Neuer PC evtl. mit alten Festplatten

moonwalker99

Lt. Commander
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Ein Freund von mir möchte sich einen neuen Rechner kaufen. Er braucht ihn nicht zum Spielen, sondern nur zum Arbeiten, evtl. soll ein CAD-Programm auch darauf laufen.

Ich würde ihm generell 4 GB RAM empfehlen
Grafikkarte: wie viel MB sollten es sein? 256, 512, 1024?
Ein SD-Card reader soll auch dabei sein

Festplatten: er möchte seine 2 alten IDE-Festplatten weiterverwenden. Dafür bräuchte er einen IDE-Controller als Steckkarte. Spricht etwas dagegen? Ein Verkäufer meinte, dass moderne SATA-Festplatten weniger Strom verbrauchen. Stimmt das, oder sagt er das nur, weil er mehr verkaufen will? Er meinte, die IDE-Festplatten könnten über ein USB-Gehäuse als externe Platten benutzt werden.

Mainboard: muss es ein Asus-Board sein, oder sind billigere auch zu empfehlen? Was ist mit ASRock?

CPU: vermutlich sind alle angebotenen CPUs schnell genug, AMD dürfte billiger als Intel sein.

Der Rechner soll mit Windows und Linux ausgestattet sein. Wie teuer ist eine Win7-Lizenz? Win XP unterstützt keine Mehrkern-CPUs, oder?

Jetzt bin ich auf eure Tipps gespannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
gegen die alten festplatten spricht (meistens) die geschwindigkeit, denn viele alte(wie alt eig?was fürn modell?) platten sind wirklich sehr langsam.
eigentlich sind normale sata festplatten heutzutage schon die bremse des systems
 
also wegen den paar EUR würde ich drignend empfehlen neune Platten zu nehmen: Die sind leise, viel schneller und verbauchen weniger.

Für das Geld das ein IDE Controller kostet hast du ja schon fast eine neue Platte...

VRAM: Ein lahmer Speicher auf der KArte bringt nichts, deswegen sind aussagen ohne Bezuh zum grafikchip im allgemeinen unbrauchbar. mehr schadet nicht, bringt aber unter Umständen auch nichts, wenn der Chip keine Daten schnell genug "nachschieben" kann.

Deswegen mehr Infos was ich genau machen will.
 
empty123 schrieb:
gegen die alten festplatten spricht (meistens) die geschwindigkeit, denn viele alte(wie alt eig?was fürn modell?) platten sind wirklich sehr langsam.
eigentlich sind normale sata festplatten heutzutage schon die bremse des systems
Eine IDE-Platte hat er letztes Jahr gekauft, die andere dürfte 6-7 Jahre alt sein.

Was bedeutet dein letzter Satz? Sind dir SATA-Platten auch zu langsam?
 
Spare nicht an einer neuen Festplatte und kauf dir eine neue wo du das Betriebssystem drauftust. Die alten Platten sind langsam sodass es dir vorkommen wird, als wäre der neue PC wieder eine krücke.
Außerdem sind neue Festplatten leiser.
Die alten Platten kannst du auch noch verwenden.

Wenn du Geld sparen willst dann reichen 2 oder 3GB RAM.
Wenn er kleine CAD Projekte macht, reicht auch ein AMD System mit Onboard Grafikkarte.
Siehe 3.1
https://www.computerbase.de/forum/threads/der-ideale-multimedia-pc.336072/
 
janer77 schrieb:
VRAM: Ein lahmer Speicher auf der KArte bringt nichts, deswegen sind aussagen ohne Bezuh zum grafikchip im allgemeinen unbrauchbar. mehr schadet nicht, bringt aber unter Umständen auch nichts, wenn der Chip keine Daten schnell genug "nachschieben" kann.

Deswegen mehr Infos was ich genau machen will.
Der Rechner soll nicht zum Spielen gedacht sein, evtl. soll ein CAD-Programm laufen.

Welche dieser Grafikkarten würde dafür ausreichen?
http://www.serhend.de/index.php/cat/c125_PCI-Express-ATI.html
 
Also wenn schon neu dann auch die 30 Euro für eien Samsung F3 oder F4 bzw. WD Black die sind spürbar schneller. Von Zugriffszeiten, Burstraten und Transferraten.

Und Grafikkarte sollte schon 1Gb VRAM haben.
 
1.

Als erstes sag uns doch mal, mit welchen Programmen er arbeitet...

2.

Wenn er nur Office kram macht und kein CAD reichen dir auch ohne Probleme 2 GB Ram... da wären wir wieder bei Punkt 1.

3.

Schau doch mal nach passiven Grafikkarten oder verwende je nach CPU wohl die Onboard Version. Welches CAD - Programm soll es werden? Sind bestimmte Module / Lizenzen dabei, von denen man wissen sollte?

4.

Ich habe auf der Arbeit damals fast nur MSI Boards verbaut, weil das P/L Verhältnis sehr gut gewesen ist. Es muss also KEIN Asus Board sein. Ich persönlich (dieses Meinung ist nicht objektiv) rate von ASRock Boards ab, weil ich (Ich!) damit keine guten Erfahrung machen konnte (Ausfallquote und einige andere kleinere Probleme).

5.

Ich würde in diesem Fall (wenn CAD dazu kommt) zu Intel tendieren. Wenn es sich nur um einen Office PC handelt, kannst du eventuell sogar eine Atom Version (Dual Atom) als Lösung einsetzen.

6.

Je nachdem welche du kaufen willst, eine Übersicht kannst du dir schnell ergooglen. Wenn er Domäneanbindung braucht --> ab Pro. Version. Ansonsten reicht dir eine Home Version.

7.

Ich weiss nicht wie lange die Platten schon laufen. Sollte es schon länger der Fall sein, kannst du dich nach einer Neuen orientieren.
 
Er macht nur stinknormale Office-Sachen und etwas Internet. Für ein CAD-Programm sollte der Rechner auch geeignet sein, keine Ahnung welches und mit welchen Modulen. Was brauchen Maschinenbau-Ingenieure?

Mainboard: sind GigaByte-Boards zu empfehlen? Oder doch lieber Asus? Von ASRock würde ich auch abraten.

Festplatten: ok, neue SATA-Platten machen Sinn. Die alten werden dann als externe Platten für Backups verwendet.

CPU: AMD dürfte billiger sein, war früher zumindest so.

"Domäneanbindung" hat was mit Netzwerken zu tun, oder? Hat er zu Hause nicht, als würde eine Win7-Home ausreichen.
Ergänzung ()

Was haltet ihr von diesem Rechner?
http://www.serhend.de/product_info.php/info/p824_PC-System-Athlon-II-X2-250.html
 
Was macht er den mit CAD ? Wenn man da ein paar größere Baugruppen hat braucht das enorme Rechenleistung. Es mag zwar auf einen Atom laufen, aber wenn er mehr damit machen will als nur nen Tisch zu zeichnen sollte es min. ein 4 Kern CPU sein... und je nach dem ob sein CAD Programm mit ner Grafikkarte arbeiten kann eine dementprechende Grafikkarte...

Edit: naja vielleicht etwas übertrieben, aber wir haben in der Uni ca 2-3 Jahre alte (damals recht Starke) 2 Kern Intel CPUs, und man kommt schon mit größeren Baugruppen, z.B. ein einfaches Fahrwerk von nem Auto an die Grenze.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
moonwalker99 schrieb:
Eine IDE-Platte hat er letztes Jahr gekauft, die andere dürfte 6-7 Jahre alt sein.

Habt ihr diesen Satz gelesen? Alle schreien "neue Platten" kaufen, aber wozu? Für einen Rechner, der hauptsächlich für Office genutzt wird, ist eine IDE HDD doch vollkommen ausreichend.

Auch aktuelle Boards haben noch die Möglichkeit, IDE Platten anzuschliessen (Bsp.: http://geizhals.at/deutschland/a527259.html). Die ältere der beiden Platten würde ich schon austauschen. Doch wenn die jüngere ausreicht, gibt es keinen Grund dort Geld zu investieren.

Mainboard: Ob Gigabyte, ASUS oder MSI ist echt wurscht, auch ASRock macht inzwischen gute Boards. Je nach System (AMD oder Intel) reichen 60-85€ hier vollkommen aus.


Was darüber hinaus für CAD an Hardware benötigt wird, weiß ich nicht so genau. Bei uns in der Firma sind die Rechner zumindest mit Dual Core und ATI FireGL Karten ausgestattet.
 
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