CDLABSRadonP... schrieb:
Er soll vor allen Dingen dafür eingetreten sein, das mittlere Management zu reduzieren;
meinte angeblich, dass dieses zu aufgeblasen sei.
Der Meinung war nicht nur Tan. Selbst schon
Bob Swan brachte das um den Verstand …
Helge01 schrieb:
Wenn man dann noch die
Meeting-Seuche abschafft, gibt es wieder genügend Mitarbeiter die auch mal zum arbeiten kommen.
Ich überlasse an dieser Stelle mal dem angeblich "schlechtesten Intel-CEO aller Zeiten" das Wort…
"Honestly, I think we have too many people," Bob Swan told members of Intel's finance group during a large staff meeting at the company's Ronler Acres campus in Hillsboro, according to a recording obtained by The Oregonian.
[…]
"I have too many people in my meetings. I have too many people in every meeting I go to. I'll have three or four layers of people in a meeting," Swan said.
"You've got to free people up to do different things. I get too many reports that you all work extremely hard to create."
— Robert Swan – The Oregonian:
Intel's CFO: 'We hate layoffs,' but 'we're trying to deal with reality here'
Das Interview mitsamt Statement von Bob Swan ist von August
2017!
Es stammt aus einer Zeit und wurde getätigt von ihm, zu einem Zeitpunkt, als Swan gerade erst bei Intel anfing, kurz nachdem er im Oktober 2016 von
eBay kommend zum ersten externen CFO von Intel seit 1983 ernannt wurde. Daher kommen die Stimmen über exzessiven
Coroporate Bloat bei Intel ja nicht von ungefähr, weil schon Swan war davon schon vor beinahe einem Jahrzehnt, nach nicht einmal 1 vollem Jahr bei Intel, bereits extrem genervt und hat das leider niemals beseitigen können (Lies:
dürfen).
Bob Swan war also über die
extreme personelle Ineffizienz bei Intel bereits nach wenigen Monaten offensichtlich
so dermaßen angefressen, er deswegen kaum seine Arbeit habe machen können, daß er seinerzeit unverhohlen seiner Meinung Luft gemacht hat – Man muß dazu bedenken, daß diese Äußerungen erst
wenige Monate nach der größten Entlassungswelle bei Intel die bis dato jemals stattfand in 2016 getätigt wurden. Da will man sich gar nicht vorstellen, wie es davor bei Intel ausgesehen haben muß…
Auch der immernoch als Heilsbringer verklärte Gelsinger hat das niemals beseitigen können (Lies:
wollen).
Der Chaot Gelsinger hat dem
sogar diametral entgegen gewirkt, indem Pat gar knapp 20K neue Leute einstellte, direkt nachdem er dort anfing.
Gelsinger hat die 2016'er Entlassungswelle über 12K Leute umgehend mehr als rückgängig gemacht …
Bezeichnend ist, daß außerordentlich Viele von denen, die Gelsinger reinholte, Teil der Alten (satten) Garde waren, welche ganz geziehlt wieder geholt wurden, um im Austausch gegen üppige Bebutterung ihrer
Retirement-plans Gelsinger im Gegenzug innerbetrieblich in den Himmel zu loben, die ja dann auch in unschöner Regelmäßigkeit für ihn den Hochofen der medialen Gerüchteküche mit Schlamm beschickt haben.
Diese medial prominent ausgeschlachtete
Heimkehr der Zwanzigtausend für Gelsinger, waren also im Grunde nichts als ganz gezielt rangeholte Lakaien und bezahlte Jubelperser, womit sich Gelsinger umgab, um bewußt den inneren Widerstand bei Intel gegen Gelsinger selbst einzudämmen –
Das ewig kolportierte Ingenieur-Narrativ über Pat, hat dabei bis heute bestens geholfen, selbst wenn es gar nicht stimmt.
Im selben Atemzug hat man scheinheilig ausgerechnet Bob Swan als angeblich "schlechtesten Intel-CEO aller Zeiten" verunglimpfen lassen, selbst wenn Niemand bisher Intel so sehr geschadet hat wie Gelsinger.
Der Plan von Gelsinger ist daher leider zu 100% aufgegangen, weil er hat sich bei Intel deutlich länger gehalten, als er eigentlich zum Wohle Intels hätte halten dürfen!