Carsten
Commodore
- Registriert
- Juli 2001
- Beiträge
- 4.590
Es geht um diesen Bericht von Tech-Report.
Angeblich hat nVidia auch die Verwendung des anisotropen Filters im 3DMark03 "optimiert".
Fakt ist, dass bei der Umbenennung der .exe in 3DMurks.exe oder ähnliches, die Punktewertung mit aktiviertem 8xAF deutlich sinkt.
Auch die Screenshots differieren pixelweise, was man bei Tech-Report aber nur mittels Differenzbild und nicht am "echten" Screenshot demonstrierte.
Ein erster Erklärungsversuch meinerseits (mit Ergänzungen von Demirug):
-Durch die Umbenennung wird der nV-Treiber gezwungen, absolut unoptimiertes AF zu verwenden, wie schon zu Zeiten der Geforce3/4, da er bei Anforderung des AF durch eine unbekannt Applikation dummerweise davon ausgeht, dass diese schon selber "weiss", wo AF gefiltert werden muss und wo nicht. Das hiesse, dass z.B. auch senkrecht zum Betrachter stehende Texturen und/oder geshaderte Oberfläche, wie der zuerst gerenderte Himmel im Mother Nature Test der vollen 8xAF-Behandlung unterworfen würde, was völlig überflüssig ist und wahnwitzig viel Leistung kostet.
- Die Unterschiede in den beiden Screenshots sind nur edit: Falsch!!, es müsste "hauptsächlich" heissen auf Pixel- und nicht auf Flächenebene. Das indiziert, dass das Bild minimal anders gerendert wurde, aber die Unterschiede hauptsächlich an den Kanten und nicht an den Texturen zu sehen sind. Also hat der Unterschied eher weniger mit dem erzwungenen Applikation-AF zu tun, sondern einfach damit, dass durch die unterschiedliche Last, die der Benchmarks bis zu diesem Frame durchläuft, die Bilder minimal differieren lässt, ähnlich, als wenn ich denselben Frame einmal auf einer R9500 und einmal auf einer R9800Pro rendern lasse. Durch die Leistungsunterschiede der Chips kommt ein minimal anderes Ergebnis heraus.
Fazit:
Es wird lediglich das althergebracht Applikation-AF verwendet, anstelle eines optimierten AF, wie es z.B. ATi schon in seiner Hardware verankert hat, die "senkrechte" Flächen, auf die der Betrachter im 90° Winkel schaut, gar nicht erst berücksichtigt. nVs Optimierung des AF geschieht leider auf Treiberebene, so dass die Umbenennung einer Applikation dazu führt, dass der Treiber nicht mehr seine "intelligenten" Routinen nutzen kann, sondern brute-force den Chip alles 8x filtern muss, was gerendert wird.
edit:
Gerade fällt mir noch auf, dass, IMO viel frappierender, die Beleuchtung der beiden Shots unterschiedlich ist, im "Murks" werden einige Kanten viel heller dargestellt (vorne an den Tischen) während einige Bereiche (hinten an der Wand links) weitaus dunkler sind. Die Position der Lichtquelle scheint sich dagegen optisch nicht verändert zu haben. Insgesamt sehen mir die meisten der Unterschiede her nach einer Seltsamkeit im Vertexshader aus.
Angeblich hat nVidia auch die Verwendung des anisotropen Filters im 3DMark03 "optimiert".
Fakt ist, dass bei der Umbenennung der .exe in 3DMurks.exe oder ähnliches, die Punktewertung mit aktiviertem 8xAF deutlich sinkt.
Auch die Screenshots differieren pixelweise, was man bei Tech-Report aber nur mittels Differenzbild und nicht am "echten" Screenshot demonstrierte.
Ein erster Erklärungsversuch meinerseits (mit Ergänzungen von Demirug):
-Durch die Umbenennung wird der nV-Treiber gezwungen, absolut unoptimiertes AF zu verwenden, wie schon zu Zeiten der Geforce3/4, da er bei Anforderung des AF durch eine unbekannt Applikation dummerweise davon ausgeht, dass diese schon selber "weiss", wo AF gefiltert werden muss und wo nicht. Das hiesse, dass z.B. auch senkrecht zum Betrachter stehende Texturen und/oder geshaderte Oberfläche, wie der zuerst gerenderte Himmel im Mother Nature Test der vollen 8xAF-Behandlung unterworfen würde, was völlig überflüssig ist und wahnwitzig viel Leistung kostet.
- Die Unterschiede in den beiden Screenshots sind nur edit: Falsch!!, es müsste "hauptsächlich" heissen auf Pixel- und nicht auf Flächenebene. Das indiziert, dass das Bild minimal anders gerendert wurde, aber die Unterschiede hauptsächlich an den Kanten und nicht an den Texturen zu sehen sind. Also hat der Unterschied eher weniger mit dem erzwungenen Applikation-AF zu tun, sondern einfach damit, dass durch die unterschiedliche Last, die der Benchmarks bis zu diesem Frame durchläuft, die Bilder minimal differieren lässt, ähnlich, als wenn ich denselben Frame einmal auf einer R9500 und einmal auf einer R9800Pro rendern lasse. Durch die Leistungsunterschiede der Chips kommt ein minimal anderes Ergebnis heraus.
Fazit:
Es wird lediglich das althergebracht Applikation-AF verwendet, anstelle eines optimierten AF, wie es z.B. ATi schon in seiner Hardware verankert hat, die "senkrechte" Flächen, auf die der Betrachter im 90° Winkel schaut, gar nicht erst berücksichtigt. nVs Optimierung des AF geschieht leider auf Treiberebene, so dass die Umbenennung einer Applikation dazu führt, dass der Treiber nicht mehr seine "intelligenten" Routinen nutzen kann, sondern brute-force den Chip alles 8x filtern muss, was gerendert wird.
edit:
Gerade fällt mir noch auf, dass, IMO viel frappierender, die Beleuchtung der beiden Shots unterschiedlich ist, im "Murks" werden einige Kanten viel heller dargestellt (vorne an den Tischen) während einige Bereiche (hinten an der Wand links) weitaus dunkler sind. Die Position der Lichtquelle scheint sich dagegen optisch nicht verändert zu haben. Insgesamt sehen mir die meisten der Unterschiede her nach einer Seltsamkeit im Vertexshader aus.
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