News NVMe-SSDs für Verbraucher: Micron will bald den nächsten Anlauf wagen

MichaG

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#1
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#2
Nett, dass endlich mal alle in die Pushen kommen.
 
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#3
Würde ich auch sehr begrüßen. Das kann für den Konsumenten fast nur gut sein, wenn es da mehr Konkurrenz gibt, die nochdazu selbst fertigt und nicht nur brandet.
 
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#4
Sehr gut! Im Gegensatz zu vielen anderen Firmen ist Crucial / Micron ein Schwergewicht, die mit ihrem eigenen NAND-Flash wirklich etwas bewegen können, in Form von besseren Produkten.

Bei anderen Firmen gibt es nur den 95. Aufguss von Controller x mit Flash y, beides von Fremdherstellern. Für den Kunden hat sowas nur begrenzten Nutzen.
 

deo

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#5
NVMe setzt sich erst durch, wenn sie nicht mehr teurer als SATA sind. Und Crucial kann das jetzt erreichen.
 
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#6
Nachdem wir heute die WD Black M.2 NVMe SSD im Test gesehen haben, begrüße ich es sehr, dass Micron/Crucial hier endlich seinen Hut in den Ring wirft.

Nachdem ich das Warten auf QLC-NAND SSDs mittlerweile satt hatte und zwingend noch ein 1TB-Upgrade brauchte, habe ich zur Samsung 860 EVO 1TB für 165,— Euro gegriffen. 16,5 Cent pro GB sind ganz okay aktuell.

Ich würde mir bei den NVMe Modellen einen Zweikampf wie zwischen der MX500 und der 860 EVO wünschen.

Mittelfristig werden wir uns dann bei unter 15 Cent pro GB für SATA und unter 25 Cent pro GB bei NVMe bewegen.

Ich halte 10 (SATA) und 20 Cent (NVMe) in 2019 für realistisch.

Es geht zumindest in die richtige Richtung.

Liebe Grüße
Sven
 

Robo32

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#7
Ich halte 10 (SATA) und 20 Cent (NVMe) in 2019 für realistisch.
Schön wäre es, wobei ich die 10 bei SATA (4TB für 400€ ?) für etwas zu optimistisch halte.
Befürchte aber, das das auch wenn es zutreffen sollte, sich nur auf maximal 1TB SSDs beziehen wird und die grösseren weiterhin etwas zu teuer bleiben werden.
 
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#8
sich nur auf maximal 1TB SSDs beziehen wird und die grösseren weiterhin etwas zu teuer bleiben werden.

Ist doch bei Festplatten nicht anders. Besonders kleine und besonders große kapazitäten die weniger nachgefragt sind, sind teurer. 120GB SSDs sind pro GB auch teurer, als welche mit 500GB. Um 500GB sind die SSDs pro GB am günstigsten, darüber werden sie wieder teurer. Bei HDDs das gleiche 500GB-1TB sind teurer, als 3TB. Darüber wird es pro GB wieder teurer.


Was viel gekauft wird, wird auch günstiger. Weniger nachgefragte Größen hingegen sind teurer. Zudem kommen bei kleinen Modellen die Kosten abseits des speichers besonders stark durch. Eine SSD braucht immer einen Controller. Der macht bei 120GB prozentual am gesamtpreis mehr aus, als bei einer 500GB.

Eine HDD braucht einen Motor, Lesekopf etc. Die sind bei 500GB vorhanden, wie auch bei 3TB
 

Robo32

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#9
Das ist aber ein Henne<>Ei Problem...
Die 500GB SSDs werden deshalb so oft nachgefragt weil sie noch sehr gut bezahlbar sind und für das BS und etwas mehr gut reichen - der Rest ist oft auf einer HDD.
Gäbe es die 4TB SSDs für 400€ (derzeit ~850€) würden sehr viele direkt diese kaufen und auf HDD im PC völlig verzichten - ob da jemals kommt wird sich aber noch zeigen müssen.
 
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#10
NVMe setzt sich erst durch, wenn sie nicht mehr teurer als SATA sind.
Uhh dann können wir aber noch lange warten - obwohl ich ne 240GB NVME SSD für 33,33 € ganz nett fände. ;)

Realistisch gesehen dürften se ruhig 20% teurer als SATA SSD's sein da sie ja auch einen Vorteil bieten, aber mehr wäre wahrscheinlich für den 08/15 Käufer schon wieder zu teuer und er würde wie gewohnt bei SATA hängen bleiben.
 

Robo32

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#11
Was auch kein Problem wäre da man den Nutzen von NVME oft mit der Luppe suchen muss.
 

deo

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#13
Wenn Bauteile in geringeren Stückzahlen hergestellt werden, sind sie automatisch teuer als bei höheren Stückzahlen.
Eine SATA SSD kann sogar teurer werden, wenn irgendwann primär NVMe oder etwas anderes hergestellt wird.
 
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#14
Wieso sind die Teile eigentlich so viel teurer als SSDs mit SATA Protokoll? NAND wird ja gleich viel kosten und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Controller so viel teurer oder die Platine so viel aufwänder ist. Bleibt wohl nur noch die Marge als Schuldiger...
Es gibt sicher genug Leute, die denken ihre System-Performance skaliert 1:1 mit Sequential Read/Write, den man so schön vermarkten kann.
Da würde ich als Hersteller auch ordentlich Premium-Aufschlag nehmen, die sind ja immerhin 6-8x schneller als SATA.
 
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#15
Wieso sind die Teile eigentlich so viel teurer als SSDs mit SATA Protokoll? NAND wird ja gleich viel kosten und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Controller so viel teurer oder die Platine so viel aufwänder ist. Bleibt wohl nur noch die Marge als Schuldiger...
Langsamere (bzw. gleich schnelle wie SATA) NVMe SSDs sind doch ungefähr Preislich identisch zu den AHCI Varianten.
Der Preis geht halt mit dem Speed hoch.
 
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#16
Wobei es da für mich eigentlich kaum eine logische Erklärung gibt. Die ICs sehen jetzt nicht wirklich größer aus als die SATA Controller. Es könnte tatsächlich etwas mit der Stückzahl zu tun haben, weil SATA SSDs zu Hauf in Notebooks verbaut werden. Aber der Cent/GB Preis ist teilweise doppelt so hoch. Ich bezweifel aber auch, dass sich das im Alltag eines normalen Zockers wirklich nieder schlägt...
 
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