Metalveteran schrieb:
Naja, ich dachte, undervolten = weniger Stromverbrauch = stabiler
im Gegenteil
Du musst bedenken, durch untervolting werden die Signale, die über die Datenleitung geschickt werden, ja abgeschwächt und damit störungsanfällig und nicht mehr so gut auslesbar.
sehr vereinfachtes Beispiel:
Normal: 1,5 V - Dämpfung und Widerstände nimmt von Signal 0,2 V weg-> kommt beim Empfänger noch 1,3 V an
Untervoltet: 1,2 V - Dämpfung und Widerstände nimmt von Signal 0,2 V weg -> kommt Empfänger noch 1 V an
Jetzt ist es aber in der Signalisierungs und Digitaltechnik so, das Signale eindeutig sein müssen, so das 0 und 1 nicht aneinander Grenzen dürfen, um Signalisierungsfehler zu vermeiden oder auch induzierte Spannungen als ein 1 Signal zu interpretieren
Also ist bei der Beispielschaltung der Signalempfänger angewiesen, eine Spannung >1 V als 1 anzusehen und < 0,5 V als 0. Der Bereich zwischen 0,5 V und 1 V ist der Puffergrenzbereich und wird als Verbotender Bereich angesehen. Spannungen in dem Bereich werden als Fehler interpretiert.
so und nu lass man eine Störung kommen, die noch etwas mehr von der Spannung wegnimmt. schon bist du in den verbotenen Bereich und es entstehen Fehler. Je nach Implementierung kann das Gesammte System so zusammenbrechen.
Untervolting ist nett um den Verbrauch soviel die Wärmeentwicklung zu senken, aber auf Kosten der Stabilität gegenüber Störeinflüssen.
Übrigend bitte jetzt nicht denken, das je mehr desto stabiler. Zu hohe Spannungen zerstören die Bauteile.