Neuer PC - 24h On - Server und Office-Aufgaben

Ecronika

Lieutenant
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März 2008
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Einer unserer PCs läuft hier 24h und belastet die Stromrechnung - und das nur um einige Programme 24h On zu halten, diese sollen nun auf einen möglichst effizienten Rechner ausgelagert werden. Wenn es dann ab und zu reicht mal fix im Netz etwas zu suchen oder einen Brief zu drucken umso besser.

Was drauf laufen soll:

- Serviio [Video Streaming per DLNA]
- µTorrent [BitTorrent-Client]
- Java-Anwendung [Privat; im Schnitt 2% CPU-Last auf meinem AMD Phenom II X4 965]
- Mercury Mail Transport System [Mail-Server]
- foobar2k [Musikwiedergabe; wenn Besuch da ist]

Außerdem soll dann auch der Drucker daran um im Netzwerk zu drucken. An der per USB 3.0 anzubindenden ext. Platte sind neben den Videos für Serviio auch freizugebene Ordner enthalten. Die Kapazität wird sicher später durch ein anderes Gehäuse mit int. Platten umgebaut/erweitert - erstmal dient es als Netzteil-Spender und für den ersten Einsatz. Die ext. Platte ist vorhanden und wird derzeit auch genutzt. Ebenso vorhanden ist noch eine Win7-Lizenz HP64-Bit.

Meine bisherige Idee:

1 x Biostar J1800NH2
1 x Crucial SO-DIMM 4GB, DDR3L-1600, CL11 (CT51264BF160B)
1 x TeamGroup Dark L3 SSD 60GB, 2.5", SATA 6Gb/s (T253L3060GMC101)
1 x LC-Power LC-1340mi 75W extern, Mini-ITX

Die Frage ist, ob die CPU das Transkodieren für Serviio schafft und/oder ob es etwas effizienteres gibt - es muss halt nicht nur im Idle wenig verbrauchen, sondern auch mal 2h ackern können fürs Video Streamen ohne gleich den Rahmen zu sprengen.

Das SSD ist aufgrund von Preis und Leistungsdaten ausgewählt; Der Hersteller gibt nirgends den Verbrauch an :(

Da ich ca. 2,3kWh am Tag einsparen könnte, wenn der andere PC mal aus wäre wäre eine Investition von 150€ in ca. einem Jahr wieder drin, ich würde auch mehr in Betracht ziehen - angepeilt ist ein wesentlich geringerer Verbrauch (<0,5kWh/Tag).
 
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Dumme Frage:- - Aber das sollten doch die neuen APUs von AMD auch schaffen, oder? - Und das bei wesentlich weniger Stromverbrauch,als mit einem Phenom II X4 965....
 
Welche Auflösung/Videoinhalte wollen denn gestreamt werden? Ob das nun ein kleines 720p schwarz/weiß Bild oder jenseits von FullHD mit 60fps Videos sind machen einen "kleinen" Unterschied ;)

Ansonsten ist der kleine Atom ersteinmal nicht verkehrt. Bisserl mehr Leistung hätte ein AM1 Athlon (der derzeit größte 5350) bei ähnlicher zu erwartenden Leistungsaufnahme (10-15W)
 
Die KWh-Angaben umgerechnet sollen 95W aktuell und unter 20W geplant sein?

Was ist bei Serviio von Vorteil, mehr Threads oder höherer Takt? Eventuell mal den Celeron J1900 anschauen. Oder gleich ein H81-Board +Celeron nehmen.
Unter 20W ist ohne zusätzliche Komponenten und mit einem Pico-Netzteil denke ich machbar. Die Frage wäre ob die ext. Platte intern eventuell effizienter wäre, bei 2,5" wahrscheinlich kaum ein Unterschied, bei 3,5" und zusätzlichem Netzteil dann schon.
 
Würde statt dem LC-Power Netzteil zu einem besseren Netzteil (hier müssen andere ran, da kenn ich mich nicht so aus ;)) raten. Das LC-Power ist zwar für den Preis wircklich absolut top, aber für 24/7 ein paar Jahre lang.. ich weiß nicht so recht.
 
CubeID schrieb:
Was ist bei Serviio von Vorteil, mehr Threads oder höherer Takt?

Ich hab mal ein typisches Video gestartet [X264 1080p in Matroska-Container] ... Ich hab sicher noch was Actionreicheres mit mehr Datenrate, aber so in etwa ...

Resmon.png

In Betracht gezogen habe ich neben dem J1800 auch einen i3-4010 oder i5-4250U ... Der Athlon 5350 fiel eigentlich schon raus ... abgeschreckt hat mich die Dauer des Benchmarks mit MediaEspresso hier: https://www.computerbase.de/artikel...iagramm-cyberlink-mediaespresso-1080p-zu-720p

Nochmal ein Film mit mehr "bumms":

resmon2.png

Das kodieren bleibt eine Single-Thread-Arbeit und lastet rund 20-22% aus auf meinem Ph II X4 965. Braucht halt schon mehr Leistung auf einem Kern ...
 
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MediaEspresso nutzt H.264, welches von Intels QuickSync ENORM beschleunigt wird. Wenn Serviio anstatt x264 auch H.264 kodieren und dabei QuickSync nutzen kann, dann nimm unbedingt eine Intel CPU die QuickSync kann (der J1800er passt)*. Wobei die BayTrail Atoms (wozu der J1800 gehört) 2md Gen. QuickSync haben und daher noch nicht die hohe Bildqualtät von 3rd Gen. (bisher nur Haswell) erreichen. Wenn die Bildqualität wichtig ist und QuickSync genutzt werden kann, sollte es also ein Haswell mit QuickSync sein! Bei der 3. Generation von QuickSync ist die Bildqualität mit leichten Abstichten mit Softwarelösungen vergleichbar.

Wenn jedoch nur x264 bzw nur h264 in Software verfügbar ist, sollte die CPU etwas Reserven haben, hier ist dann tendenziell ein Intel Celeron (Haswellbasis) oder der Athlon 5350 etwas besser als der J1800 oder J1900er Atom.


Das 75W LC Power Netzteil im Gehäuse geht vollkommen klar. Dieses Effizienzgefasel bei Netzteilen ist vollkommen überbewertet und derart Schrott ist das Zeug von LC Power meist auch nicht, dass es nicht auch eine gut Zeit lang hält.


*Hier sind die Benchmarks von Computerbase wirklich bescheiden. Hier sollte man zumindest 1x einen reinen Softwaredurchlauf und einmal einen mit Hardwarebeschleunigung benchen + die Differnzen der Bildqualität erwähnen.

Grob:
X264 > H264 Software > H264 3rd Gen. QuickSync > 2nd Gen. QuickSync >>> 1st Gen Quick, Nvidia Hardwarebeschleunigung > AMD Hardwarebeschleunigung
 
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Ich habe mich gerade versucht etwas einzulesen ... Die Nutzung von Intel Quick Sync in ffmpeg scheitert derzeit anscheinend (nur) noch an der GPL. Da waren sie wieder, meine 3 Probleme ... :rolleyes:

Vielleicht sollte ich das Pferd mal umsatteln und nach anderen Streaming-Servern Ausschau halten, die mit meiner restlichen Hardware klarkommen, was vor 3 Jahren nämlich nur bei Serviio (und danach hatte ich keine Lust mehr weitere auszuprobieren) der Fall war ...
 
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