Neues System startet nicht! Defektes Board erhalten?

  • Ersteller Ersteller TheDaywalker
  • Erstellt am Erstellt am
T

TheDaywalker

Gast
Hallo,


ich würde mal gerne wissen, wie empfindlich so ein System ist, ich habe ja vor einiger Zeit mal eines zusammengebaut, und da hat alles auf Anhieb funktioniert.


Doch dieses kostet mich den letzten Nerv.



Alles vorsichtig, und richtig eingesetzt.

20-30 Versuche kurzes aufleuchten, und geht sofort wieder aus.
Danach viel rumschrauben, besonders am Lüfter, danach lief es, allerdings musste ich es wieder auseinander nehmen..

Jetzt wieder das selbe Problem, es leuchtet für ein paar Milisekunden, und geht danach sofort wieder aus.


Die Beschichtung mit Wärmeleitpaste, ist nicht gerade sonderlich, es geht viel rum, und über den Rand hinaus,
kann es sein, dass das Board oder die CPU bereits geschrottet wurde, weil die Wärmeleitpaste an die falsche Stelle kam.


Die Befestigung der CPU am Sockel ist auch fragwürdig, es muss schon ordentlich gedrückt werden, also mit einfachen reinklicken ist da nichts.

Kann es sein, dass einer der Pins schon verbogen ist, oder was kann der Grund sein, warum es nicht startet.


Ich habe es jetz mehrfach versucht zu starten, und finde den Fehler nicht.

Kann die CPU, oder das Mainboard wirklich schon kaputt sein?

Besonders die Pins finde ich auffälig, 2-3 stehen leicht hinaus, und stupfsen (siehe Bild)

Hier das Foto in Großformat, da man sonst nichts sehen kann
http://abload.de/img/krik1hzsao.jpg


1.) Kann ich Testversuche ohne den riesigen Kühler unternehmen, muss der Kühler fest verschraubt sein, ich meine natürlich nur, um zu sehen, ob es überhaupt startet, es wird dann natürlich sofort wieder ausgeschaltet, ist sowas möglich, oder muss er fest verschraubt sein.

2.) Mit den Arbeitspeicher habe ich auch schon vieles probiert.

Es wird geschrieben, dass man 1 Ram am 1 Steckplatz und den 2 am letzen anbringen muss.
Diesen habe ich auch schon öfters eingesetzt, und rumgedrückt, doch auch dieser ist nicht der Fehler.


3.) Die Pins habe ich rot markiert, ist sowas normal, oder habe ich einfach ein fehlerhaftes Board erhalten?


Kann jemand was zu den Pins sagen, also diese finde ich am auffälligesten, da sonst alles einheitlich ist.
Ist es normal das einige abweichen, oder habe ich hier ein beschädigstes Board erhalten?
 
Die Pins sind verbogen, warum auch immer. Daher hast du deinen Fehler schon gefunden.

Normal sollte alle Pins einheitlich und nicht verbogen sein. Vllt gibt es ein Kurzschluss, wenn die CPU in dem Sockel steckt.

Ausbauen und umgehend umtauschen lassen, wenn es so versendet wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi,

du hast den Fehler gefunden, die Teile machen einen Kurzschluss, dein Netzteil erkennt das und schaltet sofort aus.

Der Hersteller wird 100 % versuchen die Schuld in deine Richtung zu schieben. Ich hoffe du hast Glück und kommst da gut raus.

Mfg David
 
Das sieht so aus als wenn mind. 4 Pins im Sockel nicht so sind wie sein soll(t)en.

Und Testversuche ohne einen Kühler auf der CPU zu unternehmen gleicht ein wenig Harakiri. Man kann die Notabschaltung wg. Übertemperatur auch absichtlich herausfordern und darauf hoffen/ bauen, dass sie auch wirklich funktioniert.
 
Hmm, ok, denkt ihr das andere Komponenten geschrottet wurden, wie z.B die CPU

Das System wurde ja gerade erst versucht in Betrieb zu nehmen, man kann es also noch zurückschicken.

Auch wenn es jetzt bereits benutzt wurde, bin mir aber auch nicht so sicher.

--

Das diese Pins verbogen sind ist schon äußerst merkwürdig, den die CPU wurde sofort richtig eingesetzt, kann mir nicht erklären, wie sowas zu Stande kam, muss wohl ein Fertigungsfehler sein.
 
Da wird nichts defekt sein bis auf der Sockel. Mfg David
 
Ob die CPU u.U. auch in Mitleidenschaft gezogen wurde, das kann niemand von uns vorhersagen, ahnen oder sonst etwas.

Da bleibt nur testen ggfs. quertesten mit anderem einwandfrei funktionierendem Material.
 
Reparieren, kann man sowas nicht oder, bei nen Shop.

Besser zurückschicken, solange die Umtauschfrist nicht abgelaufen ist oder?

Also was soll man den reklamieren, angeben dass es defekt ist oder nicht?
 
Wenn du alles zurückschickst, wird der Händler dir 100% die Schuld in die Schuhe schieben. Du musst beweisen, das die Hardware so versendet wurde. Da bei dir die Beweislast liegen wird, ist es echt fast unmöglich es zu beweisen.
 
Mit Feinmechaniker-Werkzeug und einer ruhigen Hand kann man so etwas repariert bekommen. Kann aber auch regelrecht in die Hose gehen und die Pins abbrechen. Dann geht nichts mehr.

Du kannst versuchen das Board zu reklamieren. Ob der Shop sich darauf einlässt ist die andere Frage. Kann auch sein, dass der das Board zur Reparatur an den Hersteller gibt und der es ggfs. auf Kulanz repariert.
 
Naja, 2 Kontakte machen einen direkten Kontakt zum Nachbarn, Strom fließt den Weg des geringsten Widerstandes. Also wird er von Kontakt zu Kontakt gehen ohne überhaupt an der CPU anzukommen. Da der Kurzschluss auch so offensichtlich ist, wird auch keine Spannung zustande gekommen sein (bei einem astreinen Kurzschluss ist die Spannung 0V. Das Netzteil hat sofort abgeschaltet und dafür gesorgt, das deine Haussicherung nicht ausgelöst hat :)
 
Mein persönlicher Tip: Egal was man wo bestellt, sollte eine optische Begutachtung gemacht werden vor der Innbetriebnahme. Sind Mängel zu sehen, Fotos machen und den gleichen Tag zurücksenden.
 
Schick es ein und hoffe das Beste ... . Die Pins sind empfindlich und Du wärst nicht die erste Person, welche diese ohne es zu bemerken zerstört hat.

Und auch wenn es mir leid tut, wer hier danach fragt, ob er eine CPU völlig ohne Kühler starten kann (zum Testen), dem traue ich auch zu, nicht so sorgsam beim Einbau gewesen zu sein, wie er weismachen will.
Selbst in der Anleitung/Beschreibung einer CPU bzw. eines Mainboards steht DEUTLICH, daß diese bitte NICHT ohne Kühler zu betreiben sei, in gar keinem Fall. Wer nicht mal in der Lage ist sich das Begleitheftchen eines Mainboards durchzulesen, der liest auch andere Dinge nicht. Und rate mal wofür es Anleitungen gibt? Selbst alte Hasen schauen da von Zeit zu Zeit rein ... .

Ach ja, an der Befestigung ist gar nichts "fragwürdig", der Hebel braucht bei diesem Sockel schon etwas Druck, damit es klappt.
 
Jiggerman schrieb:
Wenn du alles zurückschickst, wird der Händler dir 100% die Schuld in die Schuhe schieben. Du musst beweisen, das die Hardware so versendet wurde. Da bei dir die Beweislast liegen wird, ist es echt fast unmöglich es zu beweisen.

Nein! Die Beweislast bei einem Verbrauchsgüterkauf liegt ab dem Gefahrenübergang (ersten 6 Monate ab Erhalt der Ware) beim Verkäufer und dieser muss beweisen, dass die Ware bereits vor dem Gefahrenübergang sich in funktionstüchtigem Zustand befand bzw. kein Mangel vorlag.

Die daraus für den Verkäufer entstehenden Kosten sind nun mal dessen unternehmerisches Risiko.


@flipp: Zustimmung... der Verdacht liegt hier nahe. Aber das ist eben auch das Problem (vor allem bei allem mit Elektronik) von heute, dass das Verbraucherrecht prinzipiell leider auch jene schützt, die selbstverschuldet gehandelt haben. Denn ein belastbarer Nachweis kostet i.d.R. mehr als das Produkt selbst wert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowas nennt man Beweislastwechsel. Erste 6 Monate der Verkäufer und danach 6 Monate der Käufer. Das ist Gewährleistung. Gewährleistung schliesst aber Eigenverschulden aus.
 
War denn die Sockelabdeckung drauf bei Erhalt?

P.S. was für ein Board ist es überhaupt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau sowas hatte ich auch schon von der Firma Gigabyte (X58 Board), haben die Säcke auch noch frech behauptet ich hätte das so kaputtgemacht (wobei das gar nicht möglich ist) und weigerten sich es zu reparieren oder auszutauschen. Der CPU hat es nicht geschadet gehabt in meinem Fall, allerdings konnte man nur 2 von 3 RAM Riegeln (Triple Channel) verwenden, mit einem 3. RAM Riegel wollte der PC nicht mehr booten, ansonsten lief das Teil erstaunlicherweise kurzzeitig problemlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jiggerman schrieb:
Sowas nennt man Beweislastwechsel. Erste 6 Monate der Verkäufer und danach 6 Monate der Käufer. Das ist Gewährleistung. Gewährleistung schliesst aber Eigenverschulden aus.

Eine Garantie, die ja eine freiwillige Leistung des Herstellers ist, kann erlöschen, wenn in den Garantiebedingungen festgelegt wurde, dass (zumeist ist es der Fall) mechanische Beschädigungen generell von den Garantieleistungen ausgenommen ist.

Die Gewährleistung kann hingegen nicht erlöschen, weil Eigenverschulden grundsätzlich eben über die jeweilige Beweislast abgedeckt ist. In den ersten 6 Monaten eben durch den Verkäufer, in den restlichen 18 Monaten durch den Käufer. Bei den heute so unterschiedlichen Waren, gibt es hier und dort halt auch ein paar Grauzonen, wie z.B. Displayschaden bei Smartphone in den ersten 6 Monaten, etc. Und ein stichhaltiger Beweis wäre eben nur ein amtliches Gutachten und nicht "wir vermuten, dass dies und jenes durch den Käufer selbst verschuldet wurde".

Und da sind wir wieder bei dem unternehmerischen Risiko.... Kosten für einen Sachverständigen oder lieber den Defekt ohne Untersuchung schlucken und ein neues Mainboard rausrücken? Letzteres ist halt eine ganze Ecke günstiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Befestigung der CPU am Sockel ist auch fragwürdig, es muss schon ordentlich gedrückt werden, also mit einfachen reinklicken ist da nichts.

glaub eher TE hat hier einfach den fehler gemacht und damit die Pins verbogen
 
Zurück
Oben