News Nativer NVMe-Support: Für Risikofreudige gibt es den neuen Treiber auch unter Windows 11

Der Registry Eintrag scheint ja unter Windows 10 keinen Effekt zu haben, kann man eventuell den Treiber unter Windows 11 extrahieren und dann bei Windows 10 manuell installieren?
 
Siebenschläfer schrieb:
Intel hat ja einen VMD-Treiber. Wie sieht es eigentlich dort bei der Leistung aus?
Um die Frage mal selbst zu beantworten. Wer Intel VMD installiert und aktiviert hat, braucht keinen "nativen NVMe-Support" mehr. Die SSDs sind damit bereits deutlich schneller als mit dem Microsoft-Treiber.
 
GlockMane88 schrieb:
Der Registry Eintrag scheint ja unter Windows 10 keinen Effekt zu haben, kann man eventuell den Treiber unter Windows 11 extrahieren und dann bei Windows 10 manuell installieren?
Du sprichts von einem Registry Eintrag.
Ich dachte, es wären 3, wie hier bereits im Artikel gelisted.
 
Wenn man das alles hier so liest sollte man lieber nicht dran rumbasteln bis Microschrott mal eine fehlerbereinigte Version rausbringt. Speziell nicht wenn das System produktiv im Einsatz ist.
 
mibbio schrieb:
Das ist bei Intel, bis auf wenige Ausnahmen, doch schon seit Jahren so.
Ist mir bekannt und damals machte mir ein Neubau noch Spaß. Als alter Asus Fan hatte ich seit den 90zigern jedes Intel Board mit genommen. Neues Board, neue CPU und RAM. Aber egal, war ne Art (teures) Hobby. Hatte sogar kurzfristig ein Intel Board mit diesem RAMBUS Speicher, der damals schnell war. Leider waren die Module praktisch nicht verfügbar und schweineteuer. Diese RAMBUS Technik war aber auch sehr schnell wieder weg.

Meine "alte" Z790 Kiste mit dem i7 läuft super und für meine Ansprüche schnell genug. Ist ja auch immer eine amtliche Bastelaktion und Neuinstallation des Betriebssystems. Da ist schnell ein Tag weg.
 
Aha, wie geht das? Jeder neue Chipsatz/CPU/Speicher benötigte neue Treiber, zumindest bei einer Windows Installation. Da ich mit neuer Hardware alte Treiberleichen und Systemdateien weg haben wollte, hab ich bei jedem Boardwechsel Windows frisch installiert und durfte mir über die MS Supportnummer einen neuen Key für Windows holen, was zumindest damals auch noch recht gut per Telefon funktionierte, wenn man als Grund einen Hardwarewechsel angab. Eine Backup Strategie hatte ich damals schon, insofern war ich bei wichtigen Daten schon mal safe.

Ich hätte natürlich das alte System Backup auch auf die neue Hardware bügeln können und Windows Update hätte passende Treiber installiert, sofern sie verfügbar waren, was meist nicht der Fall war. Frisch installieren fand ich besser und manche Treiber musste man bei neuer Hardware eh per Hand suchen, was aber normal ist. Selbst bei meinem letzten Board hatte ich nach der Installation von W11 etliche Ausrufezeichen im Gerätemanager und durfte mir passende Treiber selbst suchen. Ok, die unzähligen Mainboard Hersteller frickeln alle ihre eigenen Schaltkreise zusammen und WU erkennt das häufig nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
reditalian schrieb:
Aha, wie geht das? Jeder neue Chipsatz/CPU/Speicher benötigte neue Treiber, zumindest bei einer Windows Installation.
Windows bringt heutzutage für die meiste Hardware bereits Standardtreiber mit und auch die Herstellertreiber untersützen mit dem selben Treiberpaket ja in der Regel mehrere Chipsatz- und Hardwaregenerationen (bspw. bei den Grafikkarten). Auch sind Treiber-Altlasten auch kein wirkliches Problem, da Windows nur die Treiber für die tatsächlich vorhandene Hardware lädt und andere installierten (alte) Treiber einfach ignoriert.
 
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reditalian schrieb:
Aha, wie geht das?
SSD abstecken, Mainboard umbauen und SSD wieder anstecken. Bin dabei auch von AMD zu Intel gewechselt und dann nochmal von Intel zu Intel.

reditalian schrieb:
Jeder neue Chipsatz/CPU/Speicher benötigte neue Treiber, zumindest bei einer Windows Installation. Da ich mit neuer Hardware alte Treiberleichen und Systemdateien weg haben wollte,
Alte Treiberleichen können ja problemlos deinstalliert werden. Sobald die Hardware nicht mehr da ist, sind die alten Treiber eh nicht mehr aktiv. Um den Rest kümmert sich DISM /Cleanup-Image. Das ist heute keine Raketenwissenschaft mehr.

reditalian schrieb:
hab ich bei jedem Boardwechsel Windows frisch installiert und durfte mir über die MS Supportnummer einen neuen Key für Windows holen, was zumindest damals auch noch recht gut per Telefon funktionierte, wenn man als Grund einen Hardwarewechsel angab.
Brauchte ich nie. Der alte Windows7-DVD-Key wurde beim gratis Windows10-Upgrade in eine digitale Lizenz umgewandelt und wird noch heute auf dem dritten Mainboard problemlos online aktiviert. Auch mit Windows 11 übrigens.

reditalian schrieb:
Selbst bei meinem letzten Board hatte ich nach der Installation von W11 etliche Ausrufezeichen im Gerätemanager
Das ist bei einer Neuinstallation völlig normal und war schon immer so. Früher hatte man dann auch noch ein schönes 640x480-Bild, bis der GPU-Driver drauf war.
 
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reditalian schrieb:
Selbst bei meinem letzten Board hatte ich nach der Installation von W11 etliche Ausrufezeichen im Gerätemanager und durfte mir passende Treiber selbst suchen.

Und hat dein PC der Ausrufe- oder eher Fragezeichen wegen nicht funktioniert? Solange die unterste Kompatibilitätsebene funktioniert ist doch alles in Ordnung. Auch die Windows Treiber, auch wenn nicht top aktuell, erfüllen meist ihren Job.
Und wie geschrieben seit Windows 7 kann man problemlos die Hardware, auch den Chipsatz und andere tiefgreifende Komponenten einfach tauschen. Und auf deinem PC liegen ziemlich viele Dateien, die kaum oder niemals genutzt werden, da machen ein paar Treiber, die da rumliegen und eh nicht geladen werden auch nichts aus.

Bei mir sind mehre Systeme von Intel auf AMD gewechselt oder in eine VM gewandert und wieder zurück aufs "bare metal", geht alles.

Ich habe die nativen NVMe Treiber nun seit 10 Tagen im Einsatz und noch keine Probleme feststellen können, direkte Vorteile kann ich aber auch nicht bestätigen. Werde das aber einfach mal so lassen.
 
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Spawn182 schrieb:
Und hat dein PC der Ausrufe- oder eher Fragezeichen wegen nicht funktioniert?
So sieht das aus, sonst hätte ich nicht händisch immer ein paar Treiber zusammen gesucht. Einige Geräte mit Ausrufezeichen/Fragezeichen funktionierten tatsächlich nicht und WU hat auch nix gefunden.
 
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Moin,
Noch ein Nachtrag meinerseits: nachdem ich nun einige Zeit ausprobiert hatte, mußte ich wieder auf das alte Schema umschalten aka die Overrides aus der Registry entfernen. Unter anderem Pioneers of Pagonia, welches von der betroffenen SSD gestartet wird, klappte immer wieder beim automatischen Speichern zusammen. Man bekommt ein kleines Fehlerfenster "Pioneers of Pagonia funktioniert nicht mehr und muss beendet werden" und egal ob man dann auf ok oder abbrechen klickt, man ist wieder im Desktop. Also läuft das definitiv noch nicht rund genug und ich lass erstmal die Pfoten davon :D

Ciao, Radulf
 
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Hi @dirtdevil1975 ,
Jap, ist sehr deutlich reproduzierbar, da Pioneers nach der Entfernung der Registryschlüssel samt neustart wieder gewohnt gut läuft und der Fehler beim automatischen Sichern nun nicht mehr auftritt.
:daumen:
Ciao, Radulf
 
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Habe grade dank der XBox Gamebar festgestellt, das mit dem "Hack" DirectStorage nicht mehr unterstützt wird.

Lösche ich die Reg Keys wieder und starte neu, wird DirectStorage wieder unterstützt
 
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burkm schrieb:
Du sprichts von einem Registry Eintrag.
Ich dachte, es wären 3, wie hier bereits im Artikel gelisted.
Dann sind es eben drei, meine Frage zielte eher darauf ab, ob man nicht einfach mit z.B. Double Driver den Treiber aus dem Gerätemanager extrahieren kann und dann auf einem Windows 10 System diesen installieren..
 
Bei mir sind die Registry Einträge wieder verschwunden.
Die NVMe SSDs sind auch wieder und Laufwerke statt unter Speichermedien.

@Contor der avocado test funktioniert bei mir auch mit den reg-key änderungen.
 
@Contor
bei mir wird es weiterhin als "unterstützt" angezeigt für alle LW

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