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News Obsidian neu ausgerichtet: Avowed 2 für neues Fallout eingestellt

Ist Fallout nicht mega ausgelutscht? Ich meine, wie oft soll man noch aus einer Vault entfliehen und das Wasteland erkunden? Mehr als ein Remake kann ich mir da gar nicht vorstellen um ehrlich zu sein. Aber vielleicht liegt das auch an meiner begrenzten Fantasie.
 
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rejuce schrieb:
spiele grad avowed und es ist echt ein super Spiel, hatte es aber garnet auf dem Schirm. Es hat viel weniger Aufmerksamkeit bekommen als es verdient.
Avowed hat halt auch massiv unter dem Ansturm der "Alles woke scheisse" Meute gelitten.
Nun ist es wirklich nicht perfekt, aber welches Spiel ist das schon?

Der Shitstorm um Avowed ist inzwischen abgeflaut. Wenn auch nicht ganz verschwunden, wenn man einen Blick in die Jauchegrube des Steamforums wirft.
Und dementsprechend sind die Bewertungen gut.

Ich hatte einige technische Probleme mit der Releaseversion, aber ich hab mir das mal auf Wiedervorlage gesetzt :D

St3ppenWoLF schrieb:
Neverwinter Nights 2
NWN2 war gut. Aber diese Kamera. Was fuer eine absolute, unfassbare Gruetze war diese Kamera...
 
Moonr@ker schrieb:
Ist Fallout nicht mega ausgelutscht? Ich meine, wie oft soll man noch aus einer Vault entfliehen und das Wasteland erkunden?
Was Besseres kann man als Aufhänger doch eigentlich nicht haben. Das lebt natürlich davon, dass man das entsprechend mit Leben und interessanten Geschichten füllen kann. Hinzu kommen ja ständig neue Spieler, die das Fallout-Universum erkunden – wozu die Serie einen nicht unerheblichen Teil beitragen dürfte, wenn man sich die Spielerzahlen insbesondere zur Veröffentlichung von Staffel 1 ansieht.
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Diese neue Strategie, also die Kernmarken mehr zu melken, wird nicht aufgehen. Die haben ein unternehmenskulturelles Problem, dass sich nicht mit "fokussierten Investitionen" in bestimmte brands beheben lässt.

Außerdem werden sie das gleiche feststellen wie Ubisoft, nämlich, dass die Leute keine Lust haben, jedes Jahr das gleiche Spiel in ner anderen Farbe zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin froh über die News, nicht über die Kündigungen....
Obsidian hat für mich den mit Abstand besten Teil der Serie NV geschaffen. Dieses Game habe ich 4-5 mal durchgezockt. Fallout 4 war eher so hmmmm statt juhuuu. Ich hoffe echt, dass sie vom Humor und co weiter zu den Wurzeln entwickeln.
 
supertramp schrieb:
Aber mal ehrlich. meiner Meinung nach hat Obsidian außer New Vegas nichts wirklich Gutes abgeliefert.
Mochte hier keiner außer mir Pillars of Eternity?
 
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@Araska Hat gerade hintenraus Längen (die zweite Stadt als Stretchgoal...) War aber interessanter als der Babybrei, den Biothesda die Jahre davor so auf die Massenmeute losgelassen hatten. Deadfire war in vielem eigentlich verbessert...

Die Ankunt von Pillars, Wasteland2, Original Sin et all markierte ja auch den Wendepunkt. Heute haben die Buden, die sich spezialisierten (Larian, Warhorse) die Kompromisstreiber abgehängt. Auf einem hoch fragmentierten digitalen Markt, der mit 20.000 Games alleine auf Steam pro Jahr (fast) jede Nische bedient, brauchts keine Kompromisse mehr.

Obsidian versuchten aber vor allem, über den Nostalgiefaktor zu kommen ("Neues CRPG von den Machern von Fallout 1+2, Icewind Dale und Planescape:TORMENT). Da hatten Larian (Der "ultimative" D&D-Simulator) oder Warhorse ("Dungeons WITHOUT Dragons, Mittelalterfeels pur) zuletzt die nachhaltigeren Pitches.

Bis auf Grounded. "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpt -- THE GAME" war nicht nur ne Disney-like-Bombe. Das alles wurde in Games bis dato noch nicht bedient. "ERSTES NEUES FALLOUT-SPIEL SEIT 1799" ist jetzt natürlich auch erst mal ein Aufhänger. Was sie draus machen, liegt an ihnen.

PS: Spielt mehr Pentiment.
 
Araska schrieb:
Pillars of Eternity
Pillars hatte das Problem, dass es sich gefuehlt zu sehr von D&D absetzen wollte.
Das resultierte dann in so Seltsamkeiten, dass ein Magier "Staerke" brauchte damit seine Zauber mehr Schaden machen.
Ich weiss nicht... Das hat mich ziemlich aus dem Regelwerk gerissen und ich konnte nie so recht Zugang zu dem Spiel finden.

Vielleicht war die Enttaeuschung aber auch nur extra gross, weil ich Pillars damals tatsaechlich hoch auf Kickstarter gebacked habe. Ich hab die signierte Spielebox im Regal stehen.
 
area41 schrieb:
Ich fühle mich immer komisch, wenn alle behaupten, Fallout 4 sei Käse.

Anhang anzeigen 1744997
Wie lange du etwas spielst sagt nicht all so viel darüber aus ob ein Spiel gut ist.
ich:
Unbenannt.png


450h aber ich finde es nicht sonderlich gut.
F4 ist halt sehr casuallastig und hat viel generischen Piss drin.

Preston Garvey der einen immer die gleichen endlosen Austräge gibt. Die Begleiter die alle 30 Sekunden das gleiche sagen. In jedem Gebäude 50 Pc mit 200 Emails.
Der Grafik fehlt das Alleinstellungsmerkmal. Während F3 noch den Grünstich hatte und FV den Braunstich, immer passend zum Setting, hat F4 überhaupt kein Merkmal an der Grafik

Und dann dieses endlose looten, weil die ganze Welt sinnlos vollgestopft ist mit Objekten. Hauptsache groß und vollgestopft damit keine Leer entsteht. Zwischendurch leere ist aber nicht verkehrt und wäre hiert echt nötig gewesen. Denn es ist kalkulierte Spielzeitstreckung. Nicht sinnvoll investierte Zeit. Wenn ich zum 1000 Mal den Spruch von Preston wegklicken muss, dann sind das schon 33 Minuten, wenn das wegklicken nur 2 Sekunden dauert. Oder wenn ich die 1000 Höhle durchsuche, wo 999 mal das gleiche vorkommt und ein mal was neues. Dann habe ich 999 mal zeit verschwendet. Und so kommen dann ausufernde Zeiten zusammen.
Aber das verstehen wahrscheinlich die wenigsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moonr@ker schrieb:
Ist Fallout nicht mega ausgelutscht? Ich meine, wie oft soll man noch aus einer Vault entfliehen und das Wasteland erkunden?
Kann man über jede Fortsetzung sagen. Wie oft soll man noch eine schwere Tür aufstoßen und ein gottverlassenes Land erblicken mit Bonfires und haufenweise Untoten? Wie oft soll man noch sich die Karrierleiter der Unterwelt in GTA hocharbeiten? Wie oft soll man noch Dämonen aus der Hölle zerhacken, bis es vollbracht ist?
 
Manegarm schrieb:
Preston Garvey der einen immer die gleichen endlosen Austräge gibt.
Wie bei fast allen Spielen dieser Art gibt es verschiedene Kategorien von Quests. Main Quests, detailliert ausgearbeitete Nebenquests, einfache Nebenquests und eben zufallsgenerierte Quests. Das ist auch bei Witcher 3 z.B. nicht anders.

Sich immer wieder über zufällig generierte Quests aufzuregen, ist m.E. sinnlos. Man lässt sie einfach aus. Die dienen nur zum Grinden, wenn man das möchte.

Dasselbe Argument gab's schon bei Starfield und ich habe es auch da nicht verstanden, wie man sich so sehr daran aufarbeiten kann.

Fallout 4 lebt von seinem Environmental Storytelling. Von dem, zu sprechen, dass alles nur generisch ist, zeugt - ich muss es mal so sagen - dass man mit geschlossenen Augen durch die Welt gerannt ist.
 
Manegarm schrieb:
Wie lange du etwas spielst sagt nicht all so viel darüber aus ob ein Spiel gut ist.

Es hat mir aber Spass gemacht, es als Minutemen, Railroad, Bruderschaft und Institut inklusive Erweiterungen durchzuspielen.

„PS: Ich habe bisher alle Fallout‑Teile gespielt (sogar etwas Fallout 76). Als Jugendlicher habe ich Interplay sogar einen Dankesbrief geschrieben, in dem ich beschrieben habe,
wie großartig es für mich war, Fallout 2 zu spielen. Keine Ahnung, ob der Brief jemals angekommen ist. :)
 
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Ich höre gerade alte Games Aktuell Podcast Folgen nach (nachdem ich mit allen CB Podcast Folgen durch bin, die ich auch nachgeholt hatte) und da haben sie es thematisiert und gemeint, dass eben ein neues Fallout von Obsidian bestimmt kommen würde.

Fand grad den Zeitpunkt zwischen der GA Folge welche ich gerade anhöre und der news hier witzig.
 

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Moonr@ker schrieb:
Ist Fallout nicht mega ausgelutscht? Ich meine, wie oft soll man noch aus einer Vault entfliehen und das Wasteland erkunden?

Ich finde, du hast hier tatsächlich einen Punkt: fast alle anderen Franchises haben immerhin andere Settings innerhalb ihres Franchise (selbst in den Mainstream Dingern wie CoD, AC, Far Cry), Fallout aber ist immer US basiert, immer Retro-Futuristisch, immer Post-WW3...

Da besteht dann durchaus die Frage, kann man hier überhaupt noch was neues erzählen? In den bisherigen Fallouts haben wir ja schon so ziemlich alle Punkte gehabt, die man in so einer Post-Apokalypse erzählen kann: Wasser/Nahrungs-Mangel, Kannibalismus, massive Ungleichheit, Zombies + Supermutanten, Wissenschaft in Grenzregionen, Kapitalismus Ausbeutung, Staatsversagen, Staatsversagen in anderen Farben...

Das Setting ist so ziemlich fertig was die Facetten angeht und ich sehe hier tatsächlich die Gefahr, dass es am Ende nur ein Remix von New Vegas + F3 wird. F4 lass ich hier mal ausm Four, da es obwohl es ein gutes Spiel ist leider ein ganzes Stück oberflächlicher ist.

Wenn Fallout, dann müssten sie mal was neues versuchen um das Setting frisch zu halten: wieso nicht ein politischer Thriller genau um die Apokalypse? Also mit Spionage, (Doppel-) Verrat, viele Kammerspiel-Dialoge und der allgemeinen Vorbereitung auf die Apokalypse. Da könnte man dann via den eigenen Entscheidungen auch bestimmte Teile des Landes eventuell retten oder eben nicht, was zwar auch nichts neues wäre im Fallout Universum aber immerhin ein anders Setting.


Ansonsten bin ich auch etwas skeptisch, ob ein Fallout von Obsidian wirklich gut werden würde.
Outer Worlds kommt da ja relativ nah ran und leider ist Outer Worlds eher so mittelmäßig.
Klar hatte es seine Momente und ein paar Quests/Dialoge waren durchaus gut, insgesamt aber plätschert es nur so vor sich hin und bleibt relativ oberflächlich.
Avowed hab ich aufgrund der sehr ähnlichen Reviews zu Outer Worlds gar nicht erst gespielt weil mittelmäßig Mittelalter deutlich weniger meins ist als mittelmäßig Sci-Fi.

Ich sehe daher für das kommende Fallout durchaus die Gefahr, dass es am Markt untergehen könnte, da RPGs mit z.B. BG3 einfach ein neues Level erreicht haben (Pun intended) und ein Fallout wenn es wieder wie Outer Worlds werden wird, hier etwas weit von weg ist...

Noch bevor wir beim Punkt aus dem ersten Teil ist, wo immer das exakt gleiche Setting mit den immer exakt gleichen Inhalten halt irgendwann auch mal abgelutscht sein kann.
 
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Das ist so schade. Ich mag es in Eora und würde gerne mehr Zeit darin verbringen, ob wie in Avowed Third/FirstPerson oder/und isometrische Draufsicht wie in Pillars of Eternity.
Ich mag selber Aussagen nicht wie etwa "das Spiel hatte Potential, deswegen ist es nicht schlecht", Avowed hatte eine gescheite Handlung mehrere Fäden die sich zusammenfanden und dabei hat man meineswissens nichts erzählt was widersprüchlig zur bisherigen Weltenlage wäre nach Deadfire. Das kann nicht jeder von sich behaupten.
Die negativen Kritikpunkte sind durch aus sichtbar, wie die statische Welt, wo es nur im feindlichen Gebiet schwierig wird etwas zu erledigen ohne entdeckt zu werden, wenn man denn möchte. Ein Diebstahl und Parteiensystem, gemessen an der Rolle unseres Charakters, hat gefehlt.
Wäre Avowed für Obsidian erfolglos gewesen hätte es keinen nachgereichten Inhalt gegeben.

Wäre schon irgendwie wünschenswert würde Obsidian versuchen sich von Microsoft zu lösen.
 
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