NAS oder Server?

Nilson

Grand Admiral
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Tag,

bis vor kurzem war ich mir recht sicher, das meine nächstes größere Investition ein NAS ist. Es sollte vorallem dazu dienen meine HDDs aus dem PC zu verbannen und gleichzeitig die Daten für PC + Laptop + TV bereitzustellen.

Nun komm ich über die DH und MDNAA gratis an "Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise with SP1 64-bit (German)"
Und spiele daher mit dem Gedanken gleich Nägel mit Köpfen zu machen und mir einen kleine Server zuzulegen.

Der Vorteil liegt auf der Hand, mehr Leistung für kaum mehr Geld deutlich umfangreicher zu Benutzen, leicht erweiterbar etc. außerdem wär es ein neues Projekt bei dem ich viel Lernen kann.
Andererseits ist ein Server doch deutlich was anderes als ein Desktop PC und erfordert viel Zeit und Wissen ihn richtig aufzusetzen. Außerdem kostet gute Software (Streaming, Backup, evtl. Mailserver etc.) auch zusätzlich (Linux und Server auf einmal sind dann doch zu viel des Guten), oder gibt es da gute Freeware, bzw. Software im bezahlbaren Bereich?

Also zur eigentlichen Frage:

Für wie wahrscheinlich haltet ihr es das es einer (also ich) der sich relativ gut mit Windows (7) auskennt und die Grundlagen der Netzwerktechnik kennt (ein kleines Heimnetzwerk bekomme ich hin ;)) mit Win Server 2008 RS2 (bekäme auch 2003 oder nur 2008, falls besser) mit akzeptablen Zeitaufwand einen Server aufsetzen kann, der es mit einen guten NAS ähnlicher Preisklasse aufnehmen kann.
Edit:
Bzw. Was kostet mich ein Server gleichen Funktionsumfang mehr?
 
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Für recht wahrscheinlich, solange der Server mit einer ordentlichen grafischen Benutzeroberfläche kommt, und nicht nur mit einer Konsole oder einer Shell oder sowas eingeschränktem.
 
Nun Win Server 2008 sollte doch sowas haben, oder versteh ich da was falsch?
 
naja wenn du dabei was lernen willst ist es sicher nicht verkehrt ;)
Wenn Du gleich das volle Programm willst kannst ja Windows Server in der Konsolen bzw Non-GUI Version installieren :D
Wenn Du an 2008 rankommst könntest bestimmt auch den 2012 bekommen - vielleicht startest Du ja damit.
 
Der Unterschied beim Installations- und Konfigurationsaufwand zwischen Windows 7 und Windows Server 2008 ist praktisch so gut wie null, wenn du ihn als Heimserver einsetzen willst um Daten bereitzustellen.

Ich würde für den Heimbedarf immer einen Server, vorzugsweise HP ProLiant Microserver, eher als ein NAS empfehlen. Grund: NAS sind unflexibel, langsam und teuer in beliebiger Kombination.
 
Nope, 2012 ist nicht dabei.

Danke für die Antworten, dann wird es wohl der Server. Kann man denn die Vorschläge aus dem FAQ (zu letzt aktualisiert 30.03.2011) noch so übernehmen?
 
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Ich hatte selber auch mal nen QNap NAS, war Okay aber mehr auch nicht.

Unterdessen habe ich nen Server und möchte ihn nicht mehr missen. Wenn du auch gerne mal bisschen rumspielen möchtest mit Hyper-V oder Ähnlichem kommst du mit dem NAS sehr schnell an die Grenzen.

Eventuell hast du ja noch Hardware die du rumfliegen hast und du verwenden kannst.

Ich nutze selber einen AMD X2 250, mATX Board mit 8GB Ram, Raidcontroller und SSD für das OS + Div Festplatten für Daten und Hyper-V Maschienen.
 
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Alte Hardware hab ich nicht wirklich, das meiste was noch Wert hatte wurde direkt verkauft. Also wenn wird das meiste "neu"
 
Oder du schaust dich mal im Marktplatz um =) Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spass mit deinem kleinen Projekt!
 
HP Microserv mit Vmware ESX druff und dann schön die aufgaben auf 1 oder 2 vms verteilen kannst ja erstmal nen Win und einen Linux Server machen und nach und nach die aufgaben nach Linux packen und dabei Lernen.
Zentyal z.B. ist eine art SmallBuisness Server auf LinuxBasis genauer Ubuntu.
 
Ich habe auch selbst gebaut, bin aber vom Stromverbrauch enttäuscht. Mein Server AMD BE2300 +µATX Board + Raidcontroller + 6 HDDs (2x Raid1 OS + 4x Raid5) brauchen 60-70 Watt im Idle, was ich viel zu viel finde. Darum ist er die meiste Zeit aus und nur an wenn ich Daten brauche oder ablegen möchte. Zusätzlich mach ich noch Backups von allem wichtigen auf externe Platten.
Als reines Datengrab / Mediaserver würde ich heute immer ein NAS wählen. Aber sobald man deutlich mehr machen will als nur Daten ablegen / streamen möchte muss man genau überlegen.
 
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Ok, dann werde ich mich mal umgucken und ggf. mich melden um eine Zusammenstellung absegnen zu lassen (o.ä.)

Für weitere Tipps und Hinweise bin ich natürlich dankbar und bedanke für für jede Hilfe.

Auch wenn der Stromverbrauch wichtig ist, so steht er bei der Entscheidung nicht um Vordergrund ;)
 
hey

ich habe mir die selbe Frage gestellt - doch da ich schon von haus aus 3 HDDs, und alles bis auf CPU und MOBO herumliegen hatte war es eig. klar, dass ich einen Server baue, denn ein 4 bay NAS kostet doch einiges - deshalb habe ich mir einen E350 von AMD hier auf CB für ich glaube 70€ zugelegt

für den Anfang habe ich ein simples Win7 Pro genommen da ich damals recht wenig zeit hatte - doch ich arbeite mich langsam in Linux ein und komme so langsam an mein Ziel, alles zentral zu lagern und steuern, immer näher.

also ich habe die entscheidung bis jetzt noch nicht bereut auch wenn der Server im vergleich zu einem Server eindeutig mehr Zeit verbraucht!

EDIT: behalte den Stromverbrauch besser im Auge, denn gerade wenn er 24/7 läuft ist das doch einiges was man sich dadurch an Kosten spart - zudem kann man dann das ganze eventuell sogar Passiv kühlen!

achja - eventuell würde ich mir nun sogar ein VIA Board zulegen anstatt den AMD E350 da die sicherlich nochmal weniger Strom verbraten!
 
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Bei den HP ProLiant MicroServern wäre ich vorsichtig.
Sie haben grade erst einen neuen rausgebracht, und da steht OFFIZIELL 1.5TB als Maximale einzelne HDD Größe . .
 
Mit dem N54L würde ich mich garnicht weiter befassen. Ich glaube nicht, dass da irgendwo irgendwas auf 1.5 TB begrenzt ist, aber es spielt auch keine Rolle. Der ist atm viel zu teuer und noch nicht lieferbar und hat eigentlich nur eine stärkere CPU, die man garnicht unbedingt braucht.
Der hier ist atm der empfehlenswerte: http://geizhals.at/de/688459
 
Ja möglich, ist aber Unfug. Der N40L hat kein UEFI und kann daher nicht von einer 3 TB GPT Platte booten, das wars dann aber auch schon.
 
hmm, noch nen PCI-E/SATA-Controller mit 4 Ports rein, dann ein 5.25" auf 5.25" Slim und 3.5" HDD Adapter-Käfig und eine kleine SSD fürs System rein . .
Wenn der wirklich mit 4TB HDDs umgehen kann, dann könnte man auf 20TB Nutzspeicher und ein optisches LW und eine SSD für System und Programme kommen . .
Wenn das NT das mitmacht und genügend Anschlüsse mitbringt . .
 
Vom NT her wird das kein Problem. Für das Betriebssystem würde ich einen USB Stick vorsehen, die Server haben dafür intern sogar einen freien Port.
Mit den Dingern kann man tolle Sachen machen, da wäre sogar mehr als 20 TB drin mit einer passenden, externen Lösung. Wird dann natürlich nicht mehr so kompakt und strompsarend, skaliert aber locker rauf bis zu sehr vielen TB, wenn man das will.
 
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Jo, könnt man auch machen.
Ich such nur nach einer Lösung um meinen über mehrere Maschinen verstreuten Datenbestand von 17 bis 19 TB zentralisiert abrufbar zu haben . .
 
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