auch ITX nehmen, wenn du nur 4 SATA brauchst:
http://geizhals.de/?cat=mbp4_1155&x...2_Thin-Mini-ITX%7E522_%B5ATX%7E544_MSI#xf_top

Gibt auch ITX mit einem integriertem NT, wo du dann nur noch ein Notebook NT anschließt:
http://geizhals.de/intel-executive-series-dq77kb-dual-pc3-12800s-ddr3-boxdq77kb-a765387.html
Nur dann passt dein RAM und NT nicht mehr. Wobei das 700er BQ eh total überdimensioniert ist.

@ moellers_oma: Die genannten OS, kann man die evtl. auch von einem schnellen USB3.0
Stick mit 16GB oder so booten?
 
Der Vorteil von Plesk ist es ja, dass die Mediendatenbank global vom Server verwaltet wird und die Clients (Plesk Clients) diese dann auch nutzen können. Transkodierung dient dem Zweck Clients zuzuspielen, die z.B. nicht die Rechenleistung haben ein H.264 Video zu dekodieren (Smartphone, ...). Für den Einsatz auf großen Clients ist es auch gar nicht sinnvoll, da die Bildqualität leidet.

Jeder halbwegs moderne PC kann H.264 Video abspielen, über die Codecs musst du dich auch nicht kümmern. Entweder du umgehst Plex über die Netzwerkfreigabe und VLC als Player sowieso oder du verwendest ein Plesk Client zum abspielen, welche alles integriert haben sollten.

Ergo: Transkodierung fällt aus, außer du möchtest auf Handys streamen.

Beim Selbstbau empfehle ich MSI Boards, der Hersteller stellt häufig Hardware mit geringer Leistungsaufnahme her. Bei Verwendung von Unix oder Linux Software Raid am besten nicht unter 8GB RAM. Ich würde eher zu einem kleineren Netzteil raten, das 700W BeQuiet ist so hoch dimensioniert, dass es im unteren Bereich zu ineffizient arbeitet.
 
Der große Vorteil von PLEX ist die gute Weboberfläche mit den schön sortiert, benannt und bebilderten Filmen, da kann man viel schöner aussuchen welchen man sich gerade ansehen möchte.

Geschaut wird momentan ausschließlich auf Rechnern, alle i3 und aufwärts.
Hier möchte ich aber auch nochmal unseren Phillips-TV einbringen, habe ich bisher aber noch nicht getestet.
Dafür wiederum wäre das Transcodieren intressant.

RAM habe ich sogar 8 GB da, daran wird es nicht mangeln.

Ist denn die Verlustleistung des 700W Netzteils so groß dass es die Kosten eines Neuen rechtfertigt ? (~30-40€)
Sah jetzt bei 0815-Typ nicht so wild aus, da lag der Server nur wenig über der 2Bay-NAS und er hat ebenfalls ein 700W NT.
 
Der Vorteil von Plex ist die Server/Client-Architektur. Willst du nur Bildchen, kannst du auch auf XBMC auf den Clients setzen.

Der Philips TV ist entweder ein Plex Client (dann wäre Transcoding evtl. interessant, wobei moderne TVs auch die modernen Codecs unterstützen sollten), oder er kann gar nicht auf die Plex Daten zugreifen. Dann wäre er bestenfalls ein DLNA Player, der auf die Serverfreigabe via DLNA zugreift.

Im unteren Bereich arbeiten Netzteile häufig nur mit deutlich geringeren Effizienz, umso größer das Netzteil umso geringer die Effizienz. Genaueres kannst du in Netzteiltests (z.B. für BeQuiet) auf Computerbase anschauen.
 
Der Vergleich von 0815Typ erfolgte ja mit vers. Platten und er sagt selbst dass die im Server weniger brauchen. Ist also auch mit vorsicht zu genießen.
Du kannst das 700er nehmen, messen wieviel das zieht, und dann können wir dir evtl. sagen ob ein kleineres was bringt oder nicht.
Kommt ja auch drauf an was es genau für ein NT ist, wie alt, welches Modell usw.

MSI und Intel bauen meist stromsparende Boards, aber die Asrock kriegt man oft auch so weit runter wenn diese UV anbieten.

Ich habe einen 2010 er Philips, der hatte schon ab und zu Probleme Files abzuspielen (vom QNAP per Upnp/Twonky), weiß nur nicht mehr genau was es da für Probs hab, evtl. mit einem bestimmten Audio Format.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast es ja selber gesagt, MSI haben oft Hardware mit geringer Stromaufnahme. Das man das Board eines anderen Herstellers evtl. untertakten kann, spielt da keine Rolle, das Board soll doch ohne Eingriffe optimal laufen. Bei einem kleinen Server ist "optimal" eben "möglichst wenig Stromaufnahme".
 
Zurück
Oben