Das Netzteil halte ich aus mehreren Gründen für suboptimal:
Es ist nicht auf ATX-Konforme Bauweise, will sagen, als Gehäuseentlüftung, konzipiert, wie es in dem hier verwendeten Gehäuse eingesetzt würde. Der Lüfter dreht extrem langsam - gerade ausreichend, die Netzteilkühlung sicher zu stellen. In dem Gehäuse soll es aber auch als Gehäusekühlung fungieren, wofür es nicht geeignet ist. Damit wird nicht nur das Netzteil zu warm - sondern auch der Rest, da keine ausreichende Entlüftung garantiert ist.
Die gewählten Komponenten sind sehr leise. Grafikkarte zum Beispiel. Netzteil auch. Aber nicht der CPU-Kühler. Insofern bringt es Dir zum Beispiel nichts, hier extra Geld in ein super leises Netzteil zu stecken.
Das Netzteil ist auch schön effizient. Aber letztlich zu hoch dimensioniert. Der Auslastungsbereich ist damit ungünstig. Ein weniger effizientes Netzteil (mit mehr Luftfördervolumen, das auch ein ganz klein wenig lauter sein darf), welches eine niedrigere Nennleistung hat, wird eher effizienter sein.
Von daher folgender Vorschlag:
http://geizhals.de/764637
http://geizhals.de/697598
Dann noch den lärmenden Frontüfter des Gehäuses ersatzlos entfernen und das Mainboard gegen ein MSI oder Intel eintauschen - die sind sparsamer und haben eine vernünftige Lüftersteuerung. Also das
MSI B75MA-P45. Beim RAM kannst Du auch sparen - Einkaufspreis und Stromverbrauch, zum Beispiel mit
G.Skill DIMM Kit 8GB. Ich weiß jetzt nicht, was Du vorhast - gehe aber mal schwer davon aus, dass Du keinen Unterschied zu einem
Intel Core i3-3220 merken würdest - außer im Einkaufspreis. Die Differenz kannst Du dann noch in einen besseren Monitor investieren.
So - jetzt ist das leiser, sparsamer, kühler und billiger. Sofern Du den Lüfter des CPU-Kühlers am Mainboard schön weit runterregelst. Persönlich würde ich etwas von dem gespartem Geld in ein anderes optisches Laufwerk zum Beispiel von
Asus investieren - wenn ich diese laut aufdrehenden LG-Dinger höre, bekomme ich nämlich immer Lust, den Computer aus dem Fenster zu werfen - was dann die Einsparung zunichte machen würde.
Deinen Vater kannst Du beruhigen. Der Computer verbraucht eigentlich fast keinen Strom (nur ein bisschen Lichtenergie und Bewegungsenergie) - der Strom wird ansonsten nämlich nur zum Informationstransport mißbraucht. Die dabei verwendete Energie verwandelt sich dann in Wärmeenergie, da der Energieerhaltungssgrundsatz sie dazu zwingt (Verlustleistung). Physikalisch betrachtet kaufst Du keinen Computer - sondern einen Heizlüfter, die Rechenleistung ist nur ein Abfallprodukt. Und da wir gerade Winter haben ... biete ihm einen sophistschen Ansatz: sag ihm, Du hast kalt und würdest aber die zum Heizen eingesetzte Energie zuvor noch zur Bildung einsetzen wollen, das sei sehr effizient.