Huiii, ganz viel zu schreiben
Metalveteran schrieb:
Ich hab jetzt einfach eins von PCIe genommen weil das gepasst hat, und ein anderes habe ich auch nicht mehr.
Der Satz ist sehr verwirrend. Wenn ich das weitere Geschriebene richtig analysiert habe, dann nutzt du den 12V-2x6 Pin, der sich auf 2x 6+2 Pin aufteilt und EINEN weiteren 6+2-Pin nimmst du direkt von einem PCIe-Kabel des Netzteils aus, richtig?
Wie dir schon mehrfach geschrieben wurde:
Deinem Netzeil liegen alle benötigten Kabel bei, die du zum idealen Betrieb deiner Grafikkarte benötigst. Die zwei markierten Kabel werden ans Netzteil angeschlossen und teilen sich auf jeweis zwei 6+2 PCIe-Stecker auf - folglich hast du dann vier Stück, von denen du drei benötigst.
Das wäre schon einmal der erste Schritt, den du gehen solltest. Ich weiß nicht im Detail, wie das Netzteil innen auf der Sekundärseite geschaltet ist, aber wenn z.B. für die 6+2 Pin PCIe-Stränge ein anderes Powermanagement im Sinne von Schutzschaltungen oder einfacher IC-Überwachung anliegt als dies beim 12V-2x6-Pin der Fall ist, dann kann es schon sein, dass es hier untereinander zu Fehlern kommt, wenn beide wiederum am selben Stromabnehmer angeschlossen sind.
Metalveteran schrieb:
Hier mal Fotos (Ja, ist etwas staubig, blebt bei nem Kater, der gerne auf dem Tower liegt, leider nicht aus)
Felis hin oder her, aber da raucht doch jemand am PC - bäh. Das würde ich mal schleunigst sein lassen, auch zum eigenen Wohle.
Metalveteran schrieb:
Neues Netzteil ist bestellt, aber vielleicht habt Ihr ja noch eine Idee was es sein kann?
Eine simple Idee hab ich:
1. Alles (!) raus aus dem Gehäuse
2. Alles (!) ordentlich reinigen
3. Offener Aufbau außerhalb des Gehäuses
Metalveteran schrieb:
Ach ja, restliches System: 7800X3D, 64GB G.Skill DDR5-6000 RAM
Ist irgend etwas manuell übertaktet, undervolted oder sonstiges dergleichen? Oder lediglich der RAM auf seinem (EXPO?) Profil für die 6.000 MT/s?
Ein BIOS-Update wäre je nach Alter durchaus ratsam, auch wenn du später schreibst, dass du dich das gar nicht mehr traust (wieso nicht?).
Metalveteran schrieb:
Das Y-Kabel steckt im 12V2x6 Anschluss (passt woanders auch garnicht) das andere ist vom PCIe
Was hat dich ursprünglich dazu bewegt, diesen Mischbetrieb zu fahren, wenn dem Netzteil doch nativ alle Kabel beiliegen (sollten), um die Karte über die klassischen 6+2-Pin-Kabel zu betreiben?
Metalveteran schrieb:
Netzteil ist ein MSI MPG 850E.
Metalveteran schrieb:
MSI MPG A850G PCIE5 steht auf dem Karton.
Schroedinger's Netzteilbezeichnungen
Metalveteran schrieb:
wie lange hat G.Skill Garantie?
Fragger911 schrieb:
Lebensdauergarantie, in der EU aber auf 10 Jahre gedeckelt (soweit ich das in Erinnerung habe).
LLW -> Limited Lifetime Warranty. Das heißt grundsätzlich, dass G.Skill ein (Produkt)Leben lang Garantie auf seine UDIMM-RAM-Module gibt. In der EU (und früher schon in DE) ist eine "Lebenslange Garantie" aber unzulässig, aus welchen Gründen auch immer, weshalb diese in der Regel auf "magere" 30 Jahre beschränkt ist (sollte ja dennoch ausreichen).
Näheres dazu z.B. hier:
https://www.it-recht-kanzlei.de/abmahnung-lebenslange-garantie.html#abschnitt_9
Ein schönes Beispiel hierfür ist Tupperware, die diese 30 Jahre auch aktiv und nachweislich seit je her in DE anbieten (und auch wir und sogar meine Eltern schon vor vielen Jahren davon profitierten, weil defekte Deckel nach vielen Jahren noch problemlos ausgetauscht wurden).
Metalveteran schrieb:
Das andere ist nur son klassisches "kurz vor Ende teilt es sich"-Y-Kabel, und davon wird hier ja immer abgeraten. Das 12V2x6 sieht auch schon rein optisch viel "hochwertiger" aus.
Das optisch viel hochwertiger wirkende 12V2x6-Kabel sorgt aber, wie auch schon sein nahezu baugleicher ATX 3.0-Vorgänger in Form des 12VHPWR-Steckers, immer noch für vereinzelte Probleme durch schlechte Kontaktschließung und daraus resultierenden, verschmorten Steckern und Buchsen.
Allein schon aus diesem Grund würde ich das Kabel meiden, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte (mit meiner RTX 4080 Super habe ich diese Möglichkeit z.B. leider nicht).
Metalveteran schrieb:
Was mich irritiert: das System geht auch im normalen Desktop Betrieb aus (oder wenn ich sowas mache wie einen Gamelauncher starten).
Hast du mal in die Ereignisanzeige, bzw. den Zuverlässigkeitsverlauf geschaut, ob da irgend etwas Sinnvolles zu entnehmen ist? Kannst du hier mal Screenshots dazu zeigen?
Wichtig zu wissen wäre auch, wie genau der PC crashed. Ist es ein CTD (Crash to Desktop) in Anwendungen, ist es eine Fehlermeldung im eigentlichen Desktop-Betrieb, ist es ein schwarzer Bildschirm mit anschließendem Reboot, ist es ein selbständiges (sauberes) Herunterfahren des Systems oder ist es ein komplettes Sofortabschalten, als würde man den Stecker ziehen?
Metalveteran schrieb:
Memtest erfolgreich fehlerfrei, zumindest nach einem Lauf. Kann man den problemlos die Nacht über laufen lassen oder verpasse ich eventuell Fehlermeldungen?
Da verpasst du nix - den Memtest hätte ich aus Zeitgründen sowieso von vorn herein sein gelassen und lieber den TestMem5 ausgeführt, der grobe Fehler innerhalb von 2-5 Minuten findet. Für alles andere ist, wie
@Rickmer schon schrieb, der eigentliche PC-Betrieb selbst viel besser geeignet, um willkürlich auftretende RAM-Fehler zu bestimmen (erneut: Ereignisanzeige und Zuverlässigkeitsverlauf).
Derart komplexe Datenbewegungen, wie sie im realen Betrieb in Bezug auf Adressierung im RAM vorgenommen werden, können mit einem statischen Testtool (wie eben dem Memtest86) leider gar nicht abgefangen werden. Dennoch eignet sich das Tool natürlich, um einen gewissen Verdacht letztlich zu bestätigen, sofern der Fehler dort auftritt.