nebenberufliches Studium

Hi,

also ich studiere Wirtschaftsinformatik an der FOM. (6. Semester)

Wenn du die Zeit aufbringen möchtest, dann kann ich dir wirklich empfehlen, das Modell mit den Vorlesungen unter der Woche / oder am Wochenende zu nehmen. Es ist für mich ein angenehmeres Lernen, als in einem Fernstudium. Freunde von mir, studieren an einer Fern-Uni, man hat dort immer einwenig das Problem der Selbstorganisation - sprich, wieweit muss man im Stoff schon sein je Woche, damit es nachher mit der Klausur auch klappt.

Außerdem lernt man neue Leute kennen - Kontakte knüpfen, netzwerken, Vitamin B sammeln halt.

PS ob angesehen oder nicht angesehen hängt vom Studenten ab, man kann in allen Formen (Vollzeit, nebenberuflich mit und ohne Präsenz) einfach und schnell durchkommen, oder wirklich auch was mitnehmen.

PPS es gibt auch Fern-Unis mit "gutem Ruf" ... Hagen z.B.

PPPS Gehaltstechnisch wirkt das Studium sich bei mir positiv aus, wobei der größte Sprung dann noch zum Abschluss kommt.

Fragen?
 
Ich wusste schon während das Erststudiums, dass ich im Anschluss noch ein zweites anhängen will.

Das wichtigste ist m.E., dass man überdurchschnittliches Interesse am Fach hat, sonst ist ein anspruchsvolles Studium neben dem Job kaum zu schaffen.

Ich hatte das Glück, dass mein Dienstherr den Studienwunsch unterstützt und mich deshalb relativ flexibel Teilzeit (21Wo.St.) arbeiten lässt, anders würde es wohl nicht gehen.

Je eher desto besser, denn je später desto arrangierter ist man mit der aktuellen Situation.

Viel Erfolg.
 
pizza4ever schrieb:
Wo hast du dein Fernstudium abgeleistet? Und es gibt genau eine staatliche Fernuni in Deutschland.
--> Fernuni Hagen
Dass man dort irgendwelche verbindlicehn Termine "vor Ort" hat, wäre mir übrigens neu

Ich habe an einer privaten Fern-FH studiert, nicht Fern-Uni Hagen. Jeder Fern-Uni/-FH hat Schulungszentren an verschiedenen Standorten, oft in Räumen von FHs/Unis vor Ort, so ungewöhnlich ist das nicht, man muss nicht nach Hagen fahren.

Eine Freundin ist in Hagen eingeschrieben und hat mehrmals pro Monat an der Uni Hamburg Vorleseungen in Verbindung mit Hagen, die Hamburger führen die Präsenzphasen durch.

Mein Präsenzstudium fand an einer privaten FH statt.
 
Naja das mit der selbstorganisation kann ich nicht teilen. Ich hab nen festen Stundenplan jedes Semester mit den Vorlesungsterminen. Bekam jedes Semester Skripte für die jeweiligen Fächer. Für die Klausuren gibts auch immer Themeneingrenzugen so das man lernen konnte auch wenn man mal nicht in einer Vorlesung war. Eigentlich finde ich das man hier schön alles vorgekaut bekommt. Fester Stundenplan, Unterlagen...hingehen, lernen, klausuren fertig
 
Ok, um mal ne Zahl von der Fernuni Hagen zu nenenn (Fach Mathematische Grundlagen) - dort heißt es, dass für 10 ECTS Punkte 20 Stunden Aufwand pro Woche eingeplant werden sollte. Ergo 60 Stunden pro Woche für 30 ECTS Punkte, was sechs Semestern bis zum Bachelor entspricht

Und wollst du mir also erklären, dass der Umfang eines Abendstudiums der gleiche ist, ergo also Abendstudenten zwei - dreimal so effizient sind?

Erkundige dich bitte "genauer" bevor du irgendwas daher schreibst.
 
Zuletzt bearbeitet:
pizza4ever schrieb:
... Ergo 60 Stunden pro Woche für 30 ECTS Punkte, was sechs Semestern bis zum Bachelor entspricht...

Wieso sollte man sich 60 Stunden Wochenaufwand für ein Fach antun? Die Fernuni Hagen macht extra für ein berufsbegleitendes Studium einen anderen zeitlichen Aufbau als für ein Vollzeitstudium, das wird dort deutlich unterschieden. Das berufsbegleitende Studium dauert dort i.d.R. 8 Jahre, Vollzeitstudium 4 Jahre.

pizza4ever schrieb:
...Erkundige dich bitte "genauer" bevor du irgendwas daher schreibst.

Wenn du doch deinen eigenen Ratschlägen folgen würdest, ...
 
Ich hoffe dir ist klar, dass ich mir die Zahl nicht ausgedacht habe sondern dass die Zahl von der einzigen staatlichen Fernuni ist?
Wenn du berufsbegleitend ein Vollzeitstudium (der Name Vollzeit sagt ja schon alles) absolvieren willst brauchste halt länger, bums fertig aus. Ansonsten machste halt weniger (was ich wie bereits erwähnt habe ja nicht unbedingt schlecht sein muss).

Aber gut, sonst kommt ja nicht viel von dir nicht besonders viel an sachlichen Argumenten.
 
Ich habe an meiner Präsenz-FH meine Regelstudienzeit um ein Semester unterschritten. Das habe ich unter anderem geschafft, indem ich einige Klausuren geschrieben habe, ohne auch nur einmal die Vorlesung besucht zu haben. Das lag vermutlich am enorm hohen Arbeitsaufwand eines Präsenzstudiums.

Ja, natürlich - an meiner Dorf-FH ist das natürlich was anderes als an einer "Richtigen Uni" ;)
 
pizza4ever schrieb:
...Wenn du berufsbegleitend ein Vollzeitstudium (der Name Vollzeit sagt ja schon alles) absolvieren willst brauchste halt länger....

Die Fern-Uni Hagen unterscheidet zwischen Fern-Vollzeitstudium und Fern-Berufsbegleitendem Studium, das heißt, das Vollzeitstudium wird Leuten empfohlen, die nicht nebenher arbeiten, das berufsbegleitende Studium eben Leuten mit einem Job.

Der Unterschied liegt in der Aufteilung der Fächer, das heißt, dein Beispiel mit den 60 Stunden war für Studenten, die Vollzeit studieren und eben nicht nebenher. Vollzeitstudium ist dort nicht berufsbegleitend. Wenn es trotzdem jemand versucht respekt, aber das ist nicht der Plan der Hagener Leute.
 
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