Neuinstallation / SSD formatieren

Scaret

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Hallo,

im folgenden Beitrag; http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=28849 , wird unter dem Abschnitt "Die Festplatte vorbereiten" erklärt, wie man die Festplatte, mittels Diskpart, vor der Installation formatiert und partitioniert. Der Vorteil soll sein, dass dabei keine Minipartition von Windows eingerichtet wird und das Probleme mit dem Bootmanager (keine Ahnung davon...) vermieden werden.

Meine Frage nun, ist das notwendig/ratsam oder überflüssig für den Normalverbraucher wie mich?
 
Du meinst die 100MB die Windows als unsichtbare Partition für den Bootmanager anlegt, werden dir fehlen?
 
Halte ich für unnötig, habe ich noch nie gehört und auch noch nie Probleme gehabt. Willst du Boot-US nutzen? Falls nein und du nicht weißt was das ist, einfach Windows machen lassen.
Nur AHCI sollte natürlich an sein.
Und wenn du auf der SSD Windows installierst, dann bitte alle anderen Festplatten abstecken und nur die SSD über lassen. Sonst kann es passieren, dass der Bootmanager auf einer der Platten landet.
 
überflüssig, ohne es gelesen zu haben.

welches problem mit dem bootmanager? das er auf einer anderen platte liegt? einfach nur die ssd angesteck haben bei der OS installation.
die minipartition (100MB) tut niemanden weh, denn 100MB hat jeder frei ;)
 
Ehrlich gesagt frage ich mich, warum man sich dieses Gefrickel antun will, da es einem quasi keinen Mehrwert einbringt.
 
Sie schreiben ja, wenn man Boot-US verwenden möchte, würde es Probleme geben. Das ist ein Universal Bootmanager. Aber wenn du den nicht nutzen möchtest, absoluter Unsinn.

Es geht bei dem Tipp nicht um die 100 MB, sondern um Probleme mit dem Programm Boot-US!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist die SSD von der Kapazität so klein gewählt worden, so dass du auch um 100MB an Speicherplatz kämpfen musst?

Wenn nein, so lasse die Angelegenheit automatisch von Windows und der Installationsroutine erledigen.

Sollte ggfs. (noch) eine HDD vorhanden sein, so deaktiviere (Kabel abziehen) diese vor der Installation des BS auf der SSD. So kommen dann auch die Bootdateien auf die SSD.
Denn sollte die HDD mal nicht funktionieren und/ oder defekt sein, so müsstest du dir dann nämlich erst mit einer Systemstartreparatur behelfen, so dass das System wieder startet.

Ist die Installation des BS auf der SSD erfolgt, kann die HDD auch wieder aktiviert (Kabel anschließen) werden.
 
Wenn Du dir wegen den 100 Mb schon Gedanken machst und deie SSD wirklich bis zum Stehkragen voll ist dann kann die garnicht ihre Geschwindikeit auspielen........

Und die 100MB juken nun wiklich keinen.......
Für ein "Normalverbraucher" wie du dich ja selber nennst, ist der ganze Auffwand nur unnötig Arbeit.

Am Anfang der Wininstallation hast du die Möglichkeit, alle Partitionen zu löschen und ganz neu anzulegen, den Rest macht Win selber.

Mfg ;-)
 
wenn man diese 0,0781% nicht von einer 128gb ssd erübrigen kann. (0,0390% bei 256gb) sollte man größere platte kaufen.

ernsthaft nun.
bringt nix für den heimanwender. lass es einfach. zu viel arbeit für zu wenig gewinn. falls man überhaupt von irgendeinem gewinn sprechen kann.
 
Das einzigste Problem was ich kenne bei der Installation von Windows 7 auf eine SSD ist das alignment, also die Ausrichtung der ersten Partition auf der Festplatte und zwar so das die nutzbare Partition zu den Sektoren der SSD passt.
Da musst du mal suchen, da gibt es Tools die das anzeigen. Aber ich glaube Windows 7 bekommt das hin.

Ich rate dir einfach die Installation normal zu starten, danach zu prüfen ob es passt und wenn nicht gibt's genügend Anleitung im Internet wie man das korrigieren kann.
 
Geht mehr darum, dass es der erste selbst gebaute PC wird und ich nicht weiss, worauf ich überall achten muss.

Das mit dem AHCI hab ich schon oft gelesen, ich hoffe, ich muss nicht den Pre-Install AHCI Driver von der Gigabyte-Seite benutzen und es klappt alles.
MSAHCI Treiber sind ja eigentlich bei Win7 dabei, hab ich gelesen und auf der Gigabyte Homepage kann ich auch noch den Intel Rapid Storage mit den entsprechenden Treibern runterladen.

Speicherplatz hat es genug... 512GB SSD und 2TB HDD...
Was den Boot-US angeht, ich wusste halt nicht, ob das etwas ist, dass man vielleicht später mal benötigt, aber ich weiss ja nichtmal was es ist. xD

Aktuell lerne ich gerade ziemlich viel, da ich dauernd Seiten lese mit Tipps zur besseren Performance der SSD, was man zuerst als Treiber installieren sollte, Tipps zu den BIOS-Einstellungen etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch das Alignment wird von Windows 7 und aufwärts korrekt angelegt/ erstellt, wenn eine SSD beim Start der Installationsrountine erkannt wird.

Ich habe beim Alignment bisher nachträglich noch nie etwas ändern und/ oder korrigieren müssen.


@Scaret

Da gibt es nicht wirklich sehr viel zu beachten. Siehe auch Beiträge #2 u. 3 in [Sammelthread] Kaufberatung und Fragen zu SSD

- AHCI im UEFI/ BIOS aktivieren, falls noch nicht geschehen.
- Die/ Ene ggfs. vorhandene HDD vor der Installation des BS auf der/ einer SSD deaktivieren (Kabel abziehen)
- Installation des BS auf der/ einer SSD vornehmen.
- Ist die Installation des BS auf der/ einer SSD erfolgt, HDD wieder aktivieren (Kabel anschließen).

Mehr ist und gibt es da nicht zu tun! Auch nichts was in sonstigen Guides Optimierungsempfehlunge, etc. pp. auf irgendwelchen anderen Seiten steht!

Das sind sehr oft irgendwelche Empfehlungen, die man noch bei den SSDs der 1. Generation empfohlen hat(te). Bei den heutigen Generationen sind diese ganzen Empfehlungen und Optimierungsguides teils kontraproduktiv bzw. überhaupt nicht empfehlenswert.

Windows 7 und aufwärts sind bereits von Microsoft so an-/ ausgelegt worden, dass diese Betriebssysteme von Windows 7 und aufwärts ganz problemlos ohne irgendwelche Tricksereien mit der/ einer SSD ganz problemlos klar kommen. Und dies ohne irgendwelche Optimierungsguides/ -empfehlungen anschließend abarbeiten zu müssen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wer hier davon spricht, noch nie von Problemen mit der boot-Partition gehört zu haben, aber empfiehlt, alle anderen HDDs abzuklemmen sollte nochmal genau über das Thema nachdenken. Es geht genau darum, daß die boot-Partition mitunter auf der falschen Platte landet oder wenn auf der richtigen Platte, dann mitunter auf die falsche Systempartition zeigt.

Diese Konstruktion hat MS gewählt, weil damit von der boot-Partition die BitLocker-Verschlüsselung gestartet werden kann und erst im Anschluß die Systempartition freigeschaltet wird. Nebenbei ermöglicht es die Verwendung größerer Blöcke als nur 4k. Wer weder Bitlocker nutzt, noch sich an den 4k stört, empfehle ich auf die Partition zu verzichten.

Hier bitte nur die 5% weiterlesen, wer von seinem System Backups macht und diese tatsächlich immer mal wiederherstellt:
Wer die Variante mit separater boot-Partition nutzt, läuft ständig in die Gefahr auf die o.g. Probleme zu laufen. Zusätzlich muß man diese boot-Partition beim Backup mit sichern und ggf. weiderherstellen, es erhöht schlicht die Komplexität und schmälert die Übersichtlichkeit.

Das Verfahren ist im Grunde einfach. Findet Windows eine leere HDD, wird es die 100MB anlegen. Ist die HDD bereits vorher in Partitionen unterteilt, landen die boot-Daten im Ordner /boot auf der Systempartition.

Im Ergebnis hat man EINE Partition. Diese wird als "aktiv" markiert. Fertig.
 
Scaret schrieb:
Meine Frage nun, ist das notwendig/ratsam oder überflüssig für den Normalverbraucher wie mich?

Leute, die keine Ahnung haben, bauen die leere, unformatierte SSD ein, booten die Windows DVD und klicken einfach weiter. Nichts wird manuell gemacht. Windows wird einfach gesagt, installiere dich in den leeren, unzugeordneten Platz. Windows macht ab da alles richtig. Diese Routine wurde von Microsoft Mitarbeitern entwickelt.

Dann gibt es Leute, die Spitz gekriegt haben, dass man diese Routine weg lassen und manuell fummeln kann. Wer sich schlauer als die Microsoft Mitarbeiter hält, macht das.

Echte Gründe für manuelle Fummeleien wären exotische Dualbootlinuxinstallationen mit besonderen Wünschen.

Edit:
Scaret schrieb:
Aktuell lerne ich gerade ziemlich viel, da ich dauernd Seiten lese mit Tipps zur besseren Performance der SSD, was man zuerst als Treiber installieren sollte, Tipps zu den BIOS-Einstellungen etc.
Diese Tipps stehen meist ohne Begründung da. Da hat jemand irgendwelche Schleichwege gefunden und die in einem How-To zusammengefasst. Gründe gibt es da nicht für, es wird einfach nur was von Performance gemunkelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die SSD leer ist und man will die im GPT statt MBR-Verfahren einrichten, empfiehlt sich eine Partitionierung mit Linux vom USB-Stick. gParted oder noch besser PartitionMagic (da ist auch gParted mit drauf). Das sind graphische Tools und damit übersichtlicher als so diskpart-Dinge.

Initialisiert man eine HDD unter Windows mit GPT, so erstellt Windows eine weitere (unter Windows unsichtbare) Partition mit weiteren 128MB. Diese MSR-Partition (MicroSofr reseved) Partiton hat keinen Zweck, selbst MS hält sich über den Sinn bedeckt. Wie oben vorgerechnet sind 128MB nicht viel, aber es blockiert eben völlig sinnlos den Platz. Als ob ich im Auto immer einen Ziegelstein mit herumfahren würde.
Ergänzung ()

Wilhelm14 schrieb:
Leute, die keine Ahnung haben, bauen die leere, unformatierte SSD ein, booten die Windows DVD und klicken einfach weiter.
... und haben hinterher immer noch keine Ahnung.

Das ist natürlich legitim. Es gibt Leute, die haben andere Jobs und andere Hobbys, die wollen, daß der PC endlich läuft und nie mehr was anfassen.

Hier bei CB tummeln sich aber i.d.R. auch Leute, die ein wenig den Hintergrund kennenlernen wollen und ihr System individualisieren. Wer sich den PC selber zusammensteckt, wird wohl eher zur 2. Gruppe gehören.
 
In dem Guide von AdoK steht ja weiter unten z.B. auch, dass man den Ruhezustand deaktivieren soll und die Auslagerungsdatei anpassen soll, solche Sachen mein ich halt.

Bei der Installation werd ich 2 Partitionen anlegen, eine für das Betriebssystem und Programme wie Antivir/CCleaner/Spybot/WinRAR/BitTorrent/KCP+MPC/Acronis True Image/etc.
Die 2te Partition halt für Games etc.

BIOS soll man ja auch aktualisieren, Gigabyte macht einem das mit @BIOS noch relativ einfach, da man es vom Betriebsystem aus machen kann.
Chipsatz-Treiber/VGA-Treiber/USB3.0/Audio-Treiber/SATA-Raid Treiber etc. ... ganz schön viel, was da alles gemacht werden muss.
 
Das soll man nicht machen, dass kann man machen. Es kommt auch immer auf die Art und Weise der Nutzung des PC/ Systems an.

Wer den Ruhezustand ((sehr) häufig) nutzt, für den ist es kontraproduktiv den Ruhezustand zu deaktivieren.

Und die Auslagerungsdatei würde ich auch nur dann manuell anpassen wollen, wenn mir der Platz/ Kapazität auf der SSD ausgehen sollte. Ansonsten überlasse ich das dem Betriebssystem.

Klar, bei 32GB RAM muss man auch nicht unbedingt eine Auslagerungsdatei von 1,5*RAM haben. Da kommt es eben wieder auf die Art und Weise der Nutzung des Systems und den verwendeten Programmen/ Anwendungen an, ob die ggfs. mit einer manuell eingestellten Auslagerungsdatei von z.B. min. 2048 - max. 2048MB oder 3072 - 3072MB oder 4096 - 4096MB einwandfrei funktionieren.
 
Diskpart ist eigentlich ganz gut beschrieben in dem verlinkten Beitrag ganz oben.
Ich geh mal davon aus, dass eine Erweiterte logische Partition einfach eine "normale" Partition ist...

Was ich allerdings nicht weiss, wie ich das ggf. bei der HDD mache, damit die 128MB Partition nicht erscheint, wobei mich das eigentlich bei 2TB nun wirklich nicht kratzt. Das reicht nichtmal, um eine 20 minütige Animefolge zu speichern...
Ergänzung ()

Mein Ziel ist eigentlich bloss ein möglichst gut laufendes System zum spielen und surfen zu haben... *seufz*
Ich betreibe dafür vielleicht etwas zuviel Aufwand. >.<

Den Ruhezustand brauch ich btw. nicht, der PC läuft oder dann eben nicht, da brauch ich kein "zwischendrin", ich hab auch keinen Bildschirmschoner aktiv... im Regelfall ist mein PC zumindest wenn ich Zuhause bin fast immer eingeschaltet u.a. damit ich Musik hören kann, wenn ich sonst nichts am PC/Fernseher mache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kowa schrieb:
Diese MSR-Partition (MicroSofr reseved) Partiton hat keinen Zweck, selbst MS hält sich über den Sinn bedeckt.
Laut Microsoft lassen GPT/UEFI keine Lücken in Form von versteckten Sektoren zu. Daher wird eine Lücke mit der MSR-Partition geschaffen. Diese Lücke wird z.B. bei der Konvertierung in ein Dynamisches Laufwerk benutzt. Aber richtig, recht exotisch und Windows läuft auch ohne.

Kowa schrieb:
Hier bei CB tummeln sich aber i.d.R. auch Leute, die ein wenig den Hintergrund kennenlernen wollen und ihr System individualisieren. Wer sich den PC selber zusammensteckt, wird wohl eher zur 2. Gruppe gehören.
Meist sind solche Individualisierungen auf eigene Faust Gründe für Probleme. Platzverschwendung ist kein Grund bei 128 MB auf einer 512 GB SSD. Das sind 0,024 %. Bei einem 1,5 Tonnen Auto würde der "Ziegelstein" 336 g wiegen. Das entspricht nicht einmal einem Toilettengang. :D

Scaret schrieb:
...Ruhezustand deaktivieren soll und die Auslagerungsdatei anpassen soll
Das würde ich erst machen, wenn der Platz auf der 512 GB SSD eng wird. Als erstes den Ruhezustand weg, sofern nicht gebraucht. Eigentlich ist es dann auch Zeit für eine größere SSD.

Scaret schrieb:
Bei der Installation werd ich 2 Partitionen anlegen, eine für das Betriebssystem und Programme wie Antivir/CCleaner/Spybot/WinRAR/BitTorrent/KCP+MPC/Acronis True Image/etc.
Die 2te Partition halt für Games etc.
Brauchst du nicht. Erstelle, wenn überhaupt Ordner wie C:\Spiele\Steam oder C:\Spiele\Origin. Dir wird sonst irgendwann eine Partition voll laufen und du fängst an leeren Platz von der einen Partition der anderen zuzuschieben. Das macht nur Stress.

PS: Und etwas "lernen wollen": Lieber Schritt für Schritt, als gleich bei der Installation die volle Keule an Forentipps.
 
Zuletzt bearbeitet: (Genitiv-s)
Die 2 Partitionen eigentlich deshalb, damit ich bloss die kleinere (mit dem Betriebssystem und den Programmen) mit Acronis absichern muss. Ich hab eine externe 500GB Platte noch mitbestellt zum PC, damit ich da ein paar Backups abspeichern kann.
Finde es überflüssig Spiele zu sichern, diese sind schnell installiert und im Gegensatz zum Windows Update lädt man die Patches der Games auch wesentlich schneller.
 
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