Nutzt du einen digitalen Assistent?

Nutzt du einen digitalen Assistent (Alexa und Co.?)


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Heinzelwaffel schrieb:
Das Problem bei der Diskussion(!), wie man denke ich hier auch sieht an diesem Beispiel, ist das Maß.
Die eine Seite beschuldigt die andere ihre Prostata per Peripherie in die Cloud laden zu wollen, die andere das man doch auf Steintafeln wechseln sollte. Und selbst wenn nicht, tut man so als hätte Seite X Y gesagt.
das trifft den Nagel genau auf den Kopf!
vielleicht habe ich es nicht richtig ausgedrückt, ich sehe etwas als "Spielkram" (im nicht zu negativen Sinn, jedes Hobby ist irgendwie Spielkram) an wenn es reiner Selbstzweck ist. Wenn ich allerdings einen Nutzen daraus ziehen kann (auch wenn andere den nicht sehen (wollen)) dann macht es für mich durchaus Sinn etwas auszuprobieren.

Ein Beispiel/Vergleich aus meiner Jugend (Ich gehöre hier wohl zu den richtig alten Säcken):
da habe ich noch miterlebt wie die ersten Fernseher mit Fernbedienung verkauft wurden. Was haben sich einige Leute (hauptsächlich diejenigen, die sich gerade einen neuen TV ohne FB gekauft hatten und der jetzt 15 Jahre halten musste) darüber aufgeregt, dass man nichtmal mehr mal aufstehen will um etwas umzustellen.
Ok, damals gab es nur 3 Sender und die Werbung wurde nicht doppelt so laut wie der Film ausgestrahlt, aber trotzdem hat sich das ganz schnell durchgesetzt und heute geht ohne HDMI/CEC gar nichts mehr.
zu Anfang kann ich mich noch an Fernbedienungen mit Ultraschall erinnern bei denen der Hund gebellt hat oder sich der TV verstellt hat wenn man einen Schlüsselbund auf den Tisch geworfen hat.

So ähnlich sehe ich das bei den digitalen Assistenten auch.
Klar, sie haben ihre Macken und Kinderkrankheiten und genauso wie früher bei den FBs gibt es viele Leute, die das als völlig sinnlosen Schnickschnack ansehen. Aber das wird sich weiter entwickeln, vielleicht auch in Zukunft ganz anders aussehen als jetzt aber es wird weiter in diese Richtung gehen.
die kleinen Schritte sehe ich doch jetzt schon an Alexa. Wenn man vergleicht was sie bei Markteinführung konnte und wie "gut" die Spracherkennung war und wie das heute funktioniert, dann ist das doch schon ein großer Unterschied. Anfangs wurde aus: "Alexa, stelle die Schlafzimmerheizung auf 18 Grad" gerne mal 80 Grad und war damit natürlich komplett unbrauchbar, speziell weil es keine Rückmeldung gab was sie verstanden hat.
heute ist die Erkennung doch extrem gut und es werden viel mehr "allgemeine" Fragen halbwegs sinnvoll beantwortet.
 
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Nein, denn ich wüsste nicht für was ich sowas brauche bzw. sehe keinen Nutzen für mich.
 
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Die Diskussion über das Pro und Contra von Alexa und Co ist müßig und führt zu nichts. Auf der einen Seite hat man Leute, die meinen Alexa sei ja Unsinn, weil man nach 10 Minuten nicht mehr weiß was man sie fragen soll (der Kölner Dom ist und bleibt 157 Meter hoch - gerade Alexa gefragt). Das ist aber nicht der Punkt.

Natürlich ist der Nutzen eines Sprachassistenten allein begrenzt. Selbst Jarvis (Iron Man) wäre witzlos, wenn er nur googlen könnte. Das ist ungefähr so als wenn wir hier eine Umfrage machen würden wie sinnvoll der neue Autoreifen XYZ SuperKontakt von Goodyear/Hankook/Michelin ist. Die eine Hälfte würde sagen "Hab ihn ein paar mal durch die Wohnung gerollt, kann ich nix mit anfangen", weil diese Hälfte gar kein Auto hat. Die andere Hälfte wird hingegen sagen "Super Ding, seit ich die auf meine Felgen gezogen habe, verbraucht mein Auto weniger Sprit". Deswegen ist die Frage nach Alexa und Co gut/schlecht als solche vollkommen sinnfrei. Ohne Prime Music (im Idealfall Unlimited), ohne Haussteuerung (zB Philips Hue, o.ä.) ist Alexa nicht wirklich etwas anderes als ein rudimentärer Fragen-Beantworter und dementsprechend nur bedingt nützlich. Wenn ich spontan wissen will wie hoch der Kölner Dom ist, kann ich auch kurz googlen und brauche keine Alexa.

In diesem Thread prallen nun beide Extrema aufeinander. Diejenigen, die sagen "Sowas brauch ich nicht, nach 10 Minuten konnte ich nix mehr damit anfganen", und auf der anderen Seite diejenigen, die Alexa eben als Sprachzentrale für Lichtsteuerung, Heizung und dergleichen verwenden. Erst in Kombination bzw. Interaktion mit anderen Steuerungssystemen kann Alexa als zentrale Steuerungsschnittstelle ihre Stärken ausspielen. Hat man nichts davon, kann man sich ehrlicherweise auch kein wirkliches Urteil über Alexa bilden. Wie gesagt, wer kein Auto hat, kann auch nicht wirklich über einen Autoreifen urteilen, weil selbiger seinen Sinn erst durch ein Auto, an das er angeschraubt wird, bekommt.

Ich selbst nutze Alexa intensiv mit meinen Hue-Lampen sowie mit Prime Music Unlimited. Früher nutzte ich Hue mit Smartphone und auch zwei Hue-Schaltern, jetzt kann ich mit Alexa alle Lampen steuern. Ja, ich hab auch zwei Arme und zwei Beine, aber das ist nicht wirklich ein Argument. Früher musste man im Auto auch noch kurbeln, um das Fenster hoch/runter zu machen, jetzt hat man elektrische Fensterheber. Komisch, haben plötzlich alle Autofahrer ihre Hände eingebüßt oder sind die elektrischen Pendants zur Kurbel einfach nur komfortabler?

Auch das vermeintliche Datenschutzargument zieht nicht. Wenn man wirklich so konsequent wäre, müsste man nicht nur Alexa und Co meiden, sondern auch den eigenen Facebook-Account sowie google/apple-Account ebenso. Andersherum gilt das natürlich ebenso. Man kann sich nicht über Facebook aufregen, wenn man Alexa daheim hat. Wobei Facebook ja gerade in jüngster Zeit Gegenstand diverser Datenschutzskandale war, Alexa hat bisher (noch) eine weiße Weste.

Am Ende kann keine Seite die andere mit ihren Argumenten überzeugen, weil sie von einer vollkommen anderen Ausgangslage ausgehen. Ich gehe jede Wette ein, dass so mancher, der sich mit "kann ich nix mit anfangen" geäußert hat (oder es denkt), anders denken würde, wenn eben auch Smarte Lampen, Thermostate, etc. in seiner Bude wären. Ohne diese Erfahrung ist ein Urteil nicht sonderlich belastbar.
 
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Ach im Grunde geht es doch den Unternehmen nur darum, noch schneller Produkte an den/die Mann/Frau zu bringen.
Und gleichzeitig um die direkte Auswertung und Analyse von Personen bezogenen Daten.
Ich nenne das einfach Spionage.
ich sage auch immer, was heute der Lifestyle das ist morgen Gesetz.
 
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Raijin schrieb:
Auch das vermeintliche Datenschutzargument zieht nicht. Wenn man wirklich so konsequent wäre, müsste man nicht nur Alexa und Co meiden, sondern auch den eigenen Facebook-Account sowie google/apple-Account ebenso. Andersherum gilt das natürlich ebenso. Man kann sich nicht über Facebook aufregen, wenn man Alexa daheim hat. Wobei Facebook ja gerade in jüngster Zeit Gegenstand diverser Datenschutzskandale war, Alexa hat bisher (noch) eine weiße Weste.

Wieso zieht das nicht? Wer bist du faktisch urteilen zu können, wer andere Unternehmen benutzt?
Gibt es außerdem eine Mehrheitsklausel bei Missbrauch? Irgendwie einen Mengenrabatt ala "Auch du Brutus"? "Der da ist auch Böse!"

Ich denke sehr viele würden digitale Automatisierung im Alltagsleben nutzen, wenn die berechtigten Datenschutzrisiken nicht wären. Alexa darf mir gerne bei Amazon was bestellen, aber Amazon muss nicht wissen, wann ich wo mein Licht anschalte.
Und Amazon hat nur noch 3(?) Tage bis die Frist meiner DSGVO-Anfrage abgelaufen ist.

Raijin schrieb:
Früher musste man im Auto auch noch kurbeln, um das Fenster hoch/runter zu machen, jetzt hat man elektrische Fensterheber. Komisch, haben plötzlich alle Autofahrer ihre Hände eingebüßt oder sind die elektrischen Pendants zur Kurbel einfach nur komfortabler?

Hat wohl weniger mit Komfort zu tun als Reduktion der Unfalltoten.
Wobei Dank "Digitalisierung" im Verkehr Verstorbener eine bedauerliche und stark steigende Statistik ist. Bzw. keine Statistik, sondern Menschenleben. Wichtig und so. Man sieht so unglaublich viele Autofahrer und neuerdings auch Fahrradfahrer, die blind mit dem Teil in der Hand durch die Gegend fahren. Wenn die sich nur selbst umbringen könnten, wäre das Problem gelöst.
Normalerweise Führerscheinentzug auf Lebenszeit.
 
Heinzelwaffel schrieb:
Wieso zieht das nicht? Wer bist du faktisch urteilen zu können, wer andere Unternehmen benutzt?
Hä? Hast du überhaupt gelesen was ich da geschrieben habe?

Sowohl Amazon als auch Facebook, Google und Apple sind Datenkraken. GPS-Profile, Likes, Interessen, Suchbegriffe, genutzte Apps, beigetretene Gruppen und und und.. Es ist doch sinnfrei, sich aus diesen Unternehmen nur eines rauszupicken und zu sagen "Amazon ist böse, Datenschutz! AAARGGG!" - und dann postet man das auf Facebook, das ja bekanntermaßen recht .. .. freizügig mit den Nutzerdaten umgeht. Das ist auch nicht zB auf dich persönlich gemünzt, sondern eine allgemeine Aussage, die auf das gängige Argument der "Spionage" von Sprachassistenten abzielt.

Es geht nicht darum für wen ich mich halte, um andere Menschen zu beurteilen. Ich lege nur dar, dass Datenkraken (leider) omnipräsent sind und man sich kaum auf eine davon einschießen kann, während man der/den anderen weiter munter Daten in den Rachen wirft. Das gilt aber für beide Seiten dieser Diskussion hier. Weiter oben wurde ja sinngemäß geschrieben, dass man ohne Facebook, WhatsApp und Co außen vor ist. D.h. Facebook wird intensiv genutzt, sei es freiwillig oder durch den gesellschaftlichen Zwang - wenn man es denn so nennen möchte. Nu ist aber gerade Facebook in letzter Zeit nicht unbedingt ein Paradebeispiel für Datenschutz. Inwiefern kann man sich dann über den Datenschutz bezüglich Alexa mokieren? Zumindest noch gab es keinen vergleichbaren Datenskandal rund um Alexa, nicht mal ansatzweise.

Im Rahmen der Möglichkeiten wurde Alexa zudem daraufhin untersucht ob eben auch im Standby-Betrieb Daten geleakt werden. Ich hab das selbst mal in meinem Netzwerk geprüft und Alexa verhält sich auffallend still, wenn man nicht das Zauberwort sagt. Klar, Alexa kann theoretisch alles mögliche speichern und dann beim nächsten Mal alles in die Cloud schieben, aber könnte könnte Fahradk..ette? (:lol:). Noch ist diesbezüglich nichts bekannt, was aber nicht heißt, dass es nicht irgendwann eben doch rauskommt.
 
Raijin schrieb:
Früher musste man im Auto auch noch kurbeln, um das Fenster hoch/runter zu machen, jetzt hat man elektrische Fensterheber. Komisch, haben plötzlich alle Autofahrer ihre Hände eingebüßt oder sind die elektrischen Pendants zur Kurbel einfach nur komfortabler?

Hat wohl weniger mit Komfort zu tun als Reduktion der Unfalltoten.
Wobei Dank "Digitalisierung" im Verkehr Verstorbener eine bedauerliche und stark steigende Statistik ist. Bzw. keine Statistik, sondern Menschenleben. Wichtig und so.
Raijin schrieb:
Hä? Hast du überhaupt gelesen was ich da geschrieben habe?

Ja.

Raijin schrieb:
Sowohl Amazon als auch Facebook, Google und Apple sind Datenkraken. GPS-Profile, Likes, Interessen, Suchbegriffe, genutzte Apps, beigetretene Gruppen und und und.. Es ist doch sinnfrei, sich aus diesen Unternehmen nur eines rauszupicken und zu sagen "Amazon ist böse, Datenschutz! AAARGGG!" - und dann postet man das auf Facebook, das ja bekanntermaßen recht .. .. freizügig mit den Nutzerdaten umgeht. Das ist auch nicht zB auf dich persönlich gemünzt, sondern eine allgemeine Aussage, die auf das gängige Argument der "Spionage" von Sprachassistenten abzielt.

Das ist Strawmanning. Zuerst an den Leser adressiert, aber jetzt ist es "diese Gruppe, die ich abwerten will, um vom eigentlichen Thema abzulenken".

Raijin schrieb:
Es geht nicht darum für wen ich mich halte, um andere Menschen zu beurteilen. Ich lege nur dar, dass Datenkraken (leider) omnipräsent sind und man sich kaum auf eine davon einschießen kann

Jo, das ist scheiße. Aber mehr ist mehr. Wieso nicht einschränken? Und dieser digitale Gruppenzwang zum Selbstmissbrauch bei Datenschutz gehört gestoppt. Bewerbungsfotos sind kein Zwang mehr, Frauen werden "gleichberechtigt" (richtigerweise heißt es mittlerweile an einigen Stellen "Förderung", weil mit Egalitarismus hat Feminismus nichts zu tun). Wieso werde ich nachteilig behandelt, nur weil ich mich im Umgang mit meinem Eigentum intelligenter Verhalte? Im Freundeskreis, den kann man sich noch aussuchen, aber im Studium, Schule oder Beruf.
Aber Neuland und so.
Und wieso ist es kein Argument, dass man nicht aufgeben will und für sein Eigentum kämpft?

Raijin schrieb:
Im Rahmen der Möglichkeiten wurde Alexa zudem daraufhin untersucht ob eben auch im Standby-Betrieb Daten geleakt werden. Ich hab das selbst mal in meinem Netzwerk geprüft und Alexa verhält sich auffallend still, wenn man nicht das Zauberwort sagt. Klar, Alexa kann theoretisch alles mögliche speichern und dann beim nächsten Mal alles in die Cloud schieben, aber könnte könnte Fahradk..ette? (:lol:). Noch ist diesbezüglich nichts bekannt, was aber nicht heißt, dass es nicht irgendwann eben doch rauskommt.

Was?
Gerade vor einer Woche kam doch raus, dass Amazon die Aufnahmen ALLE speichert, und dann auch noch gerne mal dem falschen bei DSGVO-Auskünften nachweislich intime(!) Aufnahmen aushändigt.
Für die Funktion des Gerätes ist es nicht entscheidend, dass XYZ mithört und alle Aufnahmen bei sich verewigt.
Spracherkennung geht auch lokal. Aber man möchte nicht und die Software ist nicht nur proprietär, sondern hat auch niemand jemals gesehen.
Lokale Sprachsteuerung und ein Offline-Grab von Wikipedia reicht für die meisten Fragen.
Und George Pesos (absichtlicher "Tippfehler") und seine Ex-Frau müssen nicht wissen, dass ich nachts regelmäßig die Badezimmerlampe ein- und ausschalte, nachdem ich wieder Sushi bestellt habe. Das dient nicht zur Funktion der Lampe oder "User-Experience". Das dient zur Kontrolle und zum Missbrauch. Da gibt es auch nichts zu relativieren und/oder schön zu reden.

Direkt an dich gerichtet: Gerade dein Unwissen über das von mir jetzt gesagte zeigt doch, dass du Datenschutz gegenüber naiv gestellt bist. Ich rate dir, zur Verbesserung deiner eigenen "User-Experience" in deinem Leben, dass du das dringenst überdenkst. Noch ist das Verhalten nur naiv und unschuldig und nicht grob fahrlässig und dumm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heinzelwaffel schrieb:
Das ist Strawmanning. Zuerst an den Leser adressiert, aber jetzt ist es "diese Gruppe, die ich abwerten will, um vom eigentlichen Thema abzulenken".
Sorry, aber das ist Unsinn. In der von dir ursprünglich zitierten Aussage habe ich in keinster Weise jemanden direkt angesprochen, sondern ganz allgemein gesprochen. Du willst scheinbar bewusst alles falsch verstehen und anderen Leuten die Worte im Mund umdrehen.

Heinzelwaffel schrieb:
Jo, das ist scheiße. Aber mehr ist mehr. Wieso nicht einschränken?
Ich habe nichts dagegen, etwas einzuschränken. Aber wie sinnvoll ist es, eine Datenkrake zu verteufeln, während man die andere fleißig füttert? Müsste man dann nicht konsequenterweise beide verteufeln? Oder ist die eine weniger böse als die andere? Was wenn diejenigen, die Alexa und Amazon wegen des Datenschutzes ablehnen, gleichzeitig munter Facebook nutzen? Was wäre, wenn Facebook eine Quasi-Alexa rausbringt? Wäre das dann für den Facebook-nutzenden Alexa-Gegner wieder ok, weil Facebook? Es ist nun mal ein fadenscheiniges Argument, Sprachassistenten wegen Sorgen vor Datenmißbrauch anzuprangern, während man bei jeder x-beliebigen App, die man sich aufs Smartphone holt, blind die Rechte für Telefonate, SMS, GPS, etc. akzeptiert - was die meisten Leute tun. Auch hier nochmal: Ich meine damit nicht dich in Person, sondern spreche allgemein, basierend auf Kommentaren hier, aber auch Gesprächen mit Freunden, Arbeitskollegen, etc. Das hat nichts mit Strawmanning zu tun, egal was du mir da andichten willst.

Heinzelwaffel schrieb:
Gerade dein Unwissen über das von mir jetzt gesagte zeigt doch, dass du Datenschutz gegenüber naiv gestellt bist.
Absolut nicht. Ein so vehementer Verfechter des Datenschutzes wie du - was grundsätzlich ja löblich ist - dürfte in der heutigen Zeit aber so ziemlich keinerlei aktuelle Technologie mehr nutzen - leider. Die Cloud ist in meinen Augen das größte Unwort der letzten Jahre, hält aber in immer mehr Teilen des Lebens Einzug. Gerade bei der Heimautomatisierung muss man diesbezüglich sehr vorsichtig sein, weil so manches Smart Device nach Hause telefoniert, um dann "ganz simpel" via App auf dem Smartphone eingerichtet bzw. gesteuert zu werden, eben auch von unterwegs. Ich hatte vor einiger Zeit einen Thermostaten in der Hand (Hersteller weiß ich leider nicht mehr), der sich wie von Zauberhand auch über Mobilfunk steuern ließ (SerienNr und los geht's) --> die Cloud macht's möglich. Die meisten dieser Geräte mit Cloud-Service tun dies ab Werk (opt-out) und unbedarfte Anwender haben keine Ahnung davon.

Heinzelwaffel schrieb:
Und wieso ist es kein Argument, dass man nicht aufgeben will und für sein Eigentum kämpft?
Dazu habe ich mich in keinster Weise geäußert. Es ist vollkommen legitim, für seine Sache zu kämpfen. Legst du denn auch soviel .. .. Enthusiasmus an den Tag, wenn's um deinen Facebook-Account (wenn du denn einen hast) oder dein Smartphone geht? Bist du da auch so konsequent und sagst von vornherein, dass du das nicht nutzt, weil du Bedenken wegen des Datenschutzes hast? Wenn ja, Respekt, wenn nein, warum nicht? Weil es für dich unterm Strich eine positive "Kosten-Nutzen"-Rechnung ist? Das wäre ein Gratwanderung, kurz vor dem Abgrund der Scheinheiligkeit.

Wie auch immer, diese Diskussion führt zu nichts. Die Meinungen gehen 180° auseinander und es ist noch nicht mal eine gemeinsame Diskussionsgrundlage gegeben. Um beim Thema der Umfrage zu bleiben: Ich überlasse es jedem einen Sprachassistenten zu nutzen oder nicht. Ebenso muss jeder für sich selbst entscheiden ob sie überhaupt einen Nutzen daraus ziehen können. Als reines Sprachinterface für google ist Alexa weitestgehend nutzlos, das stimmt soweit.
 
Raijin schrieb:
Sorry, aber das ist Unsinn. In der von dir ursprünglich zitierten Aussage habe ich in keinster Weise jemanden direkt angesprochen, sondern ganz allgemein gesprochen. Du willst scheinbar bewusst alles falsch verstehen und anderen Leuten die Worte im Mund umdrehen.

Ich habe nichts dagegen, etwas einzuschränken. Aber wie sinnvoll ist es, eine Datenkrake zu verteufeln, während man die andere fleißig füttert? Müsste man dann nicht konsequenterweise beide verteufeln? Oder ist die eine weniger böse als die andere? Was wenn diejenigen, die Alexa und Amazon wegen des Datenschutzes ablehnen, gleichzeitig munter Facebook nutzen? Was wäre, wenn Facebook eine Quasi-Alexa rausbringt? Wäre das dann für den Facebook-nutzenden Alexa-Gegner wieder ok, weil Facebook? Es ist nun mal ein fadenscheiniges Argument, Sprachassistenten wegen Sorgen vor Datenmißbrauch anzuprangern, während man bei jeder x-beliebigen App, die man sich aufs Smartphone holt, blind die Rechte für Telefonate, SMS, GPS, etc. akzeptiert - was die meisten Leute tun. Auch hier nochmal: Ich meine damit nicht dich in Person, sondern spreche allgemein, basierend auf Kommentaren hier, aber auch Gesprächen mit Freunden, Arbeitskollegen, etc. Das hat nichts mit Strawmanning zu tun, egal was du mir da andichten willst.

Ja, die sind halt schön blöd. Da kann ich nichts für. Die gehören nicht zu mir. Man kann aber mit sowas nichts anfangen bei einer direkten Unterhaltung, weil es halt um Dritte geht. Da sucht man verzweifelt den Eigenbezug. Dann fragst du mich aber unten noch ob ich Facebook habe bzw. setzt eigentlich voraus dass ich ein Smartphone besitze. Und dann ist man etwas verwirrt, weil man ja vorher gegensätzlich betitelt worden war. Da fehlt für das bessere Verständnis die Transparenz, wo ist Verallgemeinerung, wo bin ich?


Raijin schrieb:
Absolut nicht. Ein so vehementer Verfechter des Datenschutzes wie du - was grundsätzlich ja löblich ist - dürfte in der heutigen Zeit aber so ziemlich keinerlei aktuelle Technologie mehr nutzen - leider. Die Cloud ist in meinen Augen das größte Unwort der letzten Jahre, hält aber in immer mehr Teilen des Lebens Einzug. Gerade bei der Heimautomatisierung muss man diesbezüglich sehr vorsichtig sein, weil so manches Smart Device nach Hause telefoniert, um dann "ganz simpel" via App auf dem Smartphone eingerichtet bzw. gesteuert zu werden, eben auch von unterwegs. Ich hatte vor einiger Zeit einen Thermostaten in der Hand (Hersteller weiß ich leider nicht mehr), der sich wie von Zauberhand auch über Mobilfunk steuern ließ (SerienNr und los geht's) --> die Cloud macht's möglich. Die meisten dieser Geräte mit Cloud-Service tun dies ab Werk (opt-out) und unbedarfte Anwender haben keine Ahnung davon.

Hmmja alles telefoniert nach Hause. Für gesetzliche Regelungen besteht aber kein Interesse. Da profitiert man ja von als Regierung/Lobbyist.

Raijin schrieb:
Dazu habe ich mich in keinster Weise geäußert. Es ist vollkommen legitim, für seine Sache zu kämpfen. Legst du denn auch soviel .. .. Enthusiasmus an den Tag, wenn's um deinen Facebook-Account (wenn du denn einen hast) oder dein Smartphone geht? Bist du da auch so konsequent und sagst von vornherein, dass du das nicht nutzt, weil du Bedenken wegen des Datenschutzes hast? Wenn ja, Respekt, wenn nein, warum nicht? Weil es für dich unterm Strich eine positive "Kosten-Nutzen"-Rechnung ist? Das wäre ein Gratwanderung, kurz vor dem Abgrund der Scheinheiligkeit.

Weder Facebook noch Smartphone. Habe ein altes Siemens Handy, und mein Nachbar, wie ich neulich festgestellt hatte, war damals für die Qualitätskontrolle eben jenes Gerätes zuständig. Er hat mir dann erzählt, wie man das Teil fallen lassen musste auf Beton etc.. Das Handy ist eigentlich immer Zuhause.
Hab ich beim überteuerten iPhone auch so einen Support? Die Beständigkeit jedenfalls nicht. Und einen Nachbarn, der so am Gerät beteiligt war, kriegst du nur, wenn der versklavte Zusammenbau-Asiate weit genug beim Suizid vom Firmendach springt. Da kann man noch stolz auf Technik sein! Heute gibt es sowas nicht mehr. :(
Bzgl. Datenschutz gibt es in dem Beispiel keine Kosten-Nutzen Rechnung. Alexa hat keinen Mittelgrad. Alle Sprachanfragen werden abgespeichert und ausgewertet, fertig. Und damit (man benutzt ja darüber hinaus noch das ganze Ökosystem von Amazon) weiß man mehr über jemanden als derjenige über sich selbst. Wer verfügt dann zu deinen Lebzeiten über deine Daten? Kannst du das garantieren? Jede AGB hat entsprechende Änderungsklauseln. Niemand garantiert, dass ein Unternehmen seine Meinung nicht ändert und noch radikaler wird. Oder dass Amazon Pleite geht (von Mr. Pesos selbst befürchtet) und dann entsprechendes gekauft wird. Oder geklaut wird.
Mit den Daten können Wahlen gewonnen, Leute programmiert und wiederum andere ausgegrenzt werden.
Was meinst du wie Hitler sich gefreut hätte, wenn es damals Facebook gegeben hätte? Ich habe im Rahmen von Ahnenforschung Gestapo-Akten gesehen. Die wussten damals bei weitem weniger als Google, wenn du deren Suche benutzt. Aber Allgemeinmeinung ist ja, Nazis böse und Google toll. Man sieht ja in China wo die Reise hingeht. Und das kümmert auch wieder keinen.
Was sagst du denn zu der für dich Neuigkeit, wie bei A-Z mit deinen Daten umgegangen wird? Das ist jetzt untergegangen.
 
Bitte entschuldige lieber Heinzelwaffel, aber wenn du, wie soeben geschehen, Amazon Echo Nutzer mit Nazis vergleichst, geht mir das ein wenig zu weit!

Heinzelwaffel schrieb:
Mit den Daten können Wahlen gewonnen, Leute programmiert und wiederum andere ausgegrenzt werden.
Bitte erläutere uns mal was das überhaupt für "Daten" sein sollen. Und wie mit der Information welche Musik ich gerne höre Wahlen gewonnen werden sollen?

Heinzelwaffel schrieb:
Alle Sprachanfragen werden abgespeichert und ausgewertet
Richtig.

Die meisten Daten, die gesammelt werden und Profile, die erstellt werden, dienen letztlich nur dazu zielgerichteter Werbung auszuliefern, weil die Unternehmen dann von ihren Werbekunden mehr Geld dafür verlangen können. Anzunehmen das da eine konzerngesteuerte Schattenregierung nach der Weltherrschaft strebt, ist Unsinn und zeugt nur von einer Unzufriedenheit mit der persönlichen Gesamtsituation.

Faktisch ging es der Welt nie besser als heute. Das gilt nicht für jedermann überall, was schade ist. Und es könnte uns sicher auch noch besser gehen.
Trotzdem leben wir seit dem Ende des 2. Weltkriegs in einer Zeit des Friedens, und zwar schon länger als in allen Jahrhunderten vorher.

Das es immer Kriesenherde gab und gibt und territoriale Machtansprüche für einige Menschen und Ethnien großes Leid bedeuten, täuscht nicht darüber hinweg.

Heinzelwaffel schrieb:
Niemand garantiert, dass ein Unternehmen seine Meinung nicht ändert und noch radikaler wird.
Nun, dafür haben wir ja Gesetze...
 
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Heinzelwaffel schrieb:
Wobei Dank "Digitalisierung" im Verkehr Verstorbener eine bedauerliche und stark steigende Statistik ist. Bzw. keine Statistik, sondern Menschenleben.
nur am Rande, weil du anderen Leuten Unwissen vorwirfst, die Zahl der Verkehrstoten ist in den letzten Jahren zumindest von der Tendenz her immer weiter gefallen (1997: 8549, 2007: 4949, 2017: 3177 (Quelle), wobei letztes Jahr die tödlichen Unfälle speziell mit E-Bikes (und da älteren Personen) gestiegen sind, die Gesamtzahl der Verkehrstoten aber weiterhin gesunken ist.

Was?
Gerade vor einer Woche kam doch raus, dass Amazon die Aufnahmen ALLE speichert, und dann auch noch gerne mal dem falschen bei DSGVO-Auskünften nachweislich intime(!) Aufnahmen aushändigt.
...
Direkt an dich gerichtet: Gerade dein Unwissen über das von mir jetzt gesagte zeigt doch, dass du Datenschutz gegenüber naiv gestellt bist. Ich rate dir, zur Verbesserung deiner eigenen "User-Experience" in deinem Leben, dass du das dringenst überdenkst. Noch ist das Verhalten nur naiv und unschuldig und nicht grob fahrlässig und dumm.
"Dumm" in engeren Sinne bist hier nur du, weil du auf die Überschriften der Meldungen herein fällst.
Amazon bekommt nur den Satz nach der Erkennung mit und kann auch nur das speichern. Es wird nicht ALLES aufgenommen und gespeichert was in der Wohnung passiert. Das ist nunmal so, auch wenn es nicht in dein Weltbild passt.
das Vertauschen der heraus gegebenen Aufnahmen ist sicherlich ein bedenklicher Fehler.
das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber dieser Fehler ist auf der anderen Seite auch durch die z.T. schwachsinnige DSGVO Vorschriften "provoziert" worden. Kein Mensch außerhalb Deutschlands/Europas kann sich vorstellen, dass jemand so paranoid ist und alle Alexa Aufnahmen anfordert, was soll dieser Schwachsinn?
 
KnolleJupp schrieb:
Bitte entschuldige lieber Heinzelwaffel, aber wenn du, wie soeben geschehen, Amazon Echo Nutzer mit Nazis vergleichst, geht mir das ein wenig zu weit!

Das ist Unfug, bitte richtig lesen.


KnolleJupp schrieb:
Bitte erläutere uns mal was das überhaupt für "Daten" sein sollen. Und wie mit der Information welche Musik ich gerne höre Wahlen gewonnen werden sollen?

Den Service auf Musik zu reduzieren ist absurd. Mindestens ist Alexa zwangsläufig mit deinem Amazon-Konto verknüpft.
Zum Thema Datenmissbrauch bei Wahlen kannst du dich über Cambridge Analytica informieren.

KnolleJupp schrieb:
Die meisten Daten, die gesammelt werden und Profile, die erstellt werden, dienen letztlich nur dazu zielgerichteter Werbung auszuliefern, weil die Unternehmen dann von ihren Werbekunden mehr Geld dafür verlangen können. Anzunehmen das da eine konzerngesteuerte Schattenregierung nach der Weltherrschaft strebt, ist Unsinn und zeugt nur von einer Unzufriedenheit mit der persönlichen Gesamtsituation.

Faktisch ging es der Welt nie besser als heute. Das gilt nicht für jedermann überall, was schade ist. Und es könnte uns sicher auch noch besser gehen.
Trotzdem leben wir seit dem Ende des 2. Weltkriegs in einer Zeit des Friedens, und zwar schon länger als in allen Jahrhunderten vorher.

Das es immer Kriesenherde gab und gibt und territoriale Machtansprüche für einige Menschen und Ethnien großes Leid bedeuten, täuscht nicht darüber hinweg.

Parteien "werben" für sich (Stichwort "Werbung"). Da gibt es keinen Unterschied.

KnolleJupp schrieb:
Nun, dafür haben wir ja Gesetze...

So ziemlich alle Staaten und Vereinigungen hängen der Wirtschaft und dem Fortschritt hinterher. Das ist nichts neues, und ist gravierend. Bilderbuchbeispiel Oettinger, der EU(!)-Digitalkommissar war. Weder beherrscht er die Handelssprache Englisch, noch weiß er einen Computer oder überhaupt ein ähnliches Gerät zu bedienen. Vielleicht einen Videorekorder, das wars.

Mickey Mouse schrieb:
nur am Rande, weil du anderen Leuten Unwissen vorwirfst, die Zahl der Verkehrstoten ist in den letzten Jahren zumindest von der Tendenz her immer weiter gefallen (1997: 8549, 2007: 4949, 2017: 3177 (Quelle), wobei letztes Jahr die tödlichen Unfälle speziell mit E-Bikes (und da älteren Personen) gestiegen sind, die Gesamtzahl der Verkehrstoten aber weiterhin gesunken ist.

Uneindeutig von mir ausgedrückt, ich verdeutliche das mal.
Wobei "Dank "Digitalisierung" im Verkehr Verstorbener" eine bedauerliche und stark steigende Statistik ist.

Ich gehe aber fairerweise(!) mal darauf ein.
Zunächst einmal kann man die Quelle nicht einsehen, nicht unentgeldlich... Also muss man sich mal eine vernünftige Quelle suchen.
https://www.dvr.de/unfallstatistik/de/jahre/
So, dann erkennt man schön, dass du Cherrypicking betrieben hast. Lediglich die Zahl Toter ist seit 2010 gesunken, der Rest leicht gestiegen. Das erste iPhone kam 2008 raus.
https://www.focus.de/auto/experten/...st-unfall-ursache-nummer-eins_id_7598701.html
DE ist ja nicht modern genug um auf sowas einzugehen...
Ermittlung davon ist natürlich auch nicht einfach und mit einer Dunkelziffer versehen. Alkohol lässt sich messen. Beim Handy muss erst mal standardmäßig darauf gekommen werden. Und dann muss bewiesen werden, dass das Handy zu dem Zeitpunkt von der Person (nicht von einem Beifahrer) benutzt worden ist. Sobald Passagiere im Auto sind, ist es also nicht beweisbar.


Mickey Mouse schrieb:
"Dumm" in engeren Sinne bist hier nur du, weil du auf die Überschriften der Meldungen herein fällst.
Amazon bekommt nur den Satz nach der Erkennung mit und kann auch nur das speichern. Es wird nicht ALLES aufgenommen und gespeichert was in der Wohnung passiert. Das ist nunmal so, auch wenn es nicht in dein Weltbild passt.

Erst einmal danke für den persönlichen Angriff.
Zweitens ist das mit Lesekompetenz ein zweischneidiges Schwert. Ich sage nicht, dass alles gespeichert wird, sondern alle Aufnahmen. Danke und Tschüss.

Mickey Mouse schrieb:
das Vertauschen der heraus gegebenen Aufnahmen ist sicherlich ein bedenklicher Fehler.
das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber dieser Fehler ist auf der anderen Seite auch durch die z.T. schwachsinnige DSGVO Vorschriften "provoziert" worden. Kein Mensch außerhalb Deutschlands/Europas kann sich vorstellen, dass jemand so paranoid ist und alle Alexa Aufnahmen anfordert, was soll dieser Schwachsinn?

Das ist völlig absurd. Der DSVGO Fall zeigt folgendes auf:
-Die Aufnahmen werden, wie ich schon sagte, auf ewig gespeichert (unverschlüsselt und in roher Aufnahmeform, also nicht, dass KI daraus lernt und es dann entsorgt).
-Der Umgang mit den Daten ist mangelhaft, deswegen passiert auch so ein Fehler

Was hat das mit Paranoia und Schwachsinn zu tun? Es gibt keinen Grund diese Aufnahmen dauerhaft unverschlüsselt in Rohform zu speichern. Scheinbar doch, da sie von Wert sind. Also sind sie entsprechend auch für den Urheber von Wert. Das Anzufordern hat mit Schwachsinn und Paranoia nichts zu tun, Schwachsinn und Paranoia ist es dagegen Daten zu horden und freiwillig nicht teilen zu wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heinzelwaffel schrieb:
so, dann erkennt man schön, dass du Cherrypicking betrieben hast. Lediglich die Zahl Toter ist seit 2010 gesunken, der Rest leicht gestiegen.
du redest von "im Verkehr Verstorbener" (ich hatte das extra fett markiert) und "Menschenleben", ich rede von "Verkehrstoten" und jetzt fängst du an mir vorzuwerfen "cherry picking" zu betreiben?!?
Wobei Dank "Digitalisierung" im Verkehr Verstorbener eine bedauerliche und stark steigende Statistik ist. Bzw. keine Statistik, sondern Menschenleben.

bitte denke etwas nach bevor du mit solchen Aussagen um dich wirfst und gehe davon aus, dass man somit auch den Rest deiner Aussagen nicht ernst nimmt bzw. nach solch einem Fauxpas gar nicht erst weiter liest.

Warum sollte man mit jemanden (weiter) diskutieren, der nichtmal mehr weiß was er selber geschrieben hat?!?

btw.: die verlinkte Statistik wurde mir nach einer Google Suche noch vollständig und unentgeltlich angezeigt, direkt verlinkt klappt das leider nicht, das wusste ich nicht.
 
Mickey Mouse schrieb:
du redest von "im Verkehr Verstorbener" (ich hatte das extra fett markiert) und "Menschenleben", ich rede von "Verkehrstoten" und jetzt fängst du an mir vorzuwerfen "cherry picking" zu betreiben?!?

Dass die Sterblichkeit bei Verkehrsunfällen allgemein sinkt hat damit zu tun, dass mehr Menschen gerettet werden können dank Fortschritte in der Verkehrssicherheit, Rettung und Medizin. Anhand der Verletzten sieht man, dass sich an der Beteiligtenzahl an sich nichts geändert hat. Interessanterweise korrelliert diese Stagnierung aber zeitlich mit dem Durchbruch von Smartphones.
Die Frage ist doch allerdings "Sterben durch Handys am Steuer weniger Leute?". Und das bezweifle ich. Ich sage, dass immer mehr Leute durch Handys abgelenkt und in Unfälle (mit Todesfolge) verwickelt werden.
Mir jetzt einen Strick daraus zu drehen, dass ich fairerweise auf dein Missverständnis eingegangen bin, ist, naja, etwas unfair.

Mickey Mouse schrieb:
bitte denke etwas nach bevor du mit solchen Aussagen um dich wirfst und gehe davon aus, dass man somit auch den Rest deiner Aussagen nicht ernst nimmt bzw. nach solch einem Fauxpas gar nicht erst weiter liest.

Klar, sicher. Bloß nicht Argumente als solches ansehen, sondern immer den Menschen beurteilen! Super! Dann schön was falsches reinlesen, urteilen, und dann über einen herziehen. Wie wäre es, wenn du dich mit dem Thema auseinander setzen würdest, anstatt mit deiner falschen Vorstellung von mir? Das ist doch Kindergarten...:freak:

Mickey Mouse schrieb:
Warum sollte man mit jemanden (weiter) diskutieren, der nichtmal mehr weiß was er selber geschrieben hat?!?

Dito.
 
Ich sehe immer noch kein vernünfiges Argument im Haushalt einen Sprachassistenten zu nutzen und breche das auf ein Minimum herunter.
Worüber wir sprechen sind Spielereien, ohne echten Mehrwert.

Wer sich im Eigenheim mit Smarthome beschäftigt, stößt auf einfache Fakten.
Smart kostet Geld und schaft gegebenenfalls Abhändigkeiten wo keine hin gehören.
Das sind für mich Faktoren die eine "Spielerei" sehr schnell unatraktiv machen.
Im Feld des Assistenten geht das noch und der damit Verbundene Arbeitsaufwand ist ohne große Integration gering.
Doch wenn ich schon so ein Teil anschaffen würde, will ich damit alles steuern :p

Der Kostenaufwand für den Schnickschnack deckt sich einfach nicht.
Ich vergleiche das gerne mit Shopping TV, in dem einem für nicht vorhandene Probleme versucht wird eine Lösung zu verkaufen.

Das ist maximal nice to have.

Im Fahrzeug sieht das nicht viel besser aus.
Wenn ich da ansagen kann, welche Lieder ich hören möchte oder der Assistent versteht wohin ich navigieren will, dann ist das toll, aber kein klarer Mehrwert.

Ebenfalls, nice to have.

Wenn mir jemand eine Kostenaufstellung macht und mit vernüftigen Argumenten kommt, warum Smart-irgendwas toll sein soll, kann man gerne nochmal diskuttieren.
Ansonsten ist es aber eindeutig ein "Nice to have", eine Spielerei.

Nüchtern betrachtet wird versucht ein Bedürfniss zu schaffen, wo keines ist.
Die nächste Umfrage die ich mache geht dann in die Richung, "nutzt du Abonnements für Filme/Musik" und "Wie häufig nutzt du diese".

Ich behaupte auch hier, das im Umfeld von Amazon/Netflix/Spotify und Co. mehr Menschen ein Abonnement haben, welches sie nicht wirklich ausgiebig nutzen, als dass es sich rechnen würde.
Das ist natürlich eine haltlose Behauptung, allerdings mein Eindruck.
Mein Gefühl sagt mir noch, das hier mit Service gelockt wird, der in dem Umfang nicht genutzt wird, für den aber kräftig bezahlt wird.

Ich kenne in diesem Zusammenhang Menschen im näheren Umfeld, die alle drei genannten Beispiele aboniert haben.
Das wiederum erinnert mich an Versicherungen.
Menschen die so viele Versicherungen haben, ohne Überblick und dann noch doppelt zahlen.
 
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Meine Maxime ist:
Ich rede nur mit jemandem, der Augen besitzt und ein klopfendes Herz in der Brust hat.
Mit Maschinen, seien es Anrufbeantworter, Antwortcomputer, oder digitale Assistenten, rede ich grundsätzlich nicht.
 
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areiland schrieb:
Meine Maxime ist:
Ich rede nur mit jemandem, der Augen besitzt und ein klopfendes Herz in der Brust hat.
Mit Maschinen, seien es Anrufbeantworter, Antwortcomputer, oder digitale Assistenten, rede ich grundsätzlich nicht.


Gut, nicht jeder hat noch seine Augen, ich verstehe aber deinen Gedanken hinter der Aussage.
 
@jacktheexecuter
Deshalb die Ergänzung klopfendes Herz! Irgendwie muss man halt darstellen, um was es eigentlich geht und Augen und klopfendes Herz sind da eben klare Indikatoren dafür, was eigentlich gemeint ist.
 
areiland schrieb:
@jacktheexecuter
Deshalb die Ergänzung klopfendes Herz! Irgendwie muss man halt darstellen, um was es eigentlich geht und Augen und klopfendes Herz sind da eben klare Indikatoren dafür, was eigentlich gemeint ist.

Als Informatiker muss ich aber dazu sagen, dass du eine UND Bedingung aufgestellt hast.
Damit müssen beide Werte wahr sein. :P
 
jacktheexecuter schrieb:
Gut, nicht jeder hat noch seine Augen, ich verstehe aber deinen Gedanken hinter der Aussage.

Was ist mit Chev Chelios während Crank 2?
Oder jemand anderes, der auf ein Transplantat warten muss?
 
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