Neztwerkaufbau Privathaus

Euphi

Cadet 1st Year
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Hi,

ich würde gerne unser Haus mit dem selben WLAN Netzwerk ausstatten. Das Haus hat 3 verschiedene Stromkreise. Nun habe ich im Keller eine Fritzbox 6490 platziert welche das WLAN im Keller optimal ausstattet. Für die anderen beiden Ebenen habe ich AVM Powerline 546e Adapter platziert. Leider ist das WLAN in den oberen Stockwerken sehr schlecht im Vergleich zum Keller. Ich habe im Internet in Erfahrung bringen können, dass die Geschwindigkeit über Powerline nicht mit der eines Routers zu vergleichen ist, jedoch ist der Unterschied sehr stark (WLAN der Fritzbox im Keller: 20/20MB, in den anderen Ebenen 2-3/20MB).
Da mir das nicht ausreicht würde ich nun gerne an dieser Stelle fragen welchen Aufbau bzw. Einsatz von Geräten man bei einer solchen Konstellation verwendet. In allen Stockwerken sind LAN Steckdosen vorhanden.

Sollte ich auf Accesspoints umsteigen? Welche Konstellation ermöglicht mit EIN WLAN Netzwerk im gesamten Haus mit akzeptabler Geschwindigkeit? Welche Produkte würdet ihr verbauen?

Mein Anbieter: Kabel Deutschland / Vodafone 200.000
Meine Verwendeten Geräte: FritzBox 6490 Kabel, 3x AVM Powerline 546e Adpter

Gruß
 
ich würde auf AP umsteigen und direkt per LAN anbinden, dann hast du auf jedem Stockwerk eigenes WLAN mit voller Bandbreite
 
wenn du schon mit powerline arbeitest, nimm doch wifi-powerline adapter für die oberen stockwerke... und zwar solche mit der bezeichnung 1200+. kleinere adapter (300av und 500) sind eher für max. ein stockwerk tauglich. 1200+ haben einen besseren filter und die bandbreite ist weniger beschränkt, (ähnlich: grosses rohr, kommt mehr wasser durch, egal ob in der mitte ein leichter knick ist)

ich werde wohl nie verstehen, wieso man im keller ein wlan-router hinstellt und sich wundert, wieso in den oberen stockwerke der wlan empfang so mies ist.

optimal wäre, jedes stockwerk an ein kabel, das mit dem kellerrouter verbunden ist. verlust 0.09%. an jedem stock ein AP oder wlan-router anhängen. pro stock eine eigene ssid.
 
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Du hast LAN-Kabel zu liegen? Dann nutze Accesspoints. Denke mal, du hast bei den Powerline-Dingern einfach das gleiche WLAN eingetragen, wie bei der Fritze im Keller. Das kannst du genau so mit Accesspoints realisieren.
Welche ? Deine Entscheidung. Viele Nutzen ebenfalls Fritzboxen dafür, letztlich hängt es davon ab, was du für Zusatzfunktionen brauchst bzw nutzen willst.

Falls ich dich falsch verstanden habe und du keine LAN-Kabel gelegt hast, kann evtl so ein https://www.amazon.de/dp/B014GTG3UG/ref=wl_it_dp_o_pd_nS_ttl?_encoding=UTF8&colid=2CBQVYYYYFVGO&coliid=I3K8NPEU1GQU24
Teil eine Verbesserung bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Euphi schrieb:
In allen Stockwerken sind LAN Steckdosen vorhanden.
Wo enden die Leitungen, im Keller beim Router? Da würde sich die Frage stellen, warum du überhaupt mit Powerline angefangen hast.

Und ja. Sofern die LAN-Dosen Verbindung zum Router im Keller bekommen können, kannst du an die Dosen AP oder Router stöpseln. Router sind häufig günstiger als AP, obwohl sie mehr können. Vermutlich weil sie häufiger verkauft werden. Du kannst Router meist als AP betreiben.

chrigu schrieb:
...ich werde wohl nie verstehen, wieso man im keller ein wlan-router hinstellt und sich wundert, wieso in den oberen stockwerke der wlan empfang so mies ist...
Verstehe ich auch nicht. Auch früher ohne Internet hat man doch im Wohnbereich telefoniert und Fernseh geguckt. Telefondose/TV-Dose im Keller? Hat man da nur im Keller ferngesehen und telefoniert? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles läuft im Keller zusammen. Ich habe das WLAN der Powerline Geräte einfach mit dem des Routers gepaart damit alle das selbe Netzwerk haben. Im Keller ist halt eben das Kabel für die Fritzbox. Ich habe in allen Stockwerken LAN Steckdosen und könnte somit so gut wie in jedem Raum ein Endgerät mit LAN anbinden.
Es ist mir eben sehr wichtig, dass ich keine 3 oder 4 Netzwerke habe, sondern überall das gleiche im gesamten Haus.

Kann ich denn mit AP das selbe Netzwerk auf allen Stockwerken haben und trotzdem (keinen) Geschwindigkeitsverlust haben? Wenn AP für meine Konstellation die richtige Wahl wären, welche könntet ihr mir empfehlen um meine 200.000 bestmöglich auszuschöpfen?
 
Wilhelm14 schrieb:
Wo enden die Leitungen, im Keller beim Router? Da würde sich die Frage stellen, warum du überhaupt mit Powerline angefangen hast.

Mein Gedanke.

Warum informiert man sich nicht vorher über die Möglichkeiten? Blind drauf loskaufen, wundern, dass es nicht geht, hinterher nachfragen was man tun soll?!?

Sofern die LAN-Dosen auch korrekt verkabelt sind - also an einem zentralen Punkt wie dem Keller zusammenkommen - kann man darüber auch ein ganz normales Netzwerk aufbauen und mit Switches bzw. Access Points das LAN bzw. WLAN im Stockwerk verteilen. Als Access Points empfehle ich persönlich die Ubiquiti UAP-AC PRO (~150€) bzw. Lite (~80€), je nach Anforderungen und Budget. Pro Stockwerk im Idealfall ein AP.
Ergänzung ()

Simpelste Konstellation:

- Router im Keller
- Großer Switch im Keller (min 16 oder gar 24 Ports - abhängig von Anzahl der Dosen)
- Kabel vom Router-Switch in den großen Switch
- Alle Verbindungen von den Dosen (von einem Patchfeld?) in den Switch.
- An jede Dose im Stockwerk/Raum nach Bedarf einen kleinen Switch für den Anschluss mehrere LAN-Geräte und/oder eines Access Points

Da alle Dosen am selben Switch hängen bzw. dieser wiederum am Router hängt, sind auch alle Geräte im selben Netzwerk. Ein Access Point verbindet lediglich WLAN-Geräte mit dem an den AP angeschlossenen Netzwerk. Ergo sind alle LAN- und WLAN-Geräte im selben Netzwerk.
 
Zuletzt bearbeitet:
Euphi schrieb:
Kann ich denn mit AP das selbe Netzwerk auf allen Stockwerken haben und trotzdem (keinen) Geschwindigkeitsverlust haben? Wenn AP für meine Konstellation die richtige Wahl wären, welche könntet ihr mir empfehlen um meine 200.000 bestmöglich auszuschöpfen?

Wenn du die 200.000 ausschöpfen möchtest, mußt du das Endgerät mit einem LAN-Kabel verbinden, nicht per WLAN. ;P WLAN ist für Kabelfreiheit an Schnulligeräten gedacht, nicht für Durchsatz und niedrige Latenzen. Entweder oder.

Stell wie die anderen schon beschrieben haben in jeder Etage einen AP auf und gib ihnen immer die gleiche SSID wie die, die deine 6490 schon hat. Je nach Intelligenz des Endgeräts kann es beim Mit-sich-durch-das-Haus-Tragen dadurch aber vorkommen, daß es zu lange mit dem eigentlich schwächeren AP verbunden bleibt und sich erst widerwillig mit dem neuen, eigentlich stärkeren AP verbindet. In der Industrie wird das geschmeidig durch Seemless Roaming gelöst, was die 6490 aber nicht bietet. Auch die meisten Verbraucherendgeräte nicht. Schau dir mal an, wie das jemand für den Hausgebrauch gelöst hat: http://www.meintechblog.de/2016/09/...ng-im-ganzen-haus-durch-zero-handoff-roaming/
 
Euphi schrieb:
Es ist mir eben sehr wichtig, dass ich keine 3 oder 4 Netzwerke habe, sondern überall das gleiche im gesamten Haus.
Dann lässt du jedes WLAN auf einem anderen Kanal laufen und vergibst jeweils denselben Namen (SSID) und Passwort. Dann ist es wie bei deinen jetzigen Fritz-Dingern. Große WLAN wie in Hochschulen funktionieren übrigens immer so. Alle AP per LAN am Netzwerk. Die AP auf verschiedenen Kanälen mit derselben SSID.

Als Hersteller ist Ubiquiti natürlich nobel, aber teuer. Stärker senden dürfen die aber auch nicht, das ist technisch/gesetzlich limitiert. Los geht es ab 30 EUR mit den TP-Links. https://geizhals.de/?cat=wlanrout&xf=4159_450
Dann je nach Wunsch. Soll an der LAN-Dose weiter verteilt werde, sollte der Router/AP z.B. 4 LAN-Buchsen haben. Soll es 5 GHz geben? Soll es MU-MIMO geben? Um deinen Internetanschluss zu verteilen reichen die Geräte bis 50 EUR.
Ergänzung ()

DeusoftheWired schrieb:
...Seemless Roaming gelöst, was die 6490 aber nicht bietet. Auch die meisten Verbraucherendgeräte nicht. Schau dir mal an, wie das jemand für den Hausgebrauch gelöst hat: http://www.meintechblog.de/2016/09/...ng-im-ganzen-haus-durch-zero-handoff-roaming/
Wenn ich das richtig verstanden habe, läuft Ubiquiti dabei aber immer auf demselben Kanal und reduziert dadurch die Bandbreite, wie Repeater es prinzipbedingt auch tun. Meiner Erfahrung nach haben Hochschulen/Bibliotheken usw. kein Seamless Roaming. (Und ja, da kann es sein, dass man an einem entfernten/schwachen AP hängt, obwohl ein stärkerer in der Nähe wäre.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem AVM 546E kann einfach auf den Modus LAN-Brücke gestellt werden....

NIX mit neuer Hardware kaufen ;)

In der Zugangsart "LAN-Brücke" sind FRITZ!Box (bzw. Router) und FRITZ!Powerline per Netzwerkkabel (LAN) miteinander verbunden. Die Netzwerkgeräte im Heimnetz werden per WLAN mit dem FRITZ!Powerline verbunden.
 
Wilhelm14 schrieb:
Dann lässt du jedes WLAN auf einem anderen Kanal laufen und vergibst jeweils denselben Namen (SSID) und Passwort. Dann ist es wie bei deinen jetzigen Fritz-Dingern. Große WLAN wie in Hochschulen funktionieren übrigens immer so. Alle AP per LAN am Netzwerk. Die AP auf verschiedenen Kanälen mit derselben SSID.

Als Hersteller ist Ubiquiti natürlich nobel, aber teuer. Stärker senden dürfen die aber auch nicht, das ist technisch/gesetzlich limitiert. Los geht es ab 30 EUR mit den TP-Links. https://geizhals.de/?cat=wlanrout&xf=4159_450
Dann je nach Wunsch. Soll an der LAN-Dose weiter verteilt werde, sollte der Router/AP z.B. 4 LAN-Buchsen haben. Soll es 5 GHz geben? Soll es MU-MIMO geben? Um deinen Internetanschluss zu verteilen reichen die Geräte bis 50 EUR.
Ergänzung ()

Wenn ich das richtig verstanden habe, läuft Ubiquiti dabei aber immer auf demselben Kanal und reduziert dadurch die Bandbreite, wie Repeater es prinzipbedingt auch tun. Meiner Erfahrung nach haben Hochschulen/Bibliotheken usw. kein Seamless Roaming. (Und ja, da kann es sein, dass man an einem entfernten/schwachen AP hängt, obwohl ein stärkerer in der Nähe wäre.)

Wenn ich im Keller das WLAN des Routers weiterverwende und auf den anderen beiden Ebenen die Ubiquiti APs setzen würde, wäre ich bei ca. 250€, was völlig okay wäre. Ich musste ja für die avm Adapter ähnlich viel ausgeben. An den APS sollte nicht weiter verteilt werden, also nicht zwingend. Die Option auf 5GHz wäre wünschenswert. Bezüglich MU-MIMO habe ich mich informiert und klingt für meinen Gebrauch ebenfalls passend, da viel mit unterschiedlichen Geräten gestreamt wird - ist der Unterschied jedoch wirklich spürbar?
 
Wilhelm14 schrieb:
Als Hersteller ist Ubiquiti natürlich nobel, aber teuer. Stärker senden dürfen die aber auch nicht, das ist technisch/gesetzlich limitiert.
Teuer auch nur wenn man sie mit den "billig" TP-Link Routern vergleicht.
Wenn man sich mal die äquivalenten Controller Systeme von Motorola und Cisco anguckt, sind die günstig.
Dort drückt man schnell mal 500€+ für einen AP und 6000€+ für einen Controller ab.

Wilhelm14 schrieb:
Ergänzung ()

Wenn ich das richtig verstanden habe, läuft Ubiquiti dabei aber immer auf demselben Kanal und reduziert dadurch die Bandbreite,
Das Zero-Handoff Roaming gab es nur in der ersten Generation der APs.
Die aktuellen AC Modell können es auch gar nicht mehr.

Der "Nachfolger" ist Fast Roaming und verwendet nicht mehr denselben Kanal auf allen Geräten:
https://help.ubnt.com/hc/en-us/articles/115004662107-UniFi-Fast-Roaming


Euphi schrieb:
Bezüglich MU-MIMO habe ich mich informiert und klingt für meinen Gebrauch ebenfalls passend, da viel mit unterschiedlichen Geräten gestreamt wird - ist der Unterschied jedoch wirklich spürbar?
Bedenke, dass nur teuere APs (z.b. der UniFi AP-AC-HD, ca. 350€) das unterstützen.

Allgemein: Ich verwende jetzt seit ca. 4 Jahren bei mir zuhause UniFi APs, ich will nie wieder was anderes haben :D
WLAN an der FritzBox 7490 habe ich deaktiviert, die fungiert nur noch als Router/Modem und DECT-Station.
 
Was meinst du mit Streams? Mehrere Leute gucken Youtubube, Netflix? Schwierige Frage, ob es sich lohnt und ob man es spürt. Da gibt es so viele Faktoren, sodass dir niemand verlässlich etwas versprechen kann. Ich würde aber vermuten, dass man für die Internetverteilung kein MU-MIMO haben muss. MU-MIMO bei Ubiquiti schlägt schon mit 330 EUR bei einem Gerät zu buche. MU-MIMO hier nochmal grafisch und werbewirksam animiert.

Probiere doch erstmal perryairs Tipp aus! :) Die AVM-Dinger an die LAN-Dosen ohne Powerline und die WLAN machen lassen. Von denen ausgehend kannst du weiter sehen. Vielleicht reichen dann 30 bis 50 EUR Router.

brainDotExe schrieb:
Teuer auch nur wenn man sie mit den "billig" TP-Link Routern vergleicht...
Alles richtig. Stellt sich aber dir Frage, was man wirklich braucht. Wenn aktuell alle paar Minuten das Powerline für fünf Sekunden aussteigt und sonst auf 2 bis 3 MBit fällt, wäre ein AP/Router an der LAN-Dose für 30 EUR schon eine enorme Steigerung und vielleicht schon ausreichend. Und ja, ich finde Ubiquiti auch toll, habe damit eine zeitlang eine Richtfunkstrecke betrieben. :)

Edit@Fast Roaming: Oha, hört sich ja super an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wilhelm14 schrieb:
* Überflüssiges Zitat editiert! *


Ich habe die Möglichkeit alle der Artikel noch zurückzugeben (Fritzbox, Avm Powerline Produkte). Ich werde das jedoch mit der LAN Brücke erneut versuchen, beim ersten Versuch lief dies ebenfalls nicht gut. Wenn dies nicht funktioniert werde ich mich dann wohl für einen Ubiquiti AP entscheiden - sind die Router denn ebenfalls empfehlenswert?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe nun mal die Funktion "LAN-Brücke" der Powerline Adapter testen können, leider nur mit mäßigem Erfolg. Hier könnt ihr 2 Speedtests sehen 1: LAN Brücke im 2. Stockwerk, 2: WLAN im Keller
ae810d41df.PNG
256b141c09.PNG

Es ist zwar eine ausreichende Leistung, dennoch nicht akzeptabel für mich persönlich. Des Weiteren wird die Verbindung regelmäßig unterbrochen und das Endgerät muss neu verbunden werden, was ziemlich nervig mit dem Handy ist.

Sollte ich eurer Meinung nach also auf die Ubiquiti APs umsteigen?
 
+++ Update ++++

Ich habe nun erstmal das gesamte Paket zurückgegeben, also Fritzbox und Powerline Adapter. Stehe nun also wieder mit dem mitgelieferten Router von Vodafone Kabel Deutschland (CBN CH6640E) und dem alten Neztwerk da. Ich möchte nun auf allen Etagen APs verteilen, ein Problem habe ich jedoch meiner Meinung nach: Das Erdgeschoss ist ca 280qm2 groß und hat nur an der einen Seite in den nebeneinanderliegenden Zimmern LAN Anschlüsse, die andere Seite nicht. Werden die APs ausreichen? Gibt es andere Möglichkeiten? Wie viele APs benötige ich bei einer Fläche von 280qm2 bei einer guten Positionierung?

Hat Ubiquiti eigene Router? Ich konnte leider keine finden....:rolleyes:



Gruß
 
Du konntest keine Router bei Ubiquiti finden? Die Kisten heißen EdgeRouter, nicht ohne Grund ;) Klick
Anbieten würde sich zB der EdgeRouter-X. Das ist aber ein reiner Router, also nur 5x LAN, kein WLAN. Man braucht etwas KnowHow und/oder Zeit, um solche erweiterten Router einzurichten, weil das keine Consumer-Geräte im eigentlichen Sinne sind (wie zB Fritzbox, TP-Link, Asus und Co).

Möchte man alles aus einer Hand und die UniFi-Funktionen als Ganzes nutzen, kann man auch hier schauen und weiter runter zum "UniFi Security Gateway" scrollen, kurz USG. Das USG ist im Prinzip ein EdgeRouter-Lite mit UniFi-Anbindung, kann also gemeinsam mit den UniFi APs von Ubiquiti im UniFi-Controller zentral konfiguriert und gesteuert werden. Die GUI ist da einfacher als beim vollwertigen EdgeRouter, aber auch etwas eingeschränkt im Funktionsumfang.

Wieviele APs du brauchst und wo die positioniert werden müssen, kann man von außen nicht sagen. Keiner kennt dein Haus, keiner weiß wie Wände, etc. beschaffen sind und keiner weiß wieviel deine Nachbarn funken, wieviele Mikrowellen, Babyphone, etc du hast,.

Je nach Anspruch, reicht ein AP pro Stockwerk in der Regel aus, zumindest für's Surfen. Für Downloads von einem NAS im Netzwerk, kann's evtl. zu lahm werden, wenn man am anderen Ende des Stockwerks in der Ecke hockt. Wie gesagt, der Anspruch. Wie sieht es denn im OG aus? Ist dort auf beiden Seiten LAN? Dann könnte man dort den AP zB auf die andere Seite verlagern und dann versorgen sie quasi im ZickZack auch den Bereich darüber/darunter mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hol Dir doch erstmal zwei APs und teste dann. Erweitern kannst Du dann immer noch. Es kommt ja auch drauf an wie viel Geräte/Nutzer Du hast und wie das Nutzungsverhalten ist. Von den baulichen Gegebenheiten mal abgesehen.

Ansonsten kann man später auch sehr flexibel über Wi-Fi Mesh erweitern. Ist aber denke ich nicht nötig.
 
Euphi schrieb:
... Werden die APs ausreichen? Gibt es andere Möglichkeiten? Wie viele APs benötige ich bei einer Fläche von 280qm2 bei einer guten Positionierung?

Hat Ubiquiti eigene Router? Ich konnte leider keine finden....:rolleyes:

Aufgrund des benötigten Kabel-Modems, welches die Vodafon-Box beinhaltet, ist bereits ein Router vorhanden. Solange alle Netzwerkgeräte in einem LAN/WLAN betrieben werden, ist dieser Router auch ausreichend. Ein weiterer Router, wie USG oder EdgeRouter, hat keinen Nutzen und verbraucht nur unnötig Energie. Wenn schon über die AP hinausgehende Ubiquitisierung gewünscht ist, wäre eher ein UniFi PoE-Switch sinnvoll. Aber zwingend notwendig ist auch dieser nicht, da die UniFi AP ja mit Injektoren geliefert werden.

280qm mit WLAN zu versorgen, könnte bei ansonsten üblicher wohnungsbaulicher Beschaffenheit der Immobilie auch mit einem UniFi AP knapp werden. Auf jeden Fall wird die Performance nach mehr als 3 Wänden erheblich reduziert sein. Bei hoher Anforderung an die Performance in allen Bereichen ist ein zweiter AP am anderen Ende der Etage wahrscheinlich unumgänglich.
 
Auch wenn ich mich wiederhole, die Funkleistung von Router/AP ist gesetzlich und dann technisch begrenzt. Alleine anhand des Preises kann man nicht auf Reichweite/Abdeckung schließen. Im Screenshot scheinen die Fritzsteckerbomben die 200 MBit vom Internetanschluss voll auszureizen. Warum es teilweise Abbrüche gab, kann man nur mutmaßen. Liefen die WLANs auf verschiedenen Kanälen oder kamen sie sich in die Quere? Falsch eingestellt bringt auch die teuerste Hardware nichts.
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