Netzteil hinüber?

DJMadMax schrieb:
weshalb diese in der Regel auf "magere" 30 Jahre beschränkt
30 Jahre sogar? Überraschend, hatte nur noch die gelegentlich Angaben auf Geizhals und (deutschen) Herstellerseiten in vager Erinnerung, wo dann hinter lebenslanger Garantie in Klammern auf 10 Jahre begrenzt wurde.

Wie gesagt, nur schwammiges Gedächtnis, das Thema interessiert mich bei RAM nicht (hatte noch keinen RAM-Defekt innerhalb der erweiterten Lebensspanne meiner Rechner und danach ist es eh Wumpe).
 
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@DJMadMax Puh, das ist wirklich viel^^ Ich fasse mal zusammen:

-Kabel habe ich jetzt getauscht und das genommen was Ihr sagtet. Hat -erstmal- nichts gebracht.
-PC ist gesäubert, (Zigaretten) rauchen habe ich mir bereits abgewöhnt, ich hoffe, dass mein Vapen nicht auch so eine Sauerei hinterlässt^^
-Verlässlich einen Crash herbeiführen konnte ich mit dem Anno 117 Benchmark (3x hintereinander)

Nach ein paar Ein-/Umstellungen im BIOS hatte ich was verfummelt, Rechner wollte garnicht mehr booten. Nach einem CMOS-Reset bin ich nun auf Default, und der Anno Benchmark lief 3x hintereinander durch, wobei ich die maximal möglichen Einstellungen gewählt hatte.

Ich werde das weiter beobachten
 
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Metalveteran schrieb:
Nach einem CMOS-Reset bin ich nun auf Default, und der Anno Benchmark lief 3x hintereinander durch, wobei ich die maximal möglichen Einstellungen gewählt hatte.
Das ist ein guter Hinweis.

Jetzt geh wieder ins BIOS und aktiviere XMP / EXPO beim RAM erneut, sodass er wieder mit seinen 6.000 MT/s läuft. Nicht einfach nur den Takt manuell auf 6.000 setzen, sondern tatsächlich das Profil des RAMs laden.

Wenn der Benchmark dann wieder zuverlässig abschmiert, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. RAM defekt
2. Prozessor (integrierter Speichercontroller) defekt

Bzw. muss man mit "Defekt" etwas vorsichtig sein. 6.000 MT/s ist schon ordentliches Overclocking, AMD gibt ja selbst nur etwas weniger als "sicher" frei bei deinem Prozessor (5.200 MT/s).

Du kannst, wenn der Benchmark mit 6.000 MT/s nach dem Laden des Profils nicht sauber durchläuft, den Takt des RAMs anschließend (trotz geladenem Profil) mal manuell auf 5.600 - und wenn keine Besserung bringt auf 5.200 - herabsetzen. Das ist performanceseitig auch kein großer Einschnitt.

Dennoch ist es natürlich ärgerlich, dass das System seit dem Vorhandensein der neuen Grafikkarte solch ein Verhalten zeigt.

PS: ReBAR ist aktiviert?
 
DJMadMax schrieb:
Bzw. muss man mit "Defekt" etwas vorsichtig sein. 6.000 MT/s ist schon ordentliches Overclocking, AMD gibt ja selbst nur etwas weniger als "sicher" frei bei deinem Prozessor (5.200 MT/s).
Richtig. Bloß weil der erwünschte Takt nicht erreicht wird ist noch nichts defekt.

Erst wenn der RAM auch im JEDEC Profil Fehler erzeugt kann man von einem Defekt reden. XMP ist Overclocking und wird daher nicht garantiert.
 
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Jetzt wieder, trotz CMOS Reset, geht der Rechner wieder aus sobald ich den Anno Benchmark laden will. Dabei steht nun wirklich alles im UEFI auf default. 🤷‍♂️ :pcangry:

...wie undervolte ich eigentlich "richtig", also, welche Werte sollte ich einstellen? Das wäre jetzt mein nächster Versuch.
Und wie kann ich mir eine Ereignis-/Zuverlässigkeitsanzeige unter Linux anzeigen lassen? Irgendwas mit journalctl, nur wie genau? Um zu prüfen ob es dort Auffälligkeiten gibt.
 
Rickmer schrieb:
Erst wenn der RAM auch im JEDEC Profil Fehler erzeugt kann man von einem Defekt reden. XMP ist Overclocking und wird daher nicht garantiert.
Es sind ja mehrere Komponenten, die hier im Einklang sein müssen. Wenn ich eine CPU habe, die definitiv mit dem angegebenen Speichertakt klarkommt, dann kann ich auch außerhalb der JEDEC-Spezifikation von einem "defekten" Speicher sprechen, wenn eben dieser seinen angegebenen Takt nicht schafft.

In solch einem Fall sollte das Fehlerbild meiner Erfahrung nach aber taktunabhängig sein, sprich: wenn das Speicher-IC an Adresse XYZ einen Bitflip erzeugt bzw. einen defekten Transistor hat, dann passiert das unabhängig vom Takt und immer, wenn diese Adresse angesprochen wird.
Ergänzung ()

Metalveteran schrieb:
wie undervolte ich eigentlich "richtig", also, welche Werte sollte ich einstellen? Das wäre jetzt mein nächster Versuch.
Um noch mehr Instabilität ins System zu bringen? Bleib mal bei der (einen) Sache :) Wenn ein PC bei BIOS Defaults nicht stabil läuft, ist irgendwo der Wurm drin.

Ich empfehle dir nun meinen Vorschlag mit dem Aus- und offenen Aufbau - inkl. der Idee von @Fragger911 mit CPU-Reseating (also Ausbauen und wieder Einbauen).
 
Naja, ich dachte, undervolten = weniger Stromverbrauch = stabiler :)

Ich hab jetzt mal alles (bis auf Mainboard) ausgebaut, gereinigt, CPU aus- und wieder eingesetzt, nur 1 RAM Riegel + BIOS Defaults -> Benchmark läuft gerade zum 3. mal durch.

Heute nachmittag habe ich mal ~4 Stunden memtest86 laufen lassen, ohne Fehler

Ohne EXPO sind es wohl ~10% Performanceverlust, damit kann ich leben. Single Channel vs Dual Channel rate ich einfach mal: so weitere 10-15%? Die X3D CPUs sind wohl weniger bandbreitenempfindlich?
 
Metalveteran schrieb:
Naja, ich dachte, undervolten = weniger Stromverbrauch = stabiler :)
Das geht so leider nicht ganz auf. Man kann sagen, dass eine bestimmte Frequenz eben eine bestimmte Spannung braucht. Hast du zuwenig, dann kann es zu Crashs, mindestens aber zum Leistungsverlust kommen.

Was du natürlich immer hast mit weniger Spannung ist der geringere Verbrauch. "Stabiler" bezieht sich dann aber auf weniger thermische und elektrische Last auf den Komponenten.

Metalveteran schrieb:
Ohne EXPO sind es wohl ~10% Performanceverlust, damit kann ich leben. Single Channel vs Dual Channel rate ich einfach mal: so weitere 10-15%? Die X3D CPUs sind wohl weniger bandbreitenempfindlich?
Ja, die XC3D CPUs sind weniger bandbreitenempfindlich, weil sie eben diesen großen Puffer / L3 Cache haben.

Mittelfristig kannst du herausfinden, mit welchen Settings dein RAM stabil läuft. Musst du dann halt von hand machen. Aber sowas wie 6000CL30 bei 1,35-1,4V geht eigentlich in den meisten Fällen.
 
Metalveteran schrieb:
Naja, ich dachte, undervolten = weniger Stromverbrauch = stabiler

im Gegenteil
Du musst bedenken, durch untervolting werden die Signale, die über die Datenleitung geschickt werden, ja abgeschwächt und damit störungsanfällig und nicht mehr so gut auslesbar.

sehr vereinfachtes Beispiel:

Normal: 1,5 V - Dämpfung und Widerstände nimmt von Signal 0,2 V weg-> kommt beim Empfänger noch 1,3 V an
Untervoltet: 1,2 V - Dämpfung und Widerstände nimmt von Signal 0,2 V weg -> kommt Empfänger noch 1 V an

Jetzt ist es aber in der Signalisierungs und Digitaltechnik so, das Signale eindeutig sein müssen, so das 0 und 1 nicht aneinander Grenzen dürfen, um Signalisierungsfehler zu vermeiden oder auch induzierte Spannungen als ein 1 Signal zu interpretieren
Also ist bei der Beispielschaltung der Signalempfänger angewiesen, eine Spannung >1 V als 1 anzusehen und < 0,5 V als 0. Der Bereich zwischen 0,5 V und 1 V ist der Puffergrenzbereich und wird als Verbotender Bereich angesehen. Spannungen in dem Bereich werden als Fehler interpretiert.

so und nu lass man eine Störung kommen, die noch etwas mehr von der Spannung wegnimmt. schon bist du in den verbotenen Bereich und es entstehen Fehler. Je nach Implementierung kann das Gesammte System so zusammenbrechen.

Untervolting ist nett um den Verbrauch soviel die Wärmeentwicklung zu senken, aber auf Kosten der Stabilität gegenüber Störeinflüssen.
Übrigend bitte jetzt nicht denken, das je mehr desto stabiler. Zu hohe Spannungen zerstören die Bauteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sebbi
So wild ist das auch wieder nicht. Hier gibt es mMn nur schwarz und weiß. Stabil vs. nicht stabil. Man kann die Karte gerne mit der niedrigsten Spannung betreiben, die - relativ zur gewünschten Frequenz - stabil läuft. Jede Störung bedeutet "nicht stabil".
 
hatte das mal um ein sehr einfaches Beispiel in der Zwischenzeit ergänzt.

Instgesammt ein sehr komplexes Thema, denn in das ganze System spielt wie du schon sagst, Frequnez, Modulation etc. noch mit rein.
 
Man muss es aber gar nicht so komplex betrachten. IdR ist es einfach so, dass GPUs im Auslieferungszustand weit außerhalb ihres besten Effizienzfensters eingestellt sind. Erfahrungswerte aus der Community zu übernehmen, reicht meistens schon aus. Mache ich nicht anders.
 
Nachdem der Rechner mit nur einem RAM Riegel stundenlang fehlerfrei lief, plötzlich wieder drei Abschaltugen in kurzer Zeit, jedesmal bei hoher RAM Auslastung. Ich würde jetzt mal die Spannung vom RAM hochsetzen, aber irgendwie sind diese Optionen bei meinem Board ausgegraut?! Muss ich noch irgendwo was aktivieren/deaktivieren? 0.1 Volt mehr sollten doch nicht schaden?

Board ist ein MSI Tomahawk B650 WiFi, RAM ist G.Skill Trident Z5 2x32GB
 
Wir hatten auf der Arbeit vor Jahren so einen Fall. Nachdem sämtliche Techniker sich das angeschaut und der Rechner mehrmals in Reparatur war stellte sich raus, dass der Ram nicht auf der Kompabilitätsliste stand und schlicht und einfach nicht kompatibel war und es zu sehr sporadischen Abstürzen teils erst nach vielen Stunden kam. Der Ram funktionierte aber in einem anderen System tadellos und Memtest hatte auch keinen Fehler angezeigt.

Bios ist jetzt auf dem aktuellen Stand?
Irgendeine Chance Ram zu tauschen, wenn auch nur kurzfristig wo ausborgen?
 
Ich bin einmal so provokant und und schreibe, es liegt an der neuen Grafikkarte und nicht am RAM!
Weitere mühsame Versuche mit dem RAM kannst Du Dir also sparen, zumal Du auch den RAM wegen dem aktuellen Preisniveau nur ungern tauschen möchtest.

Also falls Du die GTX 1080 noch hast, einfach zurücktauschen und testen oder eine andere Grafikkarte testen!
Leider sind Grafikkarten im Moment noch teurer wie RAM.
Am preiswertesten wäre dann deswegen wohl noch ein neues NT zum Austesten.
 
Metalveteran schrieb:
...ich hoffe, dass mein Vapen nicht auch so eine Sauerei hinterlässt^^
Doch, tut er. Da verklebt auch irgendwann alles, wenn auch nicht so schnell.
Was mich viel mehr wundert, ist sowieso dein Eingangspost. Seit 9-12 Monaten hast du dieses Problem schon. Und das also auch schon mit einer 1080er, die nun wirklich nicht viel Saft frisst. Spuckt die Ereignisanzeige irgendwas brauchbares aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den mehreren Anfragen, was die "Ereignisanzeige" anzeigt: nichts, weil ich kein Windows sondern Linux benutze (hatte ich im Ausgangspost wohl vergessen zu erwähnen)

edit Garuda KDE Lite (Arch Basis)
 
Terminal öffnen: journalctl -f

Und laufen lassen. Damit werden dann Protokolle in Echtzeit geschrieben und wir kommen dem Problem vielleicht näher. Jetzt spielst du mal und reproduzierst das Ganze.
Danach findest du die Datei unter: /var/log/journal/
 
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