Neuer Rechner, was nun tun?

Ich kann supastar nur zustimmen. Verschiedene Partitionen für das OS und die Programme macht überhaupt keinen Sinn. Nach einer Neuinstallation des OS würde keines der Programme mehr funktionieren, sie müssten also sowieso neu installiert werden. Außerdem müssen die Programme auf Systemdateiein zugreifen, die dann physisch weiter entfernt auf der Platte lägen, als wenn man das OS und die Programme auf eine Partition packt.
Auch die installierten Spiele sollten auf diese Partition.


Für Musik, Videos, und Spielstände kann man eine zweite Partition einrichten, da diese Daten unabhängig vom Betriebssystem sind und nach einer Neuinstallation des OS wieder genutzt werden können.

Mehr als zwei Partitionen macht wirklich keinen Sinn!
 
Nach einer Neuinstallation des OS würde keines der Programme mehr funktionieren

Falsch, solange die Programme keinen Registry-Eintrag z.B. Serialkey benötigen laufen die auch nach einer Neuinstallation weiter, lediglich die Verknüpfung zum Startmenü bzw. Desktop fehlt.
Ich hab schon oft genug irgendwelche Spiele und Programme spielen können, obwohl Windows mit vorheriger Formatierung neuinstalliert wurde.

@Threadersteller mach mit deinen Partitionen was du denkst, entweder stehst du halt auf Ordnung und hast deine Dateien udn Programme weitgehend getrennt, was auch bzgl. Fragmentation vorteilhaft ist,
oder du schmeißt halt alles durcheinander...
 
Von dieser Ausnahme habe ich mal abgesehen :). Auf jeden Fall werden nicht alle Programme korrekt laufen, wenn das OS neu aufgesetzt wird. Deshalb macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, sie auf eine extra Partition zu verschieben.

Dein Argument mit der Fragmentation kann ich noch nicht ganz nachvollziehen. Kannst du das noch etwas detaillierter beschreiben?
 
Naja Windows sieht Partitionen ja als eigene Festplatte an, dadurch werden die Daten nicht wild durcheinandergewürfelt bzw. dies geschieht nicht so schnell.
Also bleiben z.B. Filme konkret von Programmen getrennt, wenn sie auf einer anderen Partition lagern.
Wenn die Dateien hingegen auf der gleichen Partition/Platte liegen, werden sie mit der Zeit durch Speicher- und Löschvorgänge durcheinandergewürfelt.
Deswegen müssen Leute die oft Programme oder Daten auf die Platte bringen oder löschen ja auch öfter Defragmentieren.
 
Die Fragmentierung der Festplatte entsteht aber schon beim Installieren bzw. Speichern von Dateien. Deshalb ist es in meinen Augen unerheblich, ob man zwei kleinere, aber physisch von einander entfernte, fragmentierte Bereiche oder einen einzelnen (größeren) fragementierten Bereich auf der Platte hat.
Eine regelmäßige Defragmentierung ist so oder so sinnvoll.
Die zusätzliche Aufteilung in zwei Partitionen bringt da meiner Meinung nach keinen Nutzen.
 
Ich muss ja zugeben, ich habe vor ein paar Jahren auch mal 5 verschiedene Partitionen gehabt.
(1x System, 1x Programme, 1x Spiele, 1x Musik+Filme, 1x Zwischenspeicher).

Ich kann aber heute sagen, dass ich dadurch keine Vorteile gezogen habe. Habe mich eher darüber geärgert, als dann die ein oder andere Partition zu groß wurde. Denn Umpartitionierung ist und bleibt ein heikles Thema...
Bei manchen Programmen konnte man zudem den Installationsort nicht wählen, oder hat vergessen, ihn auf die Programme-Partition zu ändern.
Je mehr Partitionen man hat, desto mehr Gedanken muss man sich um die Größe dieser einzelnen machen.
Dazu braucht man nur dummerweise ne magische Glaskugel.

Und was ne Neuinstallation ohne Neuinstallation der Programme birngen soll, versteh ich mal überhaupt nicht.
Damit will ich doch Fehler im System ausbügeln und keine neuen erzeugen :freak:
Dies mach ich dadurch aber, zumal der Ordner "Programme" bzw. "Program Files" so oder so auf der Systempartion benötigt wird und auch automatisch vorhanden ist.
Zudem rücken die Programme näher nach innen, wo die Festplatte langsamer wird, da ja die Daten von außen nach innen beschreiben werden. Wobei dieser Performance-Verlust wohl zu vernachlässigen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moros schrieb:
Die Fragmentierung der Festplatte entsteht aber schon beim Installieren bzw. Speichern von Dateien. Deshalb ist es in meinen Augen unerheblich, ob man zwei kleinere, aber physisch von einander entfernte, fragmentierte Bereiche oder einen einzelnen (größeren) fragementierten Bereich auf der Platte hat.
Eine regelmäßige Defragmentierung ist so oder so sinnvoll.
Die zusätzliche Aufteilung in zwei Partitionen bringt da meiner Meinung nach keinen Nutzen.

supastar schrieb:
Ich muss ja zugeben, ich habe vor ein paar Jahren auch mal 5 verschiedene Partitionen gehabt.
(1x System, 1x Programme, 1x Spiele, 1x Musik+Filme, 1x Zwischenspeicher).

Ich kann aber heute sagen, dass ich dadurch keine Vorteile gezogen habe. Habe mich eher darüber geärgert, als dann die ein oder andere Partition zu groß wurde. Denn Umpartitionierung ist und bleibt ein heikles Thema...
Bei manchen Programmen konnte man zudem den Installationsort nicht wählen, oder hat vergessen, ihn auf die Programme-Partition zu ändern.
Je mehr Partitionen man hat, desto mehr Gedanken muss man sich um die Größe dieser einzelnen machen.
Dazu braucht man nur dummerweise ne magische Glaskugel.


Aaaaah! Menschen die mich verstehen! Menschen die mich verstehen! *noch weiter in die Einsiedlerhöhle kriech*
 
Hallo zusammen,
ich hätte nicht gedacht, dass so viele Programme direkt mit dem Betriebssystem „verbunden“ und bei einer Formatierung nutzlos sind. Auf meinem jetzigen Rechner (ist halt ein älteres System) habe ich zwei Partitionen und die Programme, die mit dem Betriebssystem verbunden sind, lassen sich an zwei Händen abzählen ;o)
Solche Anwendungen wie Virenscanner, Spyware, Videoschneideprogramme, Aufnahmetools etc. lassen sich doch unabhängig vom Installationszustand des Betriebssystems verwenden.

Ich hätte zudem gedacht, dass mehrere Partitionen den Vorteil hätten, dass die Defragmentierung nicht soo lange dauert. Wenn ich die Defragmentierungszeit meiner jetzigen Platte betrachte (unter 50GB) und sehe, wie lange das Defragmentierungstool (Diskeeper) dafür braucht, würde dies bei einer 640er Platte doch sicherlich sehr sehr lange dauern.

Wenn ich Euch aber richtig verstehe, reichen zwei, maximal drei Partitionen aber locker aus.
 
Wie gesagt, mehr als zwei Partitionen würde ich nicht verwenden.

Die Dauer der Defragmentierung hängt von vielen Faktoren wie der verwendeten Platte, der Software und v.a. dem Grad der Fragmentierung ab.
Wenn du eine Defragmentierung das erste mal nach dem Ausetzen des Systems durchführst, dauert sie wahrscheinlich 15 Minuten bis 2 Stunden (je nachdem was du alles installiert und auf die Platte gezogen hast).
Beginnst du direkt danach nochmal eine Defragmentierung, wird sie vermutlich nicht länger als 1 Minute dauern.
Wenn du verschiedene Partitionen verwendest, ist die Defragmentierung der einzelnen Partition natürlich schneller, aber insgesamt dauert es mindestens genauso lange.
Die Größe der HDD ist völlig unerheblich für die Dauer der Defragmentierung. Wenn 400 von 640GB frei sind dauert es nicht so lange, als wenn auf eine 320GB Platte voll belegt ist (gleicher Grad an Fragmentierung vorausgesetzt). Das ist ja auch logisch.

Normalerweise reicht es vollkommen aus, einmal im Monat (nachts oder wenn du nicht zu Hause bist) die Windows-Defragmentierung durchlaufen zu lassen. Der Geschwindigkeitsgewinn, der mit professionellen Programmen wie PerfectDisk oder O&O erreicht wird, ist sehr gering.
 
Naja, Defragmentierung kann man ja so einfach mal laufen lassen.
Zudem reicht IMHO vierteljährliches Defragmentieren völlig aus.

Und nur weil die Programme noch funktionieren, heißt dass nicht zwangsläufig, dass sowas nicht ein Grund für nen BSOD oder eine andere Fehlfunktion ist.
Wenn man natürlich alle Programme als Portable-Version einsetzt kann man es auch machen, wirkliche Vorteile ergeben sich daraus aber nicht (bin jetzt aber auch einer, der gar nicht erst vorhat, neu zu installieren, wenn es nicht zwingend sein muss).
 
Hm, also kann man die Sitation von damals mit z.B. Win 98 nicht vergleichen, wo im Grunde der Großteil der Programme/Spiele nach einer Formatierung der OS Partition weiterhin funktionierten?

Jemand anderes meinte, dass es bei Spielen auch manchmal so ist, dass neue Karten heruntergeladen werden, Spielstände ja ohnehin vorhanden sind u.ä., so dass man zumindestens Spiele auf einer eigenen Partition packen sollte. Musik/Videos könnte man ja dann dazu tun. Spiele würden also nicht langsamer, wenn man deren Partition defragmentiert und die Zeit für das Defragmentieren ist also auch kein Argument?

Hier wäre man dann bei zwei Partitionen, einmal für Vista und Programme und dann eben eine zweite für den Rest.
 
FohlenBoy schrieb:
Hier wäre man dann bei zwei Partitionen, einmal für Vista und Programme und dann eben eine zweite für den Rest.

Jep, genauso würde ich es machen. Die gespeicherten Spielstände und benutzerspezifischen Spieldateien werden sowieso unter "Dokumente" (ehemals "Eigene Dateien") gespeichert, ohne dass man das beeinflussen könnte.

Bei einer Neuinstallation braucht man also lediglich das Spiel neu installieren und alle Einstellungen und Spielstände sind automatisch vorhanden.

@edit
Die Anwendungsdaten installierter Programme werden allerdings immer auf der Vista-Partition gespeichert. Das ist nur eine Anmerkung, kein Argument für eine der vorgeschlagenen Varianten.
 
Hi,
die Eigenen Dateiliegen aber standardmäßig auf der OS Partition, also müsste man dies anpassen oder? Werden Spielstände und Co. denn automatisch dort gespeichert oder meintest du damit, dass ich die dort speichern müsste?

Danke
 
Du kannst mit Tools oder per Eigenschaften festlegen wo der Ordner sein soll, bei mir liegt er z.B auf H:/
 
Die meisten aktuellen Spiele legen automatisch einen Ordner für Spielstände und individuelle Einstellungen unter "Eigene Dateien" (XP) bzw. Benutzer-> "Dokumente" (Vista) an. Wenn die Eigenen Dateien also auf einer extra Partition liegen, sollten alle Spielstände und Einstellungen nach einer Neuinstallation von Windows (und den Programmmen bzw. Spielen) sofort wieder im Spiel verfügbar sein.
 
Hi,
es hat jetzt aber noch niemand konkret etwas dazu gesagt, ob Programme auf einer extra Partition nach einer Formatierung der Vista Partition weiterhin funktionieren würden oder nicht. Anscheinend lässt sich das nicht eindeutig sagen.

Also zwei Partitionen werde ich mindestens einrichten, alleine schon aus Geschwindigkeitsgründen beim Defragmentieren und der Tatsache, dass man Bilder/Musik auf jeden Fall nach einer Formatierung der Vista Partition nutzen kann.

Jetzt stellt sich mir nur die Frage, ob ich noch eine dritte Partition für Spiele mit oder ohne Programme erstellen sollte oder nicht.
 
Eine dritte Partition macht keinen Sinn.

Einige Programme würden vermutlich auch so laufen. Das Problem ist aber, dass genau diese Probleme evtl. eine Fehlerquelle darstellen. Deshalb sollte man immer alle Programme mit dem OS neu installieren. Deshalb sollten die Programme und auch Spiele mit auf die Vista-Partition.

Die Defragmentierung geht übrigens weder schneller noch langsamer, wenn du mehrere Partitionen einrichtest. Du musst halt immer eine Partition nach der anderen defragmentieren, wenn sie auf der gleichen Platte liegen. Bei einer Partition heißt das Starten, Warten, Fertig. Bei meheren Partitionen muss man jede Defragmentierung (für jede Partition) einzeln starten.
 
nein wenn du vista deinstallierst werden auch 99% der programme nicht mehr funktionieren - und wenn doch, dann mit problemen und fehlern

das mit musik/bildern ist ein gutes argument.


ich handhabe das halt anders. alle meine bilder und musikdateien (sind nicht viel, bin nicht so der musikhörer - ausser im auto) sind auf einer externen platte. so kann ich die überall mit hinnehmen wenn ich möchte.
 
@ gh0:

Du handhabst das jetzt nicht wirklich anders. Denn ob nun andere Partition oder Festplatte, der Sinn dahinter ist derselbe.
 
@ Moros

Ich muss dir "widersprechen" ;)
Wenn man z.B. eine Parittion hat, wo man oft Daten/Dateien erstellt/löscht, dann gibt es dementsprechend auch mehr Fragmente, die zu defragmentieren sind. Macht man dies bei der Partitionx umso mehr (immer wieder neue Dateien), muss und sollte man die Partition auch entsprechend öfter defragmentieren als eine andere Partition, wo man vielleicht nicht sooft Daten erstellt/löscht :)

Okay, Vista und Programme kommen auf eine Partition, geht klar.

Sind Spiele denn (oftmals) auch mit dem OS "verbunden", so dass es tatsächlich nichts bringt, sie auf eine andere Partition zu packen? Bei Programm leuchtet mir das ein.
 
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