Netzwerkkabel durch den Garten legen

Habe auch schon mal 180m zwischen 2 Bauernhöfen via LAN-Kabel verbunden. Das geht auch mit einem Trick: Switch auf halber Länge setzen und fernspeisen via LAN-Kabel. Natürlich alles Wasserfest an einem Weidezaun angestrapzt.
 
Ich weiß nicht warum das so kompliziert sein muss/soll.. wir haben das grade erst vor 1.5 Jahren in der Firma gemacht... 5x80m Cat7 Erdkabel mit Potenzialausgleichern an jedem Punkt.. fertig... Der laufende Meter Erdkabel liegt so im Bereich von 1 - 2 €.. der Potenzialausgleicher (wir haben welche von Zyxel genommen ) im Bereich von 30 - 80€ je nach Hersteller und Güte.. An jeder Seite liegen jeweils Zyxel 48Port managed Gigabit Switche dran.. Und bisher gabs auch bei der Menge an Gewittern die wir hatten keine Probleme.

Gruß
 
Also 1. Frostfrei würde bedeuten 0,8m tief einbuddeln, ja das wird viel spaß machen
2. der Potente ausgleich ;) also wenn du schon so anfängst wird es problematisch denn der Switch wird bestimmt nicht auf PE liegen ( bei Kunststoffbuchsen) und wenn das kein all zu billiges teil ist weden die RJ45 Buchsen auf Schutzleiter liegen dh. der Schirm liegt dann auf PE kannst du einfach nachprüfen Durchgang muss herschen von Schukostecker Schutzleiter nach Gehäuse RJ45 Stecker. Wenn das nicht der fall ist liegt das kabel eh Hoch und wäre somit auch nicht geschirmt. Ach im übrinden haben das die meisten Switche so ist ja auch Consumer und nicht Prof. anwendung was natürlich Baubiologisch schlecht ist aver das ist ein andere sache.
Im Prof. berich weden deswegen auch Switche, Patch panele immer seperat Geredet. Und was auch wichtig ist es müssen beide enden des Kabels auf der selben PE Schiene liegen um Kein Potenzial zu bilden. und wenn merere Erdungspunkte vorhanden sind MÜSSEN sie miteinander verbunden werden mit min 16² Leitung ( zb. Lan verbindungen zwischen 2 Gebeuden wo jeder ein eigenen Fundamenterder besítzt.
Um Potenzial unterschiede außzugleichen reicht in der regel aber der Schirm. Blitzschutz ist eine ganz andere Klasse und solte nur von einem Fachmann gemacht werden. Ach ja im übrigen es muss jede Leitung ( Sat, Telefon usw vor dem eingang im Haus bzw Kurz danach mit dem Schutzleiter verbunden sein. Also die meisten Satsysteme die ich kenne ( halter an der Wand usw haben das nicht) dort besteht Höchste Lebensgefahr und auch sind dieses oft unzulässige Sender. Auch Kabelferseh Einrichtungen Stralen oft sehr schön aus ( Kann man Prüfen, indem man sich zb. mit dem KFZ vors Haus stellt und mit dem Autoradio mal nach einem nicht Terestrisch ausgestrahltem Progamm sucht zb. bei mir Njoy Radio) Dieses solte man schnell in ordnung bringen denn die BNetzA kann einem da schon Ärger bereiten ( Versoß gegen TKG).
ich hoffe ich konte dir ein kleinen einblick in die Tematik genben.
MfG
 
Was ich noch nicht ganz verstanden habe aus deiner Frage.

Du möchtest da Kabel definitiv gegen Blitzschlag absichern? Oder stellt sich dir die frage ob sich das überhaupt lohnt?
 
Jetzt mal ohne evtl Pot-Unterschiede der Gebäude zu berücksichtigen:

PE-Rohr wie dieses sollte es schon sein, da der Kunststoffmantel eines LAN-Kabels aus PVC besteht und damit nicht wirklich wasserundurchlässig ist.
Aus PE hingegen bestehen die Kabelmäntel aller Erdkabel in der Strom- und Telekommunikationsbranche. Da geht nix durch.
Bei 25mm Durchmesser sollte auch der Stecker mit durchgehen.
Am besten ist dazu ein Fädelkoffer - wie z.B. von Katimex - zu verwenden und das passende Gleitmittel; dann liegt das Kabel im PE-Rohr auch noch in einer Glibber-Schicht und hält ewig.
Vllt mal nen Elektriker o.ä. nach so nem Fädelkoffer fragen... die Dinger sind sauteuer, es klappt aber damit.
Wenn das PE-Rohr ohne Flickstellen im Erdreich liegt und die Enden in den jeweiligen Gebäuden ein Stück überm Boden liegen, ist das quasi ne Inhouse-Verkabelung, die spezielle, teure Kabel überflüssig macht. ;)
Frost ist nur da ne Gefahr, wo Wasser ist; und bei dieser Art der Montage hat man quasi kein Wasser, da völlig dicht.
Tipp:
Gleich neben dem Patchkabel noch nen dünnen Draht mit einziehen, dann hat man für später (neue Kabelstandards?) gleich die Otion, ein weiteres bzw neues Kabel einzuziehen.
 
So und jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu!

Für vernünftig halte ich einen Überspannungsschutz. Die meisten Elektronischen Geräte werden durch Überspannung ruiniert. Diese überspannung entsteht wenn der Blitz in der nähe des Hauses einschlägt und in sämtlichen Leitungen eine enorm hohe Spannung induziert.

Tritt dies ein können alle Geräte die nicht durch Überspannungsschutz gesichert sind defekt sein!
 
jetzt mal hier ein kleiner hinweise für alle:
Es ist illegal,sich ein LAN kabel von einem haus ins andere zu legen und 1 vertrag über 2 häuser laufen zu lassen...also wär ich n bissi vorsichtig mit den kommentaren dazu...
und zu deiner sache:
also das mit dem kabel ist so eine sache,du kannst das kabel verlegen und es liegt 200 jahre da (mal übertrieben gesagt) und es passiert nichts,jedoch kann es auch sein,dass es nur 1 tag da liegt und kaputt geht,das problem ist halt nur wenns im pc steckt,deswegen würd ichs über n switch mit überspannungsschutz laufen lassen
 
Großer Quark, Nix illegal :D
Was man zwischen den Gebäuden seines Grundstücks (z.B. Wohnhaus und Nebengelass) verlegt, geht keinen Provider was an.
Ausserdem ist hier nicht von Nutzung eines Internetzuganges, sondern von Anbindung an privates LAN die Rede.
Wenn hier jmd was anderes zwischen den Zeilen herauslesen möchte, ist das seine Sache.
Hier gehts um die Ausführung und nicht irgendwelches Vertragsrecht, also gehen wir alle davon aus, dass der TE dies natürlich in allen Belangen einhält.
 
aber mal im ernst: das glasfaserzeug kostet heute doch echt nicht mehr die welt. vom spleißer auch das material kaufen u schon ist man mit recht schmalem budget dabei.
mit ausenliegenden netzwerkkabeln hab ich im gewitter nicht nur einmal schlechte erfahrungen gemacht. würde das echt nicht empfehlen
 
LWL kann ich mir nicht leisten (Schüler) und ich möchte nur die gefahr einer ernsthaften Beschädigung minimieren.

@ joel Das ganze Haus ist an einen Überspannungsschutz angeschlossen.
 
Wenn dort eh Stromkabel liegen würde ich erstmal gucken was da an Überspannungsschutz und alles vorhanden ist.

Wenn dort eh keine besonderen Vorkehrungen getroffen wurden, dann ist es auch relativ egal ob neben dem Stromkabel noch nen Netzwerkkabel liegt.

Also ist recht sinnlos über das ganze wegen dem Netzwerkkabel nachzudenken und abzusichern, während der Blitz dann ganz einfach durchs Stromkabel fließen kann und am anderen Ende Schaden anrichten kann.
 
Hallo,
ich bin auf dieses Thema gestoßen und möchte das wieder aufgreifen, da ich vor der gleichen Situation stehe. Ich möchte gerne vom Wohnhaus ins Gartenhaus ein Lan Erdkabel verlegen und habe jetzt schon öfters von Blitzschutz, Potenzialausgleich etc. gelesen. In meinem Fall ist das Gartenhaus von der Unterverteilung des Kellers mit einem 5x2,5 mm² Kabel zur Unterverteilung im Gartenhaus verbunden. Sehe ich das richtig das dann das Gartenhaus über das Wohnhaus geerdet ist?
Mich würde interessieren was ich noch beachten müsste mit Blitzschutz usw.

Taugen diese Geräte was?
https://www.reichelt.de/?ARTICLE=197450&PROVID=2788&wt_mc=amc141526782519998&gclid=CIGxvcfJxtMCFYU_GwodYeIOrA

Möchte noch erwähnen, das mein Switch im Wohnhaus an einer Überspannungs Stromleiste angeschlossen ist, weiß aber nicht ob das von der Wohnhausseite her reicht.
 
ja sicher, in Deinem Fall kommt die Erdung ja aus der Hauptverteilung des Hauses. Eine separate Erdung im Gartenhaus ist ja nicht vorhanden. Im Normalfall, wenn Dein Gartenhaus das Nachbarhaus wäre, sieht das anders aus. Das Nachbarhaus hätte ja eine separate Erdung, dessen Potenzial dann angeglichen werden müste, da sie dann ja per LAN Kabel verbunden wären.
Alles was zum Blitzschutz verkauft wird, ist meist bei direktem Blitzschlag in das Gartenhaus unwirksam. Es liefert lediglich einen gewissen Schutz gegen indirekten Blitzschlag. Wenn der Blitz also ins Nachbarhaus einschlägt. Blitzschlag kann man in der Regel vernachlässigen. Ausnahme man hat einen Ort, eine Strasse wo es trditionell öfters einschlägt. Aber das wissen die dort wohnenden eh. Die haben dann in der Regel eine Versicherung dagegen. Ich habe einen solchen Fall auch auf dem Nachbarort bei einem Freund. Dort hat es in der Strasse in den vergangenen 30 Jahren 6x eingeschlagen. Zuletzt letztes Jahr. Bei 4 Häusern jeweils der DSL-Splitter und Sat-Verteiler defekt, mehr nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine Antwort. Bei uns ist eigentlich die letzten 18 Jahre nichts passiert und habe auch eine Kupferleitung seitdem im Garten liegen. (Zuleitung zum Gartenhaus)

Also meinst du es wäre nichts von Nöten und klar kann ja immer was passieren. Wie sieht das aus mit dem indirekten Blitzschlag, da ja der Switch an einer Überspannungsleiste eingesteckt ist. Sehe ich das richtig das dann den Geräten die am Switch hängen "nichts" passieren kann durch die Netzwerkkabel?

Versicherung gegen Überspannung ist bei mir in der Hausratversicherung.
 
Zuletzt bearbeitet:
natürlich kann bei indirektem Blitzschlag was passieren. Aber das ist doch immer so. Ich habe bei mir zu Hause auch ein Netzwerk. Wenn dort ein indirekter Blitzschlag, ein Blitzschlag vom Nachbargebäude durch die Stromleitung oder Telekom Leitung erfolgt, geht sicherlich einiges kaputt. Besonders Geräte die eingeschaltet sind. Geräte die mit Netzschalter oder Steckdosenleisten-Schalter ausgeschaltet sind, haben ja eine gewisse Sicherheit. Meine Fritzbox, meine Gasheizung, meine Kühlgefrierkombi, mein Garagentoröffner, mein Ceranfeld, mein PV-Wechselrichter, die immer mit dem Stromnetz verbunden sind, wären dann betroffen. Überlebens-Chancen nur Dinge, die einen Konventionellen Travo als Netzteil haben. Das sind die Wenigsten. Deshalb werde ich noch lange nicht jedes Gerät mit dem Reichelt-Teil drosseln.
 
Zurück
Oben