Netzwerkkabel Verlegung

Wegen Potentialfreiheit und geringerem Energieaufwand kann Glasfaser schon sinnvoll sein. Aber es einfach so als direkte Alternative zu einem LAN-Kabel zu präsentieren ist halt zu kurz gesprungen.
 
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Incanus schrieb:
Wegen Potentialfreiheit und geringerem Energieaufwand kann Glasfaser schon sinnvoll sein.
Naja, Potentialfreiheit wirst Du im normalen Hausgebrauch nicht brauchen und der Energieaufwand ist eigentlich höher mit LWL aufgrund der ganzen Umsetzer. Ich beziehe mich hier nur auf Heimnetztwerk. Industrie wäre dann eine andere Geschichte.
 
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H6-Mobs schrieb:
Naja, Potentialfreiheit wirst Du im normalen Hausgebrauch nicht brauchen
Bei der Verbindung zweier Gebäude oder sogar Wohnungen kann das auch im Hausgebrauch sinnvoll sein.
H6-Mobs schrieb:
und der Energieaufwand ist eigentlich höher mit LWL aufgrund der ganzen Umsetzer.
Kommt auf die Verbindungsgeschwindigkeit an, die 10G-Ports von Switchen und PCs brauchen deutlich mehr, als entsprechende Glasfaser-Anschlüsse.

Aber ja ich bin auch der Meinung, dass es meist mit Kanonen auf Spatzen geschossen, kein direkter Ersatz für Gigabit-Ethernet und für viele noch mehr Aufwand als Nutzen ist.
 
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Incanus schrieb:
Nein, auch praktisch, denn eine Glasfaserleitung bekommst Du weder in Deinen Router noch ein Deinen PC.
Ach Mensch, ich spreche hier doch Leute an, die sagen, sie könnten kein Kupferkabel verlegen, wegen Miete oder aus optischen Gründen. Ich finde da hat mein Post doch ein bisschen Berechtigung, oder etwa nicht?


Ich wollte hier jetzt echt keine Grundsatzdiskussion Anfangen und wie gesagt ich habe mich nur an solche Menschen gerichtet, bei denen Kupferkabel nicht in Frage kommt. Ihr habe von mir aus komplett recht und Glasfaser hat keine Vorteile gegenüber Kupfer, ich denke die Deutsche Telekom wird euch da direkt beipflichten!
 
Aber es ist eben nur die halbe Miete, wenn du sagst leg einfach Glasfaser statt Ethernet. Man muss schon den gesamten Aufwand sehen, mehr habe ich doch nicht gesagt.
 
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@Incanus Aber die ganze Wahrheit ist doch, wenn man auf Kupfer verzichtet setzt man entweder auf Wifi Repeater, oder PowerLAN und beides ist Murks und kostet auch Geld. Deswegen weiss ich nicht ob dein Argument in den meisten Fällen überhaupt ein Argument ist.
 
Ich verstehe nicht, was Du meinst. Mein Argument ist natürlich gültig, denn Glasfaser ist kein direkter Ersatz für eine Kupfer-Ethernet-Leitung. Wie schließt Du es denn am PC oder TV an?
 
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Bin auch in einer Mietwohnung und solch ein flaches Lan-Kabel habe ich auch in ein Kinderzimmer und einmal in den Schlafzimmer gelegt. Die Kosten dazu sind sehr überschaubar, da diese Kabel nicht viel kosten. Bei uns sind diese Zwischenwände auch mit Kalksandstein gemauert und so ging ein 16 mm Bohrer wie in Butter durch. Dadurch, dass dieses Loch nicht gleich ersichtlich ist und danach auch etwas zugespachtelt wurde, ist kaum etwas sichtbar.

Im Flur mussten an der Decke entlang schmale Profilleisten geklebt werden, weil drei Türen zu überwinden waren und so das Kabel nicht am Boden entlang verlegt werden konnte. In beide Zimmer ging es dann über die Fußbodenleiste weiter.

Dieses Glasfaser würde bereits aus Kostengründen ausscheiden, weil es mit dem Kabel alleine nicht getan ist.
 
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Um einen Stecker mit 16mm Breite durch eine Wand zu bekommen, braucht man keinen 16er Bohrer. 13er Bohrer sind ja meist das Maß der Dinge, was man für Standardbohrfutter bekommt und das reicht auch, indem man einfach ein we ig "arbeitet" beim Bohren - bitte ohne den Bohrer abzubrechen oder den Bohrkopf zu verbiegen.
 
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DJMadMax schrieb:
Um einen Stecker mit 16mm Breite durch eine Wand zu bekommen, braucht man keinen 16er Bohrer. 13er Bohrer
Könnte auch 13 mm sein. Habe ich möglicherweise nicht mehr ganz in Erinnerung und nachgeschaut, was für einen Bohrer ich verwendet habe, habe ich jetzt auch nicht. Aber 3 mm mehr oder weniger, machen den Apfel auch nicht reifer und zuspachteln muss man ihn eh. :)
 
Je nach Wand reicht auch ein 10mm Bohrer, wird dann trotzdem ein 16er Loch :).
 
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Viel wichtiger finde ich, ist ein Ortungsgerät zu verwenden. Da in einer Mietswohnung keine Baupläne vorhanden sind. Das Gerät kostet weniger als ein Wasser- oder Schadens eines Stromkabels. Habe eines von Bosch (GMS 120), was relativ gut funktioniert und mit 84 Euro damals, als ich es gekauft habe, nicht teuer war.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Je nach Wand reicht auch ein 10mm Bohrer, wird dann trotzdem ein 16er Loch :).
Bei mir war das Loch gerade noch groß genug, damit der Stecker durchging. Musste sogar etwas Draht mit etwas Klebeband fixieren, zum Durchziehen verwenden.
 
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Also bei mir ist es auch keine dicke Wand wo ich durch muss, denke geht auch wie Butter. Also 13mm Bohrer verwenden? Und schauen obs passt?
 
Ja, so würde ich es machen.
Aber bitte sicher gehen, dass sich dort keine Stromkabel (und sonstiges) in der Wand befinden.
 
...als alternatives Konzept.
 
Ich denke mal mit nem starken wlan repeater würden auch Abbrüche kommen, oder hat jemand da eine alternative, statt LAN Kabel. Wichtig ist kleiner Ping
 
Incanus schrieb:
Bei der Verbindung zweier Gebäude oder sogar Wohnungen kann das auch im Hausgebrauch sinnvoll sein.
Mein Gott, es ging beim TE darum, ein Netzwerkkabel von einem Raum seiner Mietwohnung zum anderen zu bringen und nicht darum, von ihm aus ein komplettes Wohnviertel mit seinem Netzwerk zu versorgen.

Bleibt doch mal auf dem Teppich und akademisiert nicht jede banale Fragestellung - damit Ihr euch eurer Selbstdarstellung widmen könnt!

@swofy-duck
Ich würde auch vom Router aus ein CAT6 Verlegekabel durch die Wand ziehen und dann auf beiden Seiten Stecker aufcrimpen, bzw im Zimmer des Sohnes vielleicht auch eine Netzwerkdose setzen. Es gibt auch Stecker, bei denen man die Adern durchführen kann bis sie vorne rausstehen bevor man sie crimpt. Das sind für ungeübte eh die besten Stecker, weil man dann vor dem crimpen sieht, ob die Belegung sauber ist. Da lassen sich die Adern auch einzeln einführen, was ebenfalls sinnvoll ist.
 
Wenn man das Loch fast direkt über dem Boden bohrt, lässt es sich mit etwas Glück doch mit den alten Fußleisten überdecken. Gerade mit so einem winzigen Loch dürfte das ziemlich problemlos gehen. Deshalb würde ich gleich ein passend großes Loch bohren und nicht mit einem Crimp Stecker später hantieren. Das Patchkabel kann dann ebenfalls hinter den Fußbodenleisten liegen, falls noch ein paar Meter zu überbrücken sind. Bei einem Flachkabel braucht es dann noch nicht mal einen gefrästen Austritt.

Ein Stück Verlegekabel mit zwei Dosen in 25cm Höhe mag eleganter sein, allerdings mMn auch nur Unterputz. Und sind noch ein paar Meter Strecke zu überbrücken, liegen die Patchkabel evtl frei und sichtbar herum.

Trotz vieler Dosen und locker 150m Verlegekabel in der Bude musste ich kürzlich auch 2 Löcher für LAN Kabel bohren, eine Wand hatte um die 23cm, die andere war doppelt so stark (Hausanbau). Als Bohrer dann einen 25mm SDS mit 46cm Länge genommen. Die weißen ca. 50mm hohen Fußbodenleisten überdeckten tatsächlich die gebohrten Löcher.
Normalerweise hätte ich auch gesagt, Patch zu "verlegen" ist Pfusch, aber da ich ganz schlecht dort rangekommen bin und man somit auch evtl Löcher gar nicht hätte sehen können, sparte ich mir die Arbeit, das halbe Zimmer auszuräumen, den Schrank abzubauen und Unterputz-Dosen zu setzen ... manchmal sind es die provisorischen Lösungen, die am längsten halten :D
 
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areiland schrieb:
Bleibt doch mal auf dem Teppich und akademisiert nicht jede banale Fragestellung - damit Ihr euch eurer Selbstdarstellung widmen könnt!
Bleibe Du bitte mal sachlich und greife andere nicht ständig an. Ich habe doch eben genau das gesagt, dass Glasfaser hier übertrieben sei, Du hast also meine Beiträge gar nicht gelesen oder verstanden.
areiland schrieb:
Ich würde auch vom Router aus ein CAT6 Verlegekabel durch die Wand ziehen und dann auf beiden Seiten Stecker aufcrimpen
Man crimpt auf Verlegekabel keine Stecker, das wurde schon mehrfach erklärt, aber das Thema ist zudem an sich schon lange durch.
 
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