Benmchmarking 2

NordVPN Abbrüche alle paar Sekunden

bOsE

Lieutenant
Registriert
Mai 2003
Beiträge
1.016
Hallo zusammen.
Ich habe den VPN-Anbieter gewechselt, weil man von NordVPN nur gutes hört, aber das ist eine reine Katastrophe...
Die ersten Paar Stunden liefen problemlos, keine Abbrüche, schnell etc.
Am nächsten Tag habe ich alle paar Sekunden abbrüche.
Den Support habe ich angeschrieben, direkt mit der Bitte, mir das Geld wieder zurück zugeben, weil ich keine Lust auf eine Fehlersuche habe.
Am nächsten Tag bekomme ich eine Mail von support@..... mit Tipps wie ich die Geschwindigkeit erhöhen kann.
Wollen die mich verarschen?
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das eine allgemeine Rundmail war, oder die Antwort auf mein Problem.
Eine Ticketnummer oder sowas habe ich nicht, nur die Mail, die allgemein gehalten ist und wo auch nicht mein Anliegen dran gehängt wurde.

Ich ahne irgendwie schreckliches und vermute, dass ich das Geld nicht wieder bekommen werde.

Hat jemand ein paar Tipps was ich versuchen konnte?
Windows nutze ich Windows 10 und über Wlan.
Testen über Kabel würde gehen, aber das wäre auf Dauer keine Lösung, bzw. nicht möglich.
Ich weiß sind nicht sehr viele Infos, aber es lief ja ein verdammter Tag lang und jetzt Online/Offline im 10 Sekunden Takt
Und ich Vollidiot habe direkt ein 2 Jahres Abo abgeschlossen.

Danke
 
Mit WLAN und ohne VPN funktioniert? Das würde ich doch als erstes testen um das WLAN auszuschließen.
 
a) hast du eine Kündigungsfrist mit Geld-zurück
b) ich und einige andere nutzen NordVPN seit teilweise einer kleinen Ewigkeit ohne Probleme - sowohl Desktop als auch Mobile
c) sind die Verbindungsabbrüche generelle bei weltweit verteilten Servern oder nur bei einem speziellen Server?
d) und ich Dackel hab noch nen 3-Jahres-Vertrag für nen Spitzenservice gezogen... wie konnte ich nur :freak:
Ergänzung ()

-Razzer- schrieb:
Das würde ich doch als erstes testen um das WLAN auszuschließen.

Der Nichtschwimmer schiebt es ja auch auf die Badehose.
 
Also ich habe entdeckt dass dir auch einen Chat haben und habe mit dem netten Kollegen gechattet.
Helfen konnte er mir nicht, aber ich habe selber rausgefunden wo das Problem liegt.

Es liegt am IRC Server, um genau zu sagen, an einen IRC Bouncer den ich über eine SSL Verschlüsselung verbinde.
Er hat mir geraten über OpenVPN einen Bypass zu legen, worüber der Server dann läuft.
Am ersten Tag hatte ich mirc nicht an, darum ging es Problemlos.
Muss man erst einmal drauf kommen...

Jetzt muss ich mich erstmal schlau machen wie es mit dem Bypass funktioniert, oder ich muss mich halt ohne SSL verbinden.
 
Und wieder sieht man, das Problem sitzt vor dem PC :D (Nicht böse gemeint, es passt nur gut^^)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fragger911
Xero261286 schrieb:
Und wieder sieht man, das Problem sitzt vor dem PC :D (Nicht böse gemeint, es passt nur gut^^)

Ich bringe den Spruch auch sehr gerne, aber inwiefern trifft das jetzt zu?
Er hat selber gesagt, dass es in Zukunft nicht geplant ist, dass es funktioniert.
Es liegt ja wohl an denen und nicht an mir.
Vorher war ich bei VyprVPN und bei denen funktionierte es
Ergänzung ()

Kurzes Update.
Es liegt nicht an SSL und auch nicht an den Port.
NordVPN scheint den Server nicht zu mögen.
Oder weil ich auf eine IP connecte und nicht auf einen Host.

Muss ich noch herausfinden...
Ohmann
Wie kann denn sowas möglich sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob du "auf eine IP" oder "einen Host" verbindest, ist ein und dasselbe. Wenn man zB im Browser "www.computerbase.de" eingibt, verbindet man sich nicht mit "www.computerbase.de", sondern immer über die dazugehörige IP. Dein Heimnetzwerk und auch das Internet sind ausschließlich IP-basiert. Das Namens-System - DNS - ist lediglich ein Dienst oben drauf damit man sich nicht Hunderte IPs merken muss.

Wenn ein Programm - sei es MIRC, der Browser oder was auch immer - eine Verbindung zu "www.computerbase.de" herstellen will, schickt es diese Anfrage an den Netzwerk-Stack des Betriebssystem. Dieser wiederum führt zunächst einen DNS-Request aus, um die aktuelle IP zu "www.computerbase.de" zu bekommen. Ab diesem Zeitpunkt läuft alles ausschließlich IP-basiert ab.

Der Bypass, von dem der Servicemensch sprach, wird vermutlich eine statische Route sein. Wenn man eine VPN-Verbindung herstellt, um darüber zu surfen, dann wird vom VPN-Client ja das Standard-Gateway umgeboben (auf die VPN-IP des VPN-Servers). D.h. alle Ziele, die nicht im lokalen Netzwerk liegen, werden ins VPN geschickt. Die einzige öffentliche IP, die nicht durch das VPN geht, ist die öffentliche IP des VPN-Servers selbst - logisch, das VPN selbst muss ja "herkömmlich" ins Internet. Nu kann man aber auch explizit andere Ziele per statischer Route ums VPN herumleiten und das ist es vermutlich was der Typ von NordVPN meinte.

Sofern dein VPN mit OpenVPN läuft, könntest du in die Konfiguration folgende Zeile einfügen (IPs natürlich anpassen):

Code:
route MIRC.IP 255.255.255.255 ROUTER.IP

Leider funktioniert das aber nur bei statischen öffentlichen IPs. Sollte das Ziel also eine dynamische IP haben und zB über eine DDNS-Adresse angesprochen werden, dann klappt das leider nicht mehr. Routen arbeiten ebenfalls auschließlich IP-basiert.
 
Danke für die Erklärung.
Hast du auch eine Idee wieso es ausschließlich zu Abbrüchen kommt, wenn ich mich über einen Bouncer einlogge, bzw. über diesen Server?
Andere habe ich jetzt nicht getestet.
Wenn ich direkt auf einen IRC Server connecte läuft es ja problemlos.

NordVPN hat einen eigenen Client.
Ich will da auch nicht so wirklich viel rumprobieren bzw. versuchen.
Wenn es das einzige Problem ist, dann kann ich damit leben.
 
Naja, VPNs sind kein Allheilmittel für Anonymität und permanentes VPN-Surfing. Es gibt Dienste, die mit VPNs Probleme haben. Deswegen rate ich sogar explizit von permanenten VPNs ab. Die vermeintliche Anonymität wird überschätzt, die Sicherheit ebenso. VPNs sollten daher eher gezielt eingesetzt werden, zB um an einem öffentlichen HotSpot zu vermeiden, dass andere Nutzer mitlesen können.

Einerseits gibt es Dienste, die explizit den Nutzer identifizieren wollen/müssen, inkl. IP. Das kann zB beim Online-Banking der Fall sein oder nach meiner Erfahrung auch einige Online-Shops.

Andererseits kann es auch zu Problemen führen, wenn mehrere Nutzer desselben VPN-Servers dieselben Dienste nutzen wollen. Für den Dienst selber sind x Nutzer dann unter einer einzigen IP präsent und das kann problematisch sein und im worst case auch die Nutzung des Dienstes unmöglich machen. Das ist vergleichbar mit dem Problem, dass man nicht beliebig viele Playstations in einem Netzwerk betreiben kann, weil Sony sie irgendwann nicht mehr auseinanderhalten kann (soweit ich weiß gehen max 2-3 PS4 pro Anschluss).

Mit IRC habe ich seit Jahren keine Berührungspunkte mehr. Deswegen kann ich dir leider auch nicht sagen wo genau das Problem letztendlich liegt.
 
Zurück
Oben