Neues Ryzen System

Aerobraking

Ensign
🎅Rätsel-Elite ’24
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Jan. 2009
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239
Hallo, nach meinem letzten Kaufberatungsthread im Jahre 2009 hier kommt nun endlich ein neuer.:D

1. Informieren!

Schon seit Wochen. :D Bin mir nur noch mit dem Mainboard / RAM unsicher, siehe Details weiter unten.

2. Preisspanne?
Maximal 1400€

3. Verwendungszweck?
- Programmieren, 3D/2D Design: Photoshop, Lightroom, Blender, Substance Painter, Unreal Engine, bisschen Spielen (Arma, Battlefield/-Front)

4. Was ist bereits vorhanden?
- AMD Radeon 270X 2GB (Sollte sie mir zu langsam sein mit dem neuen PC, kann ich mir immer noch eine neue kaufen)

5. Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
- Irgendwann im nächsten Jahr auf Vega umsteigen bei der Grafikkarte und, falls nötig, irgendwann auf 32 GB Ram. Ansonsten sollte der PC so die nächsten 4 Jahre halten

6. Besondere Anforderungen und Wünsche?
- Sollte leise sein (steht im Wohnzimmer), ich möchte NICHT übertakten, sollte klein sein (also qAtx), brauche keine optischen Laufwerke.

7. Zusammenbau/PC-Kauf?
- Wird alles von mir gekauft und zusammengebaut, das ist kein Problem


Mein aktueller Stand bei der Zusammenstellung ist:

CPU Ryzen 1700X
CPU Kühler Thermalright HR-02 Macho Rev. B
Ram Corsair Vengeance LPX 16GB (2x8GB), DDR4-3200 CMK16GX4M2B3200C16
Grafikkarte Behalte ich meine 270X erstmal.
Netzteil Corsair RM550x
Mainboard (qAtx) MSI B350 Morat Arctic oder Gigaybyte AB350M-Gaming 3
Gehäuse Fractal Design Define Mini C
SSD Samsung 850 EVO 1TB



Bei der RAM Auswahl bin ich ein bisschen überfordert.
Da ich so oft gelesen habe, dass höherer Takt bei Ryzen besser ist (auch da AMD im Mai noch ein Update rausbringen will, dass höhereren Takt besser unterstützt), bin ich bei 3200er gelandet. Der genannte Corsair wird vom MSI laut deren Support Seite (https://www.msi.com/Motherboard/support/B350M-MORTAR-ARCTIC.html#support-mem) unterstützt und AMD empfehlt diesen auch selbst auf ihrer Webseite: https://community.amd.com/community...4/tips-for-building-a-better-amd-ryzen-system

Die zwei Gründe für das Gigaybyte Mainboard ist, dass dieses 2x USB 3.1A hat, das MSI hat gar kein USB 3.1. Und vom MSI habe ich von mehr Leuten gelesen, dass sie Probleme mit haben (z.b. 1 Minute bootup zeit).
Dafür unterstützt das Gigabyte nicht den Corsair RAM (http://download.gigabyte.eu/FileList/Memory/mb_memory_ga-ab350m-gaming3.pdf) bzw. generell kaum 3200er RAM.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie wichtig mir diese USB Anschlüsse sind, doch wenn ich mich für das Gigabyte entscheiden würde, welcher RAM wäre dann empfehlenswert?


Und der nächste Punkt beim RAM ist:
Was, wenn ich in Zukunft irgendwann auf 32gb umsteigen will? Laut der MSI RAM Support Liste (s. oben) ist der ausgesuchte ram nur für 2 DIMMs unterstützt. Bedeutet das, ich könnte ein weiteres 2x8GB Set gar nicht einbauen? (Das selbe Problem besteht auch bei dem Gigabyte, da sind viele RAMs auch nicht mit 4 DIMMs unterstützt)


Ich hoffe ihr könnt mir mehr Klarheit verschaffen. :)

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
zum ram: 16gb ist echt noch viel. ich denke wenn man 32 gebrauchen kann, zeitlich, kann man sich auch einen neuen pc kaufen.
:-/
 
Und welche Grafikkarte hast du vor zunehmen
 
CPU reicht der 1700 non X, mit leichtem Oc auf 3,6Ghz ohne Probleme fahrbar, mehr geht natürlich auch. ;)
 
MaW85 schrieb:
CPU reicht der 1700 non X, mit leichtem Oc auf 3,6Ghz ohne Probleme fahrbar, mehr geht natürlich auch. ;)

Kann gut sein. Ich bin nur so gaaaar nicht der OC Mensch. Wenn du mir jetzt sagst, dass ich dafür nur ein Zahlenwert irgendwo ändern muss, würde ich mir das vielleicht überlegen. Ansonsten würde ich gerne auf der sicheren und vor allem einfacheren Seite bleiben und kein OB betreiben.

MonkyJunkie schrieb:
Und welche Grafikkarte hast du vor zunehmen
Ich behalte meine vorhandene 270X. Sorry, hatte vielleicht nicht offensichtlich genug im Text erwähnt, habe es jetzt besser platziert. :)

mrs.johansson schrieb:
zum ram: 16gb ist echt noch viel. ich denke wenn man 32 gebrauchen kann, zeitlich, kann man sich auch einen neuen pc kaufen.
:-/

Ja, das könnte natürlich auch passieren.^^
 
Soweit eine gute Zusammenstellung. Die RAM Support Liste würde ich nur als Orientierung sehen. Alles war dort gelistet ist, funktioniert garantiert. Das heißt aber nicht, dass Abweichungen davon nicht funktionieren. Eine Vollbestückung mit 4 Riegeln kann Probleme bereiten. Das war aber schon immer so und ist nichts Ryzen-Spezifisches.

@MonkyJunkie: Komplett lesen bitte. Steht alles da.

@MaW85: Komplett lesen bitte. Er möchte nicht übertakten.
 
ich weiß nicht wie RAM intensiv Blender und die Unreal Engine sind, aber da könnten sich ggf. 32GB schon lohnen, wenn große Projekte geplant sind. Zumindest kann ich mir das vorstellen, dass da viel RAM benötigt wird.
 
Die Ryzen 7 CPUs scheinen sich nach meinen Beobachtungen wohl alle recht ähnlich gut übertakten zu lassen. Das Übertakten der CPU bei Ryzen ist auch sehr einfach und wenn man nicht jedes Quantäntchen an Performance rausholen will auch nicht Zeitintensiv. Im Ryzen Master* kannst du den Takt und die Spannung festlegen. Spannung würde ich als Grenze bei Luftkühlung bei 1,3625Volt ansetzen und bei Wasser 1,4Volt (Ist nur eine Empfehlung von mir, keine objektive Beobachtung). Takt dann so viel wie geht (meist so 3,6 bis 4,1 GHz, je nach Spannung und Chipgüte) und mit deinen Programmen aus dem täglichen Workflow gründlich testen.

Übertakten wirst du eh müssen, weil der Arbeitsspeicher standardmäßig mit 1333 MHz (oder sogar nur 1066MHz?) läuft. Also der Speicher muss dann übertaktet werden.

*=Beim Übertakten per UEFI wird AMD Cool 'n' Quiet deaktiviert, dann taktet der Prozessor im Leerlauf nicht mehr runter (Beim MSI X370 Gaming Pro Carbon)
 
Zuletzt bearbeitet:
Schreib mal was du für ein System gerade hast und wie dieses für deine angegeben Arbeiten ausreicht.

Die Ram Kompabilität erweitert sich noch in Zukunft, die MB sind ja auch noch recht neu für Ryzen, aber eine Vollbestückung könnte auch in Zukunft noch Probleme bereiten. Wenn 32gb dann von Anfang an 2x16gb Riegel.

-R7 1700 ohne oc reicht dicke, 3,6ghz kann auch ohne grosse Kenntnisse im Bios eingestellt werden und auch dauerhaft betrieben werden, auch ohne die Spannungen zu verändern.
-32gb ab 2400mhz-2666mhz gibts schon ab 209-250 zu kaufen. 3200mhz nur wenn dir dein Geld egal ist.
-MSI B350 kannst nehmen, hat auch usb 3.1a & usb c.
USB 3.1 ports (Front)
4(Gen1, Type A)
USB 3.1 ports (Rear)
3(Gen1, Type A), 1(Gen1, Type C)
-der Rest ist ok.

Wenns günstiger sein soll reicht vielleicht auch ein R5 1600 und 16gb 2400 Ram.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir ebenfalls vor kurzem einen Ryzen-basierten Gaming-PC zusammengestellt.

Der Corsair Vengeance LPX 16GB DDR4-3.200 läuft auf meinem Gigaybyte AB350-Gaming 3 (kostet etwa 20 Euro mehr als das von dir gewählte) mit dem Maximaltakt von 3.200 MHz (sowohl in der BIOS-Version F5, als auch in F6).

Keine Ahnung, ob sich die QVLs großartig unterscheiden.
 
eosphoros-ms schrieb:
Schreib mal was du für ein System gerade hast und wie dieses für deine angegeben Arbeiten ausreicht.

-MSI B350 kannst nehmen, hat auch usb 3.1a & usb c.
USB 3.1 ports (Front)
4(Gen1, Type A)
USB 3.1 ports (Rear)
3(Gen1, Type A), 1(Gen1, Type C)
-der Rest ist ok.

Wenns günstiger sein soll reicht vielleicht auch ein R5 1600 und 16gb 2400 Ram.

Ich habe zur Zeit:
AMD Phenom II X4 955
AMD 270X 2GB
ASUS M4a78T AM3
Corsair 12 GB DDR3 1333 Mhz
Enermax MODU82+ 525 W
Creative Soundblaster X-Fi
Cooler Master CM 690

Vor allem Lightroom, Blender und Substance Painter bereiten mir langsam sorgen bei der Performance, das geht teilweise schon echt langsam.

Bei dem USB am Board meinte ich, dass das MSI keine eigenen USB 3.1 Anschlüsse hat, wie da steht sind alle Gen1, was USB 3.0 entspricht. Letzten endes ist das vermutlich auch total egal, weil ich die Geschwindigkeit eh nicht brauche und wenn doch könnte ich mir ne PCIE USB 3.1 Karte kaufen. Ich dachte mir nur es wäre nett es direkt schon am Board zu haben.^^

paccoderpster schrieb:
Übertakten wirst du eh müssen, weil der Arbeitsspeicher standardmäßig mit 1333 MHz (oder sogar nur 1066MHz?) läuft. Also der Speicher muss dann übertaktet werden.

Ist das so? Habe ich bisher noch nie was von gehört. Könntest du dazu genauere Infos oder Quellen nennen?



Webentwickler schrieb:
Ich habe mir ebenfalls vor kurzem einen Ryzen-basierten Gaming-PC zusammengestellt.

Der Corsair Vengeance LPX 16GB DDR4-3.200 läuft auf meinem Gigaybyte AB350-Gaming 3 (kostet etwa 20 Euro mehr als das von dir gewählte) mit dem Maximaltakt von 3.200 MHz (sowohl in der BIOS-Version F5, als auch in F6).

Keine Ahnung, ob sich die QVLs großartig unterscheiden.

Und was musstest du dafür tun, damit er auf 3200 Mhz läuft? Oder einfach nur reingesteckt und angeschaltet? Ich hab das immer noch nicht so ganz verstanden ob/was man tun muss, vor allem nach paccoderpster Aussage. :D
 
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Ich glaube paccoderpster verwechselt da irgendwas mit den RAM Geschwindigkeiten
Nun ja, wenn du etwas Zeit in das OC investieren würdest bekommst du das hin, wenn du da aber absolut keine Lust zu hast bleib bei dem 1700X.
 
Naja, technisch gesehen mag das schon stimmen, denn Ryzen unterstützt offiziell nur maximal DDR4-2666 genauso wie auch Intel mit ihrer aktuellen Kaby Lake Plattform nur von DDR4-2400 spricht.

In der Praxis ist natürlich auf beiden Plattformen weit mehr möglich und das sollte für den Anwender gar nicht kompliziert sein. Wenn man also Speicher verwendet, der nicht innerhalb der Referenzwerte läuft, dann gilt das als Overclock. Das eine (schnellen Speicher verwenden) hat aber nichts mit dem anderen (Prozessor übertakten) zu tun. Speicher wird normalerweise automatisch vom Motherboard erkannt und gesteuert und erst wenn nicht das passieren sollte, muss man selbst Hand anlegen und das gewünschte XMP 2.0 Profil laden.

So jedenfalls die Theorie, aber AM4 ist noch eine neue Plattform, die meisten Boards sind in Sachen Speicher-Kompatibilität und -Geschwindigkeit noch nicht wirklich ausgereift und daher es kann gut sein, dass der gewünschte Speicher nicht mit DDR4-3200 läuft. Was dann? Wenn das der Fall ist, läuft dieser erst mal laut Standardeinstellungen auf DDR4-2133 und man muss selbst an die Einstellungen ran und sich an die maximal möglichen Werte heran tasten. Alternativ wartet man auf ein neues BIOS-Update und hofft, dass die Probleme dadurch gelöst wurden.

Derzeit gilt das auch für den vom Threadhersteller erwähnten Corsair Speicher. Bei CL16 ist nämlich davon auszugehen, dass dort Micron oder Hynix Speicherchips in Single Ranked Bauweise verwendet wurden und mit eben diesen hat Ryzen noch die größten Probleme bei hohen Taktraten. Daher verstehe ich auch nicht, wieso AMD diesen Speicher explizit erwähnt. Mit verschiedenen CPUs und Boards kann man von 2400 bis 3200 alles erreichen, das Maximum wird aber nur von einigen (wenigen) erreicht. Genau daran arbeitet AMD jedoch gerade und wenn man den eigenen Aussagen Glauben schenken darf, dann wird genau dies im AGESA Mai Update behandelt. Dieses wird an die Boardpartner verteilt, welche es in ihr BIOS einbauen und somit größere Speicher Kompatibilitäten auch außerhalb der Referenzwerte bieten sollen.

Was Overclocking betrifft: auf den meisten Boards, insbesondere jenen mit B350 Chipsatz, sind die OC-Einstellungen noch ziemlich dürftig und dazu zählt zumindest das vom Threadersteller erwähnte Gigabyte Modell. Dies kann sich mit künftigen BIOS-Updates natürlich noch ändern, aber die aktuelle Lage sieht so aus, dass man zwar den Multiplikator verändern kann und bei Bedarf einen positiven VCore-Offset einstellen kann, aber sonst nicht viel mehr. Dadurch verliert man aber nicht nur alle Stromsparmodi sondern auch Turbo und XFR. Wenn man also die maximale Single-Core Leistung beibehalten will - ein 1700X wird auf bis zu zwei Kernen 3.9GHz erreichen sofern die anderen Kerne nicht stark genug ausgelastet sind - muss man da schon deutlich stärker übertakten. In der Praxis sieht es so aus, dass die maximal gemessenen Kerntakte meines 1700X nach 24 Stunden Betrieb (gemessen mit HWiNFO64) bei 3893 bis 3974MHz liegen und das sind alles Werte, die ohne Übertakten bei aktivem Untervolting von -0,1V erreicht wurden. Für Einzelkernanwendungen bietet AMDs Turbo und das temperaturgesteuerte XFR also bereits sehr gute ab-Werk Übertaktung, lediglich bei der Auslastung mehrerer oder aller Kerne macht das manuelle Übertakten Sinn. Statt 3,5GHz (3,4 Standardtakt + 100MHz XFR) würde eine Übertaktung durch den Multiplikator von 34 auf 37 einen Nettogewinn von 200MHz bedeuten, was einem Plus von 5,4% entspricht. Da OC nicht immer perfekt skaliert, kann der reelle Zugewinn auch kleiner sein.

Oder anders ausgedrückt: Übertakten macht auf dem Ryzen durchaus Sinn. Der 1700 ist durch seinen niedrigen Grundtakt prädestiniert dafür, aber auf anderen Modellen wie dem 1700X ist das in den meisten Fällen eher ein psychologischer Faktor (geil, ich hab eine CPU die ich übertakten kann) und wird nur einen Unterschied machen, wenn man sich an den 3,9 bis 4GHz versucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, danke dreamy_betty und paccoderpster für die Informationen. :) Ich denke ich werde beim 1700X bleiben, das Geld ist es mir Wert, damit ich nichts mit OC machen muss. :D

Und mit dem RAM werde ich dann schauen, die Chancen stehen ja gut, dass er auch auf dem Gigabyte laufen wird. Das heißt, ich muss mir nur noch für eins der beiden Mainboards entscheiden.
Und wenn dann alles da ist werde ich sehen ob der RAM zu langsam läuft, und falls dem so ist werde ich hier einfach wieder aufschlagen, bzw. es vermutzlich durch Googlen innerhalb kurzer Zeit selber herausfinden was ich tun muss, um ihn höher zu takten. :)

Ich hoffe nur, dass ein Upgrade auf 32 GB irgendwan in Zukunft keine Probleme bereiten wird.

Dann wäre ich eigentlich fertig mit der Beratung. Vielen Dank an alle hier für die, vor allem so schnellen, Antworten!

Wenn jemand meint noch einen Tipp für mich zu haben, kann er diesen natürlich gerne äußern. :D Das Bestellen der Komponenten kann ich erst in ein paar Tagen vornehmen.
 
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